Im Forschungszentrum Karlsruhe entsteht ein Großexperiment zur Messung der Neutrinomasse
KATRIN, das KArlsruhe TRItium Neutrino Experiment, soll eine der spannendsten Fragen der Physik klären: Wie groß ist die Masse des Neutrinos und welche Rolle spielt es bei der Entwicklung unseres Universums? KATRIN ist ein Projekt mehrerer europäischer und amerikanischer Institutionen. Schon heute arbeiten unter Federführung des Forschungszentrums Karlsruhe rund 100 Wissenschaftler, Technik
Knapp 150 Jahre nach der “Bonner Durchmusterung” des nördlichen Sternenhimmels durch Friedrich Wilhelm Argelander kommt nun ein weiteres astronomisches Mammutprojekt unter Bonner Federführung zum Abschluss: 1986 hatten Astronomen aus Leiden die Idee, den vollständigen Nordhimmel nach Anzeichen von Wasserstoff zu durchsuchen, und baten ihre Kollegen vom Institut für Radioastronomie der Universität Bonn um Mithilfe. Seit 1994 beobachten die Forscher zusätzlich in Argentinien, um auch den Südhimmel
Die Universität Potsdam mit dem Institut für Physik und der universitätseigenen Gesellschaft für Wissens- und Technologietransfer sowie die Sacher Lasertechnik mbh aus Marburg pflegen eine jahrelange Zusammenarbeit.
Ihre Mühen haben sich gelohnt. Sie erhielten im Beisein der Berliner und Brandenburger Wirtschaftspolitiker Senator Wolf und Minister Junghanns einen Preis für den Kompakten Präzisionslaser, der vieles kann und den viele wollen.
Die Universität Potsdam,
Southern African Large Telescope nimmt mit ?First-Light” Deklaration wissenschaftliche Arbeit auf
Genau fünf Jahre nach der Grundsteinlegung wurden mit dem Southern African Large Telescope (SALT) die ersten Himmelsaufnahmen gewonnen. Dieser Schritt wird von den Astronomen als ?First Light” bezeichnet. Die Georg-August-Universität Göttingen ist mit dem Institut für Astrophysik als einzige deutsche Forschungseinrichtung an diesem Projekt beteiligt. Sie trägt zusammen mit dem Nieder
Heidelberger Max-Planck-Wissenschaftler “filmen” und beeinflussen das Zerbrechen von Wasserstoffmolekülen
Wie zerbricht ein Wasserstoffmolekül in intensivem Laserlicht? Forschern des Max-Planck-Instituts für Kernphysik in Heidelberg ist es jetzt gelungen, verschiedene Quantenwege, die zum Zerplatzen eines Wasserstoffmoleküls führen, auf einer bisher nicht zugänglichen kurzen Zeitskala zu visualisieren. Durch die Form der Laserpulse gelang es ihnen außerdem, die Moleküle auf be
Gemessene Intensität viel schwächer als erwartet
Mit dem Großteleskop MAGIC auf La Palma ist es erstmals gelungen, einen kosmischen Ausbruch von Gammastrahlen schon während der Explosionsphase zu untersuchen. Die Wissenschaftler hoffen nun auf neue Erkenntnisse über die noch immer rätselhafte Ursache dieser Ausbrüche. Astrophysiker von der Uni Würzburg sind an diesen Forschungen beteiligt.
Gammastrahlen-Ausbrüche zählen zu den leuchtkräftigsten Ereignissen im Univers
Münchner Max-Planck-Forschern gelingt erste Hochenergie-Beobachtung eines Gammastrahlen-Ausbruchs
Einen Gamma Ray Burst noch während der Explosionsphase zu beobachten ist jetzt erstmals einer internationalen Wissenschaftlergruppe um Prof. Masahiro Teshima vom Münchner Max-Planck-Institut für Physik mit MAGIC, dem weltweit größten Gammastrahlen-Teleskop auf La Palma/Spanien, gelungen. Am frühen Morgen des 13. Juli 2005 konnten die Astronomen bereits 40 Sekunden nach der Explosion und
Forscher des Bayerischen Geoinstituts (BGI) der Universität Bayreuth haben mit Verwachsungen von röhrenförmigen Diamanten im Nano-Format die dichteste Form von Kohlenstoff und die Materie mit der geringsten Kompressibilität entdeckt.
Dichte und Verdichtbarkeit sind wesentliche Materialeigenschaften, mit denen schon jedes Kind, etwa beim Spielen mit Luftballons oder beim Formen von Sandkuchen, seine ersten Erfahrungen sammelt. Auch aus dem täglichen Leben wissen wir, dass gasförmige
Elementarteilchenphysiker untersuchen Daten der Versicherungswirtschaft
Physiker der Universität Karlsruhe haben ein statistisches Programm entwickelt, das sie zur Analyse von Daten aus Versicherungsunternehmen verwenden. Das Besondere: Ursprünglich wollten sie das System lediglich für Analysen in der Physik einsetzen.
Die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Was für andere an Verzweiflung grenzt, betreibt Professor Dr. Michael Feindt beruflich – und es macht ihm Spaß. Fe
Physiker der Universität Bielefeld entdecken paradoxe Teilchenbewegung -Ergebnisse im renommierten Wissenschaftsmagazin “Nature” veröffentlicht
Wirkt eine Kraft auf einen Körper, so folgt die Bewegung des Körpers der Richtung dieser Kraft. Dieses Prinzip beschrieb Sir Isaac Newton bereits im 17. Jahrhundert. Physiker der Universität konnten nun einen Effekt demonstrieren, der das Newton’sche Gesetz zu überlisten scheint: Mikro-Kügelchen folgen nicht der an sie angelegten Kraft,
Zwei französische Physiker haben herausgefunden, warum Spaghetti immer in mehr als zwei Stücke zerbrechen, wenn man sie vor dem Kochen an beiden Enden anfasst und biegt. Die französischen Physiker Basile Audoly und Sébastien Neukirch lösten nach einem Bericht der ZEIT das Rätsel, das der Physik-Nobelpreisträger Richard Feynman vor Jahren gestellt hatte. Um wissenschaftlichen Kriterien zu genügen, mussten die Physiker den Versuchsaufbau leicht verändern. Statt Spaghetti an beiden Enden zu fa
TU-Wissenschaftler bereiten Versuchsreihe für eine Shuttle-Mission vor
TU-Ökotoxikologen um Prof. Peter-Diedrich Hansen sind erleichtert über die sichere Landung des Space-Shuttles. Denn die Berliner Forscher bereiten bereits seit 1998 das TripleLux-B-Experiment vor, das planmäßig bei einer Shuttle-Mission 2007/2008 mit ins All fliegen soll.
TripleLux ist ein Experiment des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), der TU München und der TU Berlin, durchgeführt vo
Mit einer neuen Variante des berühmten Doppelspalt-Experiments lässt sich Zeit im Attosekundenbereich extrem genau interferometrisch messen
Das Doppelspalt-Experiment ist ein Klassiker. Seit 200 Jahren beschäftigt der Versuch Physiker immer wieder aufs Neue: Das Experiment, bei dem ursprünglich nur ein Lichtstrahl in zwei miteinander wechselwirkende Strahlen aufgeteilt wurde, war für die Lichtwellentheorie des 19. Jahrhunderts ebenso wichtig wie für die Gedankenexperimente Einsteins
Die Anzahl der Ladungsträger in einem nichtmagnetischen Metall wie etwa Kupfer zeichnet sich dadurch aus, dass sie selbst von großen Magnetfeldern unbeeinflusst bleibt. Für die Verbindung CeBiPt, einem so genannten Halbmetall aus Cer, Wismut und Platin, gilt diese bisher als unumstößlich geltende Eigenschaft jedoch nicht. Das hat Prof. Joachim Wosnitza, Physiker im Forschungszentrum Rossendorf (FZR), in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung (IFW) herausgefunden.
Nach dem von Problemen und Pannen überschatteten Flug der bemannten US-Raumfähre Discovery zur Raumstation ISS wird es in den kommenden Jahren eine Reihe internationaler Missionen zur Erforschung des Planeten Mars geben, bei denen unbemannte stationäre oder mobile Landegeräte eingesetzt werden. Diese Landegeräte werden mit Experimenten ausgerüstet, die verschiedene Untersuchungen weitgehend selbständig und autonom durchführen können. Mit einem neuen Forschungsprojekt, das vom Deutschen Zentrum für Lu
Um den Anforderungen an sehr kleine integrierte Schaltkreise zu entsprechen, wurden mit dem Projekt UV2Litho die Tools und Methoden zur Einführung der 157nm-, oder Vakuumultraviolett (VUV)-, Lithografie geschaffen.
Seit dem Eintritt ins Informationszeitalter sind Halbleiterelemente bei steigender Kapazität und schrumpfenden Abmessungen immer schneller geworden. Für weitere Leistungssteigerungen ist eine dichtere Anordnung der integrierten Schaltkreise mit geringeren Linienstärken di