Das von drei europäischen Atomforschungszentren gemeinsam durchgeführte RETROSPECT-Projekt zielte auf die Entwicklung einer Methode für die retrospektive Dosimetrie, die sich auf die Niobiumaktivität richtet.
Ionisierende Strahlung beeinflusst das gesamte Leben auf der Erde. Strahlung ist für uns alle immer gegenwärtig. Hierbei kann es sich um natürliche Strahlung wie zum Beispiel kosmische Strahlen aus dem Weltraum oder aber um künstliche Strahlung wie zum Beispiel Strahlung von At
Eigentlich sollte sich die Ausdehnungsgeschwindigkeit unseres Universums wegen der gewaltigen Anziehungskraft der unvorstellbar großen Masse in den Milliarden von Galaxien langsam verringern. Stattdessen dehnt sich das Universum immer schneller aus. Als Grund vermuten Astrophysiker eine geheimnisvolle “dunkle Energie”, die die Galaxien auseinandertreibt. Eine neue Emmy-Noether-Gruppe an der Universität Bonn will mehr über diese rätselhafte Energieform erfahren. Dazu blicken die Forscher mehr als fünf
Eine intelligente Nano-Lochmaske, die einzelne Teilchen oder Cluster nanometergenau auf eine Materialoberfläche lenken und so die physikalischen Eigenschaften des Materials verändern kann, wurde an der Universität Kassel entwickelt. Entstanden ist das Werkzeug in der Arbeitsgruppe von Dr. Ivo Rangelow am Institut für Mikrostrukturtechnologie und Analytik (IMA) der Universität Kassel. Wissenschaftlicher Leiter des IMA ist Prof. Dr. Rainer Kassing. Bei der Entwicklung der Lochmaske haben die Kassel
Eine internationale Forschergruppe unter Marburger Beteiligung fand heraus, wie Rohrströmungen turbulent werden. Ihre Erkenntnisse können helfen, den Strömungswiderstand in Pipelines zu verringern. Am 10. September 2004 werden sie im US-amerikanischen Wissenschaftsjournal Science veröffentlicht.
Eine internationale Forschergruppe von der Technischen Universität Delft (Niederlande), der Philipps-Universität Marburg, der Universität Bristol (Großbritannien) und der Universität Wisconsi
Bei der US-Weltraumbehörde NASA hat am Dienstag der Countdown für ein spektakuläres Manöver zum Einfangen von Partikeln des Sonnenwindes begonnen. Am Mittwoch soll die seit 2001 im All fliegende Raumsonde «Genesis» eine Kapsel mit ein paar Gramm der eingefangenen Partikeln abwerfen, die von einem Hubschrauber in der Luft mit einem Haken aufgefangen werden soll.
«Das Raumfahrzeug ist genau an der Stelle, die wir berechnet haben, alle sind bereit», sagte Projektmanager Don Sweetnam am Dienst
Bisher gehörte das Forschen über Fledermäuse eigentlich in den Bereich der Zoologie. Wenn sich nun Wissenschaftler des Lehrstuhls für Sensorik der Universität Erlangen-Nürnberg mit den Aktivitäten dieser Tiere beschäftigen, hat das einen anderen Hintergrund. Die Forscher rund um Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Reinhard Lerch interessieren sich vor allem für die Nase, den Mund und die Ohren – vielmehr um das, was die flauschigen Flieger damit anstellen. Im Rahmen eines EU-Projekts wollen die Wissenschaftle
Neue relativistische Simulationen am Max-Planck-Institut für Astrophysik ermöglichen es, bislang unbekannte Eigenschaften kurzer Gammablitze vorherzusagen. Der Swift Gamma-Ray Burst Explorer, eine Satellitenmission der NASA, deren Start für den Herbst 2004 geplant ist, wird diese Modelle einer Prüfung unterziehen.
Gammablitze gehören zu den energiereichsten und hellsten Explosionen im Universum. Sie ereignen sich im Schnitt einmal am Tag, sind zwischen einer tausendstel Sekunde und
DFG bewilligt deutsch-norwegisches Graduiertenkolleg zur Entwicklung und Anwendung von intelligenten Detektoren in der Teilchenphysik – Physikalisches Institut der Universität Heidelberg maßgeblich beteiligt – Finanzierung des internationalen Graduiertenkollegs für zunächst viereinhalb Jahre zugesichert
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligte kürzlich ein neues internationales Graduiertenkolleg, das sich der Entwicklung und Anwendung von intelligenten Detektoren widm
Bulmahn kündigt Kauf für Erweiterung des ESOC-Geländes in Darmstadt an
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) stellt vier Millionen Euro für die Erweiterung des Europäischen Raumfahrtkontroll-zentrums ESOC in Darmstadt bereit. Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn kündigte am Donnerstag den Kauf eines Grundstückes an,
das der Bund dem ESOC zur Verfügung stelle. „Damit schaffen wir die Grundlage für weitere erfolgreiche europäische Weltraummissionen“,
Deutsch-österreichischem Forscherteam gelingt erste Messung der hyperschnellen Schwingungen des sichtbaren Lichts mit Hilfe eines “Attosekunden-Oszilloskops”
Unser Auge kann zwar die Intensität des Lichtes, nicht aber die Lichtwellen selbst wahrnehmen, weil diese viel zu schnell, etwa 1.000 Trillionen Mal pro Sekunde schwingt. Einem internationalen Forscherteam der Technischen Universität Wien, des Max-Planck-Institutes für Quantenoptik und der Universität Bielefeld ist es jetzt unt
Die US-Weltraumbehörde NASA hat ein Bild von ungewöhnlicher Detailfülle über eine Supernova – eine Sternenexplosion – veröffentlicht. Vor 10.000 Jahren hat dem NASA-Bericht zufolge die «Cassiopeia A» in einer gewaltigen Explosion ihr Leben ausgehaucht. Von ihren Resten hat die NASA jetzt das bisher detailreichste Foto überhaupt geschossen. Die Überreste der 10.000 Lichtjahre entfernten Supernova, die vor 340 Jahren auf der Erde zu sehen war, werden seit langem intensiv studiert. Nun hat die NASA die
SINFONI eröffnet astronomisches Beobachtungskonzert
Die erfolgreiche Inbetriebnahme des neuen SINFONI-Instruments, mit dem das Weltall mit bisher unerreichter Bildschärfe in drei Dimensionen erforscht werden kann, haben jetzt Wissenschaftler des Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) gemeinsam mit Kollegen der Europäischen Südsternwarte (ESO) und des Niederländischen Forschungsinstitut für Astronomie (NOVA) gefeiert. Der “Spectrograph for Integral Field Observation i
Die Quantenphysik handelt vom Verhalten mikroskopischer, subatomarer Objekte wie Elektronen und Quarks sowie Photonen, aus denen Licht besteht. Sie unterscheidet sich von ihrer Vorgängerin, der klassischen Physik, die ihre Gesetze vom Verhalten makroskopischer Objekte wie Billardkugeln oder Planeten ableitet, in vielerlei Hinsicht. Umstritten sind allerdings die drastischen Konsequenzen philosophischer Art, die die traditionelle, “orthodoxe” Quantentheorie aus den bekannten experimentellen Fakten zi
Der Charakterisierung der atomaren Struktur der Silizium-Siliziumdioxid-Grenzfläche als wesentlicher Bestandteil in hochintegrierten Transistoren kommt im Zuge der weiteren Miniaturisierung von Siliziumchips erhöhte Bedeutung zu. Den Physikern Dr. Stefan Bergfeld, Björn Braunschweig und Prof. Dr. Winfried Daum, Institut für Physik und Physikalische Technologien der TU Clausthal, ist es gelungen, die Änderung der Bindungsstruktur von Grenzflächenatomen während der Oxidation einer Si-Oberfläche mit e
Rund 25 britische Projekte im Bereich der Nanotechnologien werden Fördermittel in Höhe von 15 Millionen GBP (22,3 Millionen Euro) erhalten, so die Ankündigung des britischen Ministeriums für Handel und Industrie (DTI) am 24. August.
Mit den Fördermitteln werden bis zu 50 Prozent des gesamten Finanzierungsbedarfs der Projekte gedeckt, die sich auf unterschiedliche Bereiche konzentrieren von korrosionshemmenden Beschichtungen über Wasserreinigung bis hin zu Drucktechnik.
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Außergewöhnliche Ehrung für Astronomen der Universität Jena
Eine viel größere und dauerhaftere Ehre kann einem Astronomen kaum widerfahren: wenn ein Himmelskörper nach ihm benannt wird. Am Ende ihrer aktiven Wissenschaftslaufbahn wird diese Ehre direkt zwei Mitarbeitern des Astrophysikalischen Instituts der Universität Jena zuteil. Nach Dr. Joachim Gürtler, der am 31. Januar in den Ruhestand ging, und Dr. Johann Dorschner, der am 31. August aus dem Universitätsdienst ausscheidet, si