Amerikas führendes Atomwaffenlabor in Los Alamos (New Mexico) ist seit Tagen geschlossen. Expertenteams suchen in den 2000 Safes der Einrichtung, in der die erste Atombombe gebaut wurde, nach zwei vermissten Disketten mit geheimen Informationen. Zugleich stellen sie eine Inventarliste auf – denn wer weiß, was sonst noch alles an hochsensiblen Unterlagen verschwunden ist. Es ist nämlich nicht das erste Mal, dass die Forschungseinrichtung auf einem einsam gelegenen Plateau rund 50 Kilometer von der Lan
Das erste private Raketenflugzeug «SpaceShipOne» soll am 29. September in der kalifornischen Mojave- Wüste erneut starten, um den mit 10 Millionen Dollar (8,3 Millionen Euro) dotierten «Ansari X Preis» zu gewinnen. Das kündigte das Preiskomitee am Dienstag in St. Louis (US-Bundesstaat Missouri) an. Zudem werde am 5. August das kanadische «Da Vinci Project Team» aus Toronto sein Raumflugzeug «Wild Fire» vorstellen, das ebenfalls im Herbst zwei Flugversuche unternehmen werde.
Die Stifter des i
Südlich des Olympus Mons wurde von der vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) betriebenen hochauflösenden Stereokamera HRSC (High Resolution Stereo Camera) an Bord der ESA-Mission Mars Express eine Struktur fotografiert, die vermutlich durch Wind geformt wurde. Das Bild wurde mit einer Auflösung von 20 Meter pro Bildpunkt im Orbit 143 bei ungefähr 220 Grad östlicher Länge und 6 Grad nördlicher Breite aufgenommen.
Diese Strukturen entstehen, wenn lose Sandkörner durch Wind in Bew
Leipziger Halbleiter-Forschern ist es gelungen, die weltweit kleinsten “Flüstergalerien” für sichtbares Licht herzustellen und zu untersuchen. Es handelt sich um nadelförmige Zinkoxid-Kristalle, deren Durchmesser sich stetig vom Mikrobereich (etwa 1 µm) bis in den Nanobereich (etwa 100 nm) bis herunter auf Null an der Spitze verjüngt.
Sogenannte Flüstergalerien haben die Eigenschaft, dass man auf Grund einer besonderen Beschaffenheit schallreflektierender Gewölbe geflüsterte Worte
Neue Erkenntnisse aus dem Reich der Quantenphysik
Fest, flüssig, gasförmig – im Alltag kommt man nur mit diesen drei Aggregatzuständen in Kontakt. Das Physiker-Team um Univ.-Prof. Dr. Rudolf Grimm vom Institut für Experimentalphysik der Universität Innsbruck und dem Institut für Quantenoptik und Quanteninformation der Österreichischen Akademie der Wissenschaften beschäftigt sich mit einem neuen Materiezustand bei tiefen Temperaturen, dem Fermi-Kondensat, und konnte erstmals überzeu
Jian-Wei Pan gelang in seinem Experiment, das kürzlich im Fachjournal “Nature” vorgestellt wurde, die Verknüpfung von insgesamt fünf Lichtteilchen
In Science-Fiction-Serien reisen die Darsteller gerne per Teleportation und lassen sich auf fremde Planeten oder aus brenzligen Situationen “beamen”. Mit der realen Welt des Physik-Labors hat dies indes wenig zu tun – auch wenn der Begriff der Teleportation gerade in jüngster Zeit häufiger auftaucht. Allerdings werden hier keine Menschen o
Astrophysiker widerlegen mit Teleskopbildern die Annahme vom kontinuierlichen Übergang
Astrophysiker der Universitäten Göttingen und Graz haben bei Untersuchungen der kleinen hellen magnetischen Gebiete an der Sonnenoberfläche herausgefunden, dass diese sich von den sehr viel größeren dunklen Sonnenflecken eindeutig abgrenzen. Damit widerlegen sie die gängige wissenschaftliche Meinung, dass es einen kontinuierlichen Übergang zwischen beiden Bereichen gibt. Als Zwischenstadium galten b
RUB-Astronomin erhält Lise-Meitner-Preis
Versteckt hinter zwei Nebeln liegt der rätselhafte Stern, den Dr. Kerstin Weis (Astronomisches Institut der RUB) für ihre Habilitation entlarven will: Eta Carinae ist ein sog. Leuchtkräftiger Blauer Veränderlicher (LBV), er verändert aus bisher ungeklärten Gründen in bestimmten zeitlichen Abständen sein Spektrum. Ist er von einer Hülle umgeben, die ihn pulsieren lässt? Oder ist er in Begleitung eines anderen massereichen Sterns unterwegs, de
Countdown für die Sonde «Messenger»: Erstmals seit 30 Jahren will die NASA wieder eine Raumsonde zum Planeten Merkur schicken. «Messenger» soll am 2. August um 8.16 Uhr mitteleuropäischer Zeit mit Hilfe einer Delta-Rakete von Cape Canaveral in Florida starten und wird sich erstmals im Jahr 2008 dem Merkur nähern. Wie die US-Weltraumbehörde am Donnerstag (Ortszeit) in Washington mitteilte, sind zunächst mehrere Vorbeiflüge geplant, bevor die Sonde dann im März 2011 in eine Umlaufbahn um Merkur eintret
An der Universität Regensburg wurde ein neues “Lorentz-Elektronenmikroskop” in Betrieb genommen und weiterentwickelt, das in seiner endgültigen Ausbaustufe ein weltweites Unikat darstellt: Damit können kleinste magnetische Partikel, die sich u.a. auch als Speicherzellen eignen, mit einer bislang unbekannten Präzision und Detailtreue untersucht werden.
Das TECNAI F30 (Lorentz)2 Regensburg Special, produziert durch die Fa. FEI nach Vorgaben eines Regensburger Wissenschaftlers und f
Nach einer sechseinhalb Jahre andauernden Reise befindet sich die amerikanische Sonde Cassini (NASA) seit kurzem im Orbit des Saturn. Diese Sonde ist mit den verschiedensten Geräten ausgestattet, unter anderem mit dem Infrarotspektrometer „Composite Infrared Spectrometer“ (CIRS). Das französische Zentrum für Atomenergie CEA trug zur Entwicklung des Instrumentes durch die Lieferung eines Schlüsselelementes bei: eine Zeile von 10 Infrarotsensoren, die vom Leti Labor hergestellt wurde und deren vom DSM
Das Gerät MUSE (Multi Unit Spectroscopic Explorer) wurde vom ESO (European Southern Observatory) ausgewählt, um das VLT (Very Large Telescop) in Chile damit auszurüsten. Es gehört zu den vier Instrumenten der 2. Generation des VLT. Das Projekt führt sechs europäische Laboratorien zusammen, und wird vom Zentrum für Astronomieforschung in Lyon geleitet. Durch seine einmalige Kapazität bei der Beobachtung des Umfangs und der Tiefe des Universums müsste MUSE die Untersuchung der Entstehung und der Entwi
Über eine Million mehrere Kilometer grosse Asteroiden kreisen zwischen den Planeten Mars und Jupiter um die Sonne. Dort kommt es zu gewaltigen Kollisionen. Bisher nahm man an, dass die hierbei entstehenden Asteroidentrümmer mehrere Millionen Jahre brauchen, bevor sie mit der Erde kollidieren. Neue Messungen am Edelgaslabor der ETH Zürich zeigen jedoch, dass sie die Erde bereits viel früher erreichen. Diese Erkenntnisse haben grosse Bedeutung für die Vorhersage zukünftiger Einschläge von Meteorite
Am äußeren Rand der Saturnringe befindet sich mehr Eis als in den inneren Ringen. Zudem entdeckte die «Cassini»- Sonde zwischen den Ringen mysteriöses Material, dass von Objekten außerhalb unseres Sonnensystems stammen könnte. Dies ergab eine neue Auswertung von gestochen scharfen Bildern, die von der «Cassini»- Sonde stammen. «Unsere Vorstellungen über die Beschaffenheit der Ringe sind immens erweitert worden», sagte Linda Spilker, stellvertretende Projektleiterin für die Mission zum Saturn.
Für die Mehrheit der Astronomen ist die Existenz von schwarzen Löchern mit einer Million oder mehr Sonnenmassen im Zentrum der meisten Galaxien inzwischen unumstritten. Supermassive schwarze Löcher sind heute Teil des astronomischen Allgemeinwissens.
Detaillierte Untersuchungen der Bewegung von Sternen im Zentrum unserer Milchstraße haben ergeben, daß unsere eigene Galaxis so gut wie sicher ein schwarzes Loch mit einer Masse von drei Millionen mal jener der Sonne enthält. Astronomen haben
Frau Uma Gupta kommt vom Indian Institute of Technology aus der Millionenstadt Bombay und studiert dort im dritten Jahr Metallurgie; für zwei Monate und 18 Tage, wie sie exakt berichtet, ist sie am Institut für Theoretische Physik als IAESTE-Praktikantin zu Gast und arbeitet dort unter der Obhut von Prof. Peter Blöchl und Dr. Jürgen Noffke an einem gemeinsamen Projekt mit Prof. Albrecht Wolter und PD Dr. Gerhard Heide vom Institut für Nichtmetallische Werkstoffe, einer Simulation eines der ältesten