Der neue Campusbereich des Zentrums für Luft- und Raumfahrt besteht aus einer Versuchshalle (Neubau) und vier für die Zwecke des ZLR umgebaute Gebäude der ehemaligen Tannenbergkaserne. Hier sind das Institut für Flugführung (Leiter Prof. Gunther Schänzer), das Institut für Flugzeugbau und Leichtbau (Leiter Prof. Peter Horst) sowie das Institut für Luft- und Raumfahrtsysteme (Leiter Prof. Peter Vörsmann) untergebracht (Fachbereich für Maschinenbau). Außerdem ist das Lehrgebiet Elektronische Ve
Physiker der Gruppe um Klaus Ensslin haben mit Hilfe eines so genannten Rasterkraftmikroskops Ringstrukturen im Nanometerbereich auf Halbleiterbasis hergestellt und daran die Energie-Quantisierung untersucht. Unter dem Titel “Energy spectra of quantum rings” veröffentlichen die ETH-Forscher nun in der “Nature”-Ausgabe vom 25. Oktober Resultate des Projekts, das möglicherweise für die Quanten-Informationsverarbeitung von Bedeutung sein könnte.
Elektrischer Strom in Halbleitern entste
Tübinger Astronomen werten erstaunliche Beobachtungen des Röntgensatelliten XMM aus
Selbst Astronomen stellen sich Schwarze Löcher im Weltall manchmal wie Monster vor. Schwarze Löcher sind extrem kompakte Himmelsobjekte mit so starken Gravitationsfeldern, dass nichts ihrer Anziehungskraft entfliehen kann – nicht einmal Licht. Doch diese Monster könnten nach neuesten Erkenntnissen noch unberechenbarer sein als bisher angenommen. Das haben die Auswertungen von Messungen ergeben, die de
Henk Spruit, Bernhard Deufel, Kees Dullemond
Abbildung 1: So etwa würde die Umgebung eines Schwarzen Lochs in einem Röntgendoppelstern nach der neuen Theorie aussehen. Die Akkretionsscheibe (braun und rot dargestellt) ist undurchsichtig und vergleichsweise kühl, mit Temperaturen bis 1 Millio
Der Mond gilt gemäss der Theorie des “Giant Impact” als Produkt einer Kollision zwischen der Protoerde mit einem kleineren Planeten. ETH-Forscher präsentieren in der Science-Ausgabe vom 12. Oktober Resultate, wonach die Zusammensetzung der Sauerstoff-Isotope von Erde und Mond identisch ist. Dies ist ein starker Hinweis dafür, dass sich Protoerde und Kollisionsplanet nebeneinander, aus einem identischen Mix an Komponenten gebildet haben, und die Sonne in einem sehr ähnlichen Abstand umkreisten.
Münchner Max-Planck-Forschern gelingt “Quantensprung” bei Miniaturisierung von Atomlasern / Mikrochip eröffnet neue Forschungsmöglichkeiten und Anwendungen
Vor nicht einmal zwei Jahren wurde über den Bau der ersten Atomlaser berichtet ( vgl. PRI C 1/2000: “Wenn sich Materie als Welle zeigt” ). Diese erzeugen Atomstrahlen, deren Eigenschaften denen eines Lasers in vielem gleichen. Jetzt ist es Physikern am Max-Planck-Institu
Prof. Tilman Pfau und Dr. Yuri Ovchinnikov vom 5. Physikalischen Institut der Universität Stuttgart haben die Fachwelt mit einer Arbeit in der renommierten Fachzeitschrift Physical Review Letters überrascht. Die in ihrem Beitrag beschriebene Technologie eines Multimoden Wellenleiter-Interferometers (multimode waveguide interferometer, MWI) wird die Messung kleinster Größen um den Faktor 500 verbessern. Mit der nun erreichten Messgenauigkeit können kleinste Entfernungsunterschiede aufgespürt werd
NIF-Fusionsanlage soll Kernverschmelzung mit Licht erzeugen / Ultraviolettlicht-Bäder für Vitamin-D-Produktion / Hellstes Licht der Welt leuchtet in Las Vegas Mit Licht wollen die Techniker der National Ignition Facility (NIF) östlich von San Francisco in einem Laserpuls von einer Milliardstel Sekunde mehr Energie erzeugen, als die ganze Welt im gleichen Zeitraum verbraucht. Wie NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND (Heft Nr. 10/2001, EVT: 24. September) berichtet, arbeiten die Wissenschaftler daran, i
Neues Themenheft des Forschungszentrums Karlsruhe informiert über den Stand von Forschung und Technik Die Kerntechnik in Deutschland hat noch eine lange Zukunft – gerade vor dem Hintergrund des kürzlich bekräftigten Kompromisses zum Atomausstieg. Auch beim “Restbetrieb” der Anlagen, der noch bis ins Jahr 2021 reicht, müssen hohe Sicherheitsstandards erfüllt werden. Gleiches gilt für den Rückbau der Reaktoren und die Endlagerung der vorhandenen und noch entstehenden radioaktiven Abfälle. Unabh
Magnetische Materialien bestehen aus zahlreichen kleinen Bereichen, sogenannten Domänen, die in unterschiedlicher Richtung magnetisiert sind. In den bislang untersuchten magnetischen Materialien erstreckt sich der Übergangsbereich zwischen zwei Domänen über 20 bis 300 Atomdurchmesser. Physiker aus Mainz und Hamburg konnten nun zeigen, dass diese Grenze vom magnetischen Nord- zum magnetischen Südpol in einigen Materialien nur ein einziges Atom breit ist. Wie die Wissenschaftler in den “Ph
Erster Baustein des Pierre Auger-Projektes geht in Argentinien in Betrieb In der argentinischen Pampa entsteht zur Zeit auf einer Fläche von über 3000 km 2 ein gigantisches astrophysikalisches Experiment. Das Pierre Auger-Observatorium will den geheimnisvollen hochenergetischen Teilchen der kosmischen Strahlung auf die Spur kommen. Unter Federführung des Forschungszentrums Karlsruhe wurde nun ein erstes Etappenziel erreicht: Mit einem großflächigen Spiegelsystem konnten “Leuchtspure
Einer internationalen Kollaboration am Brookhaven National Laboratory (BNL) bei New York, der neben japanischen, amerikanischen und kanadischen Physikern auch Wissenschaftler der Fakultät für Physik der Universität Freiburg angehören, gelang erstmals die Produktion einer größeren Anzahl von doppelt-strange Atomkernen. Diese exotischen Atomkerne, oft auch Doppel-Lambda-Kerne genannt, enthalten neben den üblichen Kernbausteinen, den Protonen und den Neutronen (Nukleonen), zusätzlich zwei Lambda-Teilc
Computersimulationen am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik zeigen erstmals, was Gravitationswellen-Detektoren bei der Kollision Schwarzer Löcher messen werden. Die Verschmelzung zweier Schwarzer Löcher ist eines der seltsamsten Ereignisse, für das sich die moderne Astronomie interessiert. Auf den größten Computern der Welt zeigen Physiker jetzt, wonach Astronomen mit ihren Detektoren suchen müssen und bringen so die ersten Beobachtungen von Gravitationswellen in gr
Mit dem kostenlosen Wissens-Portal “KworkQuark – Teilchenphysik für alle!” erweitert das Forschungszentrum DESY seine Präsenz im Internet. Das neu gestaltete Angebot bietet einen unterhaltsamen Zugang zur Teilchenphysik. Es richtet sich an alle Interessierten und hat spezielle Bereiche für Lehrer und Schüler. Ziel ist es, anspruchsvolle Lernsoftware zu schaffen, die im Internet frei verfügbar ist. Seit August 2001 zeigt sich “DESYs KworkQuark – Teilchenphysik für alle!” (
Ein Zentrum zur Förderung junger Nachwuchswissenschaftler richtet die Europäische Union an der Friedrich-Schiller-Universität ein. Den Zuschlag dafür erhielt der international renommierte Laserphysiker Prof. Dr. Roland Sauerbrey im Institut für Optik und Quantenelektronik. Sauerbreys Team forscht vor allem auf dem Gebiet der Hochleistungslaserphysik mit Billionen Watt starken Lasern und untersucht die Wechselwirkungen zwischen intensivem Licht und Materie. Nachdem ein international beset
Wissenschaftler des Karpov-Instituts für Physikalische Chemie (Moskau) und des Max-Planck-Instituts für Chemie (Mainz) berichten über neue Erkenntnisse zur Frühgeschichte präsolarer Diamanten, der am weitesten verbreiteten Art uns bekannter präsolarer Materie im Sonnensystem. Grundlage sind Simulationsexperimente, bei denen irdische Diamanten mit Edelgasionen beschossen wurden (Nature, 9. August 2001). Ein herausragendes Ergebnis der modernen Meteoritenforschung ist die Erkenntnis, dass