Biowissenschaften Chemie

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RUB-Forscher entwickeln Protein-Biochip: Erfolgreiche Diagnostik des kreisrunden Haarausfalls

Protein-Biochips erkennen Antikörper im Blut
Erfolgreiche Diagnostik des kreisrunden Haarausfalls
RUB-Forscher berichten in Molecular&Cellular Proteomics

Mit einem mit Proteinen bestückten Biochip ist es Forschern des Proteom Centers der Ruhr-Universität Bochum um Prof. Dr. Helmut E. Meyer und Dr. Angelika Lüking gelungen, gezielt Antikörper der Autoimmunkrankheit Alopecia areata (kreisrunder Haarausfall) im Blutserum von Patienten zu detektieren. Die Antikörper docken nach

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Von der Evolution vergessen?

Max-Planck-Wissenschaftler zeigen: Adulte Stammzellen sind möglicherweise nur Überreste der evolutionären Entwicklung

Adulte Stammzellen stehen seit geraumer Zeit im Brennpunkt wissenschaftlichen Interesses. Neben der Frage nach therapeutischen Verwendungsmöglichkeiten gehen Forscher vor allem auch der Frage nach, was die eigentliche physiologische Funktion adulter Stammzellen sein könnte. Nicht zuletzt, seit in immer mehr Organen wie Leber, Gehirn und Muskulatur undifferenzierte

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Mäusemänner betören Weibchen mit schönem Gesang

Ultraschalltöne haben Ähnlichkeiten mit Vogelgesängen

Nicht schlecht haben die Forscher um Timothy Holy und Zhongsheng Guo von der Washington-University in St. Louis/Missouri gestaunt, als sie in den Ultraschall-Tönen von Mäusen Ähnlichkeiten mit jenem von Vogelgesängen feststellen konnten. Den Wissenschaftlern war zwar klar, dass Mäuse Töne in dem für Menschen unhörbaren Frequenzbereich ausstoßen können, allerdings konnten sie nicht als Gesang qualifiziert werden, berichtet das Wi

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Untersuchung von Treibhausgas – vernichtenden Bodenbakterien

Warum nehmen Laubwälder mehr Methan aus der Atmosphäre auf als Nadelwälder?

Methan ist neben Kohlendioxid das bedeutende Treibhausgas, dessen globale Emission anthropogen bedingt seit 200 Jahren dramatisch zunimmt. Dies kann hauptsächlich auf einen verstärkte globale Landwirtschaft zurückgeführt werden kann. Methan-konsumierende Bodenbakterien terrestrischer Ökosysteme sind eine wichtige Senke für atmosphärisches Methan und tragen durch ihre Aktivität zur Regulierungen des globale

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Wissenschaftler wollen Grenze zwischen Theorie und Praxis in der Systembiologie überwinden

Europäische Union fördert Exzellenznetzwerk ENFIN über fünf Jahre mit insgesamt 9 Millionen Euro

Noch immer trennt eine scharfe Linie die im Labor tätigen “nassen” Biologen von den theoretisch arbeitenden Biologen und Bioinformatikern. Dies zu ändern ist Ziel des “Experimentellen Netzwerkes für Funktionelle Integration” (ENFIN). Das europäische Exzellenznetzwerk vereint eine Reihe der besten theoretischen und experimentell tätigen Wissenschaftler Europas. In nur fünf Jahren wollen

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Erfolgreiche UKE-Stammzellforschung: Teilnahme an Verbundprojekt zur Nanotechnologie

Erfolgreiche wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Stammzellforschung haben jetzt dazu geführt, dass die Einrichtung für Knochenmarktransplantation des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) im Rahmen des Verbundprojekts “Nano for Life” vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 486.281 Euro für drei Jahre gefördert wird. Insgesamt erhalten die sechs an dem Verbundprojekt beteiligten Einrichtungen rund 3,2 Millionen Euro. Ziel ist es, ein System zu entwickeln, mit dem so ge

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Knochenmarkspende kann Gen – Fingerabdruck verändern

Der genetische Fingerabdruck eines Menschen kann durch fremde Knochenmarkspenden verfälscht werden. Darauf haben Experten auf einem Treffen der US-Gesellschaft für Humangenetik in Salt Lake City (Utah) hingewiesen. In der Gerichtsmedizin könnten sich daraus unter Umständen Probleme ergeben. Die Fachleute zitierten einen Fall, bei dem in einem schweren Sexualdelikt laut forensischer Datenbank ein Mann fälschlicherweise als Täter identifiziert worden war.

Weil der vermeintlich Schuldige zur

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Risikobewertung einer geänderten Inspektion von Schlachttieren in Gebieten mit niedriger Trichinella-Prävalenz

Gutachten des Wissenschaftlichen Gremiums für biologische Gefahren

Gemäß den bestehenden Rechtsvorschriften (Richtlinie 64/433/EWG2) ist das Fleisch sämtlicher suszeptibler Tiere auf das Vorliegen von Trichinella zu untersuchen, wobei spezielle Nachweismethoden (Richtlinie 77/96/EWG3 und ihre Änderungen) zu verwenden sind. Darüber hinaus ist das Fleisch sämtlicher suszeptibler Tiere mittels Palpations- und Einschnittverfahren (Richtlinie 64/433/EWG) auf das Vorliegen von Cysticer

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Herausragende Forschungsergebnisse aus Lübeck in der Biotechnologie

Verleihung des Heinrich-Dräger-Wissenschaftspreises und des Professor-Otto-Roth-Preises

Dr. rer. nat. Kanchan Anand erhält für eine herausragende wissenschaftliche Veröffentlichung zum SARS-Virus den Heinrich-Dräger-Wissenschaftspreis 2005. Er wird der aus Neu Delhi stammenden Wissenschaftlerin, die lange zusammen mit Prof. Dr. rer. nat. Rolf Hilgenfeld am Lübecker Institut für Biochemie forschte, am Sonnabend, dem 29. Oktober 2005, in der Universität zu Lübeck verliehen (Hörsaal

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Zusätzliche Hirnzellen zügeln Appetit

Neural-Injektionen sorgen für langfristige Gewichtsreduktion bei Mäusen

Mediziner haben eher zufällig bei der Erforschung eines Medikaments gegen eine seltene Muskelschwächeerkrankung ein Phänomen entdeckt: Die Injektionen haben bewirkt, dass die Mäuse mehr als 15 Prozent ihres Körpergewichts verloren. Nun hoffen Experten, dass diese Behandlungsmethode in Zukunft auch beim Menschen gegen Übergewicht verwendet werden kann, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature.

Die

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An der Schnittstelle von Mensch und Pilz

Hugo-Geiger-Preis 2005

Wird das Immunsystem geschwächt, können an sich harmlose Hefepilze zur tödlichen Bedrohung werden: Mithilfe verschiede-ner Proteine dringen sie in menschliches Gewebe ein. Wie sich eines davon – Tsa1p – in Pilzzellen verhält, untersuchte Xin Xiong am Fraunhofer IGB in seiner Diplomarbeit.

Einen Untermieter namens Candida albicans beherbergen etwa die Hälfte aller Menschen in ihrem Körper. Im Allgemeinen hält das Immunsystem diese Pilzart in Schach. D

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Künstliche Haut mit natürlichen Blutgefäßen

Hugo-Geiger-Preis 2005

Die Neubildung von Blutgefäßen, die Angiogese, spielt in der Medizin eine große Rolle. Während ihre Hemmung das Wachstum von Tumoren bremst, ist bei der Wundheilung eine Förderung der Angiogenese günstig. In ihrer Diplomarbeit am Fraunhofer IGB untersuchte Silke Kersen, wie Blutgefäße in künstlicher Haut entstehen könnten. Sie schuf das erste humane 3-D-Hautmodell, in dem sich bereits kapillarähnliche Strukturen bilden. Es kann in der Tumorforschung eingesetzt w

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Dick ist nicht gleich dick – Entscheidend ist der Bauch

Dick ist nicht gleich dick. Galt noch bis in jüngster Zeit, dass alle Menschen, die übergewichtig oder stark übergewichtig (adipös) sind, ein großes Risiko haben, an Diabetes Typ 2 und Bluthochdruck mit seinen Folgen Schlaganfall, Herzinfarkt, und Nierenschäden zu erkranken, sieht die Medizin das heute aufgrund neuester Erkenntnisse über die Adipositas differenzierter. Demnach ist nicht mehr so sehr der so genannte Body Mass Index (BMI) entscheidend, als vielmehr, an welchen Stellen der Körper das

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Langlebe-Gen wird vom Vater vererbt

Telomere sollen Auskunft über Lebenserwartung geben

Wissenschaftler der schwedischen Universität von Umea sind dem Geheimnis des Langlebe-Gens auf die Spur gekommen. Demnach wird dieses Gen nur vom Vater nicht aber von der Mutter weitervererbt, berichten die schwedischen Forscher in der kommenden Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Proceedings of the National Academy of Sciences PNAS.

Insgesamt haben die Forscher 132 gesunde Nordschweden aus 49 Familien unter die Lupe genom

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Die spritzige Alternative zu Bier und Alkopops

Wenig Alkohol und Zucker, aber lecker und gesundheitsfördernd. TU-Biotechnologin entwickelt Wellnessdrink auf der Basis von Würze

Deutsche Brauereien klagen über stagnierenden Bierabsatz. Mit Biermischgetränken haben sich viele bereits ein zweites Standbein aufgebaut. Ein neuartiges Erfrischungsgetränk, hergestellt in traditioneller Brautechnik, könnte dagegen eine echte Alternative zum alkoholreichen Gerstensaft sein. Mit wenig Zucker, maximal 1 Prozent Alkohol, dafür aber gesundhei

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Warum Moskitos keine Malaria bekommen

Gen schützt Anopheles vor Plasmodium-Infektion

Wissenschaftler der Johns Hopkins University sind einem Rätsel der Anopheles-Mücken auf die Spur gekommen: Sie haben ein Gen identifiziert das verhindert, dass sich die Mücken selbst mit Malaria anstecken, berichten sie in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Proceedings of the National Academy of Sciences PNAS. Die Forscher wollen damit erneut eine Waffe gegen die tödliche Erkrankung finden. Malaria fordert jährlich zwischen

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