Physik Astronomie

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Physiker wollen Elektronentransport an Metalloberflächen steuern

Einen Katalysator am Auto hat heute fast jeder. Doch wie erfunktioniert, das weiß fast keiner. Seine Fähigkeiten zur Abgasreinigungverdankt ein Katalysator chemischen Reaktionen, die auf der Oberflächevon kleinen Metallpartikeln ablaufen. Physiker von der Universität Würzburgerforschen die grundlegenden Mechanismen, die solche Reaktionen ablaufenlassen. Die hohe Reaktivität von Metallpartikel-Oberflächen werde heute durch unterschiedliche Mechanismen erklärt, so Dr. Walter Pfeif

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Starke Laser machen "Quantenbahnen" sichtbar

Atome unter extremen Bedingungen /Max-Planck-Institut für Quantenoptik bringt neues Licht in Phänomeneder Photoionisation Mit neuen Laser-Experimenten haben vierWissenschaftlergruppen aus Deutschland und Frankreich detailliert dieProzesse beschrieben, die bei der Ablösung eines Elektrons aus dematomaren Verbund sowie bei verwandten Phänomenen auftreten. DieMethode beruht auf einer von Richard Feynman eingeführten Version derQuanten

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Alte Sterne erinnern sich an den Urknall

Wissenschaftlern am Max-Planck-Institut für Astrophysik ist es gelungen, durch die Verknüpfung der modernsten Sternentwicklungsrechnungen mit Beobachtungen sehr alter Sterne die im Urknall erzeugte Menge von Lithium zu bestimmen, woraus sich die kosmologische Dichte gewöhnlicher Materie herleiten lässt. Lithium (genauer: das Lithium-7 Isotop, dessen Kern aus 3 Protonen und 4 Neutronen zusammengesetzt ist) ist das schwerste Element, welches ausser Wasserstoff- und Helium-Isotopen

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Erfolgreiches Experiment zur Struktur der Marangoni-Konvektion unter Schwerelosigkeit

Prof. Dr. Dietrich Schwabe vom I. Physikalischen Institut derJustus-Liebig-Universität Gießen führte Experiment durch – “Gute Möglichkeitenzur Überprüfung und Verbesserung existierender Theorien” Sehr erfolgreich verlief ein 14-minütiges Experiment zur Struktur der Marangoni-Konvektion unter Schwerelosigkeit, das am 28. April 2001 auf der Höhenforschungsrakete MAXUS 4 auf ESRANGE bei Kiruna (Nordschweden) von Prof. Dr. Dietrich Schwabe vom I. Physikalischen Institut der Justus-Li

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Auf der Suche nach der geheimnisvollen "Dunklen Materie"

Physiker der Universität Siegen beteiligen sich an dem internationalenSatellitenexperiment PAMELA, das in gut einem Jahr mit Hilfe einerrussischen Sojusrakete in eine polare Erdumlaufbahn gebracht werden soll.
Dieses Experiment soll dazu dienen, den unbekannten Teilchen der sog.”Dunklen Materie” auf die Spur zu kommen. Diese “Dunkle Materie” ist eines der großen Rätsel der heutigen Astrophysik und beschäftigt viele Wissenschaftler aus verschiedenen Bereichen der Physik.

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Fachhochschule Jena: Messen an feinen Strukturen

Der Fachbereich Physikalische Technik der Fachhochschule Jena konnte im vergangenen Jahr eine optische Fouriertransformationsanlage als Dauerleihgabe von der Universität Bremen übernehmen. Ermöglicht wurde diese Umsetzung dank der seit Jahren bestehenden guten Kontakte, die über Prof. Dr. em. Christian Hofmann von der Fachhochschule Jena und Prof. Dr. em. Siegfried Boseck von der Universität Bremen aufgebaut und gepflegt wurden. Nachdem Prof. Boseck in den Ruhestand verabschiedet wurde und i

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Zufall am Sternenhimmel

Hannoverscher Forscher der Universität Hannover entdeckt Planetoiden neu “Unendliche Weiten…” Hier zu Lande schaut man oft vergeblich in den Sternenhimmel, um Sternenbilder oder gar eine Sternschnuppe zu sehen. Ganz anders in Namibia, einem Dorado für Sternengucker. Dipl.-Ing.Wolfgang Paech von Institut für Erdmessung nutzte seine Privatreise, um seinem intensiven Hobby der Astronomie nachzukommen. “Früher wurde hier am Institut auch Einiges an Astronomie betrieben und wir versuch

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Jenaer Physiker bauten Spezialkamera für Europäische Südsternwarte in Chile

Ein Hochleistungs-Kamerasystem für die Europäische Südsternwarte (ESO) im chilenischen La Silla haben Astronomen der Friedrich-Schiller-Universität Jena entworfen und gebaut. Herzstück dieses Hightech-Instruments ist ein flächenhafter Empfänger, ein so genanntes Infrarot-Array, das aus einzelnen Pixeln besteht und extrem hochauflösend infrarote Strahlung im Weltall erkennt und aufzeichnet. “Damit können Wissenschaftler viel weiter ins All schauen als bisher und auch tiefer und d

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Blick in die Nanowelt

Die neu entwickelte Nanosims-Ionenmikrosonde eröffnet ein neues Fenster ins Weltall. Endlich ist es soweit: seit Anfang Februar ziert die kostbare Nanosims-Ionenmikrosonde das eigens für sie neu eingerichtete Laboratorium in der Abteilung Kosmochemie des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz. Das weltweit zweite Gerät dieser Art ist ein Sekundärionenmassenspektrometer (SIMS) der französischen Firma Cameca, die bei der Festlegung der Spezifikationen und Geräteeigenschaften

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Jenaer Physiker schmelzen ohne Hitze

Den Jenaern Physikern Prof. Dr. Eckhart Förster und Dr. Ingo Uschmann ist es gelungen, die Oberfläche eines Kristalls allein durch die elektromagnetische Energie eines extrem schnell gepulsten Lasers zu schmelzen, noch bevor Hitze einwirken konnte. Eine weniger als einen tausendstel Millimeter dicke Schicht des Kristalls schmolz unter dem Laserstrahl, bevor sie sich erhitzen konnte. “Bisher wusste man nicht eindeutig, dass es so etwas wie eine solche nichtthermische, also nicht

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Erstes deutsches Experiment auf der Internationalen Raumstation

Bulmahn: “Es gilt, die ISS von Beginn an sinnvoll zu nutzen” Für den kommenden Montag ist der Start des russischen Transporters PROGRESS vom Weltraumbahnhof Baikonur zur Internationalen Raumstation (ISS) geplant. Mit an Bord wird die Ausrüstung für das erste deutsche und zugleich erste europäische wissenschaftliche Experiment, dem PlasmakristallExperiment (PKE), sein. “Deutschland ist bereits heute mit Forschung auf der Internationalen Raumstation präsent, auch wenn Europa erst

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Erstmals magnetische Struktur auf atomarer Skala sichtbar

Magnetismus ist uns aus dem Alltag wohl bekannt. Dennoch war es auf atomarer Ebene bis heute nicht möglich, einem Material anzusehen, ob es magnetisch ist oder nicht. Dies ist nun erstmals gelungen – ein großer Erfolg nicht nur für die Grundlagenforschung, denn magnetische Werkstoffe besitzen heute große wirtschaftliche Bedeutung, zum Beispiel als Speichermedium für die Computerindustrie. Viele werden sich an das kleine Experiment aus der Schulzeit erinnern: Um Magnetismus sichtb

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Leuchtdioden mit extrem niedrigen Betriebsspannungen

Organische Leuchtdioden (OLD) könnten die Lichtquelle der Zukunft für Displays und Beleuchtung sein: sie sind preisgünstig, leicht auf großen Flächen herzustellen und leuchten in allen Farben des Spektrums. Allerdings haben sie noch empfindliche Nachteile, wie zu hohe Betriebsspannung und geringe Stabilität. Am Institut für Angewandte Photophysik der Technischen Universität Dresden (TUD) ist es der Arbeitsgruppe um Prof. Karl Leo gelungen, durch einen neuen Ansatz die Eigenschaften von L

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Staubscheibe um sehr jungen Stern entdeckt

Faszinierende Aufnahmen von der Umgebung eines sehr jungen Sterns hat eine internationale Gruppe von Astrophysikern mit dem Hubble-Weltraumteleskop und mit Messsystemen zweier Sternwarten in Chile gemacht. Erstmals wiesen die Wissenschaftler jetzt zweifelsfrei nach, dass der relativ erdnahe Stern mit der Kennziffer HD 100546 eine Staubscheibe besitzt, aus der sich wahrscheinlich junge Planeten bilden. Prof. Dr. Thomas Henning (Universität Jena), der gemeinsam mit Dr. Bringfried

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Raumsonde Cassini passiert Jupiter

Auf ihrer Reise zum Saturn wird die 1997 gestartete Raumsonde Cassini am 30. Dezember 2000 um 11.03 Uhr MEZ den Riesenplaneten Jupiter im Abstand von nur 9,7 Millionen km passieren. Die Mission ist ein gemeinsames Projekt von NASA und ESA und der italienischen Raumfahrtagentur ASI. An Bord befinden sich auch Messinstrumente des Max-Planck-Instituts für Aeronomie (MPAE), Katlenburg-Lindau. Cassini wurde am 15. Oktober 1997 in Cape Canaveral mit einer Titan IV B-
Rakete gestartet und s

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Was passiert mit dem Schwert des Orion?

Neue Erkenntnisse über die Sternentstehung an der Universität Kiel
Wie entstehen Sterne? Welche Kräfte waren wirksam, bevor sich ein Sternhaufen wie die Plejaden geformt hat? Der Lösung dieser Fragen ist Pavel Kroupa, promovierter Astrophysiker an der Universität Kiel, ein großes Stück näher gekommen. Indem Kroupa ein von Dr. Sverre Aarseth, Astronomisches Institut der Universität Cambridge, entwickeltes Computerprogramm auf die Gegebenheiten im Orionnebelhaufen zuschnitt, konnte er

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