Alle Neuigkeiten

Verfahrenstechnologie

Nickelfreie Sinterstähle

Getriebeteile im Auto sind hochbelastete Bauteile. Um
wirtschaftliche Vorteile zu erzielen, werden diese Teile aus Sinterstählen
gefertigt, die ihre besondere Festigkeit etwa durch Zusatz von Nickel
erhalten. Nun gibt es einen gesundheits- und umweltfreundlichen
nickelfreien Ersatz.

Wenn
tonnenschwere Lkws oder Traktoren anfahren oder in einen höheren Gang
geschaltet werden, dann knirscht es schon mal im Getriebe. Selbst in einem
Pkw sind Maschinen- un

Verfahrenstechnologie

Strukturen in Oberflächen sprengen

Mit einer Sprengung lassen sich die filigranen Strukturen eines
Laubblattes auf Metalloberflächen übertragen. Diese Technik des Rapid
Tooling eignet sich, um schnell Spritzgusswerkzeuge für die
kunststoffverarbeitende Industrie bereit zu stellen.

Ein nicht alltägliches Rezept: Man
nehme das Blatt eines Laubbaums und lege es auf eine Metallplatte. Man
bedecke es mit einer dünnen Folie aus Sprengstoff und zünde sie. Unter
lautem Knall und gewaltigem Druck

Verfahrenstechnologie

Transparente Scheibenheizung

Der Winter steht vor der Tür. Ein Übel der kalten Jahreszeit sind
beschlagene und zugefrorene Autoscheiben. Fraunhofer-Forscher entwickelten
ein Verfahren, mit dem sie transparente und leitfähige Schichten
herstellen können – die ideale Scheibenheizung.

Allüberall werben
Reifenhändler für neue Winterreifen. Ein deutliches Zeichen dafür, dass
die nasse und kalte Jahreszeit mit Riesenschritten heraneilt. Mit sich
bringt sie zugefrorene, kaum frei gekratzte

Energie & Elektrotechnik

Keramische Kraftwerke

Brennstoffzellen wandeln Wasserstoff und Luft umweltfreundlich in
Strom und Wärme um. Ein spezieller Typ mit keramischen Elektroden arbeitet
bei hohen Temperaturen sehr effizient auch mit Erdgas. So eignet er sich
zum Einsatz in Blockheizkraftwerken.

Wasserstoff ist der Energieträger
der Zukunft. Er ist unerschöpflich verfügbar und bei seiner Verbrennung
entsteht das Treibhausgas Kohlendioxid überhaupt nicht. Ebenso
umweltfreundlich wandeln Brennstoff

Energie & Elektrotechnik

Elektronik bei hohen Temperaturen

Die obere Temperatur, bei der Elektronikbauteile noch verlässlich
schalten, erhöht sich immer weiter. Dies ermöglichen dünne, elektrisch
isolierende Quarzschichten und es eröffnen sich ganz neue
Anwendungsbereiche – nicht nur in Motorsteuerungen.

Heiße Motoren von
Kraftfahrzeugen vertragen sich nicht mit elektronischen Schaltungen. Die
derzeit verwendeten Siliciumelemente dürfen nicht wärmer werden als etwa
125 °C, um noch verlässlich zu arbeiten. Da

Geowissenschaften

Suche und Bewertung von Erdölspeichergesteinen im Oman verbessert

In der Al-Khlata-Formation im Südosten Omans liegen Sandsteine an
der Tagesoberfläche. Die gleichen Gesteine sind im Süden Omans, allerdings
erdölführend, rund 2000 Meter tief unter der Erdoberfläche versenkt. Dort
können sie nur punktuell durch Bohrungen erschlossen werden. Dipl.-Geol.
Jan Witte hat nun im Südosten Omans das studieren können, was im Süden
Omans unter der Erde versteckt liegt. Er kartierte die charakteristischen
Veränderungen der Sandstein- und Tonablagerungen

Biowissenschaften Chemie

Keramische Kraftwerke

Brennstoffzellen wandeln Wasserstoff und Luft umweltfreundlich in
Strom und Wärme um. Ein spezieller Typ mit keramischen Elektroden arbeitet
bei hohen Temperaturen sehr effizient auch mit Erdgas. So eignet er sich
zum Einsatz in Blockheizkraftwerken.

Wasserstoff ist der Energieträger
der Zukunft. Er ist unerschöpflich verfügbar und bei seiner Verbrennung
entsteht das Treibhausgas Kohlendioxid überhaupt nicht. Ebenso
umweltfreundlich wandeln Brennstoff

Biowissenschaften Chemie

Bekämpfung von Insekten mit Krankheitserregern

Aktion der Biologischen Bundesanstalt

Die Biologische Bundesanstalt
(BBA) in Darmstadt ist immer auf der Suche nach neuen Krankheitserregern,
die für die biologische Bekämpfung von Schadinsekten geeignet sind. Das
Auffinden von neuen und wirksamen Erregern, die Viren, Bakterien, Pilze,
aber auch Fadenwürmer sein können, ist mühsam, zeitaufwendig und viel zu
selten erfolgreich. Bei engagierter Suche können jedoch neue, für den
praktischen Pflanzenschutz w

Medizin Gesundheit

Quecksilber-Grenzwerte offensichtlich zu hoch bemessen

Geringere Quecksilberkonzentrationen, als bisher
angenommen, können die Funktion des Mutterkuchens beeinträchtigen. Das
stellten Mediziner der Universitäts-Frauenklinik Jena bei Laborversuchen
mit vitalen Plazenten fest, deren Lebensfunktionen nach der Geburt des
Kindes über einen künstlichen Kreislauf mehrere Stunden lang aufrecht
erhalten wurden. Das giftige Schwermetall beeinträchtigte bereits bei
Dosierungen von 30 Mikrogramm pro Liter Blut die Hormonproduktion und den

Medizin Gesundheit

Essen: eine riskante Sache?

Während sich in den Regalen der Supermärkte die Lebensmittel in
immer größerer Vielfalt und zu immer günstigeren Preisen türmen, sieht
sich der Verbraucher häufig mit Schreckensmeldungen über Schadstoffe,
Rückstände oder Krankheitskeime in der Nahrung konfrontiert. Kein Wunder,
dass sich viele Konsumenten fragen, was sie überhaupt mit gutem Gefühl
essen können. Der ForschungsReport, das Wissenschaftsmagazin des Senats
der Bundesforschungsanstalten, hat diese Thematik aufgegrif

Biowissenschaften Chemie

Eintauchen in die Nanosphäre

Wissenschaftler des Weizmann Instituts entwickeln eine erheblich bessere Methode zur Bewertung ultradünner Filme. Mögliche Vorteile sind verschiedene mikroelektronische Anwendungen und ein verbessertes Verständnischemischer und biologischer Systeme. Können Sie sich vorstellen, die Schichten einer Buttercremetorte zu bestimmen, ohne den Kuchen anzuschneiden? Bei nanoskopisch kleinen Schichten ist dies nun möglich. Seit Jahrzehnten denken große Köpfe in immer kleineren Maßstäben. So zum

Biowissenschaften Chemie

Wissenschaftler entdecken Enzyme, die beschädigtes genetisches Material duplizieren können

Mögliche Anwendungen dieser am Weizmann Institut gemachten
Entdeckung sind: Bekämpfung der wachsenden Ausbreitung
Antibiotika-resistenter Bakterien und Rekonstruktion antiker DNS oder beschädigter
DNS an Verbrechenstatorten.

Genetisches Material (DNS) wird täglich durch Umweltfaktoren wie
Sonneneinstrahlung oder die Einwirkung bestimmter Schadstoffe sowie natürliche
Vorgänge innerhalb der Zelle beschädigt. Diese Schäden können zu einem Chaos
führen, wenn die gene

Messenachrichten

Medica

Innovative Medizinforschung Ulm auf der Düsseldorfer MEDICA

Fachmesse und Kongress, Weltforum für Arztpraxis und Krankenhaus – das
ist, in eigenen Worten, die MEDICA, die vom 22. bis 25. November 2000 zum
32. Mal auf dem Düsseldorfer Messegelände stattfindet.
Forschungsinteressierte Besucher zieht es in die Halle 3, an den
Gemeinschaftsstand Medica Research 2000, auf dem sich – koordiniert von
der Technischen Universität Berlin – Hochschulen, Forschungseinrichtungen

Interdisziplinäre Forschung

Messgerät ermittelt "Wachheitsgrad" beim Menschen

Prof. Bartsch entwickelte Gerät, das Übermüdung des Menschen anzeigt Messgerät ermittelt “Wachheitsgrad” beim Menschen
Prof. Bartsch entwickelte Gerät, das Übermüdung des Menschen anzeigt Mit Hilfe eines mobilen Mess- und Auswertungsgerätes, das Prof. Heinz Bartsch zusammen mit der Strausberger Firma Techno Trans entwickelt hat, lässt sich der jeweilige “Wachheits- ” beziehungsweise auch der “Ermüdungszustand” einesMenschen ermitteln. Viele Untersuchungen belegen, dass mens

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Aufforstung ist kein Patentrezept für den Klimaschutz

Warum ist Aufforstung kein weltweites Patentrezept zum Schutz des
Klimas, das Stehen lassen von Wäldern hingegen schon? Wälder der hohen
nördlichen Breiten haben vermutlich eine andere Funktion im Klimasystem
als Wälder der tropischen und gemäßigten Breiten. Dies zeigt eine Studie
von Martin Claussen, Victor Brovkin und Andrey Ganopolski, die im
kommenden Monat in der Zeitschrift Geophysical Research Letters
veröffentlicht wird. Obwohl auch boreale Wälder der Atmosphäre CO2

Medizin Gesundheit

Handschlag zwischen Mensch und Technik

Künstliche Hand mit neuartiger Antriebstechnik aus dem Forschungszentrum Karlsruhe Wissenschaftler am Forschungszentrum haben erstmals eine künstliche Hand entwickelt, die aufgrund ihrer neuartigen Antriebstechnik leicht, flexibel und hoch beweglich ist und sich zudem beim Berühren natürlich anfühlt. Erreicht wird dies durch den Einsatz flexiblerMikro-Fluidaktoren. Die künstliche Hand kann deshalb viele Bewegungsmuster ausführen, die dem natürlichen Vorbild sehr nahe kommen. Ihre

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