Neues Instrument am Very Large Telecope (VLT) ermöglicht dreidimensionale Weltall-Beobachtungen mit bisher unerreichter Präzision
Die erfolgreiche Inbetriebnahme des neuen SINFONI-Instruments, mit dem das Weltall mit bisher unerreichter Bildschärfe in drei Dimensionen erforscht werden kann, haben jetzt Wissenschaftler des Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) gemeinsam mit Kollegen der Europäischen Südsternwarte (ESO) und des Niederländischen Forschungsinstitut fü
Messungen eines kanadisch-österreichischen Teams stellen AstronomInnen vor ein Rätsel. Erwartete Oberflächen-Phänomene, die Informationen über den Aufbau von Sternen liefern sollten, konnten mittels Satelliten-gestützter Messungen nicht nachgewiesen werden.
An der Qualität der in NATURE veröffentlichten Daten besteht kein Zweifel – der Satellit misst mit unerreichter Präzision. Damit stellt das vom Wissenschaftsfonds FWF unterstützte Kooperationsprojekt des Instituts für Astronomie d
Ein Gründerteam vom Institut für Niedertemperatur-Plasmaphysik in Greifswald (INP) entwickelte ein Messsystem für die Analyse von Plasma und Spurengasen in Echtzeit. Damit erreichte das Team den dritten Platz beim Ideenwettbewerb Mecklenburg-Vorpommern. Das Messsystem funktioniert über eine spezielle Lasertechnologie, die es kompakt macht und den Industrieeinsatz ermöglicht, z.B. zur Verbesserung von Abgasreinigung oder zur Überwachung von Plasmaprozessen. Das Institut für Niedertemperatur-Plasmaph
Heute verkündete das International Committee for Future Accelerators (ICFA) auf einer Wissenschaftskonferenz in Peking, dass bei dem geplanten Internationalen Linearcollider (ILC) die supraleitende Technologie eingesetzt werden soll. Diese Entscheidung ist für DESY und seine internationalen Partner von großer Bedeutung, da sie diese Technologie gemeinsam entwickelt und an der TESLA-Testanlage TTF (TESLA Test Facility) in Hamburg erfolgreich getestet haben.
Der ILC ist das nächste gr
Wiener Forscher haben Lichtteilchen 600 Meter weit von einer Seite der Donau zur anderen «gebeamt». Damit sei erstmals eine derartige Quantenteleportation unter realen Bedingungen geglückt, sagte der Leiter des Experiments, Rupert Ursin von der Universität Wien, am Mittwoch. Mit der Technik soll künftig unter anderem eine absolut abhörsichere Kommunikation möglich werden. So hatte das Wiener Team um Prof. Anton Zeilinger im April bereits eine Banküberweisung mittels Quantenkryptographie ausgeführt,
US-Forscher haben im Fachjournal «Nature» 5 Neptun-Monde vorgestellt. Die Trabanten haben Durchmesser von 31 bis 54 Kilometern und kreisen in 5 bis 26 Jahren um den Neptun. Mit diesen Monden hat der Gasplanet Neptun insgesamt 13 Trabanten. Matthew Holman vom Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics und sein Kollege JJ Kavelaars vom kanadischen Forschungsrat hatten die Monde bereits in den Jahren 2002 und 2003 entdeckt aber erst jetzt in einem Fachblatt beschrieben. Hinweise auf einen sechsten dama
Ein neues Mikroskop Heidelberger Forscher soll einen detaillierteren Einblick in lebende Organismen ermöglichen als bislang erreichbar. Die neue Technik der «Lichtscheibenmikroskopie» erlaube es erstmals, lebende Objekte bis zu drei Millimetern Größe nahezu zerstörungsfrei aus verschiedenen Blickwinkeln und unter normalen Lebensbedingungen zu untersuchen, teilte das Europäische Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL) am Freitag in Heidelberg mit. Das von EMBL-Physikern entwickelte Mikroskop liefere
Mehrere neue Bilder der vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) betriebenen hochauflösenden Stereokamera HRSC (High Resolution Stereo Camera) an Bord der ESA-Mission Mars Express zeigen einen Teil des Steilhangs am Fuß des Mars-Vulkans Olympus Mons. Er reicht 550 Kilometer um den Vulkan herum und ist an manchen Stellen sechs Kilometer hoch. Vor dem Steilhang befindet sich ein Graben, der mit Lava gefüllt ist, die sehr wahrscheinlich von Olympus Mons stammt. Die Bilder (1, 2 und 4) wurden
Physiker entwickeln neues Verfahren, das evolutionäre Strategie nutzt
Es war die Natur, die als Vorbild für die Entwicklung einer neuen Methode diente, mit der Moleküle und Isotope getrennt werden können. Für das patentreife Verfahren, das Experimentalphysiker an der Freien Universität Berlin entwickelt haben, wenden die Forscher evolutionäre Optimierungsstrategien an. Das Team um Dr. Albrecht Lindinger und Prof. Dr. Ludger Wöste variiert die Form der Laserpulse so lange, bis e
Möglichkeit interstellarer Reisen wird realer
Japan hat ein empfindliches Sonnensegel in den Weltraum geschickt, ein Gerät, das laut Wissenschaftlern Reisen zu entfernten Planeten ermöglichen könnte. Das Japanese Institute of Space Astronautical Science (ISAS) hat zwei Segel an Board seiner Rakete S-310-34 getestet.
Theoretisch reflektieren Sonnensegel Lichtpartikel von der Sonne, kommen in die entgegengesetzte Richtung in Schwung und treiben das Raumfahrzeug vorwärts.
Der Triebenberg ist der ideale Standort für ein astronomisches Observatorium: “Kaum Lichtverschmutzungen und keine Erschütterungen” so beschreibt Prof. Michael Soffel, Direktor des Institutes für Planetare Geodäsie der TU Dresden, die künftigen Arbeitsbedingungen, die astrometrische Präzisionsarbeiten auf höchstem Niveau ermöglichen sollen.
Zur Zeit wird das gesamte Projekt geplant. Im März 2005 soll Baubeginn sein und – so das ehrgeizige Ziel der Wissenschaftler um Prof. Soffel –
Die Forscher haben dazu mit einem stark fokussierten Laserstrahl einen neuartigen lichtempfindlichen Kunststoff Schicht für Schicht ausgehärtet. Dabei konnte sie so detailtreu und definiert arbeiten, dass das nur 41 Mikrometer hohe und 64 Mikrometer breite Modell noch Strukturmerkmale besitzt, die etwa Tausendmal kleiner sind als der Durchmesser eines menschlichen Haares.
Nach der Aussage von Martin Straub von der Swinburne University of Technology in Melbourne demonstriert dieses Modell se
Internationales Astronomenteam registriert mit dem ESA-Satellit “Integral” eine bisher unbekannte Art energiearmer Gammastrahlenausbrüche
Ein am 3. Dezember 2003 durch das Gammastrahlenobservatorium “Integral” der ESA entdeckter Gammablitz gehört zu den erdnächsten und zugleich den schwächsten, die man bisher beobachtet hat. Wie ein internationales Team von Astronomen unter Beteiligung von Wissenschaftern des Max-Planck-Instituts für Astrophysik in Garching jetzt herausgefunden hat
Erstmals seit drei Jahrzehnten hat die US-Weltraumbehörde NASA wieder eine Raumsonde auf die Reise zum sonnennächsten Planeten Merkur geschickt. Die Delta-Trägerrakete mit der Sonde «Messenger» (Bote) startete am Dienstagmorgen um 2.16 Uhr Ortszeit (8.16 Uhr MESZ) in Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida. In den kommenden sieben Jahren soll die Raumsonde rund acht Milliarden Kilometer durch das Weltall fliegen, bevor sie im März 2011 in eine Umlaufbahn um den Merkur einschwenkt und ihn ein Jahr la
Wo immer wir uns auch befinden, ein kurzer Rundumblick reicht aus, um zu bestätigen, dass sich unsere Welt aus Kernmaterie zusammensetzt, d.h. aus Protonen, Neutronen und Elektronen. Vor einiger Zeit haben Wissenschaftler jedoch Antimaterie-Teilchen entdeckt, die identisch mit den Materie-Teilchen zu sein scheinen mit Ausnahme der Tatsache, dass sie sich gegenseitig auslöschen, wenn sie sich in großer Nähe zueinander befinden.
Heute geht man davon aus, dass kurz nach dem Urknall M
Eine Bodenstation zur Satellitenbeobachtung in Wien, die mit dem Satelliten MOST (Microvariability and Oscillations of Stars) “kommuniziert” – Telekom-Experten der Technischen Universität Wien machen es möglich. Ziel der dreijährigen MOST-Mission: die Klärung des Mindestalters des Universums.
Die Leidenschaft für Sterne und den Amateurfunk hat Telekom-Experten der Technischen Universität Wien auf den Plan gerufen. Als es nämlich darum ging, eine extrem günstige Bodenstation zur Sat