Biowissenschaften Chemie

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Künstliche Zellen

Poröse Kapseln aus Molybdänoxid können als Modell für biologische Ionentransportprozesse dienen.

Müssen Zellen immer aus organischen Kohlenstoffverbindungen aufgebaut sein? Wenn findige Wissenschaftler ihre Phantasie bemühen, finden sie rasch eine Antwort auf diese Frage. Das zeigen Arbeiten von Achim Müller aus Bielefeld und seinen Mitarbeitern. Sie konstruierten eine “künstliche Zelle” aus einem anorganischen Riesenmolekül: einem kugelförmigen Polyoxymolybdatcluster. 20 ringförmig

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Neue Methoden zur Qualitätssicherung von Obstsäften: Früherkennung von Bakterien im Saft

Jeder kennt das: nach körperlichem Einsatz erst mal eine Erfrischung genießen und Obstsaft trinken. Ein unschönes Erlebnis, wenn der Saft anders schmeckt als sonst – irgendwie sauer, vergoren, fast alkoholisch. Schuld daran sind Milchsäurebakterien, die vor allem unter warmen Bedingungen den Apfelsaft kurzfristig in (Milchsäure-)Gärung versetzen. Wissenschaftler des ttz Bremerhaven arbeiten im Rahmen eines EU-Projektes an einem Früherkennungssystem dieser Milchsäurebakterien für die Saftindustrie

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Medizinalpflanzengärten in Afrika – neue Wege zur Erhaltung biologischer Ressourcen

Afrikanische Heiler und deutsche Wissenschaftler zeigen Chancen der Biomedizin- Praktische Erfolge bei der Malariabekämpfung

Am Donnerstag, den 17. November 2005 um 19:00 Uhr, findet im Bonner Forschungsmuseum Alexander Koenig ein Pressegespräch zum Thema “Forschung zur biologischen Vielfalt und Medizinalpflanzengärten” statt.

In Afrika haben Heilpflanzen eine zentrale Bedeutung bei der Behandlung von Krankheiten, denn Medikamente aus der Apotheke sind für die Mehrheit

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Erfolgreicher Wissenstransfer – Isodetect GmbH untersucht sanierungspflichtige Altlasten mit innovativen Verfahren

Erstmals gründen zwei Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft eine gemeinsame Firma. Die Isodetect GmbH ist eine Initiative von Mitarbeitern des Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit (GSF) in München und des Umweltforschungszentrums Leipzig-Halle (UFZ). Die langjährige Zusammenarbeit der beiden Zentren bei der Grundlagenforschung auf den Gebieten der Mikrobiologie und Isotopengeochemie führt zu einer neuen Anwendung in der Altlastenbewertung. Die Isodetect GmbH untersucht stabile I

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Forschung zu Weichgeweben und Gefäßen am neuen Center for Biomedical Engineering

Am neuen Center for Biomedical Engineering (CBME) steht die Forschung zu Ursachen und zur Vermeidung von Wundliegen (Dekubitus), zur Problematik der Gefäßveränderungen (Aorten-Aneurysmen und Gefäßverengung) sowie die Analyse von krankheits- und altersbedingten Veränderungen der Blutgefäße und der Haut mit Hilfe akustischer Mikroskopie im Mittelpunkt.

Das Projekt “Mechanische Charakterisierung humaner Weichgewebe” widmet sich der Dekubitus Problematik. Laut CBME ist Dekubitus ein ständi

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Gen für Verfolgungswahn identifiziert

Auch wenn nach gängiger Lehrmeinung Schizophrenie, manisch-depressive (bipolare) Erkrankung, Depression und Angststörungen unterschiedliche Erkrankungen darstellen, zeigen sich im klinischen Alltag zum Teil sehr große Überlappungen der Symptome. Aus großen Familienstudien gibt es zudem Hinweise auf eine Überlappung auf genetischer Ebene. So finden sich unter den Angehörigen eines an Schizophrenie Erkrankten nicht nur gehäuft ebenso an Schizophrenie Erkrankte sondern auch eine Häufung von Angeh

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Too nice to be true – improved mineral nutrition shall protect plants from diseases

The Institute of Plant Nutrition of the Federal Agricultural Research Centre (FAL-PB) in Braunschweig, Germany and the University of Groningen, The Netherlands, invited for the “brimstone wedding”: 59 scientists from 16 nations discussed from November 21-22 in 27 contributions the future of research in fundamental, agricultural and environmental aspects of the sulphur metabolism in higher plants.

Keeping plants healthy by improving their sulphur supply in order to minimise or e

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Wenn Bakterien der Gemeinsinn abhanden kommt

Tübinger Max-Planck-Forscher beobachten erstmals unsoziales Verhalten unter Bakterien, die eigentlich in Gemeinschaften leben

Organismen, die mit nahen Verwandten ihrer Art kooperieren, sind nicht unbedingt in der Lage, mit entfernt verwandten anderen Genotypen der selben Art zu harmonieren. Diese Nicht-Kooperation reicht von offener Feindschaft bis zu sozialer Ausbeutung. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Entwicklungsbiologie in Tübingen haben dieses unsoziale Verha

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Haarige Füße kleben besser an einer feuchten Decke

Forscher des Max-Planck-Instituts für Metallforschung zeigen, dass Feuchtigkeit die Haftkraft der Nanohärchen an einem Gecko-Fuß verstärkt

Der Gecko ist der wohl bekannteste Kletterkünstler: Es ist das schwerste Tier, das sich kopfüber an nahezu allen Oberflächen festhalten kann. Deshalb wird das feinhaarige Haftsystem seines Fußes intensiv erforscht. Doch erst jetzt ist es Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Metallforschung in Stuttgart mit hochauflösender Mikrokopie

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MorphoSys und Wacker erzielen hohe Ausbeuten bei der Expression von Antikörperfragmenten

Die Wacker Biotech GmbH hat im Auftrag der MorphoSys AG (Frankfurt: MOR; Prime Standard Segment, TecDAX) eine Machbarkeitsstudie zur Herstellung von Antikörperfragmenten mit dem E. coli basierten Wacker-Sekretionssystem erfolgreich durchgeführt. Durch den Einsatz der Wacker-Technologie lassen sich Antikörperfragmente, die in der Forschung und als Wirkstoffe für diagnostische und therapeutische Zwecke genutzt werden, in hoher Ausbeute, wesentlich einfacher und kostengünstiger produzieren. Im Rah

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Möglicher Krebsregulator entdeckt

Marburger Molekularbiologen haben ein Enzym erforscht, das eine wichtige Rolle bei vielen Krebsarten spielt – HectH9 bietet Ansatzpunkte für pharmakologische Substanzen – Veröffentlichung in Cell

Lebenswichtig für den Organismus, gleichzeitig aber auch eine der Ursachen für Krebs ist das derzeit weltweit intensiv erforschte MYC-Gen. Dieses Onkogen spielt eine wichtige Rolle für das Wachstum von Organismen durch Zellteilung. Weil es in vielen Tumoren erhöhte Aktivität aufweist un

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Harnstoff rettet Frösche vor Erfrierungstod

Amphibien überleben Wasserproblem mit Trick

Monatelang verharren Waldfrösche der Spezies Rana sylvatica in eisiger Winterstarre. Ihr Körper ist fast völlig eingefroren. Nun haben Forscher der Miami University in Oxford/Ohio entdeckt, dass Harnstoff die Frösche vor dem Erfrierungstod schützt. Wenn die Wintermonate herannahen und die Temperaturen sinken, bauen sich im Körper der Frösche erhöhte Harnstoffwerte auf, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature in der Online-Ausgabe.

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Statt Panik – besser gut vorbereitet: ExploSYS simuliert Ausbreitung von Infektionskrankheiten

Dr.-Ing. Markus Schwehm und Dr. Martin Eichner von der ExploSYS GmbH aus Tübingen bieten ein Modellierungsverfahren an, mit dessen Hilfe der Verlauf der Verbreitung von Infektionskrankheiten exakt simuliert werden kann. Sämtliche Einflussfaktoren wie Alter, Kontaktverhalten oder die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe können berücksichtigt werden, gleichzeitig lassen sich Veränderungen der Verbreitung durch Maßnahmen wie Impfung, Quarantäne oder Prophylaxe darstellen. Der Simulator, der den Verla

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Wildvögel als Frühwarnsystem für Aviäre Influenza – FLI unterstützt bundesweites Monitoring

Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) testet wöchentlich rund 100 Tupfer- und Organproben von Wildvögeln auf Influenzaviren. Die Proben, die u.a. aus dem derzeit bundesweit durchgeführten Wildvogelmonitoring stammen, waren in der Erstuntersuchung in den Untersuchungsämtern der Länder auffällig und werden nun im nationalen Referenzlabor für die aviäre Influenza am FLI nachuntersucht. Im Rahmen der Maßnahmen gegen die Geflügelpest gibt das Wildvogelmonitoring wertvolle Informationen über die bei

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Bundesweit erstes Zentrum für Systembiologie entsteht an der Universität Stuttgart

Zielvereinbarung eröffnet neue Perspektiven

An der Universität Stuttgart wird das bundesweit erste Universitätszentrum für Systembiologie (ZSB) eingerichtet. Dies ermöglicht eine in diesen Tagen unterzeichnete Zielvereinbarung zwischen der Universität Stuttgart und dem Land Baden-Württemberg. Das Land fördert die Einrichtung mit 2,5 Millionen Euro. Damit baut die Uni Stuttgart ihren bisherigen Forschungsschwerpunkt Systembiologie aus und stärkt nachhaltig die interdisziplinäre

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Erstes Gen bei Kindern mit Lese- und Rechtschreibschwäche identifiziert

Die Lese-Rechtschreibschwäche (sog. Legasthenie) kommt häufig bei mehreren Mitgliedern einer Familie vor. Den Erbanlagen scheint eine wichtige Rolle bei der Entwicklung einer Lese-Rechtschreibschwäche zuzukommen. Jetzt hat erstmals ein deutsch-schwedisches Team von Wissenschaftlern bei deutschen Kindern mit einer schweren Lese-Rechtschreibschwäche den Beitrag eines spezifischen Gens nachweisen können. Wie das Gen genau zur Störung beiträgt, ist noch nicht bekannt. Möglicherweise spielt das Gen

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