Die thermische Ausdehnung von Schmelzen der Halbleiter Silizium und Germanium sowie der Legierungen dieser Elemente untersuchen Wissenschaftler am I. Physikalischen Institut der Universität Göttingen. Die Untersuchungen werden mit Hilfe von Boden- und Parabelflugexperimenten durchgeführt. Die Forschungsergebnisse sind vor allem von Bedeutung für das Verständnis und die Simulation der Schmelzen. Die Halbleiterindustrie verwendet Kristalle dieser Schmelzen für die Herstellung integrierter Schaltkreise,
SCHOTT erhält Auftrag für Zerodur-Spiegelträger Wie groß ist die Gefahr, dass ein Asteroid auf der Erde einschlägt und dort großen Schaden anrichtet? Mit dieser Frage beschäftigen sich nicht nur Hollywood-Filmregisseure, sondern auch ernsthafte Astronomen. Ein spezielles Asteroiden-Observatorium namens “PanStarrs” (Panoramic Survey Telescope and Rapid Response System) wird derzeit am astronomischen Institut der Universität Hawaii aufgebaut. Es soll innerhalb unseres Sonnensystems mög
Göttinger Forscher entwickeln Wellenleiterkonstruktion
Physikern der Universität Göttingen ist es gelungen, einen energiereichen “harten” Röntgenstrahl so zu bündeln und zu fokussieren, dass sie damit molekulare Strukturen von Proben mit Abmessungen im Nanometerbereich untersuchen können. Dazu entwickelten die Forscher eine Kanalkonstruktion als “Wellenleiter”, mit dem ein quasi-punktförmiger Röntgenstrahlfleck produziert werden kann. In Zukunft ist es nun möglich, einzelne Molekü
Wissenschaftler wollen Plasma-Netzwerk im Ostseeraum ausbauen
Die Bewerbung Greifswalder Physiker für einen transregionalen Sonderforschungsbereich der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur Untersuchung der Grundlagen komplexer Plasmen ist vor Ostern durch eine internationale Gutachterkommission erfolg versprechend bewertet worden. Dem Forschungskonzept wurde Exzellenz bescheinigt. Schon im Mai entscheidet sich, ob die Universität Greifswald in Kooperation mit Wissenschaftlern der
H.E.S.S.-Teleskope entdecken unbekannte und bisher unsichtbare Quellen hochenergetischer Gammastrahlung
Gleich acht neue Quellen hochenergetischer Gammastrahlung hat ein Team internationaler Wissenschaftler mit dem im Khomas Hochland in Namibia arbeitenden H.E.S.S-Teleskopsystem gefunden. Hochenergetische Gammastrahlung ist eine Form elektromagnetischer Strahlung aus dem Kosmos – ein für menschliche Augen nicht sichtbares Licht mit einer Energie, die tausend Milliarden mal größer
Erstmals realisierte Methode eröffnet neue Möglichkeiten der Untersuchung ultrakalter Quantengase – Veröffentlichung im Wissenschaftsjournal “Nature”
In den Regeln der Quantenmechanik ist der Zufall eigentlich eingebaut: Wenn man Atome, die getrennt voneinander festgehalten werden, loslässt und später erneut untersucht, so sollten sie sich zufällig verteilt haben. Tatsächlich ist die Position der Atome zwar unvorhersagbar, ihre Verteilung untereinander aber doch nicht völlig zufälli
Forscher der Röntgenphysik erzeugen kleinsten Röntgenstrahl mit hoher Photonenenergie
Physiker der Universität Göttingen haben einen energiereichen “harten” Röntgenstrahl so gebündelt und fokussiert, dass sie damit molekulare Strukturen von Proben mit Abmessungen im Nanometerbereich untersuchen können. Die Forscher am Institut für Röntgenphysik entwickelten dazu eine Kanalkonstruktion als “Wellenleiter”, mit dem ein quasi-punktförmiger Röntgenstrahlfleck produziert wird. Damit lässt
Prof. Simon White, Max-Planck-Institut für Astrophysik mit renommiertem Dannie Heineman-Preis für Astrophysik 2005 ausgezeichnet
Der diesjährige Dannie Heineman-Preis für Astrophysik des American Institute of Physics (AIP) und der Amerikanischen Astronomischen Gesellschaft geht zu gleichen Teilen an Simon White, Direktor am Max-Planck-Institut für Astrophysik in Garching, und George Efstathiou, Direktor des Institute of Astronomy an der University of Cambridge. White und Efstathiou
Max-Planck-Physiker in Heidelberg starten Experimente mit ultrakurz gepulsten Laserstrahlen am “Free Electron Laser” (FEL) in Hamburg.
Welche Wechselwirkungen gibt es zwischen ultrakurz gepulsten Laserstrahlen, die in naher Zukunft Energien im Röntgenbereich erreichen sollen, und den kleinsten Bausteinen unserer Welt, wie einzelnen Atomen, Molekülen oder Ionen? Dieser Frage gehen ab diesem Mai Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kernphysik in Heidelberg in Kooperation mit de
Radioastronomen messen erstmals den Tanz einer benachbarten Galaxie und bestimmen präzise deren Entfernung
Mit einer Armada von Radioteleskopen haben sich Astronomen einen 80 Jahre lang gehegten Traum erfüllt und erstmals die Bewegung einer benachbarten Galaxie am Himmel direkt nachgewiesen. Die Wissenschaftler hoffen, mit diesen Messungen das zukünftige Schicksal unseres eigenen Sternsystems, der Milchstraße, vorherzusagen. Die Forscher bestimmten außerdem die Entfernung der Galaxie
Die ESA-Kometen-Mission Rosetta wurde am 2. März 2004 vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou aus gestartet. Ziel dieser wissenschaftlichen Mission ist die Erforschung des periodischen Kometen Churyumov-Gerasimenko, eines wenige Kilometer großen Himmelskörpers, bestehend hauptsächlich aus Eis und Staub. Kometen sind tiefgefrorene Überbleibsel aus der Zeit der Entstehung unserer Sonne und ihrer Planeten; sie gelten als die “ältesten und originalen” Zeitzeugen von den Anfängen unseres Sonnensystems.
Bei der Analyse zahlreicher Aufnahmen des ESA-Röntgensatelliten XMM-Newton sind Wissenschaftler des Astrophysikalischen Instituts Potsdam (AIP) in Zusammenarbeit mit einem internationalen Forscherteam auf den am weitesten entfernten Galaxienhaufen gestoßen, der bisher im Röntgenbereich entdeckt wurde. Genauere Untersuchungen haben ergeben, dass sich das Objekt in einer Entfernung von etwa neun Milliarden Lichtjahren von der Erde befindet und die Masse von etwa 1000 Milchstraßen besitzt. Mit dies
Kleine Löcher bieten überraschende Einsichten
Der Beweis der Relativitätstheorie 1919 war eigentlich eine Ausnahme. Vieles von dem, was Einstein erdachte, ließ sich mit damaligen Mitteln nicht realisieren oder überprüfen: Sei es das Prinzip des Lasers, das Bose-Einstein- Kondensat oder die in einem sich schnell bewegenden Objekt anders verlaufende Zeit. Ähnlich verlief es mit der Nahfeldmikroskopie. Einstein spielte dabei eine kleinere Rolle, das Hauptverdienst ist Edward Hutchins
Da steckt Einstein drin: Ultrakurze Laserpulse beschleunigen Elektronen auf Lichtgeschwindigkeit und erzeugen so einen Protonenstrahl
Die silbern glänzende Anlage wirkt wie ein kleines Kraftwerk oder eine Chemiefabrik. Tonnenförmige Metallbehälter mit dick verglasten Bullaugen und wuchtigen Schraubenmuttern stehen herum, Stahlrohre, dick wie ein Oberschenkel, führen hinein, Ketten mit großen Karabinerhaken hängen von der Decke. Das Laserlabor im Max-Born-Institut ist ein beeind
Erste Ergebnisse der Raumsonde Cassini zeigen unruhige Umgebung des Ringplaneten / Max-Planck-Forscher an Messinstrument beteiligt
In der Magnetosphäre des Saturn geht es turbulent zu. Elektronen und Ionen schießen darin hin und her, ein mit Plasma und energiereichen Teilchen gefüllter “Pfannkuchen” umgibt den Planeten, und innerhalb des innersten Ringsystems existiert ein bisher unbekannter Strahlungsgürtel. Das sind einige der jetzt veröffentlichten Ergebnisse, die das Instrumen
Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Kernphysik bestimmen die mineralische Zusammensetzung der schnellen Staubteilchen von Saturn
Die chemische Zusammensetzung der schnellen Staubteilchen, die mit Geschwindigkeiten von über 100 Kilometern pro Sekunde das Saturnsystem verlassen, hat jetzt ein Forscherteam um Sascha Kempf vom Heidelberger Max-Planck-Institut für Kernphysik mit dem Staubdektor “Cosmic Dust Analyser” (CDA) auf der Raumsonde “Cassini” analysiert. Etwa drei Viertel