Physik Astronomie

Physik Astronomie

Weltraumroboter bestehen Feuertaufe im All

Zukunftsvision: Solarenergie durch Kollektoren im Weltraum

Die beiden an der Technischen Universität Wien entwickelten Weltraumroboter Roby Space Junior I und II haben ihre Feuertaufe im All bestanden. Die am Sonntag vom japanischen Uchinoura Space Center aus gestartet Rakete setzte die beiden Roboter plangemäß aus. Ihre Aufgabe war es, sich auf einem zwischen Satelliten gespannten Netz fortzubewegen. “Nachdem was wir bisher wissen, funktionierten die Roboter wie geplant. Ge

Physik Astronomie

Röntgenstrahlen um 100 Femtosekunden schneller

Röntgenstrahlquellen von Lasern oder Synchrotronlicht haben sich als gute Werkzeuge für die Untersuchung molekularer und anderer mikroskopischer Strukturen in Biologie, Chemie und Festkörperphysik erwiesen. Im Rahmen des europäischen FAMTO-Projekts wurde ein Röntgenstrahl-Laser mit viel schnellerer Zeitauflösung entwickelt, der neue Forschungsmethoden bei der Untersuchung von vorübergehenden Veränderungen und ultraschnellen Reaktionsdynamiken ermöglicht.

Das FAMTO-Projekt stellte sich der

Physik Astronomie

Die Milchstraße frisst ihre Begleiter

Astronomen entdecken Spuren von galaktischem Kannibalismus / Neue Ausgabe von MaxPlanckForschung erschienen

Lange Zeit galten Galaxien, und so auch unsere Milchstraße, als abgeschlossene Gebilde, die sich seit Jahrmilliarden nur aus ihrer eigenen Substanz wandeln und entwickeln. Diese herkömmliche Vorstellung muss grundlegend revidiert werden: Unsere Milchstraße verleibt sich noch heute Sterne und Materie von umgebenden Zwerggalaxien oder Kugelsternhaufen ein. Forscher um Hans

Physik Astronomie

Weltraum hat dringend Säuberung nötig

Schrottteile stellen Gefahr für Satelliten dar

Die unermesslichen Weiten des Alls beherbergen auch eine unermessliche Anzahl an Schrott. Kümmert man sich nicht bald um die schwerelose Müllhalde, könnte dies negative Konsequenzen für die Raumfahrt haben. Schätzungsweise 330 Mio. vom Menschen geschaffene Objekte kreisen um die Erde, ohne eine Funktion zu erfüllen. Ein Großteil dieses Weltraummülls sind ausgediente Satelliten bzw. Bauteile, die bei operationellen Vorgängen freigese

Physik Astronomie

Hightech im Nanoformat: Wie man Milliarden Quantenpunkte in den Griff bekommt und nutzt

Professor Dieter Bimberg von der TU Berlin erhält den Max-Born-Preis 2006 für seine Pionierarbeiten im Bereich der Nanophysik und Nanophotonik

Für seine herausragenden wissenschaftlichen Beiträge zur Entwicklung, zum Verständnis und zur Anwendung von Halbleiter-Nanostrukturen wird Dieter Bimberg, Physikprofessor an der TU Berlin, mit dem Max-Born-Preis 2006 geehrt. Er wird von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und dem britischen Institute of Physics am 19. Januar 2006

Physik Astronomie

Negative Brechung in ferromagnetischen und supraleitenden Hybrid-Systemen

Gemeinsam mit polnischen und US-amerikanischen Kollegen ist es Augsburger Physikern gelungen, negative Brechung in Multilagen von ferromagnetischen und supraleitenden Dünnfilmen zu realisieren. “Wir sind zuversichtlich, in einem nächsten Schritt die ferromagnetischen Schichten durch antiferromagnetische ersetzen zu können, um so auch konkrete Anwendungsperspektiven zu eröffnen”, berichtet Privatdozent Dr. Andrei Pimenov vom Augsburger Lehrstuhl für Experimentalphysik V/Elektronische Korrelat

Physik Astronomie

Optimierung wissenschaftlicher Geräte durch ultraschnelle Röntgendetektoren

Eine ultraschnelle Röntgen-Streifen-Kamera mit einer Zeitwiederholungsrate von 5Hz bis 7kHz wird voraussichtlich den Weg für zukünftige Forschungsarbeiten zu Atombewegungen bahnen.

Wissenschaftliche Forschungen in den Bereichen Physik, Chemie und Biologie erfordern oft die Untersuchung von ultraschnellen transienten Strukturen. Atombewegungen, die einen Vibrationsvorgang dominieren, stellen die kürzeste Dauer dar, die normalerweise 100 Femtosekunden beträgt. Dieses Phänomen der A

Physik Astronomie

TUM-Physiker überwinden den Schmelzpunkt von Eis

Eis kann bis zu Zimmertemperatur erhitzt werden, ohne dass es sofort schmilzt. Dieser Nachweis gelang erstmalig einem Wissenschaftler-Team am Lehrstuhl für Experimentalphysik (Prof. Alfred Laubereau) der TU München in Garching. Die Physiker entwickelten ein neues spektroskopisches Verfahren, um Temperatur und Druck im Inneren des Eises auf der Zeitskala von Pikosekunden zu messen (1 Pikosekunde entspricht einem Millionstel einer Millionstel Sekunde). Das Verfahren nutzt die starke Temperatur-

Physik Astronomie

Warten auf Stardust

Wenn am Sonntag (15. Januar 2006) die Weltraumsonde “Stardust” nach einer fast siebenjährigen Reise auf die Erde zurück kehrt und in der Wüste von Utah in den USA landen wird, hat sie wertvolles Gepäck an Bord, das auch im fernen Münster sehnlich erwartet wird: Winzig kleine Staubteilchen vom Kometen “Wild 2”, die in den nächsten Monaten von Dr. Thomas Stephan im Institut für Planetologie der Westfälischen Wilhelms-Universität mit modernsten Methoden wissenschaftlich untersucht werden.

Physik Astronomie

Ungleiche Ladungsverteilung in Laser, Leuchtdiode und Co – Polymermoleküle machen sich in organischen Halbleitern "Stark"

Gegenüber herkömmlichen Halbleitern wie Silizium oder Galliumarsenid haben konjugierte Kunststoff-Polymere den Vorteil, einfach hergestellt werden zu können. Sie lassen sich zudem zu großen, mechanisch biegsamen Bauelementen verarbeiten und bieten fast unendliche Möglichkeiten zur Entwicklung neuer funktioneller Materialien. Deshalb werden sie bereits in organischen Leuchtdioden (OLEDs) als Lichtquelle genutzt. Unbekannt war bisher, wie sich ein einzelnes Polymermolekül im elektrischen Feld, al

Physik Astronomie

Spintronik einen wichtigen Schritt nach vorn gebracht

Der Physiker Georg Schmidt von der Uni Würzburg darf sich freuen: Er bekommt in diesem Jahr den renommierten Rudolf-Kaiser-Preis verliehen, der mit 30.000 Euro dotiert ist. Gefeiert wird am Montag, 16. Januar, in der Würzburger Neubaukirche. Die Festansprache hält Bayerns Wissenschaftsminister Thomas Goppel.

Der von der gleichnamigen Stiftung vergebene Rudolf-Kaiser-Preis ist für deutsche Nachwuchswissenschaftler in der Experimentalphysik gedacht. Wer diese Auszeichnung bekommt, ha

Physik Astronomie

Radioaktiver Schnappschuss vom Innern der Milchstraße

Max-Planck-Astronomen identifizieren mit INTEGRAL galaktische Regionen, in denen neue Atomkerne produziert werden

Unsere Welt und die darin vorhandenen Elemente sind “Sternenstaub”, also erst im Inneren von Sternen durch Kernfusion entstanden. Für die bei diesen Prozessen entstehende Gammastrahlung ist unsere Milchstraße praktisch transparent. Jetzt ist es einem internationalen Astronomenteam um Roland Diehl vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching mit d

Physik Astronomie

Wie der Isolator zum Leiter wird

Anstöße für die Entwicklung neuer Solarzellen
RUB-Chemiker untersuchen Metallisierung von Oxiden
Physical Review Letters berichtet über “teilgefüllte Bänder”

Wie sich die Oberfläche von Zinkoxid auf einfache Art leitfähig machen lässt, entdeckten Bochumer Chemiker per Zufall: Bei Experimenten an Zinkoxid-Oberflächen stellten die Forscher um Prof. Dr. Christof Wöll (Physikalische Chemie I) fest, dass Wasserstoff-Atome bei Raumtemperatur ausschließlich mit den Sauerstoff-At

Physik Astronomie

Rätsel der Planetenentstehung möglicherweise gelöst

Astronomen an der Sternwarte der Universität Bonn haben zusammen mit Wiener Kollegen eine Alternative zu bisherigen Modellen der Sternentstehung gefunden. Diese erklärt zum ersten Mal die Entstehung der äußeren Planeten des Sonnensystems in realistischen Zeitskalen. Die Ergebnisse sind in der Dezember-Ausgabe der Fachzeitschrift “Monthly Notices of the Royal Astronomical Society” (Band 364, Seite 961) erschienen.

Nach bisheriger Auffassung entstand unser Sonnensystem vor etwa 4,6 Milliarden

Physik Astronomie

Der Atomstaubsauger

Forscher des CNRS haben ein neue Möglichkeit entdeckt, Strukturen auf atomarer Ebene herzustellen. Anstatt dies mit Hilfe der Spitze eines Rastertunnelmikroskops (STM) Atom für Atom zu tun, benutzten die Forscher einen Molekül-Assembler, der die Atome durch Ansaugen an die Oberfläche transportieren kann.

Nanostrukturen werden traditionell mit Hilfe eines Rastertunnelmikroskops hergestellt. Diese Anlage ist jedoch sehr langsam, da die Atome einzeln bearbeitet werden müssen. Um dieses Prob

Physik Astronomie

CONDORs erster Blick ins Weltall

Neuartiger Hochfrequenzempfänger am APEX-Teleskop in Chile liefert erste Ergebnisse

CONDOR, ein neuartiger Detektor des Atacama Pathfinder Experiments (APEX) in der chilenischen Wüste, hat im November 2005 heißes Gas in unmittelbarer Umgebung junger, massereicher Sterne bei extrem hohen Radiofrequenzen von 1,5 Terahertz (THz) – also 1,5 Billionen Hertz – nachgewiesen. CONDOR ermöglicht erstmals Beobachtungen in dem bisher nicht zugänglichen Frequenzbereich an einem Teleskop der 12-M

Rückmeldung