Sie leben im Watt, in der Tiefsee, und sogar im Garten finden sich Ringelwürmer. “Die Gruppe der so genannten Annelida sind eine der artenreichsten und am weitesten verbreiteten Gruppen der Tiere. Speziell in extremen Umgebungen wie der Tiefsee sind sie die vorherrschende Tiergruppe”, erklärt Dr. Torsten H. Struck. Im Rahmen des Schwerpunktprogramms “Deep Metazoan Phylogeny. Stammesgeschichte der Großgruppen der Tiere” der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) wurden dem Biologen an der Universität
Das Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik (IBMT) entwickelte neuartige Zell-basierte Mikrokapillar-Chips für die Evaluierung von biopharmazeutischen Wirkstoffen und medizinischen Therapien.
In der medizinischen Biotechnologie besteht zunehmend die Notwendigkeit kleinste biologische Proben zerstörungsfrei zu charakterisieren. Beispielsweise ist für die Entwicklung neuer Wirkstoffe und Therapien sowie bei der Bestimmung von personenspezifischen Therapievarianten für viele Fr
Das Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik (IBMT) entwickelte einen neuartigen Mikroinjektionschip für eine einfache und kostengünstige Injektion in biologische Zellen.
Die Mikroinjektion in biologische Zellen stellt eine vielseitige Methode dar, um Substanzen in lebende Zellen einzubringen. Kommerzielle Injektionssysteme bestehen aus Nadel, Pumpe und Verbindungsschlauch. Dieses makroskopische System ist jedoch nicht optimal für Injektionen in mikroskopisch kleine Zellen. D
Das Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik (IBMT) entwickelt und offeriert Plattform-Technologien für die Kryobiotechnologie und Kryobanken der Zukunft.
Die Kryobanken der Zukunft sind die konsequente Fortsetzung generationsübergreifend angelegter biologischer Sammlungen, beginnend mit den noch wenig wissenschaftlichen Raritätenkammern des Mittelalters über die Naturkundemuseen bis hin zu den Lebendsammlungen der Zoos und Tierparks. Sie garantieren eine zeitlich nicht mehr
Feuchtesensor: Hybrid-Nanoelektronik aus lebenden Bakterien und Goldnanopartikeln
Lebewesen als integrale Bestandteile elektronischer Bauteile? Was sich im ersten Moment nach Science Fiction anhören mag, ist ein ernst zu nehmender Ansatz für die Nanoelektronik von morgen. Lebende Mikroorganismen könnten die hier benöigten Nanostrukturen liefern. Forscher von der University of Nebraska (Lincoln, USA) zeigten nun, dass mit Goldnanopartikeln belegte Bakterien als eine Art Feuchtesensor
Leibniz-Wissenschaftler sind den molekularbiologischen Alternsprozessen in der Zelle auf der Spur – Der demografische Wandel hat auch positive Folgen – Das neue Leibniz-Journal zeigt, “wie wir altern”
“Alzheimer wird irgendwann heilbar sein.” Diese Prognose wagt Peter Herrlich im neuen Leibniz-Journal. Der Mediziner leitet das Leibniz-Institut für Altersforschung in Jena. Dort werden am ersten nationalen Altersforschungsinstitut die molekularbiologischen Vorgänge und die genetisch
Forscher am Berliner Max-Born-Institut für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie dokumentieren zusammen mit israelischen Kollegen erstmals experimentell den sequenziellen Transfer von Protonen. Sie berichten darüber in der heute erscheinenden Ausgabe von Science.
Wissenschaftler um Erik Nibbering vom Max-Born-Institut für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie (MBI) haben erstmals die Bewegung von Wasserstoff-Ionen (Protonen, auch H+) dokumentiert. Bislang hat es da
Die Stangenbohne schraubt sich rechts, der Hopfen links herum an einer Stütze hoch. Warum wachsen manche Pflanzen nicht gerade, sondern bringen spiralig gewundene Triebe mit einer artspezifischen Drehrichtung hervor? Nach den ersten Vermutungen von Kant und Goethe konnten inzwischen Naturwissenschaftler das Geheimnis um die Spiralen lüften. Takashi Hashimoto und sein Team untersuchten dazu die Ackerschmalwand Arabidopsis thaliana, eine der Kresse verwandten Pflanze.
Normalerwei
Auf der Suche nach neuen Möglichkeiten zur Behandlung von Diabetes ist der in Toronto ansässigen Generex Biotechnology Corp. möglicherweise ein Husarenstück geglückt. Die Einnahme des Medikaments soll künftig über einen kleinen Inhalator, ähnlich dem wie er bei Asthma-Patienten eingesetzt wird, erfolgen.
An das alltägliche Ritual hat sich Werner Müller längst gewöhnt: Vor und nach jeder Mahlzeit besprüht der Bankangestellte seine Mundhöhle mit einem Zerstäuber, genau so wie d
Zu den Gründungsmitgliedern gehören 10 führende biomedizinische Forschungsinstitute aus sechs Ländern
Dharmacon Inc, weltweit führender Anbieter innovativer RNA und RNA-Interferenz (RNAi) Produkte für die Forschung, gab heute die Gründung der “Genome-Wide RNAi Global Initiative” bekannt, einer Allianz führender internationaler biomedizinischer Forschungszentren. Hauptziel der Global Initiative ist es, die wissenschaftlichen und medizinischen Entdeckungen, die dank der seit Kurze
Forscher vom Französischen Institut für Gesundheitswesen und medizinische Forschung (INSERM) haben in Toulouse, gemeinsam mit Kollegen vom Französischen Zentrum für wissenschaftliche Forschung (CNRS), einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen Malaria geleistet. Die Bekämpfung dieser tropischen Krankheit steht heute im Vordergrund, da sie jährlich mehr als eine Million Todesopfer fordert (alle 30 Sekunden stirbt ein afrikanisches Kind). In den 70er Jahre hatte man die Hoffnung diese Krankheit ein
Reis ernährt weltweit mehr Menschen als jede andere Kulturpflanze. Erkrankungen der Reispflanzen durch Schimmelpilze können jedoch erhebliche Schäden in der Landwirtschaft verursachen. In allen bislang bekannten Fällen sind es die Pilze selbst, die Substanzen produzieren, welche die Pflanzen schwächen oder abtöten. In der jüngsten Ausgabe des Fachblattes Nature berichten Dr. Christian Hertweck und Laila Partida-Martinez vom Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie nun von
Veröffentlichung in der aktuellen Ausgabe von “Science”
Die Zeitschrift “Science” hat einen Artikel über ein bedeutendes Gemeinschaftsprojekt des Instituts für Biochemie der TU Dresden mit der Universität von St. Andrews (Schottland) veröffentlicht. Darin geht es um die gezielte Einführung von Halogenen wie Chlor in organische Verbindungen.
Wissenschaftler der TU Dresden haben die für die Reaktion notwendigen Enzyme entdeckt. Anhand der dreidimensionalen Struktur wurde üb
In einer Art molekularem Doppelspaltexperiment haben Wissenschaftler des Fritz-Haber-Instituts (FHI) der Max-Planck Gesellschaft in Zusammenarbeit mit Forschern vom California Institute of Technology in Pasadena/USA erstmals an Elektronen nachgewiesen, dass diese gleichzeitig Eigenschaften von Welle und Teilchen besitzen und quasi per Knopfdruck zwischen beiden Zuständen hin- und hergeschaltet. Darüber gelang den Forschern der Nachweis, dass eine Störung der Spiegelsymmetrie dieser Moleküle d
Alkalihydride – das sind chemische Verbindungen, die aus einem Alkalimetall, wie Kalium, Lithium oder Natrium und Wasserstoff bestehen – werden üblicherweise direkt aus den Alkalimetallen und Wasserstoff bei erhöhter Temperatur hergestellt.
Da die Gewinnung der beiden Ausgangssubstanzen bisher mit ziemlich hohen Kosten verbunden ist, ist folglich das Endprodukt ebenfalls teuer.
Zwar nicht allein deshalb, aber auch aus diesem Grunde sind die Alkalihydride bis heute äußerst e
“Die Forschenden Arzneimittelhersteller sind innovativ und produktiv: 316 ihrer Forschungsprojekte sind so erfreulich weit fortgeschritten, dass bis 2009 ein neues Medikament zugelassen oder ein schon eingeführtes Präparat in seiner Anwendung erweitert werden kann.” So fasste Dr. Dr. Andreas Barner, Vorstandsvorsitzender des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller (VFA), die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage unter den 39 Mitgliedsfirmen des Verbands und ihren fast 100 Tochterfirmen zusammen,