Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben zum ersten Mal in Deutschland gezeigt, wie sogenannte Zinn-Fehlstellen in Diamanten sehr exakt mit Mikrowellen kontrolliert werden können. Diese Defekte haben besondere optische und magnetische Eigenschaften und können als Qubits genutzt werden: kleinste Recheneinheiten für Quantencomputer und die Quantenkommunikation. Die Ergebnisse sind ein wichtiger Schritt für die Entwicklung leistungsfähiger Quantencomputer und sicherer Quantenkommunikationsnetzwerke. Die Forschenden berichten in der Fachzeitschrift Physical Review X (DOI: 10.1103/PhysRevX.14.031036). Quantencomputer und Quantenkommunikation gelten als zukunftsweisende Technologien für…
… verwandeln sich in vielseitige Roboter. Wissenschaftler*innen des MPI-IS haben elektrisch betriebene Roboterkomponenten, sogenannte HEXEL-Module, entwickelt, die sich zu rekonfigurierbaren Hochgeschwindigkeitsrobotern zusammenstecken lassen. Magnete an der Außenseite der Module ermöglichen es ihnen, sich elektrisch und mechanisch mit anderen Modulen zu verbinden Es entstehen Roboter mit unterschiedlichen Formen und Fähigkeiten – ein nachhaltiges Roboterdesign. HEXEL-Module sind eine vielversprechende Technologie. Eine Vision ist der Einsatz z. B. bei Weltraum- oder Rettungsmissionen. Forscher*innen des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme in Stuttgart integrieren weiche, künstliche…
…für neuartige Forschungsaufgaben. Am LRZ steht ein Ionenfallen-Quantencomputer für neuartige Forschungsaufgaben bereit. Der Quantencomputer von AQT auf Basis von gefangenen Ionen, der mit 20 Qubits rechnet, ist betriebsbereit am LRZ. Er ist der erste seiner Art, der in einem Rechenzentrum zur Verfügung steht. Ab Oktober steht das Ionenfallen-System ausgewählten Forschungsgruppen aus dem MQV zur Verfügung. Das System wurde von LRZ und MQV angeschafft und vom Freistaat Bayern im Rahmen der Hightech Agenda Bayern mit rund 9,8 Millionen Euro finanziert. Der…
Mit dem Verbundprojekt CHAI soll das Korrosionsmanagement in Häfen und Wasserstraßen optimiert werden. Das Land Schleswig-Holstein fördert das Forschungsprojekt CHAI mit einer Gesamtsumme von 900.000 Euro. Das Projekt wird vom Helmholtz-Zentrum Hereon geleitet. Partner sind der Port of Kiel, die Christian Albrechts Universität zu Kiel (CAU) sowie die AC Korro-Service GmbH. CHAI steht für “Clever corrosion management for ports and waterways in Schleswig-Holstein using automated infrastructure monitoring”. Das Ziel: Durch die Anwendung von KI sollen Korrosionsschäden in maritimen Bereichen besser…
– wie vibrotaktile Aktoren Bewegungswahrnehmungen erzeugen und verändern. Bedeutender Preis für Saarbrücker Forscher: Paul Strohmeier vom Max-Planck-Institut für Informatik erhält einen europäischen Förderpreis zur Forschung an und Entwicklung von Algorithmen, die Aktoren so vibrieren lassen, dass sie Bewegungsempfindungen erzeugen. Dr. Strohmeiers Forschung konzentriert sich auf Kinästhetische Displays, eine neue Klasse von Geräten, die es uns ermöglichen, Bewegungen zu erleben und wahrzunehmen, auch solche, die wir nicht physisch ausführen. Diese Arbeit baut auf seiner umfangreichen Forschung im Bereich des taktilen Feedbacks…
Forschende des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme und der ETH Zürich haben ein Roboterbein mit künstlichen Muskeln entwickelt. Inspiriert von Lebewesen, springt es wendig und energieeffizient über verschiedene Terrains. In Kürze: Forschende haben das erste Roboterbein entwickelt, das von künstlichen elektrohydraulischen Muskeln angetrieben wird und sich automatisch an unebenes Terrain anpasst. Das System ist energieeffizienter als Elektromotoren und ermöglicht hohe Sprünge sowie schnelle Bewegungen ohne komplexe Sensoren. Obwohl die noch junge Technologie am Anfang steht, bietet sie Potenzial für zukünftige Anwendungen…
Projekt »QSolid« erreicht Meilenstein zur Halbzeit. Gemeinsam mit 24 deutschen Forschungseinrichtungen und Unternehmen und unter Koordination des Forschungszentrums Jülich arbeitet das Fraunhofer IPMS an einem vollständigem, deutschen Quantencomputer basierend auf supraleitenden Quantenchips und mit verringerten Fehlerraten. Zur Hälfte der Projektlaufzeit kann nun der erste Demonstrator in Betrieb genommen werden. Das CNT des Fraunhofer IPMS steuert seine Expertise aus der hochmodernen, industriekompatiblen CMOS-Halbleiterfertigung bei. Quantencomputer gelten als Lösung für die steigende Forderung nach mehr und mehr Rechenleistung und immer größeren Datenmengen….
Die neue EU-Verordnung European Deforestation Regulation – EUDR soll verhindern, dass in der EU gehandelte Waren zur fortschreitenden Entwaldung beitragen. Wer ein Holzprodukt in den EU-Markt einbringt, muss dokumentieren, welche Holzarten zur Herstellung verwendet wurden, und dessen legale Herkunft belegen. Schon die erste Überprüfung der deklarierten Holzart ist keine leichte Aufgabe. So muss etwa Papier zeitaufwändig untersucht werden. Eine KI-Analysesoftware zur Holzartenbestimmung soll diesen Prozess künftig vereinfachen und beschleunigen. Forschende des Fraunhofer ITWM entwickeln das automatische Bilderkennungssystem für die großflächige…
In einer Kooperation zwischen Wissenschaftlern der Physik und Chemie der Universität Bayreuth sowie der Physikalischen Chemie der Universität Melbourne ist es jetzt gelungen, optisch schaltbare photonische Einheiten zu realisieren, die eine präzise Adressierung einzelner Einheiten ermöglichen. Dies wird es ermöglichen, binäre Informationen zuverlässig optisch zu speichern und auszulesen. Darüber berichten sie in der Fachzeitschrift Advanced Optical Materials. Elektronische Geräte auf der Basis von Microchips, also integrierten Schaltkreisen gehören zu den wichtigsten Erfindungen des letzten Jahrhunderts, und ihr Einfluss auf den…
… mit gezielterem Prompting verbessern. Klinische Studien enthalten große Mengen an Daten und Texten. Sprachmodelle wie ChatGPT helfen Medizinern und Klinikpersonal dabei, mittels natürlicher Sprache Informationen gezielt abzurufen. Doch wie gut können KI-Bots logische Zusammenhänge analysieren und die richtigen Schlussfolgerungen ziehen? Hier setzt das Forschungsprojekt AutoPrompt an. Es will Fehlern und Halluzinationen der Systeme beim Schlussfolgern entgegenwirken. Dazu entwickeln die Forschenden ein System, das die Fähigkeiten großer Sprachmodelle mit menschlicher Interaktion kombiniert. So soll die Leistung von ChatGPT beim Verstehen…
… gefährden Softwaresicherheit. Eine weit verbreitete Praxis unter Software-Entwickler:innen ist es, sogenannte Codeschnipsel von der Plattform Stack Overflow zu verwenden. Eine Studie des CISPA-Forschers Alfusainey Jallow zeigt jetzt auf, dass damit langfristig Sicherheitsrisiken einhergehen können. Diese liegen unter anderem darin begründet, dass sicherheitsrelevante Updates der Codeschnipsel oft nicht den Weg in die Software finden, in denen sie zum Einsatz kommen. Die Studienergebnisse publizierte Jallow im Paper „Measuring the Effects of Stack Overflow Code Snippet Evolution on Open-Source Software Security“ beim…
Oftmals prasseln im Alltag eine Vielzahl von Eindrücken auf uns ein – da kann es bisweilen schwerfallen, den Überblick zu behalten. Schließlich müssen sämtliche Eindrücke nicht nur wahrgenommen, sondern auch interpretiert werden, was schlussendlich eine breite Palette von Handlungsoptionen eröffnet. An diesem Punkt kommt das System von LUMINOUS (Language Augmentation for Humanverse), entwickelt im Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), ins Spiel. Die Technologie sammelt die unzähligen Eindrücke, interpretiert sie und kann mittels generativen und multimodalen Sprachmodellen (MLLM) eine adäquate…
– Lücke zur KI-Absicherung von AUVs wird geschlossen. Mit zunehmender Automatisierung steigt der Aufwand für die Absicherung von KI-Systemen. Diese soll mit vertretbarem Aufwand möglich sein. In dem neuen zivilen Forschungsprojekt »SIMAS« arbeiten Forschende des Fraunhofer-Instituts für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF in einem Konsortium zusammen mit ATLAS ELEKTRONIK GmbH an der Analyse und Bewertung der Sicherheit von maritimen autonomen Systemen unter dem Einfluss von Künstlicher Intelligenz. Die Methodik dahinter basiert auf einer Weiterentwicklung der probabilistischen FMEA. Die vier Projektpartner wollen…
Die Verbindung zweier KI-Technologien ist das Ziel des Projektes „CogniCodeAI: Maßgeschneiderte Intelligenz ohne Programmierung“. Prof. Dr. Kai Jander, Professor für Wirtschaftsinformatik an der Technischen Hochschule Brandenburg (THB), möchte hierbei gemeinsam mit der Actoron GmbH aus Hamburg digitale Werkzeuge bereitstellen, welche die Erstellung von individualisierten KI-Assistenzsystemen einfach und ohne Programmiererfahrung ermöglichen. Dazu sollen die KI-Techniken LLM (Large Language Models) und BDI (Belief-Desire-Intention) kombiniert werden. Das Vorhaben wird im Rahmen von DATIpilot mit 148.776 Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)…
Forschende des Paul Scherrer Instituts PSI haben die Auflösung der sogenannten Fotolithografie weiterentwickelt. Mit ihren Erkenntnissen wollen sie helfen, die Miniaturisierung von Computerchips weiter voranzutreiben. Die Miniaturisierung von Computer-Chips ist ein wesentlicher Faktor für die digitale Revolution. Sie macht Rechner immer kleiner und gleichzeitig leistungsfähiger – was Entwicklungen wie Autonomes Fahren, Künstliche Intelligenz und 5G-Standard für den Mobilfunk überhaupt erst ermöglicht. Nun hat eine Arbeitsgruppe um Iason Giannopoulos, Yasin Ekinci und Dimitrios Kazazis am Labor für Röntgen-Nanowissenschaften und Technologien am…
Projekt erarbeitete Trainingstools für Mitarbeiter*innen. Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) – oft zusammengefasst als Mixed Reality (MR) oder Extended Reality (XR) – erweitern nicht nur die Möglichkeiten der Datenvisualisierung, sondern erlauben auch neue Formen der Zusammenarbeit. In einem gemeinsamen Projekt untersuchten vier Hochschulen und mehr als 20 namhafte (Industrie-)Betriebe, wie die Techniken intuitiv genutzt werden können, um Mitarbeiter*innen zu schulen. Projekt IMPACT-sXR: Heben von Lasten: (c) FHSTP „Obwohl sie mitunter damit schon in Berührung gekommen sind, ist vielen…