Wissenschaftler der TU Berlin untersuchen den Grenzfluss auf seine mikrobielle Artenvielfalt im Nationalpark Unteres Odertal
Es war eine Sensation. Was in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Ulrich Szewzyk aus der Oder isoliert wurde, waren Bakterien, von denen der Umweltmikrobiologe bisher nicht wusste, dass sie auch in unseren Breitengraden vorkommen. Bislang waren diese Bakterien von den Umweltmikrobiologen der TU Berlin nur in Kanada nachgewiesen worden. Nun aber waren Ulrich Szewzyk
Leipziger Forscher haben ein Netzwerk im menschlichen Gehirn identifiziert, das die ästhetische Beurteilung grafischer Muster leistet. Die Studie, die in einer der November-Ausgaben der renommierten Fachzeitschrift NeuroImage veröffentlicht wird, belegt erstmals die Schönheitsbeurteilung auf Grund konkreter visueller Stimuli.
Unsere Untersuchung verdeutlicht auch, vereinfacht gesagt: Über Geschmack lässt sich nicht streiten, sagt PD Dr. Thomas Jacobsen vom I
Forscher aus Frankfurt, Heidelberg und Freiburg untersuchen die Entstehung häufiger Gefäßerkrankungen
Mehr als zwei Drittel aller Todesfälle in der Bundesrepublik lassen sich direkt oder indirekt auf Erkrankungen des Blutgefäßsystems zurückführen. Sie sind bei den häufigsten und bedrohlichsten Volkskrankheiten wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Bluthochdruck und Tumorerkrankungen, aber auch Diabetes, Augenerkrankungen und Hautkrankheiten von großer Bedeutung. Trotz der weiten Verbreitun
Die Aktivität von zwei speziellen Genen ist bei Tumoren des Eierstock-Krebses fast vollständig eingestellt. Diesen wichtigen Hinweis für die frühzeitige Diagnose liefert eine aufwändige Analyse der Genaktivitäten in Tumorzellen des Eierstock-Krebses. Die an der Medizinischen Universität Wien mit Unterstützung des Wissenschaftsfonds FWF gewonnenen Erkenntnisse liefern auch einen wichtigen Beitrag zum Start eines EU-Projekts, das die Diagnose von Eierstock-Krebs optimieren wird.
63.000 Fäll
Mäuse liefern Forschern aus Bielefeld, Ann Arbor und Braunschweig neue Erkenntnisse über Nervenkrankheiten wie ALS
Durch das Studium von Mäusen haben Wissenschaftler aus Deutschland und den USA einen bislang unbekannten Mechanismus für neurodegenerative Erbkrankheiten entdeckt. Ihr Ergebnis: Bei der so genannten “Wobbler-Maus”, die an einem fortschreitenden Verlust von Nervenzellen leidet, ist ein Gen verändert, das eine wichtige Rolle bei Transport und Verteilung von Stoffen in
Kölner Max-Planck-Forscher haben herausgefunden, wie Protein-Kinasen in Pflanzen die Anpassung an andere Lichtbedingungen steuern
Das gesamte Leben auf der Erde hängt von der Photosynthese ab, jenem Prozess, bei dem Lichtenergie für den Aufbau organischer Substanzen genutzt wird. Wenn sich die Lichtverhältnisse ändern, muss sich die Pflanze darauf einstellen und anpassen, wobei man drei unterschiedliche Arten der Anpassung unterscheidet. Die Pflanze dreht dabei an den Knöpfen der Ph
Tübinger Max-Planck-Wissenschaftler erforschen, wie das Gehirn auditorische und taktile Informationen im auditorischen Kortex verrechnet
Wenn Sinneswahrnehmungen aus unterschiedlichen Sinnesorganen im Gehirn verarbeitet werden, dann werden diese Informationen miteinander verrechnet – zum Beispiel Sprache und visuelle Information beim Anblick eines Bauchredners. Mit Hilfe von funktioneller Magnetresonanz konnten Forscher am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in Tübingen z
Europa ist der Kontinent der mittelgroßen Blätter. Ganz kleine oder sehr große Blätter gibt es hier kaum. Zwei Tübinger Forscher konnten jetzt für Europa die Zusammenhänge zwischen dem Klima und der Größe und Form der Blätter belegen.
Darüber berichtet NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND in der November-Ausgabe (EVT 21.10.2005). 60 bis 80 Prozent des Laubs sind in Europa weder besonders groß noch besonders klein. Große Blätter gibt es vor allem im kontinentalen Klima des Ostens, kleine Blätt
Wird das Immunsystem geschwächt, können an sich harmlose Hefepilze zur tödlichen Bedrohung werden: Mithilfe verschiedener Proteine dringen sie in menschliches Gewebe vor. Wie sich eines davon in Pilzzellen verhält, untersuchte Xin Xiong in seiner Diplomarbeit.
Einen Untermieter namens Candida albicans beherbergen etwa die Hälfte aller Menschen in ihrem Körper. Im Allgemeinen hält das Immunsystem diese Pilzart in Schach. Dennoch werden ihnen allein in Deutschland mehrere Tausend Tode
Sollen aus lebenden Zellen Gewebe wachsen, müssen sie einen Verbund bilden und gut mit Nährmedien versorgt werden. Eine mit dem Hugo-Geiger-Preis ausgezeichnete Diplomarbeit untersucht, wie Blutgefäße in künstlicher Haut entstehen könnten, eine zweite, wie Leberzellen anorganische Membranen besiedeln.
Tierversuche werden vermehrt durch pharmakologische Tests an Geweben ersetzt, die im Labor gezüchtet wurden. Parallel dazu erhöht sich die Komplexität der künstlichen Gewebe, was auch d
Einblick in faszinierendes Leben vor einer Mrd. Jahre
Ein kleiner Einzeller, den japanische Wissenschaftler am Strand gefunden haben, bietet Einblick in eine Entwicklung auf der Erde, die vor einer Mrd. Jahre stattgefunden hat: Die Evolution von Pflanzen und Algen. Die Wissenschaftler um Noriko Okamoto und Isao Inouye von der University of Tsukuba haben dem farblosen Organismus den Namen “Hatena” (japanisch für “Mysterium”) gegeben. Hatena ist in einer Phase Räuber, in einer anderen
Auf dem Weg zum organischen Chip
RUB-Chemiker optimieren organische Elektronik
Physical Review Letters: Aufwachsbedingungen für Moleküle
Eine Zukunftsvision wird konkret: Chemiker der Ruhr-Universität Bochum sind dem Ziel einen Schritt näher gekommen, mit organischen Materialien elektronische Schaltkreise herzustellen. Bochum Forscher um Prof. Dr. Christof Wöll (Physikalische Chemie) haben die Aufwachsbedingungen bestimmter, weicher Moleküle – der “Rubren-Moleküle” – so opti
Mit einer Publikation in einer medizinischen Fachzeitschrift haben Forscher von der Uni Würzburg eine gängige Lehrmeinung zur Blutgerinnung in Frage gestellt. Dafür bekam Thomas Renné jetzt den mit 12.000 Euro dotierten Gábor-Szász-Preis für Klinische Chemie und Pathobiochemie verliehen.
Im Kreislauf bleibt das Blut flüssig, weil gerinnungsfördernde und gerinnungshemmende Faktoren miteinander im Gleichgewicht stehen. Diese Vorstellung ist ein Grunddogma der Blutgerinnungslehre.
GSF-Wissenschaftler koordiniert weltweit größtes Projekt zur Funktionsaufklärung von Krankheitsgenen
Die Genome von Mensch, Maus und anderen Lebewesen sind sequenziert. Die Funktion der meisten Gene ist jedoch keinesfalls bekannt. Es ist daher eine der größten Herausforderungen unserer Zeit, die Funktion unserer Gene in Krankheit und Gesundheit aufzuklären. Die Mutation von Genen ist hierbei ein wichtiges Hilfsmittel, denn sie führt zu Funktionsverlusten im Organismus; hierdu
In Berlin trafen sich am Wochenende führende Experten auf dem Gebiet der zellulären Signalverarbeitung zum ersten internationalen “Meeting on Anchored cAMP Signaling Pathways”.
Die Veranstaltung, die auf dem Biomedizinischen Campus Berlin-Buch stattfand, wurde vom Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP) mit Unterstützung der Charité – Universitätsmedizin Berlin, der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Technologiestiftung des Landes Berlin ausgerichtet. Einhunde
Wie kann sich aus einer befruchteten Eizelle ein ganzer Mensch entwickeln? Woher weiß eine Zelle, ob aus ihr ein Bein oder ein Arm entstehen soll? “Genau das wollen wir herausfinden”, sagt Ansgar Klebes, der im Sommer 2004 als Juniorprofessor an die Freie Universität Berlin kam. Klebes ist Entwicklungsgenetiker und versucht, anhand der Fruchtfliege Drosophila melanogaster zu untersuchen, wie Zellen programmiert und welche Gene für die Programmierung entscheidend sind. Das ist auch für das Ver