Physik Astronomie

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Deutsche Physik

Vortrag zum Briefwechsel zwischen Philipp Lenard und Johannes Stark an der FH Aalen Wo man ungezwungen vom schwäbischen Tüftlergeist und der französischen Küche spricht, nimmt sich so etwas wie eine deutsche Physik schon merkwürdig aus. Gelten doch in Paris dieselben Naturgesetze wie in Aalen. Und dennoch gab es eine Zeit, in der die Deutsche Physik propagiert wurde. Aus dieser Zeit berichtete Prof. Dr. Andreas Kleinert von der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg an der Fachhoc

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Erster marokkanischer Satellit durch Kooperation mit der TU Berlin im All

Durch eine erfolgreiche Kooperation mit dem Institut für Luft- und Raumfahrt der TU Berlin konnte am
10. Dezember 2001 der erste marokkanische Satellit ins All befördert werden. Der Satellit mit dem Namen MAROC-TUBSAT wurde von einer russischen Zenith-Rakete in Kasachstan abgefeuert. Alle Systeme funktionieren bisher einwandfrei. Erste Signale konnten in der Nacht vom 11. zum 12. Dezember 2001 empfangen werden. Während es sich auf TU-Seite bereits um den sechsten Satelliten handelt, besitzt de

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Premiere: Test eines Rastertunnelmikroskops unter Schwerelosigkeit

Das mit dem Nobelpreis für Physik an Gerd Binnig und Heinrich Rohrer ausgezeichnete Rastertunnelmikroskop (Scanning Tunnelling Microscope, STM) ist erstmals während eines Parabelflugs über Korsika unter den Bedingungen der Mikrogravitation getestet worden. Mit dem vom Team um Prof. Wolfgang M. Heckl vom Institut für Kristallographie und Center for NanoScience entwickelten und im eigenen Institut gebauten Gerät wurden von den beiden jungen Mitarbeitern Dr. Tanja Drobek und Michael Reiter während ei

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pro-physik.de populär unter Experten

Neues Physik-Internet-Portal verzeichnet über 250.000 Zugriffe in zwei Monaten
Größter Online-Stellenmarkt für Physiker im deutschsprachigen Raum

Seit knapp zwei Monaten ist das Physik-Portal der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) online und hat in dieser Zeit schon mehr als 250.000 Seitenaufrufe registriert – mit steigender Tendenz. “Wir sind von dieser großen Resonanz bereits zu Beginn unserer Arbeit sehr positiv überrascht” meint der zuständige Online-Redakteur Dr. M

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Neue Astrokamera liefert schärfere Bilder als das Hubble-Teleskop

Heidelberger Max-Planck-Forscher federführend beim Bau der weltweit leistungsstärksten Astrokamera / Erdgebundenes Teleskop erreicht höheres Auflösungsvermögen als Weltraumteleskop

Aufnahmen von bisher unerreichter Auflösung gelangen einem Team deutscher und französischer Astronomen mit der neuen Infrarotkamera CONICA am Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO). Erstes Zielobjekt der mit adaptiver Optik versehenen Kamera war am 29. November der offene Sternhauf

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Röntgenblick auf die Venus

Max-Planck-Forschern gelingt mit dem Satelliten Chandra die erste Beobachtung des Planeten in diesem Spektralbereich Ein deutsch-amerikanisches Team um Konrad Dennerl vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) in Garching bei München hat erstmals die Venus mit einem Röntgenteleskop beobachtet; das Instrument kreist an Bord des Satelliten Chandra um die Erde. Die “Röntgenfluoreszenz” entsteht in den oberen Schichten der Venusatmosphäre; Ursache dafür ist die Röntgenstrahlung

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Astronomie: Gravitationswellen im Kosmos erstmals sichtbar gemacht

Albert-Einstein-Institut simuliert Schwerkraftwellen am Computer / Weiterer Beweis der Relativitätstheorie Was Forschern des Albert-Einstein-Instituts in Golm bei Potsdam jetzt gelang, könnte ein Meilenstein zur Bestätigung von Einsteins Relativitätstheorie sein. Erstmals machten die Astronomen mit Hilfe einer Computersimulation die Schwerkraftwellen sichtbar, die sich nach einem Zusammenstoß zweier Schwarzer Löcher ausbreiten, berichtet NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND (Heft 12/01, EVT 2

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Neues Zentrum für Gravitationswellen-Astronomie entsteht gemeinsam mit der Universität Hannover

Der Senat der Max-Planck-Gesellschaft hat auf seiner Sitzung am 23. November in Düsseldorf beschlossen, in Hannover ein Teilinstitut des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik (Sitz: Golm bei Potsdam) zu gründen. Das Teilinstitut soll experimentell forschen und damit die Arbeit des theoretisch ausgerichteten Golmer Hauptinstituts ergänzen. In enger Kooperation mit dem Laserzentrum und der Universität Hannover will die Max-Planck-Gesellschaft mit dem neuen Teilinstitut in der niedersächsisch

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Märkische Fachhochschule erhält 140.000 Mark für die Neutrinoforschung

Prof. Sohlbach ist Mitglied einer internationalen Forschergemeinschaft Unter dem Namen OPERA startet in den kommenden Jahren ein umfassendes Experiment zur Bestimmung der Neutrinomasse im Gran-Sasso-Massiv in Italien. Neutrinos sind elektrisch neutrale Teilchen, die sich, ähnlich den Partikeln des Lichtes, den Photonen, mit Lichtgeschwindigkeit fortbewegen. Für die menschlichen Sinne sind die Neutrinos nicht wahrnehmbar, obwohl jeder menschliche Körper ständig Neutrinos aussendet. An dem

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Der Tod startet die Stoppuhr – Radiocarbonmessung in NRW

Seit kurzem steht auch im Dynamitron-Tandem-Labor der RUB eine Anlage für Radiocarbonmessungen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft und das Istituto Nazionale di Fisica Nucleare, Projekt-Partner der Bochumer Physiker in Neapel, stellten für die Anlage insgesamt 2 Mio. DM zur Verfügung. Diese Anlage ist die erste in NRW und nach Kiel und Erlangen die dritte in Deutschland. Eine der besten Anlagen der Welt steht an der RUB Wann lebte und starb Ötzi? Wie alt sind gefundene Tierkno

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Stuttgarter Astrophysiker erzielen Weltrekord in der Messgenauigkeit: Neue Daten für Elemententstehung

Neue Daten für Sternmodelle und die Entstehung der
chemischen Elemente. Gleich mit zwei wissenschaftlichen Publikationen haben Stuttgarter Astrophysiker in den vergangenen Monaten die Fachwelt aufhorchen lassen: Die in den Physical Review Letters (Vol. 86, Nr. 15, 9. April 2001; Vol. 87, Nr. 20, 12. November 2001) veröffentlichten Ergebnisse aufwendiger experimenteller Messungen legen es nahe, daß die Kapitel über die Entstehung der Elemente in den Sternen und über die Lebensgeschichte von

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Adaptive Optik für Großteleskope am MPI für Astronomie

Am Max-Planck-Institut für Astronomie (MPIA) auf dem Königstuhl startet das Projekt “Adaptive Optik für Großteleskope” — ein Vorhaben an der vordersten Front der Entwicklung optischer Geräte. Scharfe, hoch aufgelöste Bilder fernster Strahlungsquellen sind das wichtigste Ziel der beobachtenden Astronomie. Je größer die Teleskope, desto höher ihr theoretisches Auflösungsvermögen. Deshalb werden heute an den weltweit führenden Forschungszentren Teleskope mit 8 bis 10 Metern Öffnung gebaut, die nur am

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Femto-Lasertechnik auf neuen Wegen

Max-Planck-Forscher messen erstmals Effekte einzelner optischer Zyklen

Wenn ein Laserpuls so kurz wird, dass er nur wenige Femtosekunden lang aufblitzt, dann treten die einzelnen optischen Zyklen zu Tage, die sonst hinter der flachen Pulsform verborgen bleiben. Effekte dieser einzelnen optischen Zyklen haben Wissenschaftler des Garchinger Max-Planck-Instituts für Quantenoptik um Gerhard G. Paulus gemeinsam mit Mailänder Kollegen erstmals sichtbar gemacht (Nature, 8. November 2001).

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Flackerndes Licht vom Schwarzen Loch

Wissenschaftlern aus zwei Max-Planck-Instituten gelingt bisher beste gleichzeitige Messung von Röntgenstrahlung und optischem Licht Schwarze Löcher saugen mit ihrer enormen Schwerkraft Gas aus der Umgebung auf. Stürzt es in die Schwerkraftfalle hinein, so erhitzt es sich und sendet Röntgenstrahlung aus. Nach der gängigen Theorie müssten die Röntgenblitze auch umgebende Materie aufheizen und zum Leuchten im sichtbaren Licht anregen. Durch gleichzeitige Messung von Röntgenstr

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Neuer Rekord in der Optik – ein einzelnes Ion als Quantensonde

Präzise Kontrolle der Wechselwirkung zwischen gespeichertem Ion und optischem Feld als Grundlage für Einphotonenpulse und Quantencomputer

Einer Forschergruppe am Max-Planck-Institut für Quantenoptik (MPQ) in Garching ist es mit Hilfe einer Ionenfalle gelungen, ein einzelnes Calcium-Ion präzise und dauerhaft in einem optischen Feld zu positionieren (nature, 1. November 2001). Mit bisher nicht erreichter Genauigkeit und störungsfrei bestimmten die Wissenschaftler um Prof. Herbert Wa

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Physiker simulieren das Kristallwachstum im Computer

Das Wachstum von Halbleiterkristallen wird am Lehrstuhl für Theoretische Physik III (Computational Physics) der Universität Würzburg mit Hilfe von Computersimulationen untersucht. Ein Schwerpunkt liegt auf Materialien, die aus verschiedenen Atomsorten bestehen, wie es zum Beispiel bei den modernen Verbindungshalbleitern der Fall ist. Für die Entwicklung neuartiger elektronischer Bauelemente – zum Beispiel von verbesserten Laserdioden für CD-Spieler – benötigt man perfekte Kristalle aus H

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