Physik Astronomie

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Projekt "RAVE" zur Erkundung der Geschichte unserer Galaxie

Hinweise zur Beantwortung der Frage, wie sich Galaxien im frühen Universum bildeten, findet man in unserer direkten Umgebung – in unserer Milchstraße. Viele Astronomen glauben, dass unsere Galaxie sich aus einer Zusammenballung (Akkretion) von hineinstürzenden Satellitengalaxien formte. Auch die theoretischen Modelle zur Galaxienentstehung unterstützen dieses Szenario. Aber längst nicht alle Astronomen sind davon überzeugt, das Thema ist nach wie vor kontrovers.

Jetzt haben Wissensch

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Mars Express steht vor dem Start

Erste europäische Mission zum Roten Planeten live im Internet

Geht alles nach den Plänen der ESA, so beginnt heute, Montag, die Reise von Mars Express, der ersten europäischen Mission zum Roten Planeten. Der Start ist für 19.45 Uhr vom Raumfahrtzentrum Baikonur in Kasachstan mit Hilfe einer Sojuz-Fregat-Rakete vorgesehen. Die Sonde Mars Express mit ihrem Lander Beagle 2 soll wegen dem günstigen Startfenster innerhalb von sechs Monaten den Mars erreichen. Die ehrgeizige Mission der E

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Neuer Galaxien-Typ entdeckt

Ein internationales Astronomenteam unter der Leitung von Dr. Michael Drinkwater (Queensland, Australien), Dr. Michael Gregg (Livermore, USA) und Dr. Michael Hilker von der Universität Bonn hat eine neue Art von sehr kompakten kleinen Galaxien entdeckt. Die Ergebnisse werden in der kommenden Ausgabe der renommierten Wissenschaftszeitschrift Nature vom 29. Mai publiziert. Der neue Galaxientyp könnte die Diskrepanz zwischen Beobachtungen und kosmologischen Modellen erklären helfen.

Die Galaxi

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Berliner Magnetfelder erzeugen ungewöhnlichen Materiezustand

In einem Experiment am Hahn-Meitner-Institut in Berlin wurden zum ersten Mal die magnetischen Eigenschaften eines Kristalls für die Erzeugung eines Bose-Einstein-Kondensats genutzt.

Dieser ungewöhnliche Materiezustand entstand, als der Kristall in ein starkes Magnetfeld von 14 Tesla gebracht wurde und konnte mit Hilfe von Neutronen aus dem Forschungsreaktor des Hahn-Meitner-Instituts nachgewiesen werden. Mit Magnetfeldern von bis zu 17 Tesla (mehr als das 200.000-fache des Erdmagnetfe

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Dunkle Materie im Licht neuer Messungen

Studium von 3000 Satellitengalaxien aus dem “Sloan Digital Sky Survey” bestätigt kosmologische Theorie

Fast die gesamte Masse des Universums liegt im Verborgenen: 70 Prozent stecken in der Dunklen Energie sowie in vielfältigen Formen der Strahlung und weitere 27 Prozent in der so genannten Dunklen Materie. Eine neue Untersuchung mit Daten aus dem Sloan Digital Sky Survey (SDSS) liefert das bisher stärkste Argument zugunsten der Annahme, dass Galaxien in den Zentren riesiger Ansammlung

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Supraleitung versteckt Pseudolücke. Neue Erkenntnisse über Hochtemperatur-Supraleiter

Ohne elektrischen Widerstand in Metallen kann Strom am besten fließen, nahezu verlustfrei. Deshalb sind Physiker seit der Entdeckung der so genannten Hochtemperatur-Supraleitung im Jahre 1986 auf der Suche nach Möglichkeiten, Materialien zu finden, die schon bei Raumtemperatur “super” leiten.

Allerdings hat man die Physik und den Mechanismus der Hochtemperatur-Supraleitung bis heute noch nicht vollständig verstanden. Oberhalb der kritischen Temperatur, bei der ein Supraleiter in den

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DESY-Beschleuniger "PETRA" als neue Lichtquelle der Superlative

Brillanz wird seine Stärke: Der Beschleuniger PETRA beim Helmholtz-Forschungszentrum DESY soll ab 2007 zur weltweit brillantesten Speicherring-Röntgenstrahlungsquelle ausgebaut werden.

Bereits jetzt erarbeiten die künftigen Nutzer der Lichtquelle die Experimente an den geplanten 13 bis 15 Messplätze. Dazu findet vom 26. bis 28. Mai 2003 ein Workshop in Hamburg statt, an dem die verschiedensten Anwender von Materialforschern bis zu Molekularbiologen mitarbeiten.

“PETRA als n

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ESA-Mission "Mars Express" vor dem Start

Am 2. Juni 2003 um 23.45 Uhr Ortszeit (19.45 Uhr Mitteleuropäische Sommerzeit) soll von Baikonur/Kasachstan aus die ESA-Mission “Mars Express” zum roten Planeten starten. Sie besteht aus einem Marsorbiter und der Landesonde “Beagle 2”; beide werden den Mars Ende Dezember 2003 erreichen.

“Mars Express” soll Oberfläche und Atmosphäre des Mars und die Wechselwirkung des interplanetaren Mediums mit der Marsatmosphäre erkunden. Das Max-Planck-Institut für Aeronomie (MPAE) in Katlenburg-Lin

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Überprüfung von Einsteins Theorie

FH-Student hilft, dem Klang der schwarzen Löcher auf die Spur zu kommen

Markus Hassel hat als Student der Elektrotechnik und Informatik an der FH in seiner Diplomarbeit einen wichtigen Beitrag zu einem ehrgeizigen Weltraumprojekt geleistet, das gemeinsam von dem Weltraumbehörden NASA und ESA durchgeführt wird. Die Arbeit wurde von Prof. Dr. Erhard Bühler betreut und beim Europäischen Raumfahrtkonzern EADS in Immenstaad am Bodensee (früher Dornier) durchgeführt. Bei dieser außergewö

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ETH-Forschende finden einen neuen magnetischen Zustand der Materie

Albert Einstein, bekannt als Vater der Relativitätstheorie, hat einige bahnbrechende Erkenntnisse für die moderne Physik geleistet. So hat er zusammen mit dem indischen Physiker Satyendra Nath Bose postuliert, dass bei tiefen Temperaturen markante Unterschiede in den Eigenschaften der Materie zu erwarten sind, wenn deren Bausteine, d.h. Atome oder Elektronen, ihre Individualität verlieren und sich zu einem einheitlichen, grösseren Komplex vereinen.

Forscher der ETH Zürich, des Paul Sc

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Kleinste elektrische Lichtquelle der Welt

Wissenschaftler von IBM Research haben nach eigenen Angaben licht-emittierende Nano-Röhren aus Kohlenstoff erzeugt.

Es ist die erste elektrische Lichtquelle, die aus einem einzelnen Molekül besteht. Die Wissenschaftler von IBM hoffen in Zukunft die Entwicklung in elektro-optischen Geräten einzusetzen.

Die Miniatur-Lichtquelle besteht aus einer einzelnen Kohlenstoff-Röhre mit einem Durchmesser von 1,4 Nanometern, die als Transistor konfiguriert wurde. Die Wissenschaftler leite

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Optimierter Detektor für eV-Neutronen

In einem von der EU finanzierten Projekt wurde jetzt ein neuartiger und besonders leistungsfähiger Detektor für Neutronen im Elektronenvolt-Energiebereich (eV) entwickelt, der fast eine Verdoppelung der bisher erreichbaren Zählraten möglich machen könnte.

Helium-Gaszähler nach der gängigen Technologie haben den Nachteil, dass sie beim Nachweis von Neutronen bei hohen eV-Energien nicht mehr effizient arbeiten. Solche Neutronenzähler liefern außerdem keine verwertbaren Ergebnisse mehr, wenn e

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Verbesserte Analyse und Detektion von Neutronen bei hohen Energien

Neutronenstreuungstechniken kommen bei der Erforschung kondensierter Materie verbreitet zur Anwendung, etwa in der Festkörperphysik, der Chemie, den Werkstoffwissenschaften, der Biologie und der Polymertechnik. In einem von der EU finanzierten Projekt konnte die Energieauflösung hochenergetischer Neutronen bedeutend gesteigert werden, was zu weiteren Verbesserungen bei der Analyse und Detektion dieser Elementarteilchen beitragen kann.

Neutronen sind Elementarteilchen ohne Ladung und mi

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Tübinger Wissenschaftler weisen Planeten in anderen Sonnensystemen nach

Meilenstein bei der Suche nach erdähnlichen Planeten

Astronomen der Universität Tübingen, der Hamburger Sternwarte und der Europäischen Südsternwarte in Chile ist es gelungen, einen Planeten mit der sogenannten Transit-Methode zu entdecken. Mit dieser Technik suchen die Forscher nach Planeten, deren Umlaufbahn gerade so geneigt ist, daß der Planet auf seiner Bahn von der Erde aus betrachtet vor dem Stern vorüber zieht. Eine solche “Sternfinsternis” führt zu einer Abschwächung der Ste

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Licht schafft Ordnung

Internationaler Forschergruppe gelingt mit “Röntgen-Schnappschüssen” erstmals der Nachweis lichtgesteuerter Umstrukturierungen in Materialien

Dass ein Material unter Lichteinwirkung von einem ungeordneten (paramagnetischen) in einen geordneten (ferromagnetischen) Zustand wechseln kann, hat jetzt eine internationale Wissenschaftlergruppe aus Deutschland, Frankreich, Polen und Japan erstmals direkt beobachtet. Die Forscher untersuchten, wie sich die Struktur eines organischen Kristall

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Wie Atome zur Ordnung gerufen werden

Chemnitzer Physiker entschlüsseln Geheimnis, warum unter scheinbar chaotischen Umständen geordnete Strukturen entstehen können – Elektronen als Ordnungsmacht

Wer denkt, im Chaos herrsche ein heilloses Durcheinander, der irrt. Physikern der Technischen Universität Chemnitz ist es gelungen, in flüssigen und amorphen Systemen, die zunächst ungeordnet erscheinen, einen fundamentalen Ordnungsmechanismus nachzuweisen. Sie haben herausgefunden, dass sich Atome, die sich auf dem Wege der Kri

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