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ISTA stärkt akademische KI-Forschung mit neuen NVIDIA GPUs

Rechencluster für Generative AI und Machine Learning. Das Institute of Science and Technology Austria (ISTA) investiert in einen hochmodernen Rechencluster von mehr als 100 NVIDIA H100 Tensor Core Grafikprozessoren (GPUs), um seine Recheninfrastruktur für Machine Learning in der akademischen Forschung zu erweitern. Der neue GPU-Cluster ist auf das Training von Deep-Learning-Algorithmen für Generative AI spezialisiert. Die millionenschwere Investition des Instituts trägt dazu bei, die akademische KI-Forschung in großem Umfang zu beschleunigen und das ISTA weiter als europäischen Rechen-Hotspot zu etablieren….

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Wegbereiter für die Halbleiterzukunft

Chiplet Center of Excellence nimmt Arbeit auf. Drei Fraunhofer-Institute haben in Dresden eine zukunftsweisende Forschungsinitiative gestartet: das Chiplet Center of Excellence (CCoE). Gemeinsam mit der Wirtschaft wollen sie die Einführung von Chiplet-Technologien vorantreiben. Dafür werden erstmals für die Automobilindustrie Workflows und Methoden für das Elektronik-Design, die Umsetzung von Demonstratoren sowie die Bewertung der Zuverlässigkeit entwickelt. »Chiplets werden in den nächsten Jahren eine wichtige Rolle für die globale Halbleiterindustrie spielen. Denn diese Technologie bietet die größten Freiheitsgrade bei der passgenauen Gestaltung…

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Neue Methode, um konventionelles Internet mit dem Quanteninternet zu vereinen

Forschende der Leibniz Universität Hannover senden erstmals verschränkte Photonen und Laserpulse derselben Farbe über eine einzige Glasfaser. Ein Team von vier Forschenden des Instituts für Photonik an der Leibniz Universität Hannover hat ein neues Sender-Empfänger-Konzept für die Übertragung von verschränkten Photonen über eine Glasfaser entwickelt. Dadurch könnte die nächste Generation der Telekommunikationstechnologie, das sogenannte Quanteninternet, ebenfalls über die bestehenden Glasfasern geleitet werden. Mit dem Quanteninternet sollen abhörsichere Verschlüsselungsmethoden eingeführt werden, die nicht von künftigen Quantencomputern entschlüsselt werden können. Hierdurch soll…

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Robotics Institute Germany hat seine Arbeit aufgenommen

Das neu gegründete Robotics Institute Germany (RIG) hat seine Arbeit mit einem Kick-off aufgenommen. Das Konsortium führt unter Leitung der Technischen Universität München (TUM) und des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) Forschung, Ressourcen und Infrastrukturen zusammen und will Deutschland zum weltweit führenden Standort für KI-basierte Robotik machen. Die Universität Stuttgart ist Gründungspartnerin und beteiligt sich mit den Instituten für Künstliche Intelligenz und für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen (ISW) am RIG. KI-basierte Roboter mit semantischem und sozialem Verständnis ihrer Umgebung….

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Atomare Quanteneffekte verstehen und ausnutzen

Neue Nachwuchsforschungsgruppen stärken Stuttgarter Quantenphotonik. Am Carl-Zeiss-Stiftung Center für Quantenphotonik (CZS Center QPhoton), an dem seit 2022 drei Universitäten gemeinsam an neuen Quantentechnologien forschen, haben die ersten Nachwuchsgruppen ihre Arbeit aufgenommen. Sie werden von der Physikerin Dr. Laëtitia Farinacci beziehungsweise dem Physiker Dr. Stephan Welte geleitet und sind an der Universität Stuttgart angesiedelt. Die starke Stuttgarter Quantenforschung bietet den beiden Gruppen ideale Rahmenbedingungen. „Stuttgart ist für meine Forschung an Quantentechnologien intellektuell extrem anregend“, sagt Farinacci. „Und durch die Zusammenarbeit im…

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Intelligente Haut für präzisere Kommunikation und Nahfeld-Abtastung in der Robotik

Spezielle physische Mensch-Roboter-Interaktionen werden vermehrt in der Fertigungsindustrie, im professionellen Dienstleistungssektor und im Gesundheitswesen benötigt. Dies erfordert eine Verbesserung des Komforts und der Kommunikation zwischen Mensch und Maschine. Roboter müssen in der Lage sein, menschliche Handlungen vorherzusehen und Absichten zu erkennen. Dafür braucht es flexible Metamaterialien bzw. flächige Metasurface-Antennen mit hochintegrierter Elektronik, um die nahe Umgebung erfassen zu können. Solche Oberflächen, die einen Roboter wie eine adaptive, intelligente Haut umspannen, entwickelt das Fraunhofer FHR gemeinsam mit sechs Partnern im EU-Projekt…

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Forschende beschleunigen Fehlersuche bei Software-Entwicklung

Fehler in Programmcodes zu finden und zu beheben, verschlingt nach wie vor viel Entwickler*innen-Zeit. Ein Team der TU Graz hat nun eine Lösung erarbeitet, die den größten Zeitfressern zu Leibe rückt. Moderne Software-Anwendungen bestehen meist aus zahlreichen Dateien und mehreren Millionen Codezeilen. Aufgrund dieser Menge gestaltet sich das Finden und Beheben von Fehlern, das sogenannte Debugging, als schwierig. In vielen Softwarefirmen suchen Entwickler*innen derzeit noch manuell nach Fehlern, was einen großen Teil ihrer Arbeitszeit beansprucht – Studien geben hier zwischen…

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Kritische Sicherheitslücken in Voice over WiFi aufgedeckt

CISPA-Forscher Adrian Dabrowski hat gemeinsam mit Kollegen von SBA Research und der Universität Wien zwei weitreichende Sicherheitslücken im Mobilfunkprotokoll Voice over WiFi (VoWiFi), auch WLAN-Calling genannt, aufgedeckt. Durch diese Schwachstellen war die Kommunikationssicherheit von Millionen Mobilfunk-Kund:innen weltweit gefährdet. Entsprechende Updates zum Beheben der Probleme sind inzwischen durchgeführt worden. Moderne Smartphones können Telefonverbindungen nicht nur über das Mobilfunknetz, sondern auch über WLAN aufbauen, um so auch an Orten mit schlechter Mobilfunkqualität wie etwa Tunneln, Kellern oder auf Bahnfahrten Erreichbarkeit zu garantieren….

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Wie ticken künstliche neuronale Netze?

KI-Experte Alexander Binder auf Lehrstuhl für Computer Vision an der Universität Magdeburg berufen. Der Mathematiker und KI-Experte Prof. Dr. Alexander Binder wurde auf den Lehrstuhl für Computer Vision der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg berufen. Er lehrt und forscht auf dem Gebiet des Bildverstehens und wechselte vom Singapore Institute of Technology nach Magdeburg, um an der Fakultät für Informatik den Forschungsschwerpunkt „Erklärbare KI“ zu etablieren. Computer Vision ist ein Teilbereich der künstlichen Intelligenz (KI), bei dem Systeme trainiert werden, um aus digitalen Bildern,…

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Quantensensor für die Welt der Atome

Forschende des Forschungszentrums Jülich und des koreanischen IBS Center for Quantum Nanoscience (QNS) haben einen wissenschaftlichen Durchbruch erzielt. Gemeinsam haben sie einen Quantensensor entwickelt, der winzige magnetische Felder auf atomarer Skala vermessen kann. In internationaler Zusammenarbeit konnten sie so einen lang gehegten Traum der Wissenschaft erfüllen: ein MRT-ähnliches Werkzeug zur Untersuchung von Quantenmaterialien. Das Forschungsteam nutzte das Fachwissen der Jülicher Gruppe im Bereich der Fabrikation und Manipulation einzelner Moleküle sowie die Instrumente und das methodische Know-how des koreanischen Teams am…

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„WordValue“ kann Texte in Regenbögen verwandeln

Linguistin der TU Chemnitz und Informatikabsolvent der LMU München entwickelten kostenfreie Webanwendung, die anschauliche Textanalysen für Forschungszwecke, für den Unterricht oder einfach nur zum Spaß ermöglicht. Prof. Dr. Christina Sanchez-Stockhammer, Inhaberin der Professur Englische und Digitale Sprachwissenschaft an der Technischen Universität Chemnitz, und Johannes Tochtermann (Informatik-Absolvent der LMU München) haben eine kostenfreie Webanwendung entwickelt, die nach eigener Aussage einen völlig neuen Blick auf Texte ermöglicht. „WordValue“ (www.wordvalue.gwi.uni-muenchen.de) färbt Texte anhand der Eigenschaften ihrer Wörter bunt und zählt, wie häufig die…

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Einsatz von KI-Tools bei Kälteanlagen

– weniger Lebensmittelverschwendung in Supermärkten. Ein Kooperationsprojekt der HSRM und der Eckelmann AG in Wiesbaden. Forschende des Fachbereichs Design Informatik Medien der Hochschule RheinMain (HSRM) wollen im Forschungsprojekt „IAMCool – KI-gestützte prädikative Anomalieerkennung für Kälteanlagen“ eine verbesserte Fehlererkennung sowie die Identifikation der Ursachen zur Verbesserung der Wartung von Kälteanlagen in Supermärkten erreichen. Ihr Ziel ist es, eine Automatisierung in der Kühlkettenüberwachung zu entwickeln. Analysiert werden Daten aus Sensoren und anderen Quellen der Kälteanlagen, um Wartungsarbeiten proaktiv durchführen zu können. Das…

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Supercomputer und Quantenrechner im Duett

Gemeinsam haben die Universität Innsbruck und das Spin-off AQT erstmals in Österreich einen Quantencomputer in eine High-Performance-Computing (HPC)-Umgebung eingebunden. Dieses Hybrid aus Supercomputer und Quantenrechner ermöglicht die Lösung von komplexen Aufgaben in Chemie, Materialwissenschaften oder Optimierung und wird bereits von Anwendern in Forschung und Industrie erprobt. Wie Quantencomputer in einer HPC-Umgebung am besten genutzt werden können, muss erst noch ausführlich erprobt werden. Die entsprechenden Schnittstellen sind daher offen dokumentiert, um Innovationen in diesem Bereich zu erleichtern. (c) Dieter Kühl /…

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Kann es Bewusstsein in einer Computersimulation geben?

Wäre es wünschenswert, dass Künstliche Intelligenzen ein Bewusstsein entwickeln? Aus verschiedenen Gründen eher nicht, meint Dr. Wanja Wiese vom Institut für Philosophie II der Ruhr-Universität Bochum. In einem Aufsatz untersucht er daher Bedingungen, die für ein Bewusstsein erfüllt sein müssen, und vergleicht Gehirn und Computer. Wesentliche Unterschiede zwischen Mensch und Maschine findet er vor allem in der Organisation von Gehirnarealen beziehungsweise Speicher und Recheneinheit. „Die kausale Struktur könnte ein bewusstseinsrelevanter Unterscheid sein“, argumentiert er. Der Aufsatz ist am 26. Juni…

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Chatbot Iris bietet individuelle Lernhilfe

Wie kann ein Chatbot Studierende bei Vorlesungen und beim Lösen von Übungsaufgaben sinnvoll unterstützen? Forschende der Technischen Universität München (TUM) haben hierfür den Chatbot Iris entwickelt, der Studierenden der Informatik bei Programmierübungen personalisierte Hilfestellung bietet. Eine Studie bestätigt nun den Erfolg des Chatbots – Iris verbessert das Verständnis von Programmierkonzepten und stellt eine wertvolle Ergänzung zu menschlichen Tutorinnen und Tutoren dar. Ein randvoller Hörsaal mit über 1.000 Studierenden. In den Grundlagenvorlesungen der Informatik ist das keine Seltenheit. Um trotzdem den…

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Metamaterialien für die Datenautobahn

Neues Konzept mit Potential für effizientere Datenspeicherung. Forscher*innen vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR), der TU Chemnitz, der TU Dresden und dem Forschungszentrum Jülich haben zum ersten Mal gezeigt, dass es möglich ist, nicht nur einzelne Bits, sondern ganze Bit-Sequenzen in winzigen, nur etwa 100 Nanometer großen, zylinderförmigen Bereichen – den sogenannten Zylinderdomänen – zu speichern. Wie das Team in der Fachzeitschrift Advanced Electronic Materials (DOI: https://doi.org/10.1002/aelm.202400251) berichtet, könnten die gewonnenen Erkenntnisse den Weg für neuartige Speicher und Sensoren bis hin zu…

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