Physik Astronomie

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Sauerstoffatome im Elektronenmikroskop direkt sichtbar gemacht

Scharfe Einblicke in Keramiken und Supraleiter

Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich haben mit einem Elektronenmikroskop einzelne Sauerstoffatome in einer bestimmten Klasse von Materialien, den Perowskiten, direkt sichtbar gemacht. Ihr Erfolgsrezept: Sie haben eine Technik entwickelt, um die im Mikroskop unvermeidlichen Abbildungsfehler zu korrigieren. Diese Fehler führen in kommerziellen Geräten zwangsläufig zu verschwommenen Bildern, die keine einzelnen Sauerstoffatome mehr

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Bayreuther Exprimentalphysiker dem Paranuss-Effekt auf der Schliche

Warum große Körner in Behältern nach oben wandern – oder nach unten Ob die erste Person, die eine Tüte mit Studentenfutter öffnet oder diejenige, die den Rest ausschüttet alle Nüsse erhält, kommt darauf an, wie stark die Tüte geschüttelt wird und wie voll sie ist, berichtet Nature in seiner online-Ausgabe vom 13. Januar dieses Jahres (www.nature.com/nsu/030113/030113-3.html) mit der Überschrift ” Nut theory gets a shakedown” und beruft sich dabei auf Ergebnisse der Arbeitsgruppe des

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Röntgenoptische Komponenten mit höchster Auflösung

Zum Streuen oder zum Fokussieren von Röntgenstrahlen werden in den Bereichen Materialanalyse und Medizinaltechnik röntgenoptische Komponenten gebraucht.Dazu entwickelt das Paul Scherrer Institut (PSI) verschiedene Produkte.Als grösste Schweizerische Forschungsanstalt ist das PSI bestrebt,sowohl potenzielle Hersteller als auch Anwender solcher Komponenten zu finden.

An der Hannover Messe 2003 präsentiert das PSI als Juwel der Nanotechnologie eine diffraktive Linse ,welche für weiche Röntgen

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Wissenschaftler simulieren Entstehung der ersten Sterne

Das Rätsel, wie die ersten Sterne entstanden sind, scheint gelöst. Eine neue Generation von Teleskopen – auf der Erde und in der Umlaufbahn – hat Astrophysikern und Kosmologen in den vergangenen Jahren so viele neue Daten und Einblicke in das All geliefert, dass sie nun erstmals mit Hilfe von Hochleistungsrechnern simulieren können, wie sich nach dem Urknall, in dem unser bekanntes Universum entstand, die allerersten Sterne und Galaxien bildeten – die Keimzellen des Kosmos und auch de

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Radioteleskop an Bord einer Boeing 747 ermöglicht neue Beobachtungen

Wissenschaftler der Universität Bonn untersuchen zusammen mit dem Bonner Max-Planck-Institut für Radioastronomie sowie der Universität zu Köln, welche Prozesse bei der Sterngeburt ablaufen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat nun die Verlängerung des Sonderforschungsbereichs (SFB) “Die Entwicklung der interstellaren Materie” für weitere drei Jahre beschlossen.

Sie fördert das Projekt mit insgesamt 6,6 Millionen Euro, von denen ein großer Teil in die Entwicklung eines ungewöhnliche

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Schallwellen auf der Sonne

Auf der Sonne sind jetzt kurzperiodische Schallwellen, die für die Abgabe energiereicher Strahlung aus einer speziellen Sonnenschicht, der sogenannten Chromosphäre, verantwortlich sind, nachgewiesen worden. Der wissenschaftliche Beweis dieses vor über 50 Jahren theoretisch formulierten Phänomens gelang der Göttinger Doktorandin Maren Wunnenberg, die seit drei Jahren an der Sternwarte der Georg-August-Universität die gasdynamischen Vorgänge in der Sonnenatmosphäre erforscht. Der Astronom Prof. Dr.

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Virtuelle Sternwarte geht online

Im Jodrell Bank Observatory in Manchester wird heute, Montag, das virtuelle Observatorium “Astrophysical Virtual Observatory” AVO vorgestellt. AVO ist der europäische Beitrag, astronomische Daten weltweit über das Internet zur Verfügung zu stellen. Im virtuellen Observatorium sind u.a. Aufnahmen von Sternen, Galaxien, Supernoven und schwarzen Löchern katalogisiert und durch Querverweise vernetzt. Das Tool soll zu weiteren astronomischen Entdeckungen führen.

AVO umfasst nicht nur die Daten vo

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Soeben erschienen: Broschüre "Kernfusion – Berichte aus der Forschung"

“Energieforschung ist Zukunftssicherung” – so versteht auch das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald seine Aufgabe, die in der soeben erschienenen Broschüre “Kernfusion – Berichte aus der Forschung” dargestellt wird.

Während der Weltenergiebedarf heute zu über neunzig Prozent aus fossilen Energiequellen gedeckt wird, ist für die Zukunft die Auswahl an ausreichend ergiebigen Alternativen begrenzt. Neben Kernspaltung und Erneuerbaren Energien bleibt als dritt

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Epsilon Indi B – der am nächsten gelegene und schnellste braune Zwerg am südlichen Himmel

Einer Gruppe europäischer Astronomen am Astrophysikalischen Institut Potsdam (AIP) und an der Hamburger Sternwarte gelang die Entdeckung eines Braunen Zwergs, der mit einer Entfernung von 12 Lichtjahren zur Sonne das bisher nächste Objekt dieser Art ist.

Der braune Zwerg wurde als ein im sichtbaren Licht äußerst schwach, doch im infraroten deutlich heller leuchtender Begleiter des wohlbekannten hellen Sterns Epsilon Indi im Sternbild Indus (Indianer) identifiziert. Dieses Sternsyste

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Australischer Satellit erfolgreich ins All gestartet

Australische Wissenschaftler verschiedener Universitäten und Organisationen haben mit vereinten Kräften den ersten australischen Satelliten seit dreißig Jahren entwickelt, gebaut und mit Hilfe der Japan National Space Development Agency (NASDA) am 14. Dezember vom Tanegashima Space Centre, 900 km südwestlich von Tokyo, ins All befördert. Der Abschuß der H-IIA Rakete verlief ohne Zwischenfälle bei optimalen Wetterbedingungen.

Einunddreißig Minuten nach seinem Abschuß erreichte der Sate

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Physikerin der Uni Jena verfolgte erstmals Bildung von Kristallen aus einzelnen Atomen

Eine echte Perle entsteht, wenn sich um eine Verunreinigung Perlmuttschichten bilden. Ein Sandkorn, das sich zwischen Muschelschale und Mantel festsetzt, dient so als Keim für das Schmuckstück. Nach diesem Prinzip entstehen auch ultrakleine Kristalle in festen Stoffen. Sie sind eine Million Mal kleiner als eine Perle. Einer Physikerin am Institut für Festkörperphysik der Friedrich-Schiller-Universität Jena gelang es erstmals, die schrittweise Bildung dieser Nanokristalle aus einzelnen Atomen in na

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Wie kreiselnde Moleküle einzelne Metallatome einfangen und chemisch binden

Koordinationsverbindungen, das heißt Verbindungen aus einem zentralem Übergangsmetallatom, um das sich ein Satz molekularer Liganden schart, sind heute von großem wissenschaftlichen Interesse. Sie spielen bei zahlreichen biologischen Prozessen eine wichtige Rolle und dienen der Erzeugung von neuartigen supramolekularen Werkstoffen. Jetzt ist es einer Forschergruppe am Stuttgarter Max-Planck-Institut für Festkörperforschung erstmals gelungen, die Bildung und das Verhalten einzelner Metall-Molekül-K

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Coole Eisenräder – neues Prinzip der magnetischen Kühlung

Rund wie ein Rad, magnetisch aufgeladen, extrem kalt und von einer Fangemeinde mit Anerkennung empfangen, sind einige winzige Ringe auf der internationalen Bühne angetreten. Dass ein am Physikalischen Institut der Universität Erlangen-Nürnberg erfolgreich angewendet wurde, erregt die Aufmerksamkeit der Fachwelt. Der Bericht über diesen Erfolg am Lehrstuhl für Supraleitung von Prof. Dr. Paul Müller, den die Zeitschrift Physical Review Letter veröffentlicht hat, wurde vom American Institute of Physics

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EUV-Quelle "klassisch": Kompakt und preiswert

Feinere Strukturen auf Computerchips können nur mit Hilfe lithographischer Verfahren unter Verwendung immer kleinerer Lichtwellenlängen realisiert werden. Eine Strahlquelle mit extrem kurzen Wellenlängen (13,5 nm) wird zur Zeit am LZH entwickelt, die sich durch eine sehr kompakte Bauweise und einen niedrigen Preis auszeichnet.

Gemäß dem “Moore’schen Gesetz” verdoppelt sich die Leistung von Computerchips etwa alle 18 Monate. Dies erfordert immer feinere Strukturen auf den Chips, die wie

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Physiker-Netzwerk gegründet – gemeinsam forschen in Europa

Rund 300 junge Physiker werden in den nächsten vier Jahren in einem Europäischen Netzwerk Glas und glasähnliche Materialien erforschen – im Mittelpunkt stehen Alterungsprozesse und Gedächtniseffekte von Glas. Von den Erkenntnissen könnten sowohl Informationstechnik als auch Medizin profitieren.

Beteiligt sind Wissenschaftler aus acht Ländern, die Koordination des deutschen Knotens übernimmt Prof. Dr. Heiko Rieger vom Lehrstuhl für Theoretische Physik der Saar-Uni. Von der EU wird das

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Wirbelsturm am Plasmarand

Umgebautes Kernfusionsexperiment TEXTOR wieder in Betrieb

Energie nach dem Vorbild der Sonne zu erzeugen, ist das Ziel der Kernfusionsforschung. Bei der Fusion verschmelzen schwere Wasserstoffkerne unter Freisetzung von sehr großen Energiemengen. Auf der Erde sind dafür Temperaturen von etwa 100 Millionen Grad nötig. Mit der Einweihung des Dynamischen Ergodischen Divertors (DED) steht den Fusionsforschern am Forschungszentrum Jülich ab 6. Dezember ein weltweit einzigartiges Experiment

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