Physik Astronomie

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Kalter Dunst um blaue kompakte Zwerggalaxien

Max-Planck-Wissenschaftler entdecken im Virgo-Cluster zehnmal größere Mengen ultrakalten kosmischen Staubs Bis zu 50 Prozent des optischen Lichts von Galaxien wird in Infrarotlicht umgewandelt Ähnlich wie Staub in der Erdatmosphäre die untergehende Sonne rot erscheinen lässt, verrät sich Staub in fernen Galaxien dadurch, dass er das blaue Licht von Sternen blockiert. Doch welche Mengen Staub befinden sich tatsächlich in den Galaxien und wie viel Sternenlicht wird von ihm abge

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Heidelberger Forscher Prof. Heermann stellt vor: "Physik mit dem Handy"

Man kann mit dem Handy auch Physik machen und damit Jugendliche für die Physik begeistern Sind Handys angewandte Physik – oder kann man mit dem Handy auch Physik machen und damit Jugendliche für die Physik begeistern? Diese Frage stellte sich Prof. Dr. Dieter W. Heermann vom Institut für Theoretische Physik der Universität Heidelberg. Die Antwort lautet: ja! Der Beweis ist erbracht. Ein komplizierter Sachverhalt der Physik, der der Fraktale, kann auf so einem kleinen Ding simuliert werde

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Kosmische Röntgenstrahlung gibt Hinweis auf neue Form von Materie

Tübinger Astronomen entdecken Stern, der aus Quarks besteht Das Röntgenobservatorium CHANDRA, das seit 1999 von der NASA im Weltraum betrieben wird, hat einen Stern beobachtet, dessen “zu kleiner” Durchmesser möglicherweise neue Er-kenntnisse über die Struktur der Materie liefert. Diese Entdeckung unterstreicht den engen Zusammenhang zwischen kosmischen Objekten und der Physik der Elementarteilchen. Die CHANDRA-Beobachtung des Objekts mit dem Katalognamen RXJ1856.3-3754 legt nahe, dass d

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Die Ewige Wiederkehr des Urknalls

Der Kosmos wird niemals enden, sondern pendelt in einem ständigen Kreislauf von Werden und Vergehen. So entstand auch der Urknall unseres Universums aus der Asche eines früheren. Über dieses revolutionäre Weltmodell berichtet das Stuttgarter Wissensmagazin “bild der wissenschaft” in seiner neuesten Ausgabe. “Der Urknall muss nicht der Anfang von Raum und Zeit sein, sondern könnte ein Übergang sein zwischen zwei Phasen des Universums”, sagt Paul Steinhardt, Astronomie-Professor an der Princeton

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Asteroid Impact Possible in 2880, Astronomers Conclude

In March of 2880, a kilometer-wide asteroid known as 1950 DA could collide with Earth, scientists say. But with nearly 900 years to go before the potential impact, scientists should have ample time to come up with preventive measures. First discovered when it flew by our planet in 1950, the asteroid returned on New Year’s Eve 2000, enabling researchers to gather additional information about the space rock and predict its path far into the future. New research based on these observations appears in t

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Brachten Kometen das Leben auf die Erde?

Wichtige Lebensbausteine in künstlich erzeugtem Kometenmaterial nachgewiesen / Kometen könnten wichtige Zwischenstation für die Entwicklung von Leben sein

Aminosäuren sind ein wesentlicher Bestandteil aller Lebewesen auf der Erde, aber noch immer ist ungeklärt, wie die ersten Eiweißbausteine in der frühen Erdgeschichte spontan entstanden sind. Schon lange wird vermutet, diese komplexen organischen Moleküle könnten auch aus dem Weltall auf die Erde gekommen sein. Jetzt ist es einer Wi

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Rastertunnelmikroskop zum Selberbauen

Einen Blick in die geheimnisvolle Welt der Atome erlauben seit zwei Jahrzehnten Rastertunnelmikroskope, die heute als Standardinstrumente aus der Nanotechnologie nicht mehr wegzudenken sind. Möglichkeiten, diese komplizierten wissenschaftlichen Geräte mit einfachen Mitteln und relativ geringen Kosten von unter 800 EURO nachzubauen, haben Physiker der Universität Münster gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern von zwei münsterschen Gymnasien entwickelt. Das Projekt unter Federführung des Kompete

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Wissenschaftliche Expedition auf dem sibirischen Yenisei

Der Fluss Yenisei im fernen Sibirien hat es in sich: Seine Sedimente enthalten Radioaktivität. Auf zwei wissenschaftlichen Expeditionen erforschte Professor Dr. Eckehard Klemt von der Fachhochschule Ravensburg-Weingarten die Verteilung der radioaktiven Stoffe. Jetzt erhielt der oberschwäbische Strahlenmessexperte Post aus Russland. Der Inhalt: getrocknete Sedimentproben, die Klemt auf seiner zweiten Yenisei-Expedition im September 2001 gesammelt hatte. Jetzt können die neuen, langwierigen Versuc

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Heiße Gase statt heißer Luft: Plasma- und Kurzzeitphysiker tagen in der RUB

“Die Ruhr-Universität weiß, welch bundesweit einzigartiges Juwel sie hat”, sagt Professor Jörg Winter und meint damit die Plasmaphysik. Die RUB richtet derzeit die Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft aus, gleichzeitig forciert sie den zukunftsträchtigen Sektor der Plasmaphysik und -technik, u. a. mit einem neuen Studiengang “Plasmatechnik”. Gebändigtes Plasma im Flachbildschirm Der Standort Bochum forciert die Plasmatechnik Heißen Gasen und ultraschnellen Reak

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Großer Erfolg für Bremer Physiker: Blauer Laser realisiert

Halbleiterforschung: Fortschritt bei optischer Datenübertragung und -speicherung Bremer Physikern ist es als erster Universität in Europa und der dritten weltweit gelungen, blaue Laser zu realisieren. Am Institut für Festkörperphysik hat die Arbeitsgruppe von Professor Detlef Hommel eine Galliumnitrid-basierte Laserdiode im blau-violetten Spektralbereich bei Raumtemperatur realisiert. Damit ist ein wissenschaftlicher Durchbruch gelungen: Flache Laser-Fernsehbildschirme mit bisher nicht e

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Küchenphysik und Antimaterie

66. Jahrestagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft in Leipzig Was ist so besonders an Antimaterie? Gibt es erdähnliche Planeten außerhalb des Sonnensystems? Gehört Küchenphysik in den Schulunterricht? Was hat es mit “Schwarzen Löchern” auf sich? Helfen Ionenstrahlen bei der Tumorbehandlung? Dies sind nur einige der Fragen, die rund 1.400 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom 18. bis 22. März 2002 in Leipzig diskutieren werden. Die Messestadt ist erstmals Gastgeberin der ze

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Heidelberger Wissenschaftler bauen eines der weltweit leistungsstärksten Parallel-PC-Cluster

512 Prozessoren erbringen jeweils eine theoretische Spitzenleistung von 2,8 Milliarden Gleitkommaoperationen pro Sekunde (Gigaflops) – Gesamtsystem erreicht eine theoretische Spitzenleistung von mehr als 1,4 Teraflops und übertrifft alle zurzeit bekannten in den USA installierten Myrinet-PC-Cluster-Systeme Das Interdisziplinäre Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen der Universität Heidelberg (IWR, www.iwr.uni-heidelberg.de ) hat jetzt einen

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Spintronik: Physiker bewegen sich auf neuem Terrain

Elektronen tragen nicht nur eine elektrische Ladung. Sie besitzen auch einen so genannten Spin, der im Prinzip der Drehrichtung des Elektrons entspricht. Für dieses Phänomen interessieren sich Physiker von der Universität Würzburg: Es geht ihnen darum, den Spin zu kontrollieren – denn dies könnte völlig neuartige Bauelemente für die Computer- oder Datenübertragungstechnik hervorbringen. Elektronische Bausteine – zum Beispiel Transistoren – nutzen die Ladung eines Elektrons, um Informatio

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Auf den Spuren von Marie Curie, Lise Meitner und Ida Tacke – Physiktage für Schülerinnen in Jena

Nur etwa ein Fünftel der Studierenden der Physik sind junge Frauen. Dabei gehört die Physik wohl zu den interessantesten Fächern überhaupt – ohne Physikerinnen und Physiker gäbe es weder Laser noch integrierte Schaltkreise noch neuartige Werkstoffe, und folglich auch weder Computer noch Autonavigationssysteme, weder CD-Spieler noch Mikrowellenherde, weder Kabelfernsehen noch Mobiltelefone, noch viele andere Anwendungen, die uns das Leben erleichtern oder angenehm machen. Jungen Frauen Lust auf

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Odyssey finds widespread water

Latest probe sends back strong evidence for lots of ice beneath Mars’ surface.

Mars is icy. Not just on its white-capped poles, according to the first images beamed back from NASA’s Mars Odyssey spacecraft.

The gamma ray spectrometer (GRS) on Odyssey detects chemicals on, or just below Mars’ surface. It has found signs of large amounts of hydrogen. “It’s most probably indicative of water ice,” says Jeffrey Plaut, deputy project scientist for Odyssey.

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Fusionsbedingungen – Teilchensimulationsstudien von Divertorplasmen

Unter “Kernfusion” versteht man die Verschmelzung leichter Atomkerne zu schwereren, wobei nach den Gesetzen der Physik wesentliche Energiemengen freigesetzt werden. Seit etwa 50 Jahren bemüht sich eine große Zahl von Wissenschaftlern intensiv um die gesteuerte Erschließung der Fusionsenergie unter Reaktorbedingungen als eine sichere, praktisch unerschöpfliche und saubere Energiequelle. Siegbert Kuhn und seine Mitarbeiter vom Institut für Theoretische Physik der Universität Innsbruck tragen, unterst

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