Sobald er aufrecht stand, sackte sein Blutdruck innerhalb von Sekunden von 140 auf 50 mm Quecksilbersäule, so dass der 43-jährige Mann in den vergangenen 20 Jahren immer wieder zusammenbrach und das Bewusstsein verlor. Er konnte zudem kaum schwitzen, sein Mund und seine Augen waren trocken. Er hatte einen aufgedunsenen Bauch und Verdauungsprobleme. Sein Darm war so geschwollen, dass sich die Leber von der rechten auf die linke Bauchseite verschoben hatte und der Magen zwischen Leber und Milz ei
Zellkulturen sind oft die Vorkoster neuer Wirkstoffe. Für zuverlässige Ergebnisse müssen die Zellen standardisiert wachsen. Auf der Bioetchnica in Hannover wird ein Mikroskop präsentiert, das das Wachstum überwacht. Bildverarbeitung steuert über eine angeschlossene Robotik die Kultivierung.
Bei der Suche nach neuen Medikamenten sind Zellkulturen unverzichtbar: Ihre Reaktion gibt Forschern erste Hinweise auf die Wirksamkeit unbekannter Substanzen, deren Wirkprinzip und Toxizität. Sie
Das Einfrieren von Zellen gewinnt in Medizin, Biologie und Pharmazie immer mehr an Bedeutung. Dennoch sind Kryobanken aufgrund der tiefen Temperaturen bisher kaum automatisiert. Wissenschaftler zeigen auf der MEDICA, wie sie die Technik nun kältetauglich machen.
Ein Organ einzufrieren und Jahre später wieder aufzutauen, ist noch Science Fiction. Für einzelne biologische Zellen wird das Verfahren jedoch schon eingesetzt: Kühlen Forscher Zellen langsam auf die Temperatur von flüssi
Wie frei ist der menschliche Wille? Gibt unser Gehirn Entscheidungsstrukturen vor? – Mit diesem zur Zeit sehr aktuellem Thema beschäftigen sich am Wochenende Studierende und Nachwuchswissenschaftler der Universität Leipzig, die über den Tellerrand hinausschauen wollen.
In der Reihe “Junge Wissenschaft und Praxis” organisierte die Fakultät für Biowissenschaften, Pharmazie und Psychologie der Universität Leipzig ihre nunmehr 6. Veranstaltung. Diese beschäftigt sie sich mit dem Thema
Der von Wissenschaftlern der australischen Universität Queensland entwickelte Impfstoff, der der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs bei Risikopatientinnen vorbeugen soll, hat sich in umfangreichen klinischen Tests als äußerst wirksam erwiesen.
Es war die Bahn brechende Forschungsarbeit von Professor Ian Frazer, dem Vorsitzenden des Zentrums für Immunologie und Krebsforschung (CICR) der Universität Queensland, und seines mittlerweile verstorbenen Kollegen Dr. Jian Zhou, die erstmal
Neue Methoden und Technologien für die Herstellung von Leberzellen aus Stammzellen sind Ziel eines neuen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsverbundes. Damit sollen Grundlagen für die Entwicklung stammzellbasierter Lebertherapieverfahren geschaffen werden. Das BMBF fördert im Programm Zellbasierte Regenerative Medizin das Projekt zur Stammzell-basierten Leberregeneration unter Koordination von Prof. Jörg Gerlach und Dr. Katrin Zeilinger in de
Die Universität Leipzig stellt auf der Fachmesse Biotechnica in Hannover einen weltweit einmaligen Autoimmunantikörper-Biosensor vor. Mit dem rund 60.000 Euro teuren Gerät können Krankheitsmerkmale in äußerst geringer Konzentration nachgewiesen werden. Der spätere klinische Routineeinsatz liegt in der Frühdiagnostik bei Schwangerschaften, sagte Prof. Dr. Andrea Robitzki vom Biotechnologisch-Biomedizinischen Zentrums (BBZ).
Zeit: 18. Oktober 2005 bis 20. Oktober 2005
Ort
Grundsteinlegung für eine außerordentliche Forschungseinrichtung – Mehr als 17 Millionen Euro für die Wissenschaft
In den traditionellen biologischen Wissenschaften standen lange einzelne Gene oder Proteingruppen im Vordergrund der wissenschaftlichen Forschung. Mit den Erkenntnissen aus der Genom- und Proteinforschung sowie der rasanten Entwicklung der Bioinformatik geht die Forschung in eine neue Richtung. Biosystemanalyse ist das Stichwort für eine fachübergreifende Wissenscha
Max-Planck-Wissenschaftler entdecken neuen Zugang zu den Mechanismen der Proteinfaltung
Die dreidimensionale Faltung von Proteinen gibt Forschern nach wie vor Rätsel auf. Die Untersuchung relativ kleiner Proteine könnte uns einer Lösung dieser Rätsel näher bringen. Viele kleine Proteine überqueren bei ihrer Faltung in die dreidimensionale Struktur nur eine einzige Barriere. Diese besteht aus einem Ensemble extrem kurzlebiger Übergangsstrukturen, die nicht direkt beobachtet werden
Experten präsentieren Technologien zur detailgenauen Untersuchung von Evertebraten
Die Untersuchung innerer Organe von kleinen, wirbellosen Tiere wie Insekten oder Spinnen erfordert aufwändige Präparationstechniken, durch die in aller Regel diese Tiere – so genannte Evertebraten – zerstört werden. Neue Technologien, so etwa die Mikro-Röntgen-Computertomographie, erlauben jedoch eine detailgenaue Erfassung, bei der die Forschungsobjekte unversehrt bleiben. Im Rahmen eines Workshops,
Einen entscheidenden Helfer bei der Müllabfuhr der Zelle haben Forscher des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch jetzt identifiziert. Er koppelt Proteine, die als fehlerhaft erkannt und deshalb entsorgt werden müssen, an den Transporter, der sie zu der Häckselmaschine der Zelle, den Proteasomen, bringt. Fehlt dieser Helfer, in der Fachsprache kurz Ubx2 genannt, ist die zelluläre Müllentsorgung gestört, und viele fehlerhafte Proteine werden nicht abgebaut. Die Folge können
Im Erbgut von krankheitserregenden Bakterien können Wissenschaftler Hinweise darauf finden, wie sich die Mikroben noch besser bekämpfen lassen. Um diese Forschung in Europa ganz nach vorn zu bringen, fördert die Europäische Union mit 6,7 Millionen Euro ein Netzwerk von 37 Spitzenlabors aus 13 Ländern. Koordiniert wird die Initiative namens “EuroPathoGenomics” an der Uni Würzburg unter der Leitung von Professor Jörg Hacker.
Auf dem Gebiet der Infektionskrankheiten besteht Forschu
/ 2-in-1 Proteinanalytik, vereinfachte Probenvorbereitung und DNA-Multiplex-Analyse im Taschenformat
/ Drug Eluting Bypass – Preisgekrönte Innovation der Universität Würzburg
/ Dienstleister, Gründerzentren und Netzwerke mit ihrem Angebot – von regional bis international
Biotechnologische Produktionsverfahren erfordern zahlreiche Probennahmen, Wirkstoffkandidaten werden mit hohem Durchsatz analysiert – gut, wenn sich dann Methoden in einem Gerät kombinieren lassen, Zeit s
Max-Planck-Forscher entschlüsseln Genom eines mikrobiologischen Anpassungskünstlers, der dort lebt, wo kein anderer mehr leben kann
Das Genom eines weiteren unter Extrembedingungen lebenden Mikroorganismus ist entschlüsselt. Durch Analyse des Genoms von Natronomonas pharaonis haben die Wissenschaftler der Abteilung Membranbiochemie des Max-Planck-Instituts für Biochemie jene Überlebens-Strategien aufgedeckt, mit denen das Archaeon unter tödlichen Umweltbedingungen noch bestens gedei
Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr! Eine erschöpfende wissenschaftliche Erklärung für diese alte Weisheit gibt es bislang nicht. Denn niemand weiß, welche molekularen Prozesse tatsächlich zur Abnahme des Lernvermögens führen. Im Labor versuchen Wissenschaftler, mehr Licht in diese Vorgänge zu bringen. Dort hatte man früher bereits erkannt, dass Mäuse, die gegen die Wirkung von Haschisch genetisch resistent gemacht wurden, in jungen Jahren echte “Lerncracks” sind. Wissenschaftler der Univ
Vereinbarung der Zusammenarbeit zwischen der Universität der Vereinten Nationen und dem Max-Planck-Institut für Chemie unterzeichnet
Mit der Unterzeichnung eines Abkommens zwischen der Universität der Vereinten Nationen und dem Mainzer Max-Planck-Institut für Chemie wurde am 7. Oktober 2005 in Bonn die Zusammenarbeit beider Institutionen vereinbart. Damit wird das Freiburger Zentrum für Globale Feuerüberwachung, in der Außenstelle des Mainzer Max-Planck-Instituts für Chemie an der