Physik Astronomie

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RUB-Physiker beweisen Magnetschalter für die Supraleitung

Ein Schalter für die Supraleitung
Sandwich mit ultradünnen magnetischen Schichten
RUB-Physiker in Physical Review Letters

Ein supraleitendes Material, das wie ein Sandwich von magnetischen Schichten umschlossen ist, lässt sich mit der Magnetorientierung schalten: Die Temperatur, ab der es supraleitend wird, ändert sich mit der Orientierung der beiden Magnetschichten. Diese Tatsache, die schon 1999 von Prof. Dr. Lenar Tagirov am Lehrstuhl für theoretische Festkörperph

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Erfahrung sammeln für das Lichtmonster

Physiker des Max-Born-Instituts für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie wollen ultrakurze Synchrotron- und Röntgenblitze erzeugen. Das MBI hat dafür in einem Wettbewerbsverfahren Mittel aus dem Pakt für Forschung und Innovation eingeworben.
“Dann schau’n wir uns die Elektronen an.” Aus dem Mund des Münchner Physikers Martin Weinelt klingt das wie eine Selbstverständlichkeit. Doch in Wirklichkeit beschreibt der Professor am Max-Born-Institut mit dem lapidaren Satz einen Gang an die Grenz

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Warum Metalle spiegeln und Wärme leiten

Wissenschaftlern des 1. Physikalischen Instituts der Universität Stuttgart gelang es erstmals, das in der Festkörperforschung sehr bekannte, nach dem Mathematiker und Physiker Paul Drude benannte “Drude-Modell” experimentell zu beweisen. Dies berichtet die Zeitschrift Nature in ihrer Ausgabe vom 22. Dezember 2005. Damit konnte eine der wichtigsten Theorien der Festkörperphysik über 100 Jahre nach ihrer Formulierung endlich durch Messungen untermauert werden. Das Modell zeigt auf, dass selbst komple

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Photodetektor verbessert Rotlichtaufnahme durch die Verwendung eines Wellenleiters

Die Erforschung von Krebs und die Gensequenzierung sind nur einige der neuen Anwendungen für die medizinische Lumineszenz, die die Verbesserung von Photokathoden-Sensoren vorantreiben. Im Rahmen des europäischen IMPECABLE-Projekts sollten derartige Detektoren verbessert werden, indem eine Photovervielfacherröhre entwickelt wurde, die eine neue Wellenleiterkonstruktion nutzt, mit der die Quanteneffizienz (QE) erhöht wird.

Gebräuchliche Konstruktionen von Photokathoden sind weniger empfindl

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Moderne Infrastruktur für ultraschnelle atomare Phänomene

Es wurden zwei ultraschnelle Röntgenstrahllinien entwickelt, die in der Lage sind, Experimente mit Röntgenstrahlen im Bereich weniger Picosekunden und darunter durchzuführen. Diese werden nun auch für europäische Benutzer verfügbar gemacht.

Im Rahmen des FAMTO-Projekts konzentrierte man sich auf die Entwicklung ultraschneller Röntgenstrahlquellen und baute Geräte für ultraschnelle Röntgenstrahlen, um die Forschung voranzubringen. In dieser Hinsicht sind Anwendungsexperimente in der Biologi

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Welche Ströme fließen im Plasma?

Humboldt-Stipendiat Cary Forest aus Madison/USA auf Forschungsaufenthalt im IPP

Untersuchungen am Fusionsexperiment ASDEX Upgrade im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching wählte Professor Dr. Cary Forest, Physiker der Universität von Wisconsin in Madison/USA, als Forschungsvorhaben aus – der Preis für den Gewinn des “Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreises” der Alexander von Humboldt-Stiftung. Mit diesen Preisen zeichnet die von der Bundesrepublik Deutschland e

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Eine Minute mit 61 Sekunden

Durch eine Schaltsekunde wird die Silvesternacht um eine Sekunde verlängert

Sieben Jahre lang ging es ohne. Doch nun ist es wieder so weit. In der kommenden Silvesternacht werden die (Funk)Uhren nach 0:59:59 beim nächsten Sekundentick nicht auf 1 Uhr springen, sondern kurz innehalten, um eine kleine Portion Extrazeit einzubauen: eine Schaltsekunde. Der Internationale Erd-Rotations-Service (IERS) in Paris hat der koordinierten Weltzeit diese Zugabe verordnet, da unsere Erde wieder et

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Verbesserte Korngrenzen verbessern die Stromtragefähigkeit

Dr. German Hammerl erhielt für seine Dissertation über “Neue Verfahren zur Optimierung von Bandsupraleitern” einen der diesjährigen Wissenschaftspreise der Augsburger Universitätsstiftung.

Mit wichtigen Impulsen für die Herstellung kostengünstiger und leistungsfähiger Kabel aus Hochtemperatursupraleitern wartet Dr. German Hammerl in seiner bereits 2004 abgeschlossenen Dissertation über “Neue Verfahren zur Optimierung von Bandsupraleitern” auf. Mit seinen wegweisenden Untersuchun

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Ultrafeine E-Nase riecht fünf von 1.000 Mrd. Teilchen

Innsbrucker Unternehmer machen Lebensmittel sicherer

Nur fünf von 1.000 Mrd. Teilen in der Luft reichen der neuen elektronischen Supernase zum Erkennen eines Stoffes aus. Die E-Nase aus dem Hause Ionicon Analytik entdeckt 5ppt von so genannten flüchtigen, organischen Substanzen. Ursprünglich sollte das Gerät nur in Labors eingesetzt werden. Nun soll es aber auch in der Lebensmittelbranche Verwendung finden und den Hinweis liefern, ob Fleisch geniessbar oder verdorben ist. Und d

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Mikroskopische Wirkung von "Handy-Strahlung" auf Körperzellen

Augsburger Physiker untersuchen im Auftrag des BMU die Wirkungen nicht-ionisierender elektromagnetischer Strahlung auf zellulärer und subzellulärer Ebene.

Im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit hat das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ein Forschungsprojekt über die Wirkung nicht-ionisierender elektromagnetischer Strahlung auf molekularer Ebene an das Institut für Physik der Universität Augsburg vergeben. Nicht-ionisierende Strahlung wird ge

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Huygens enthüllt lebensfeindliche Welt auf Titan

Internationales Forscherteam berichtet über erdähnliche Oberfläche auf dem Saturnmond Titan

Die Bedingungen auf dem Saturnmond Titan mit seiner dichten Atmosphäre ähneln jenen, die in der Frühzeit des Sonnensystems auf der Erde geherrscht haben. Bilder und Spektren der Titan-Oberfläche, die ein internationales Wissenschaftlerteam, darunter auch Forscher des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung (MPS), mit der Raumsonde “Huygens” aufgenommen haben, zeigen eine ausgetrocknet

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Am Himmel ist die Hölle los

Initiative “Kunst und Wissenschaft” lädt ein zum Perspektivenwechsel

Wie sieht ein Astrophysiker die Welt? Wie unterscheidet sich seine Wahrnehmung von der eines Künstlers oder eines Neurobiologen? Prof. Dr. Günther Hasinger, Direktor am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, wird am 8. Dezember im vorerst letzten Vortrag in der Reihe “Wahrnehmung” der Initiative Kunst und Wissenschaft am Marstallplatz in München seine Sicht der Dinge darstellen. “Am Himmel ist die Hölle

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Deutsche Spitzentechnik für Hubble-Nachfolger

Carl Zeiss und Max-Planck-Forscher entwickeln Hochtechnologie für größtes Weltraumteleskop

Carl Zeiss Optronics Oberkochen und das Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg (MPIA) entwickeln das feinmechanisch-optische Herzstück für zwei Instrumente des neuen James Webb Weltraum-Teleskops (JWST). Im Auftrag der Weltraumbehörden ESA und NASA wird das JWST mit einem 6,5-Meter-Spiegel als Nachfolger des legendären Weltraumteleskops HUBBLE in den kommenden acht Jahren Gestalt ann

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Großfahndung nach mysteriösen Weltraumreisenden

Die Geschichte des Nachweises der kosmischen Strahlung reicht zurück bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts. Die ersten Experimente fanden Teilchen vergleichsweise geringer Energie, mit dem Fortschritt der Detektortechnik gelang der Nachweis bei immer höheren Energien.

Mittlerweile ist es bekannt, dass uns aus den Tiefen des Universums Teilchen erreichen, deren Energien die mit künstlichen Beschleunigern erreichbaren um das Hundertmillionenfache übertreffen. Dennoch bleiben bis zum he

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Lochkristall gefunden

Physiker der Kieler Uni weisen ungewöhnlichen Materiezustand nach

Ein ungewöhnlicher Materiezustand, ein Kristall, der nur aus Löchern besteht, wurde an der Kieler Universität nachgewiesen: Wie in der aktuellen Ausgabe der Physical Review Letters (vom 02.12.05) berichtet, gelang einem internationalen Team unter Leitung von Professor Michael Bonitz, mit Hilfe von aufwändigen Computersimulationen erstmals der Beweis dieses exotischen Phänomens, über dessen Existenz bislang nur spekulie

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Methan statt Wasser auf dem Titan

Methan statt Wasser auf dem Titan
Erste Ergebnisse der Cassini-Huygensmission der ESA/NASA

Analog zum Wasser auf der Erde scheint auf dem Saturnsatelliten Titan Methan mit Aufwinden aufzusteigen und Wolken zu bilden, die zu Methanregen führen, der beim Herunterfallen verdunstet oder die Oberfläche erreicht, um möglicherweise ähnlich Grundwasser unterirdische Methanströme zu liefern. Flüssiges Methan auf der Oberfläche hat ausgetrocknete Flußbetten hinterlassen,. Dies sind erste

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