Physik Astronomie

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Jüngster Quasar durchleuchtet Urmaterie des Universums

Heidelberger Astronomen gelingt aufregender Blick in die frühe Kindheit des Kosmos Astronomen des Max-Planck-Instituts in Heidelberg haben zum ersten Mal die unverfälschte Urmaterie des Universums beobachtet und damit in eine Zeit etwa 700 Millionen Jahre nach dem Urknall zurückgeblickt. Für diese Entdeckung analysierten Dr. Laura Pentericci und Prof. Hans-Walter Rix vom Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg das Spektrum des Quasars SDSS 1030+0524. Dabei stellte sich heraus: Der run

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High-Resolution-Camera: MOLA mit auf Mars-Mission

Die TUM steuert wichtiges Know-How zur Mars-Mission “Mars Express” bei, die die ESA für Sommer 2003 plant. Aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. eine Förderungssumme von knapp 362.000 DM für ein Vorhaben von Prof. Heinrich Ebner, Ordinarius für Photogrammetrie und Fernerkundung an der TU München, bewilligt. Ziel des geförderten Projektes sind Untersuchungen zur Einbeziehung von Messungen des Mars-Observer-Laser-Altimeter (

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Wenn sich viele Teilchen zu einer großen Welle zusammentun

Bei sehr tiefen Temperaturen, dicht am absoluten Nullpunkt, kann unter bestimmten Bedingungen ein besonderer Zustand von Materie auftreten. In einem spektakulären Experiment hat der Physiker Prof. Claus Zimmermann mit seiner Arbeitsgruppe nun ein solches Bose-Einstein-Kondensat an der Oberfläche eines Mikrochips erzeugt und erstmals einen “Atomchip” realisiert. Mit diesem Durchbruch werden die Kondensate auch technisch nutzbar. Tübinger Physiker nutzen Bose-Einstein-Kondensate zur Entwick

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Weltraumforschung des UKBF – Einmalige Höhenexperimente in den Rocky Mountains

Der Internet-Provider “Yavivo” (URL siehe unten) berichtet auf seiner Startseite über ein bisher einmaliges Höhenforschungsprojekt, mit dem das Physiologische Institut am Fachbereich Humanmedizin der Freien Universität Berlin sowie das Berliner Zentrum für Weltraummedizin (ZWMB) künftige Weltraumflüge vorbereiten.
Auftraggeber ist das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Das Bundesforschungsministerium hatte dem ZWMB im vergangenen Jahr drei Millionen Mark für derartige Projekte bew

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Was Materie von Antimaterie unterscheidet

Warum nicht alles Gammastrahlung ist Materie und Antimaterie: Physiker finden neuen Unterschied Bahnbrechende Erkenntnis hilft den Kosmos verstehen Einen neuen Unterschied im Verhalten von Materie und Antimaterie haben Wissenschaftler der Gruppe “BABAR” nun am Stanford Linear Beschleuniger (SLAC) in einer bahnbrechenden Messung entdeckt: Unter Beteiligung von Prof. Dr. Helmut Koch, Dr. Marcel Kunze und Dr. Klaus Peters (

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RUB-Publikation: Vollständiges Kompendium über Diamanten

Das soeben erschienene Handbuch “Optical Properties of Diamond” ist die bislang vollständigste Zusammenstellung der optischen Daten von Diamanten. Faszinierendes Funkeln
Russische Daten erstmals auch auf englisch zugänglich
“Diamonds Are A Girl´s Best Friend”, sang Marylin Monroe. Auch Männer können dem Funkeln erliegen und eine Vorliebe für Diamanten entwickeln. So Dr. Alexander Zaitsev (Wissenschaftlicher Mitarbeiter Institut für Geologie, Mineralogie und Geophysik der RUB)

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Pfadfinder im Weltall

Neue Wege will das Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn mit dem Atacama Pathfinder Experiment, kurz APEX, gehen. Um interessante Objekte im Universum genauer zu untersuchen und deren Radiostrahlung bis zu Wellenlängen weit unter 1 mm zu messen, wird in der chilenischen Atacama-Wüste in einer Höhe von 5000 Metern über dem Meeresspiegel für ca. zwölf Millionen DM ein Radioteleskop errichtet. Die Beobachtung von ältesten Galaxien und Sternentstehungsgebieten soll unser Verständnis der Bildun

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Wie schwer ist ein Neutrino?

Forschungszentrum Karlsruhe vor Großexperiment zur Bestimmung der Neutrino-Masse

Ein bedeutendes Experiment der physikalischen Grundlagenforschung steht am Forschungszentrum Karlsruhe in den Startlöchern: Im Laufe der kommenden fünf Jahre wird hier unter internationaler Beteiligung das Karlsruher Tritium Neutrino-Experiment KATRIN aufgebaut. Ziel des 25 Mio. DM teuren Vorhabens ist die Antwort auf eine der wichtigsten Fragen der modernen Physik: Wie schwer sind Neutrinos, die flüchtigsten

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Sternenstaub aus der Kinderstube des Sonnensystems

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt fördert mit einer Million Mark ein Projekt zur Untersuchung des Kreislaufs interstellarer und interplanetarer Materie. Die Federführung hat Prof. Dr. Elmar K. Jessberger vom Institut für Planetologie der Universität Münster. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt fördert mit einer Million Mark ein Projekt zur Untersuchung des Kreislaufs interstellarer und interplanetarer Materie. Die Federführung hat Prof. Dr. Elmar K. Jessberger vom Ins

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Richtfest für das größte "Fernglas" der Welt

In Mailand haben Astronomen am Mittwoch, 27. Juni, Richtfest für das größte bisher gebaute “Fernglas” gefeiert. Mit zwei Spiegeln von jeweils 8,4 Meter Durchmesser und einem Gesamtgewicht von 600 Tonnen wird dieses Large Binocular Telescope (LBT) nach seiner Inbetriebnahme in drei Jahren auf dem Mount Graham im US-Bundesstaat Arizona das leistungsfähigste Einzelteleskop der Welt sein. “Das LBT könnte Fragen beantworten, die schon seit dem alten Testament diskutiert werden, zum Beispiel: Wann wur

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Den magnetischen Sonnenfeldern auf der Spur

Auf der Sonne entladen sich gewaltige Magnetfelder, was auch Auswirkungen auf das Leben auf der Erde hat. Eine Nachwuchsforschergruppe der RUB, die seit 1998 von der VolkswagenStiftung gefördert wird, entwickelt am Computer mathematische Modelle, um die Funktionsweise der Magnetfelder zu beschreiben. Mit ersten Erfolgen: Ihr ist es bereits gelungen, einige der bisherigen Formeln zu verbessern. Gewaltige Energieausbrüche auf der Sonne …
… beeinflussen auch unser Leben auf der Erde

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Mission zum Mars

Erstmals sollen vier Stationen ein Marsjahr lang gleichzeitig arbeiten / Koordination liegt bei münsterschen Planetologen

Jahrtausendelang hat der Mars die Fantasie des Menschen beflügelt. Nun ist er das bevorzugte Ziel für Raumfahrtmissionen und anderen Forschungsprojekte, da man auf dem Mars am ehesten mit der Entstehung von Leben außerhalb der Erde, aber ganz in ihrer Nähe rechnen kann. Ganz neue Erkenntnisse erhofft sich Prof. Dr. Tilman Spohn vom Institut für Planetologie der Univer

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Ultrakurzpuls-Röntgenquellen für die Mikroskopie

Mit der Erzeugung und Anwendung kohärenter, weicher Röntgenstrahlung befasst sich ein neuer Forschungsverbund unter der Leitung von Prof. Dr. Helmut Zacharias vom Physikalischen Institut der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Die im Verbund mit Forschergruppen der TU Wien, der FH Koblenz/Remagen und den Universitäten von Mainz und Münster geplanten Arbeiten werden vom Bundesforschungsministerium mit einem Gesamtvolumen von 2,2 Millionen Mark gefördert.

Neue Strahlenquellen und rön

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Kollaps oder immer auf der Flucht? Neutrinomasse entscheidet!

Helmholtz-Preis für die hochpräzise Bestimmung einer Obergrenze der Neutrinomasse verliehen

Ein sehr kleines, aber zugleich sehr häufiges Teilchen könnte das Schicksal des Universums bestimmen. Ist das Teilchen zu leicht oder wiegt es gar nichts, könnte das Universum bis in alle Zeiten “auf der Flucht” sein und sich ins Grenzenlose ausdehnen. Ist es dagegen mit einer zwar kleinen, aber doch merklichen Masse in der Welt, dann wird die Expansion des Universums irgendwann gestoppt und die Bewegung

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Neue Erkenntnisse in der Photonik

Forscher aus Stuttgart, Marburg und Bonn kontrollieren das Zusammenspiel von Licht und Goldteilchen

Goethe erwähnt es in seiner Farbenlehre, und bereits die Glasmacher im Mittelalter wussten es, wenn sie ihre bunten Kirchenfenster herstellten: Kleine Partikel aus Gold, Silber oder Kupfer färben Glas. Je nach Größe dieser Nanoteilchen und nach der verwendeter Glassorte kann man ein leuchtendes Rot oder auch ein kräftiges Blau erhalten. Forschern des Max-Planck-Instituts für Festkörperforschung i

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Bundesregierung verabschiedet Deutsches Raumfahrtprogramm

Bulmahn: “Nutzen für den Menschen und wissenschaftliche Exzellenzsind die wichtigsten Ziele” Die rot-grüne Bundesregierung hat in ihrer heutigen Kabinettssitzung das Deutsche Raumfahrtprogramm verabschiedet. Es ist das erste Deutsche Raumfahrtprogramm seit fast 20 Jahren. “Damit schaffen wir einen verlässlichen Rahmen und eine Planungssicherheit für Wissenschaft und Industrie, die sie für ihre Arbeit brauchen und die über Jahre gefehlt hat”, erklärte Bundesforschungsministerin Edelgard

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