Physik Astronomie

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Halbleiterforschung für neuartige Bauelemente

Bundesministerium richtet an der Universität Leipzig eine Nachwuchsforschergruppe auf dem Gebiet der Nanotechnologie ein.

Das Institut für Experimentelle Physik II der Universität Leipzig hat eine Nachwuchsgruppe auf dem Gebiet der Nanotechnologie eingeworben. Der von Frau Dr. Heidemarie Schmidt im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgeschriebenen Nachwuchswettbewerbs “Nanotechnologie” gestellte Antrag wurde in einem mehrstufigen Verfahren begutachtet. Von

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Feuerwerk im Edelgascluster

Ein erstes Experiment am neuen „Freie-Elektronen-Laser“

Ein erstes Experiment an dem neuen „Freie-Elektronen-Laser“ (FEL) für weiche Röntgenstrahlung beim Helmholtz-Forschungszentrum DESY hat jetzt ein internationales Wissenschaftlerteam in der Fachzeitschrift Nature (Bd. 420, S. 482-485 und S. 467) veröffentlicht. Anhand von winzigen „Klümpchen“ aus Edelgasatomen, so genannten Clustern, konnten die Forscher erstmalig die Wechselwirkung von Materie mit intensivem Röntgenlicht aus ein

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Kissen für eine sanfte Marslandung

Am 23. Dezember 2003 – mehr als 34 Jahre seit dem historischen “The Eagle has landed” – wird es hoffentlich heißen: “The Beagle has landed”. Dann wird nach sechsmonatigem Flug die Landefähre Beagle 2 der Mission “Mars Express” auf der Oberfläche unseres Nachbarplaneten sanft aufsetzen.

Die europäische Weltraumagentur ESA hat der Fähre den Namen des Segelschiffes gegeben hat, mit dem Charles Darwin zu einer fünfjährigen Weltreise aufbrach, auf der er die Grundlagen zur Evolutionstheor

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Wissenschafter speichern Bild in einem einzelnen Molekül

“Molekulare Fotografie” benutzt kernmagnetische Resonanz.

Wissenschafter der Universität von Oklahoma haben erfolgreich die Bildinformation für ein 32 x 32 Pixel großes Schwarz-Weiß-Bild in einem einzigen Flüssigkristall-Molekül gespeichert. Wie der britische Fachdienst NewScientist berichtet, benutzten Bing Fung und seine Kollegen von der Universität von Oklahoma dazu die elektromagnetische Wechselwirkung der im Molekül enthaltenen 19 Wasserstoff-Atome.

Bei ihrem Versuch be

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Forschungsanlage ASDEX Upgrade können jetzt Forscher aus ganz Europa nutzen

Die Forschungsanlage ASDEX Upgrade, die das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching bei München als größtes deutsches Fusionsexperiment betreibt, wird für die Nutzung durch Fusionslaboratorien aus ganz Europa geöffnet.

Mit der Ernennung von Dr. Duarte Borba vom portugiesischen Istituto Superior Tecnico in Lissabon zu einem der fünf Task Force-Leiter an ASDEX Upgrade hat diese “Europäisierung” ihren gegenwärtigen Höhepunkt erreicht: Erstmals ist ein Mitarbeiter eines ex

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Neues Fenster zum Universum an der Universität Jena

Universität Jena erhält fünften Sonderforschungsbereich: “Gravitationswellenastronomie”.

Wenn zwei Sterne aufeinander prallen, entstehen Gravitationswellen. Diese Gravitationsstrahlung ist allerdings so schwach, dass sie bisher auf der Erde noch nie gemessen werden konnte. Um dies zu ermöglichen, wird derzeit weltweit an Nachweis-Geräten gebaut. Unterstützung erhält die Suche nach den kosmischen Signalen jetzt auch durch einen neuen Sonderforschungsbereich (SFB) an der Friedrich-Schi

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Lärmabsorption durch ungleichförmige Objekte

Ungleichförmige Objekte sind überall und die Frage ihres Schwingungsverhaltens ist noch nicht gelöst. Was passiert zum Beispiel, wenn der Wind durch Baumblätter säuselt oder wie abhängig sind Meereswellen von der Struktur und der Topographie der Küsten? Zur Zeit gibt es keine allgemeingültige Antwort. Es ist jedoch bekannt, dass selbst die kleinste Störung in der geometrischen Form eines Gegenstandes sein Lärmabsorptionsverhalten völlig verändern kann. So kann z. B. das Resonanzverhalten eines Gegens

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Schwarze Löcher im Doppelpack

Forscher beobachten zwei dieser Schwerkraftfallen im Zentrum einer Galaxie / Kandidaten für Gravitationswellen

Zum ersten Mal haben Wissenschaftler im Zentrum einer einzigen Galaxie ein Paar aktiver Schwarzer Löcher gefunden. Die Entdeckung gelang einem Team um Prof. Günther Hasinger und Dr. Stefanie Komossa, beide vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching bei München, mit dem amerikanischen Röntgensatelliten Chandra. Die Schwerkraftfallen im Herzen des Sternsy

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Weiche Landung auf einem kosmischen Vagabunden

Europa startet aufregende Weltraummission “Rosetta” zum Kometen “Wirtanen” / Drei Max-Planck-Institute beteiligt / Pressekonferenz am 5. Dezember

Mitte Januar kommenden Jahres startet Europa seine bisher spannendste Weltraummission: “Rosetta”. Nach mehr als acht Jahre dauerndem Flug soll die Raumsonde den Kometen “Wirtanen” erreichen und schließlich im Sommer 2012 ein Landegerät sanft auf seinem Kern absetzen. Wissenschaftler aus 14 europäischen Nationen sowie Forscher aus Kanada, USA

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Läuft die Zeit schon rückwärts?

Unerbittlich scheint die Zeit vorwärts zu fließen. Das kann sich jedoch ändern: Physiker nehmen an, dass sich die Zeit sogar umkehren könnte. Und vielleicht lauern zeitverkehrte Inseln bereits in unserer Nähe. Über diese verblüffenden Schlussfolgerungen berichtet das Stuttgarter Wissensmagazin “bild der wissenschaft” in seiner neuesten Ausgabe. “Unsere Zeitrichtung ist nichts Besonderes”, glaubt Lawrence Schulman von der Clarkson-Universität im US-Bundesstaat New York. Mit Computer-Modellen

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Zweidimensionales Licht

Forscherteam der Uni Graz gelang Meilenstein

Die große wirtschaftliche Bedeutung der weiteren Miniaturisierung existierender Schlüsseltechnologien steht außer Zweifel. Eindrucksvollstes Beispiel dafür ist der enorme technologische Innovationsschub im Gefolge der stetigen Verkleinerung der Elektronik. Aber auch im Bereich der Optik initiiert die fortwährende Miniaturisierung eine Reihe völlig neuer Technologien, so sind etwa Glasfasern in der Telekommunikation oder Compact Discs in d

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Das Geheimrezept enträtselt

In eine internationalen Forschung nach der feinen Struktur von Stahl haben STW-Forscher enträtselt, wie starkes Stahl entsteht. Indem sie mit einem Röntgenmikroskop glühendes Stahl analysierten, entdeckten die Forscher wie bei einer Temperatur von 900 Grad Celsius plötzlich zahlreiche mikroskopische Kristalle im Stahl entstehen. Die Befunde stehen in Science vom 1. November.

Die mikroskopischen Kristalle in Stahl sind ein Maß für die Stärke des Metalls und bestimmen die Verformungsmerkmale.

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Laser analysiert Brennstoffflamme

In einem Projekt der Technologiestiftung STW hat der Forscher Rogier Evertsen eine neue Methode eingeführt, um die Zusammensetzung von Flammen von Brennstoffen zu messen. Die Technik nutzt Laserlicht und ist nicht nur schnell, sondern auch äußerst empfindlich. Evertsen hat mit dieser Forschung am 12. November an der Katholischen Universität Nimwegen promoviert.

Bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Erdgas und Öl werden Verbrennungsgase frei. Das sind hauptsächlich Wasserdampf und Ko

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Röntgenlaser-Kooperation im Rahmen des TESLA-Projekts

DESY und SLAC unterzeichnen Vereinbarung in Washington

Mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung (Memorandum of Understanding) haben die beiden großen Beschleunigerzentren DESY (Deutsches Elektronen-Synchrotron) in Hamburg und SLAC (Stanford Linear Accelerator Center) in Kalifornien, USA, ihre Absicht “besiegelt”, in der Röntgenlaser-Forschung künftig eng zusammen zu arbeiten und dieses zukunftsweisende Gebiet gemeinsam voran zu treiben. “Freie-Elektronen-Laser für Röntge

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Supraleiter Lithium

Das leichteste Metall wird bei minus 257 Grad und unter extrem hohem Druck zum Supraleiter mit einer der höchsten bisher beobachteten Sprungtemperaturen unter allen chemischen Elementen.

Supraleitung in Lithium haben Wissenschaftler der Hochdruckgruppe am Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz und des Geophysical Laboratory of the Carnegie Institution in Washington/USA, entdeckt (Sciencexpress, 17. Oktober 2002). Sie erreichten diesen Erfolg zur gleichen Zeit wie eine japanische Fors

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Erster Blick in das Innere von Antiwasserstoff-Atomen

Erstmals ist es Wissenschaftlern der ATRAP Kollaboration am europäischen Teilchenphysik-Zentrum CERN gelungen, einen Blick in das Innere von Antiwasserstoff-Atomen zu werfen.

An der Zusammenarbeit sind auch Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich, des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik sowie der Ludwig-Maximilians-Universität München beteiligt. Der Aufsehen erregende Nachweis der Antiwasserstoff-Atome erfolgt durch ein neuartiges Verfahren und liefert erstmals ein eindeutige

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