Gewaltige kompakte Quelle hochenergetischer Gammastrahlung
RUB-Astronomen berichten in Science
Eine neuartige Quelle hochenergetischer Gammastrahlung in unserer Milchstraße hat ein internationales Forscherteam der High Energy Stereoscopic System (H.E.S.S.) Kollaboration entdeckt. Bei dem Objekt, HESS J1825-137, handelt es sich vermutlich um den “Mikroquasar” LS 5039. Die erstmalige Detektion von Gammastrahlung aus einem Mikroquasar gelang während einer empfindlichen Durchmu
RUB-Physiker in Physical Review
Wie verhalten sich Neutronen in einer ultradünnen magnetischen Schicht, wenn das magnetische Moment der Neutronen mit der Magnetisierung der Schicht in Wechselwirkung tritt? Diese fundamentale quantenmechanische Frage klärten Physiker der RUB um Dipl.-Phys. Florin Radu (Lehrstuhl für Experimentalphysik, insbesondere Festkörperphysik, Prof. Dr. Dr. h.c. Hartmut Zabel) mittels Experimenten und theoretischen Berechnungen. Die Forscher konnten zeig
Internationales Astronomenteam entdeckt weitere geheimnisvolle Quelle hochenergetischer Gammastrahlung in unserer Galaxis
Eine unbekannte Quelle hochenergetischer Gammastrahlung haben Wissenschaftler des High Energy Stereoscopic System (H.E.S.S.) in unserer Milchstraße entdeckt. Solche Gammastrahlung entsteht in der extremen Umgebung kosmischer Teilchenbeschleuniger, wie zum Beispiel in Supernova-Explosionen, und bietet einzigartige Einblicke in die hochenergetischen Prozesse, die
Das Wissen zu dreidimensionalen Strukturen wichtiger Makromoleküle wie beispielsweise Proteine ist in der biologischen Forschung von wesentlicher Bedeutung. Die Röntgen-Kristallographie liefert die Struktur vieler solcher Moleküle, da bei den am Prozess beteiligten Röntgen-Detektoren Fortschritte erzielt werden.
Kristallstrukturen werden durch Röntgen-Beugungsverfahren bestimmt. Wenn ein Röntgenstrahl auf ein kristallines Gitter trifft, wird der Strahl gemäß der atomaren Struktur d
Göttinger Wissenschaftler und Techniker verantwortlich für Optik und Mechanik beim Großprojekt MUSE
Wissenschaftler und Techniker des Instituts für Astrophysik der Universität Göttingen sind maßgeblich an der Realisierung eines neuen hochleistungsfähigen 3D-Spektrographen für die Beobachtung von Galaxien beteiligt. Das Team unter der Leitung von Dr. Harald Nicklas ist beim Bau des so genannten Multi Unit Spectroscopic Explorer (MUSE) verantwortlich für den Bereich der optischen Stra
Astrophysiker der Universität Jena identifizieren Weißen Zwerg in Exo-Planetensystem und belegen erstmals, dass schwere Planeten in der Nähe von Roten Riesen überleben können
Lange ging man davon aus, dass schwere Planeten wie der Jupiter nur in weiter Entfernung von ihrem Zentralgestirn (Sonne) entstehen, dort wo es eisig und staubig ist. Nachdem im vergangenen Jahrzehnt Planeten sehr nah an ihren Sternen entdeckt wurden, änderte man die Theorie dahingehend, dass sie zwar außen en
Auf den Blickwinkel kommt es an – Quasare: Vereinheitlichendes Modell trifft zu
Ein jahrelanges Rätsel um den Aufbau von Quasaren, hell leuchtenden Kernen von Galaxien, wurde nun gelöst durch die Beobachtung von Ralf Siebenmorgen (ESO), Martin Haas (Astronomisches Institut der Ruhr-Universität, AIRUB), Endrik Krügel (Max Planck Institut für Radioastronomie, Bonn) und Bernhard Schulz (Caltech). Ihnen gelang mit dem Spitzer Space Telescope erstmals der Nachweis, dass alle Quasare nach
Max-Planck-Forscher beobachten Beschuss des Kometen Tempel 1
Am 4. Juli 2005 um 8:52 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit wird die NASA-Raumsonde “Deep Impact” einen 370 Kilogramm schweren Kupferblock mit einer Geschwindigkeit von 37.100 Kilometer pro Stunde auf den Kometen 9P/Tempel 1 schießen. Die Kollision, die einer Explosion von etwa 4,5 Tonnen TNT-Sprengstoff entspricht, soll von der Raumsonde selbst, aber auch von vielen Stationen auf der Erde, vom Weltraumteleskop HUBBLE und d
Eine PTB-Atomuhr im Braunschweigischen Landesmuseum
Man nehme Cäsium, Mikrowellen, Magnetfelder und ein Zählwerk, gebe reichlich Technik, handwerkliches Geschick und viel physikalisches Wissen hinzu. Nach diesem Rezept werden in der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) Atomuhren gebaut, die zu den besten der Welt zählen. Eine von ihnen, die primäre Atomuhr CS4, ist nun ins Braunschweigische Landesmuseum umgezogen. In einer Dauerausstellung rund um CS4 können Interessierte erf
Chemnitzer Physiker entwickelt Analyseverfahren, mit dem sich Materialbelastungen von Surfbrettern genau ermitteln lassen Welcher Windsurfer denkt schon an die Physik, wenn er auf dem Brett wilde Wellenfahrten unternimmt. Dabei könnte gerade ein Naturwissenschaftler der Technischen Universität Chemnitz so manchen Wellenreiter davor bewahren, sich über defektes Material ärgern zu müssen. Er heißt Dr. Norbert Schwarzer, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur Physik fester K
Quantencomputer sollen auch bei hochkomplexen Anwendungen einen Bruchteil der Rechnerzeiten herkömmlicher Geräte benötigen – und damit mehrere Milliarden Mal schneller sein. Noch aber sind Quantencomputer eine Zukunftsvision, der die Wissenschaft allerdings Schritt für Schritt näher kommt. Diese Maschinen nutzen die quantenmechanischen Eigenschaften von Partikeln und benötigen dazu eine nicht ganz herkömmliche Lichtquelle. Dr. Andreas Zumbusch, jetzt am University College London, führte dazu an der
Auf dem Saturnmond Titan gibt es möglicherweise Vulkane. Dies ist das Ergebnis von Spektrometerdaten, die von der NASA-Raumsonde Cassini am größten Trabanten des Ringplaneten aufgezeichnet wurden. Über die Datenauswertung berichten Christophe Sotin von der Universität Nantes in Frankreich und Ralf Jaumann vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit weiteren Kollegen in der morgigen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins “Nature”.
Am Rand eines größeren, dunklen Gebiets namen
Sind Sie schon einmal von einem Neutrino getroffen worden? Sie würden es allerdings nicht spüren und es ist nicht beweisbar. Denn Neutrinos aus dem Weltall durchfliegen ungehindert die ganze Erdkugel, fast ohne Spuren zu hinterlassen. Einrichtungen der Helmholtz-Gemeinschaft widmen sich im Rahmen großer internationaler Projekte der schwierigen Aufgabe, Neutrinos und andere Elementarteilchen aus dem All zu erforschen. Die Wissenschaftler begeben sich in das Eis des Südpols oder in die Pampa Argentinie
Deutsch-amerikanisches Astronomenteam hat entdeckt, dass ein “toter Stern” auch noch 325 Jahre nach der Supernova-Explosion ein kosmisches Feuerwerk erzeugt
Sehr massereiche Sterne beenden ihr kurzes aber intensives Leben mit einer gewaltigen Explosion – einer Supernova. Die dabei freigesetzten Energien sind enorm und verleihen solchen Explosionen genügend Helligkeit, um für kurze Zeit eine ganze Galaxie überstrahlen zu können. Zurück bleiben eine weiter expandierende Hülle aus Stau
Flugzeugbau sucht nach speziellen Legierungen
Zwei Forschungsgruppen der Universität Wien und der Technischen Universität Wien ist es gelungen die seit langem gesuchte Struktur des ultradünnen Aluminiumoxids aufzuklären, das sich bei der Oxidation einer Legierungsoberfläche von Nickel-Aluminium ausbildet. Diese Legierungen werden beispielsweise für den Flugzeugbau verwendet und haben damit große Relevanz für neue Technologien, berichten die Forscher in der jüngsten Ausgabe des Wisse
Physiker wollen Elementarteilchen vermessen
Sie sind nicht zu sehen, sie sind nicht zu messen, doch blieben sie reine Theorie, das Weltbild der Physiker würde zusammenbrechen. Neutrinos, so vermuten sie, sind eine Milliarde mal häufiger als alle anderen Teilchen im Universum, doch ihre Masse ist unbekannt. Um diese herauszufinden, beteiligt sich Prof. Dr. Christian Weinheimer vom Institut für Kernphysik der Universität Münster an dem Experiment “Katrin”, dem “Karlsruher Tritium