Wissenschaftler von der Universität Paderborn und vom Walter Schottky Institut in München haben einen neuen Meilenstein gesetzt auf dem Weg hin zu einer zukünftigen Quanten-Informationstechnologie. Wie das renommierte Wissenschaftsmagazin NATURE in seiner Ausgabe vom 8. August 2002 berichtet, ist es Ihnen gelungen, künstliche Atome elektrisch zu kontaktieren und so Quanten-Bits (Qubits) mit hoher Effizienz auszulesen.
In Ihrem Beitrag berichten die Autoren A. Zrenner, E. Beham, S. S
Physikerteam nutzt für Messung besondere Himmelskonstellation
Ein internationales Forscherteam will kommenden Sonntag eine besondere Konstellation am Himmel dafür nutzen, um die Gravitationstheorie Albert Einsteins zu überprüfen. Mit den schärfsten Teleskopen, die auf den Virgin Islands, Hawaii und Deutschland aufgestellt sind, soll die Geschwindigkeit der Gravitation gemessen werden. Einsteins Annahme war, dass die Geschwindigkeit der Gravitation gleich der Lichtgeschwindigkeit ist
Münchener Grundlagenforscher entdecken ungewöhnliche Eigenschaft von Materiewellen
Einen neuen Zustand der Materie bekommen die Grundlagenforscher des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik und der Ludwig-Maximilians-Universität immer besser in den Griff: Markus Greiner, Olaf Mandel, Theodor W. Hänsch und Immanuel Bloch konnten jetzt erstmals experimentell zeigen, dass Materiewellen aus Bose-Einstein-Kondensaten ständig wiederkehrend kollabieren und kurz darauf wieder aufleben. Die Ursa
Augsburger Physiker ermöglichen mit neuartiger Frequenzmodulations-Lateralkraftmikroskopie Einblick in die atomare Natur der Reibung —
Wissenschaftlern am Augsburger Lehrstuhl für Experimentalphysik VI/Elektronische Korrelationen und Magnetismus (Prof. Dr. Jochen Mannhart) ist es gelungen, erstmals die Reibung zwischen einzelnen Atomen zu messen. Priv. Doz. Dr. Franz Gießibl und Kollegen berichten über diesen wissenschaftlichen Erfolg im Artikel Nr. 1605 der aktuellen Ausgabe der US-a
In Namibia wird am 3. September das Gamma-Experiment HESS eingeweiht / Vier Tscherenkow-Teleskope sollen mit bisher unerreichter Empfindlichkeit Strahlung von fernen Galaxien oder explodierten Sternen aufspüren
Ein neues Fenster zum Weltall öffnet sich in Namibia: Dort, auf der 1800 Meter hoch gelegenen Farm Göllschau, wird am 3. September 2002 das erste von vier Teleskopen des HESS-Experiments offiziell eingeweiht. Dieses “High Energy Stereoscopic System” soll in zwei Jahren komplet
Prof. Maciej Lewenstein veröffentlicht Ergebnisse in Science
Viele Prozesse in Atomen und Molekülen laufen in winzigen Bruchteilen von Sekunden ab, den sogenannten Attosekunden. Bislang gab es kein Verfahren, das schnell genug gewesen wäre, um solche Prozesse zu beobachten.
Prof. Maciej Lewenstein, Leiter der Arbeitsgruppe Theoretische Quantenoptik am Fachbereich Physik der Universität Hannover, hat neben anderen Arbeitsgruppen die theoretischen Grundlagen für ein solches
Zum ersten Mal seit dem Start des amerikanisch-schweizerischen Sonnensatelliten HESSI (High Energy Solar Spectroscopic Imager) im vergangenen Februar hat das Teleskop Strahlen von höchster Energie registriert. Sie stammen aus einer riesigen Eruption, die sich am 23. Juli am Sonnenrand ereignete. Forschern an der ETH Zürich ist es nun gelungen, aus den Messwerten ein Bild zu erzeugen. Es ist das erste Bild in Gammastrahlen aus dem Kosmos.
Der Satellit HESSI hat seit seinem Start am
In welcher Zeit sich Elektronen in Materialien verschieben, beeinflusst wesentlich die Effizienz vieler biologischer und technischer Systeme. Erstmals hat eine Forschungsgruppe am Beispiel neuartiger Solarzellen nachgewiesen, dass ein Elektronentransfer bloß drei Billiardstelsekunden dauert. Über die ungewöhnliche Messung berichtet das britische Wissenschaftsmagazin Nature in seiner jüngsten Ausgabe. Zahlreiche Phänomene in der Wissenschaft spielen sich in extrem kurzer Zeit ab, so auch
Forschungsergebnisse Stuttgarter und Kölner Physiker zeigen neue Wege in die Nanowelt
Eigentlich dürften Flugzeuge in der Luft nicht zusammenstoßen, da sie ja einfach nach oben oder unten, nach links oder rechts ausweichen können. Immer noch relativ leicht können sie sich aneinander vorbei bewegen, wenn sie auf dem Flugplatz rollen. Auf der Startbahn aber kann nur eines nach dem anderen abheben. Der Unterschied liegt in der Dimension, in der die Bewegung stattfindet: ist man auf eine
Stellarator in Garching stillgelegt / Nachfolger entsteht im IPP-Teilinstitut Greifswald
Am 31. Juli 2002, abends um 18.25 Uhr, lief in der Fusionsanlage WENDELSTEIN 7-AS im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching das letzte Experiment. Nach 14 Jahren überaus ertragreicher Forschungszeit wird die Anlage nun stillgelegt, um Ressourcen und Personal für den Aufbau des größeren Nachfolgers WENDELSTEIN 7-X im Greifswalder Teilinstitut des IPP freizumachen. Als erste A
Schon im Jahr 1916 postulierte Albert Einstein im Rahmen seiner Allgemeinen Relativitätstheorie die Existenz von Gravitationswellen – das sind Verzerrungen des Raumes, die jedoch so minimal sind, dass sie nur bei großen kosmischen Ereignissen nachweisbar werden. Eine Supernova-Explosion in einer benachbarten Galaxie beispielsweise ändert die Länge einer 1 km langen Teststrecke auf der Erde lediglich um ein Tausendstel eines Protonendurchmessers und nur für einige tausendstel Sekunden. Bisher war es t
Versuche von Hanbury Brown und Twiss mit Elektronen wiederholt – Tübinger Veröffentlichung in ’Nature’
Die Physiker und Pioniere der Quantenoptik Robert Hanbury Brown und Richard Twiss machten im Jahre 1956 eine merkwürdige Entdeckung: Wenn von unterschiedlichen Orten eines Sterns, beispielsweise den gegenüberliegenden Rändern, jeweils ein Photon (Lichtteilchen) ausgestrahlt wird, verhalten sich die Teilchen, wie man es erwarten würde, zunächst unabhängig voneinander. Doch je weite
Entdeckung mit dem Weltraum-Observatorium “Chandra” – Staubsturm ermöglicht einzigartigen Test Bei einem weiteren Himmelskörper unseres Sonnensystems hat Dr. Konrad Dennerl, Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, zum ersten Mal Röntgenstrahlung nachgewiesen: Der Planet Mars glimmt als nahezu gleichmäßig beleuchtete Scheibe im “weichen” Röntgenlicht des Energiebereichs zwischen 100 bis 1 000 Elektronen-Volt (eV). Zusätzlich wurden Anzeichen für einen “Halo” um den Mars gefu
Radioteleskope auf beiden Seiten des Atlantiks miteinander kombiniert, ergeben ein riesiges virtuelles Radioteleskop von mehreren Tausend Kilometern Durchmesser. Bei 2 mm Wellenlänge wurden kürzlich verschiedene Aktive Galaxienkerne und Quasare in mehreren Milliarden Lichtjahren Entfernung beobachtet. Die neuen Messungen erreichen mit 18 Millionstel Bogensekunden (0,000018″) einen neuen Weltrekord an Winkelauflösung. Damit lassen sich kleinste Strukturen in diesen kosmisch weit entfernten Objekt
Am Institut für Polymerforschung Dresden e. V. (IPF) wurde ein neues Labor für magnetische Kernresonanzspektroskopie (englisch ’nuclear magnetic resonance’) in Betrieb genommen. Seinen Standort hat das hochmoderne NMR-Labor im neu gebauten Max-Bergmann-Zentrum für Biomaterialien.
Es stehen nunmehr zwei Spektrometer mit supraleitenden Magneten mit Feldstärken von 11 und 7 Tesla zur Verfügung. Finanziert wurde die Investition im Umfang von 1 Mio EURO aus Haushaltmitteln des IPF und aus Mitteln des
Photonik-Forschung an der Universität Jena erneut gefördert
Licht ist das Informationsmedium der Zukunft. Es erlaubt weitaus höhere Übertragungsraten als die konventionelle Informationstechnik auf der Basis von Elektronen und wird damit neue Anwendungen ermöglichen. Während Informationen allerdings manchmal krumme Wege gehen, breitet sich Licht normalerweise nur geradlinig aus. Weltweit arbeiten daher Physiker an der Verbesserung künstlicher Leitmedien, so genannter photonischer Kris