Physik Astronomie

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Molekül-Spione zeigen, dass flüssige Schichten fest werden

Uni-Physiker lassen sich den Weg zu neuen Phänomenen der Nanowelt ausleuchten

In Agentenfilmen operieren Spione stets im Dunkeln. Anders an der TU Chemnitz: Hier rüsten Physiker einige wenige Moleküle in regelrechte Scheinwerfer um und schicken sie als winzige Glühwürmchen durch mikroskopisch kleine Welten. In einer aktuellen Untersuchung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ist Wissenschaftlern der Chemnitzer Professur für Optische Spektroskopie und Molekülphysik mit Hilfe der

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Astrophysik: Auf den Spuren der verschlungenen Magnetfelder

Bochumer Astrophysikern gelang mathematische Berechnung von Magnetfeldern Immer noch sind Magnetfelder, die von Sternen und Planeten ausgehen, wenig erforscht. Genauso wie die Gravitation durchziehen sie das ganze Universum. Sie lassen Polarlichter glühen, unterbrechen Telefongespräche oder verrieseln das Fernsehbild. Forscher schreiben ihr neben der Schwerkraft den größten Einfluss auf die Entstehung der Materie im All zu. Jetzt gelang es Bochumer Astrophysikern, die mathematische Forme

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Wie Sauerstoff nach oben tropft

Phänomen im Internet beobachtbar Forscher der Durham University haben laut eigenen Angaben die Aufmerksamkeit der wissenschaftlichen Welt auf sich gelenkt. Bei Experimenten mit Supraleitern beobachteten die Briten, wie Sauerstoff nach oben tropft. Das ungewöhnliche Phänomen des wenige Minuten dauernden Versuchs ist im Internet zu begutachten. Die Eigenschaften von Supraleitern wurden wie in diesem Fall mit Hilfe eines kleinen Magnetwürfels demonstriert, der über einem Supraleiter sch

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Jenaer Physiker in Kanada für neuartigen Faserlaser ausgezeichnet

“Beeindruckender Beitrag, herausragende Ergebnisse” Eine Jenaer Forschergruppe um den Physiker Prof. Andreas Tünnermann ist auf einer Tagung im kanadischen Quebec ausgezeichnet worden. Andreas Liem, Jens Limpert, Sven Höfer, Stefan Nolte, Holger Zellmer und Andreas Tünnermann vom Uni-Institut für Angewandte Physik (IAP) sowie Volker Reichel, Sonja Unger, Sylvia Jetschke und Hans-Rainer Müller vom Institut für Physikalische Hochtechnologie (IPHT) erhielten am 6. Februar 2002 den Preis fü

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Stichwort: Magnetische Resonanz

Die Universität Dortmund eröffnet heute (5.2.02) ihr Interdisziplinäres Zentrum für magnetische Resonanz. Worum geht es? Die magnetische Resonanz ist eine physikalische Untersuchungsmethode, welche Eigenschaften von Elektronen und Atomkernen nutzt, um unterschiedliche Stoffe sehr detailliert zu charakterisieren. Sie wird in der Physik und in der Chemie seit etwa 50 Jahren verwendet, und in den letzten 20 Jahren wird sie zunehmend auch in der Medizin als nicht invasive bildgebende Methode

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Weltrekord: Elastizitätsmodul-Messung an 4,3 Nanometer dünnen Schicht geglückt

Die zärtliche Berührung eines winzigen Diamanten
Weltrekord: Elastizitätsmodul-Messung an 4,3 Nanometer dünnen Schicht geglückt Ultradünne Schichten mit Dicken von einigen zehn bis hundert Nanometern (das sind Millionstel Millimeter) werden in der Technik immer wichtiger: Sie sorgen als Isolatoren in Computerchips dafür, dass künftige Computerprozessoren noch kleiner und leistungsfähiger werden, sie machen Werkzeuge haltbarer oder vergüten Fotoobjektive. Die mechanischen Eigenschaften

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Magnetische Momente im Kristall-Mosaik

Internationales Forscherteam findet bei Neutronenstrahl-Experimenten wichtigen Ansatzpunkt für die Erklärung der Hochtemperatursupraleitung Hochtemperatursupraleiter sind seit 15 Jahren bekannt und haben bereits zu einer Vielzahl von Anwendungen geführt. Trotzdem ist der diesem Phänomen zugrunde liegende Mechanismus noch immer weitgehend ungeklärt. Durch Experimente mit Neutronenstrahlen hat ein Physikerteam unter Leitung von Prof. Bernhard Keimer, Direktor am Max-Planck-Institut für Festkör

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Erste Schritte auf dem Weg zur Spin-Elektronik

Stuttgarter Max-Planck-Forscher gelingt es erstmals, die Wechselwirkung zwischen Elektronen-Spin und Kern-Spin in einem Halbleiter elektrisch zu messen und zu steuern Bei der Spin-Elektronik sollen nicht nur die elektrische Ladung, sondern auch die Eigenrotation (Spin) von Elektronen und Atomkernen zur Verarbeitung und Kodierung von Informationen verwendet werden. Forschern des Stuttgarter Max-Planck-Instituts für Festkörperforschung und des Garchinger Walter Schottky Instituts der Technischen

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Beobachtung von Quantenzuständen im Gravitationsfeld der Erde gelungen

Internationales Forschungsteam aus Frankreich, Russland und der Universität Heidelberg stellt am 17. Januar 2002 neue Ergebnisse seiner Experimente in “Nature” vor

Die Beobachtung von Quantenzuständen im Gravitationsfeld der Erde ist einem internationalen Forschungsteam aus Frankreich, Russland und der Universität Heidelberg gelungen. Dabei werden ultrakalte Neutronen auf einem horizontalen Neutronenspiegel unter dem Einfluss des Schwerefeldes der Erde mehrfach reflektiert. Aufgrund der Qu

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Ultraschnelle Röntgenexperimente bei ultratiefen Temperaturen

Neues Großgerät zur Erforschung der elektronischen Struktur chemischer Verbindungen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat der Arbeitsgruppe des Kristallographen Prof. Dr. Peter Luger vom Institut für Chemie der Freien Universität Berlin (FU) eine Förderung von ca. einer halben Mio. DM für den Aufbau eines neuartigen Messplatzes für Röntgenexperimente zur Elektronendichtebestimmung bewilligt. Kernstück der Förderung ist die Beschaffung eines neuen hochempfindlichen Detektors, mit dem

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Wie entstehen Planeten?

DFG bewilligte Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe am Institut für Planetologie der Universität Münster In diesen Tagen hat die Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe “Staub-Aggregation und Staub-Strahlungs-Wechselwirkung” der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in der Abteilung “Analytische Planetologie” des Instituts für Planetologie der Universität Münster ihre Arbeit aufgenommen. Geleitet wird sie von Dr. Gerhard Wurm, der für zunächst zwei Jahre rund 670.000 Euro bei der DFG eingeworben hat. Hinz

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Neuer Materiezustand ultrakalter Atome entdeckt

Münchner Wissenschaftlern gelingt erstmals die Überführung von Materiewellen (Bose-Einstein-Kondensat) in ein Teilchengitter (Mott-Insulator-Zustand) und zurück

Über die Entdeckung eines neuen Materiezustands nahe dem absolutem Nullpunkt berichten Forscher des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik und der Ludwig-Maximilians-Universität München am 3. Januar 2002 in der internationalen Fachzeitschrift “Nature”. Mit Hilfe eines dreidimensionalen Lichtkristalls gelang es ihnen, ein super

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Überraschende Ergebnisse zur Sternentstehung

Astrophysiker der Universität Kiel weist Gleichförmigkeit der Sternenstehung in verschiedenen Systemen nach Dem Kieler Astrophysiker Dr. Pavel Kroupa ist der Nachweis gelungen, dass physikalische Gegebenheiten im Weltall bei der Geburt von Sternen keinen Einfluss auf deren Masseverteilung innerhalb des jeweiligen Sternsystems haben. Wie die amerikanische Wissenschaftszeitschrift Science in ihrer neusten Ausgabe (4. Januar) meldet, überprüfte Kroupa eine vom ihm selbst zu Beginn der 90er

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SkyView für kosmische Teilchen

Die Schulen in den Ballungszentren Nordrhein-Westfalens wird genutzt, um Schüler für die Naturwissenschaften so richtig zu begeistern und gleichzeitig eine Nachweisanlage für hochenergetische Teilchen aus dem Kosmos aufzubauen. Dieses spektakuläre Experiment heißt SkyView. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert im Rahmen eines Verbundforschungsprojektes die erste Stufe von SkyView mit zunächst einer Million Mark. Das Experiment ist von der Arbeitsgruppe Astrote

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Die Hubble-Sensation im neuen Star-Observer

Space-Telescope “sieht” Atmosphäre um fremde Welt. Astronomen entdecken die Gashülle eines Planeten, der um eine fremde Sonne kreist. Der astronomische Meilenstein zum Jahreswechsel! Ein Expertenteam konnte nun mit “Hubble” erstmals einen Riesenplaneten jenseits des Sonnensystems direkt beobachten und dabei auch die Lufthülle dieser fremden Welt sehen. Dabei analysierten die Astronomen auch ihre chemische Zusammensetzung – trotz 150 Lichtjahren Entfernung! Bald sollen auch erdartige Planeten in

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Diamantzüchtung jetzt auch an der Luft möglich: BIAS u. Uni Bremen mit bahnbrechender Neuentwicklung

Physiker des Bremer Instituts für angewandte Strahltechnik (BIAS) am Fachbereich Produktionstechnik der Universität Bremen haben jetzt eine bahnbrechende Neuentwicklung geschaffen: Es gelang ihnen erstmals, Diamanten auch an der Luft zu züchten. In punkto Schnelligkeit bricht das neue Verfahren ebenfalls alle Rekorde. Durch das in Bremen entwickelte Verfahren ergeben sich völlig neue und kostengünstige Anwendungsmöglichkeiten in der Industrie. In einem bald beginnenden Projekt, das vom Bundesmin

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