Wie denkt die deutsche Bevölkerung über die Nutzung von Erdwärme? Dieser Frage ist die Universität Leipzig in einer Teilstudie eines von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) geleiteten Forschungsprojekts nachgegangen. Ziel der bundesweiten Befragung war es, den Status quo der öffentlichen Wahrnehmung und Akzeptanz der Oberflächennahen Geothermie zu erfassen – also jener Form der Erdwärmenutzung, bei der bis zu 400 Meter tiefe Sonden das thermische Potenzial des Erdreichs zum Heizen und Kühlen von Gebäuden nutzbar machen….
Sichere Mensch-Roboter-Kollaboration dank Radar Ein Durchbruch in der kollaborativen Robotik rückt dank eines Kooperationsprojekts, koordiniert durch das Fraunhofer IAF, in greifbare Nähe. In dem Projekt »RoKoRa – Sichere Mensch-Roboter-Kollaboration mithilfe hochauflösender Radare« ist es Forschern gelungen, eine innovative Radartechnologie zu entwickeln, die als Enabling-Technologie eine funktionale Sicherheit bei verschiedenen, auch leistungsstarken, Robotersystemen und -anwendungen ermöglichen kann. Mit dem Ziel der sicheren Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) hat das Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF gemeinsam mit sechs Partnern 2017 das Projekt »RoKoRa – Sichere…
Wasser ist für den Menschen das wichtigste Grundnahrungsmittel sowie eine Basis zur Sicherstellung und Weiterentwicklung für dessen Lebensweise und -qualität. Dies bedingt eine Sicherstellung dieser Ressource für die Zukunft. Bislang konnte Trinkwasser durch die Entsalzung von Meerwasser oder die Aufreinigung von verschmutztem Oberflächenwasser nur in Großanlagen aufbereitet werden. Im CeMOS (Center for Mass Spectrometry and Optical Spectroscopy) der Hochschule wurde nun eine kleine autarke Entsalzungsanlage entwickelt, die mittels erneuerbarer Energien ökologisch nachhaltig betrieben werden kann und für die Versorgung abgelegener…
Hochschule Landshut und Universität Salzburg entwickeln gemeinsames Forschungs- und Entwicklungszentrum für länderübergreifende Forschung und Lehre; enormer Mehrwert für Forschende, Studierende und die Wirtschaftsregion. Leichtbau zählt heute zu den Schlüsseltechnologien in vielen Branchen, vom Maschinenbau über den Fahrzeugbau bis hin zur Raumfahrt. Denn Leichtbauprodukte punkten, neben dem Einsatz von leichteren Materialien, mit einer optimierten Konstruktion, steigenden Recycling-Anteilen, einer Verringerung des Energieaufwands und des CO2- Ausstoßes sowie einer verbesserten Funktionalität. Im September 2015 startete das Gemeinschaftsprojekt Synthese, Charakterisierung und technologische Fertigungsansätze für…
Forschungsallianz aus Wissenschaft und Wirtschaft startet EU-Projekt »iRel 4.0« Die europaweite Forschungsinitiative unter Koordination der Infineon Technologies AG will die Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit von Elektroniksystemen und mikroelektronischen Komponenten steigern. Das Fraunhofer Anwendungszentrum für Optische Messtechnik und Oberflächentechnologien AZOM, die Westsächsische Hochschule Zwickau (WHZ) und das Forschungs- und Transferzentrum (FTZ) sind die Zwickauer Verbundpartner. Eine leistungsfähige Elektronik ist die Grundlage für zukunftsweisende und sichere Technologien. Mit innovativen Methoden und Prozessen wollen Fachleute aus europäischer Wissenschaft und Wirtschaft die Ausfallsicherheit von Maschinen…
IPH und Otto Fuchs entwickeln Dichtungskonzept für Schmiedewerkzeuge Wie lässt sich der störende Flittergrat beim Präzisionsschmieden von Aluminium vermeiden? Wissenschaftler aus Niedersachsen und ein Schmiedeunternehmen aus Nordrhein-Westfalen wollen das herausfinden: In einem gemeinsamen Forschungsprojekt untersuchen sie, welche Prozessparameter den Flittergrat beeinflussen – und wie sich Schmiedewerkzeuge so abdichten lassen, dass der schmale Grat keine Chance hat. Während das Gratlosschmieden von Stahlbauteilen schon sehr gut erforscht ist und auch in der Praxis wirtschaftlich funktioniert, stößt das Gratlosschmieden von Aluminium derzeit noch…
Kostengünstig, langlebig und stabil sollen Bauteile in der Regel sein. Wie man sie gestaltet, wissen Ingenieurinnen und Ingenieure aus Erfahrung. Aber könnten sie nicht noch ein wenig besser werden? Dr. Philipp Junker vom Lehrstuhl für Kontinuumsmechanik und Dr. Dustin Jantos vom Lehrstuhl für Mechanik – Materialtheorie der Ruhr-Universität Bochum (RUB) nutzen für die Beantwortung dieser Frage einen Algorithmus, den sie für die sogenannte Topologieoptimierung entwickelt haben. Sie geben einen Raum vor, in dem das zu planende Bauteil, zum Beispiel eine…
Kennen Sie die Problematik von abgebrochenen Werkzeugen? Ein konventioneller Bohrer bricht ab und bleibt im Werkstück stecken. Wir haben eine schnelle und kostengünstige Lösung für dieses Problem: Die portablen Geräte TR100 und TR-100 Aqua von Heun. Abhängig vom Material und der Größe oder der Form des abgebrochenen Gewindebohrers kann das Entfernen aus dem Werkstück sehr schwierig sein. Durch die einfache Bedienung der Geräte sind solche Werkzeuge leicht zu entfernen. Die Geräte sind überall einsetzbar. Ob große oder kleine Werkstücke, gerade…
Mit der Erodierbohrmaschine Typ MD-435 von Heun erfolgt das Einbringen von hochpräzisen Bohrungen schnell und einfach. Mit der Micro Drill kann mit Elektrodendurchmesser von 0,08 bis 3,0 mm gearbeitet werden. Die CNC-Ausstattung mit Elektrodenwechsler ermöglicht mannloses Einbringen von Bohrungen ab einem Elektrodendurchmesser von 0,4mm. Die Maschine ist mit einem externen Tank- und Filteraggregat ausgestattet und auch als Ölbadmaschine lieferbar. Einfache Bedienung auf der einen Seite und die sehr kleinen und dennoch hochpräzise eingebrachten Bohrungen zwischen 0,12 und 0,3 mm auf…
Der universelle, adaptierbare Erodierkopf mit Servo-Einheit und einem fahrbaren Generator mit Hochdruckpumpe von Heun wird eingesetzt, um Spezialaufgaben zu realisieren, wie z.B. das Entfernen von Nieten an der Außenhaut von Flugzeugen bei Wartungsarbeiten, Entlastungs-, Entlüftungs- und Kühlbohrungen in metallische Formen, Bohrungen in Einspritzdüsen und das Einbringen von Bohrungen in extrem spitzen Winkeln. Die Einheit ist sehr kompakt gebaut. Der Erodierkopf kann an jedem vorhandenen Bearbeitungszentrum oder an einem Roboterarm adaptiert werden. Auch eine eigenständige Nutzung durch Montage auf einem Stativ…
Beim Erproben hochautomatisierter Fahrzeuge fallen große Mengen an Daten an. Diese Datenmengen zu reduzieren, um Speicherplatz, Strom und Auswertungsaufwand zu sparen, zugleich aber die Informationen zu verdichten, um die Fahrzeuge sicherer zu machen – darauf zielt das neue Projekt KIsSME. Auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierende Algorithmen selektieren die Daten im Fahrbetrieb und sortieren sie in Szenarienkataloge ein. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) stellt in dem vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Verbundvorhaben Daten aus Fahrversuchen und Simulationen bereit. Hochautomatisiertes Fahren verspricht viele…
Rund 1.500 Windräder drehen sich in der deutschen Nord- und Ostsee. Und es sollen noch mehr werden. Bis 2030 soll die Leistung der Offshore-Windenergie-Anlagen von etwa 7,5 Gigawatt auf 20 Gigawatt und 40 Gigawatt in 2040 ansteigen. Dabei könnten auch schwimmende Windkraftwerke eine Rolle spielen. Um die Plattformen optimal an die Gegebenheiten unter Wasser anzupassen, untersuchen Forschende im internationalen Verbundprojekt NuLIMAS das Zusammenspiel von Wellen, Schwimmkörpern und Meeresboden. Mithilfe von Computermodellen wollen sie die sogenannte Bodenverflüssigung um Windkraftwerke simulieren. Koordiniert…
Funktionsintegration ermöglicht im Automobilbau die Reduzierung von Gewicht, notwendigem Bauraum und Kosten durch entfallende Komponenten. Zudem kann der Montageaufwand reduziert werden. Im Verbundprojekt „TechnoHyb“ des LeichtbauCampus Open Hybrid LabFactory forscht das Institut für Konstruktionstechnik der Technischen Universität Braunschweig im Forschungsschwerpunkt Mobilität an Prozess- und Werkzeugtechnologien für funktionsintegrierte hybride Bauweisen. Ziel ist die Entwicklung der Technologie, sodass sie sich für den Einsatz in der Fahrzeuggroßserienproduktion einsetzen lässt. Das übergeordnete Ziel von „TechnoHyb“ ist die Entwicklung wirtschaftlicher funktionsintegrierter Karosseriesysteme in Hybridbauweise. In…
TU Dresden entwickelte neues Verfahren zur Biegeumformung von Vollholzplatten Das vom Bundeslandwirtschaftsministerium geförderte Verbundvorhaben „Umformung von unverdichteten ebenen Holzplatten quer zur Faser zu technischen Profilen“ setzt neue Maßstäbe für eine nachhaltige Holzbearbeitung. Das Forschungsteam des Institutes für Stahl- und Holzbau der Technischen Universität Dresden und dessen Praxispartner GHEbavaria Maschinen GmbH entwickelten in dem dreijährigen Verbundvorhaben ein Verfahren, mit dem es gelingt, Vollholzplatten aus Laubholz quer zur Faser maschinell zu gekrümmten Schalen umzuformen. Durch das Zusammenfügen mehrerer dieser Halbzeuge zu Ringquerschnitten…
Kabelloses Laden von Elektrofahrzeugen bei der Fahrt? Ganz ohne Oberleitungen? Was noch wie Zukunftsmusik klingt, untersuchen jetzt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Technischen Universität Braunschweig mit Unternehmen aus Automobilproduktion, Verkehrswegebau und Energie-Infrastruktur. Im Projekt „eCharge“ wollen die Expertinnen und Experten ein System für berührungsloses Laden von E-Fahrzeugen während der Fahrt entwickeln. Dabei sollen in den Asphaltbelag von Straßen Induktionsmodule integriert werden. Elektromobilität liegt im Trend, weltweit steigt der Anteil der Elektrofahrzeuge. Doch hohe Batteriekosten und nicht ausreichende Lademöglichkeiten werden von potenziellen…
Das an der BTU Cottbus–Senftenberg ansässige Institut für Umwelttechnik und Recycling Senftenberg e.V. (IURS) entwickelt mit einem Partnerunternehmen aus dem Bereich der Automatisierungstechnik das universelle Trägersystem AGROTEC. Dieses soll vor allem auf Kippenboden nach dem Bergbau zum Einsatz kommen. Das bis 2022 zu entwickelnde universelle, ferngesteuerte und selbstfahrende Trägersystem AGROTEC wird über verschiedene Modulaufsätze verfügen. Es wird durch eine flächendeckende Entnahme von Proben sehr genaue Bodenzustandsanalysen ermöglichen. Zudem soll AGROTEC Stoffe (Dünger) zur Bodenverbesserung in bedarfsgerechter und zuvor vom System…
Neue oder nachträglich durchfeuchtete Betonbauteile, Estriche und Putze dürfen erst mit anderen Materialien beschichtet werden, wenn sie ausreichend abgetrocknet sind. Anderenfalls besteht die Gefahr, dass die Beschichtungen abplatzen. Die Dauer des Trocknungsvorgangs ist abhängig von der Feuchtemenge und von der Temperatur und Luftfeuchtigkeit vor Ort. Materialfeuchtemessgeräte, die mit elektrischen Methoden messen, ermöglichen es, den Fortschritt des Trocknungsvorgangs schnell und unkompliziert zu beurteilen. Bei Feuchteschäden kann mit Hilfe solcher Geräte der betroffene Bereich sofort eingegrenzt und beurteilt werden. Das neue Feuchtemessgerät…