Physik Astronomie

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Sternenrelikt aus der Frühzeit des Universums

Spektakuläre Entdeckung eines neuen Sterns durch Wissenschaftlerteam der Hamburger Sternwarte / Fachjournal “Nature” berichtet

Von der spektakulären Entdeckung eines Sterns mit dem bislang geringsten Anteil an schweren Elementen berichtet ein von Hamburger Astronomen geleitetes, internationales Forscherteam in der aktuellen Ausgabe des renommierten Fachjournals “Nature”. Der Stern besitzt 200.000 mal weniger schwere Elemente als unsere Sonne – dass ist nur ein Zwanzigstel des bisheri

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Marsmission beim höchsten Gebirgssee der Welt

Wissenschaftler suchen nach extremophilen Lebewesen

Ein internationales Forscherteam wird den höchst gelegenen Bergsee der Welt in den chilenischen Anden erforschen. Die Wissenschaftler erwarten sich neue Erkenntnisse über extremophile Lebewesen, die dort unter den widrigen Lebensbedingungen überleben können.
Die Forscher werden im See, der am erloschen Licancabur-Vulkan liegt, auch bis zum Grund tauchen: die meiste Zeit des Jahres ist der Grund des Sees von einer fast einen Meter

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Erstmalige direkte Messung der Zerfallskurve eines Lochs in der Atomhülle

Wissenschaftlern der Universität Bielefeld ist in Zusammenarbeit mit Wiener Kollegen zum ersten Mal die Messung des zeitlichen Verlaufs der Reorganisation der Elektronenhülle eines Atoms nach der Anregung mit einem ultrakurzen Röntgenpuls gelungen.

Wenn durch ionisierende Strahlung Löcher in der Atomhülle entstehen, stellt sich durch Umverteilung der Elektronen ein neues Gleichgewicht ein. Die dabei freiwerdenden Elektronen spielen unter anderem eine entscheidende Rolle bei der Strahl

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Kasseler Physiker erzeugen Elektron mit Doppelstruktur

Der Nachweis dafür, dass freie Materieteilchen durch Lichtpulse gezielt geformt und so die Eigenschaften von Laserpulsen auf Elektronen übertragen werden können, ist Forschern am Fachbereich Physik der Universität Kassel gelungen.

Praktische Anwendung könnte die Technologie in der Röntgenmedizin finden, wo mit ihrer Hilfe – zum Nutzen der Patienten – die gefährliche Strahlenbelastung reduziert werden kann.

Der Nachweis dafür, dass freie Materieteilchen durch Lichtpulse gezie

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Massenmonster im Herzen der Milchstraße

Forscher beobachten einen rasenden Stern, der in unmittelbarer Nähe um das Schwarze Loch im Zentrum der Galaxis läuft

Dass im Zentrum unseres Milchstraßensystems ein supermassives Schwarzes Loch lauert, vermuten die Astronomen schon seit längerem. Jetzt ist einem internationalem Team unter der Leitung von Prof. Reinhard Genzel, Direktor am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, ein überzeugender Beweis für diese Annahme gelungen: Die Forscher beobachteten einen Stern, der

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Astronomen lokalisieren galaktischen Teilchenbeschleuniger

Radiogalaxien zählen zu den leuchtstärksten Himmelsobjekten – nur strahlen sie nicht Licht ab, sondern hauptsächlich Radiowellen. Diese entstehen, wenn elektrisch geladene Teilchen, die nahezu mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs sind, abgebremst werden und dadurch Energie verlieren

Wo genau die Partikel auf dermaßen hohe Geschwindigkeiten kommen, war bislang unbekannt. Eine Gruppe von Wissenschaftlern – darunter auch ein Astrophysiker der Universität Bonn – konnte nun erstmals die Reg

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Jenseits von Pluto: Max-Planck Radioastronomen vermessen ferne Kleinplaneten

Wissenschaftlern vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn gelang es, den Durchmesser von vier der fünf größten und fernsten Kleinplaneten unseres Sonnensystems zu bestimmen

Der grösste dieser Himmelskörper wurde im Juni von Planetenforschern des California Institute of Technology entdeckt und von diesen nach einem Schöpfungsmythos der kalifornischen Tongva-Stammes “Quaoar” getauft. Die Radiobeobachtungen der Bonner Astronomen mit dem IRAM-30m-Teleskop zeigen, daß Quaoar mi

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Wissenschaftler simulieren Urknall

Eine Simulation des Urknalls soll Aufschluss darüber geben, was nach der gewaltigen Explosion, bei der das Weltall entstand, geschehen ist. Dies berichtet NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND in der aktuellen Oktober-Ausgabe (EVT 30.09.2002) des Magazins. Das Experiment soll im Jahr 2007 am Europäischen Labor für Teilchenphysik in Genf stattfinden. Bei diesem so genannten Atlas-Experiment werden 40 Millionen Protonen pro Sekunde gegeneinander geschossen. Bei deren Zusammenstoß wird Energie

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Reise in den Mikrokosmos – Neue Ausgabe des Magazins "Forschen in Jülich" erlaubt "EinBlick ins Atom

Warum sieht die Welt so und nicht anders aus? Woraus besteht sie? Was hält sie zusammen? Diese zentralen Fragen stehen im Mittelpunkt der neuen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins “Forschen in Jülich”. “EinBlick ins Atom” erzählt, wie Jülicher Wissenschaftler im Zentrum der Atome – in den Atomkernen – nach dem Bauplan der Natur fahnden. Dazu lassen sie am Jülicher Teilchenbeschleuniger COSY beispielsweise Protonen, das sind Bausteine des Atomkerns, mit annähernd Lichtgeschwindigkeit aufeinander pra

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Erstmals Antimaterie erzeugt und nachgewiesen

“Spiegelbilder der Materie” für zukünftige Forschung

Am Genfer CERN ist ein wissenschaftlicher Durchbruch gelungen. Forscher konnten erstmals kalte Antiwasserstoffatome erzeugen und ihre Existenz auch nachweisen. Beim “Athena”-Projekt entwickelten internationale Physiker unter der Leitung von Claude Amsler in fünfjähriger Arbeit einen Antiwasserstoff-Detektor. Mit Hilfe der Apparatur lassen sich Antiprotonen mit Positronen zu Antiwasserstoff kombinieren. Mit dem Athena-Projekt wol

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Europäischer Klimasatellit Cryosat startet 2004

ESA und Eurockot: Raumobjekt soll Eisdicke an Polen messen Das deutsche Raumfahrtunternehmen Eurockot hat mit der europäischen Weltraumorganisation ESA einen Vertrag über den Start eines neuen Satelliten abgeschlossen. Der 750 Kilogramm schwere “Cyrosat” wird drei Jahre lang kontinuierlich die Eisdicke an den Polen messen und die Klimaforschung unterstützen, berichtet die ESA. Der Start der Trägerrakete soll Ende Juni 2004 vom Raumflughafen Plesetsk Cosmodrome in Nord-Russland erfolge

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Konzepte für den Quanten-Computer

Supraleitende Schaltungen für Quantenbits Mit Quantenzuständen rechnen – eine faszinierende Idee, die noch einen weiten Weg bis zur Praxis vor sich hat. Einen Schritt dorthin leistet ein von dem Physiker Alexander Zorin aus dem Fachbereich Quantenelektronik der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) entwickeltes Konzept, welches auf einem neuartigen Bauelement basiert. Das Konzept sieht vor, die logische Grundeinheit, das Quanten-Bit (Qubit), auf einem supraleitenden Ring zu lokalis

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Mit dem Laser hochfeine, reine Pulver erzeugen

Laserphysiker von der Uni Jena erhält Innovationspreis Lasertechnik 2002  Mit modernen Lasern kann man nicht nur schneiden sondern auch pulverisieren. Damit das Pulver aber nicht unerwünschtes Zufallsprodukt, sondern genau definiertes Ergebnis ist, müssen zahlreiche Bedingungen präzise eingehalten werden. Eine entsprechende Anlage haben Wissenschaftler und Techniker um Doz. Dr. Gisbert Staupendahl (57) von der Friedrich-Schiller-Universität Jena entwickelt. Für ihre Pilotanlage zur H

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Kometenstaub unter dem Mikroskop

Am 13. Jänner 2003 wird die Raumsonde „Rosetta“ der Europäischen Weltraumorganisation ESA auf ihre Reise zu dem Kometen „Wirtanen“ geschickt Unter der Federführung des Instituts für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Graz ist das Instrument MIDAS entstanden, welches mit Hilfe eines Rasterkraftmikroskops Kometenstaub genauer unter die Lupe nimmt. MIDAS (Micro-Imaging Dust Analysis System) wird an Bord von „Rosetta“ auf einige Nanomete

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Die Beherrscher des Lichts: 25 Jahre Bremer Laserforschung

3D-Fernsehen in Zukunft ohne Brille, mit Laser Werkstoffe bearbeiten oder exakt messen: Nicht nur damit beschäftigt sich das Bremer Institut für Lasertechnik (BIAS), das in diesem Monat sein 25-jähriges Bestehen feiert. Seit der Gründung im Jahre 1977 ist es den Institutsleitern Prof. Dr.-Ing. Gerd Sepold und Prof. Dr.-Ing. Werner Jüptner durch die erfolgreiche Verbindung von Physik und Produktionstechnik gelungen, wissenschaftliche Erkenntnisse auch in die industrielle Anwendung zu übertragen.

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Krupp überlässt der RUB das Hexapod-Teleskop

Sternstunde für RUB-Astronomen
Krupp überlässt der RUB das Hexapod-Teleskop
Aus dem Botanischen Garten in die Wüste nach Chile Das Hexapod-Teleskop (HPT), das die Krupp Industrietechnik (KI) zusammen mit dem Astronomischen Institut der RUB (AIRUB) seit den 80er Jahren entwickelt hat, wechselt am 11. September seinen Eigentümer und bald auch seinen Standort: Die Krupp Industrietechnik überlässt das Teleskop der Ruhr-Universität, die es schon bald nach Chile bringen und für

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