Materialwissenschaften

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Simulator testet Hüftgelenke

Gerät erfüllt ISO-Norm mit fünf Mio. simulierten Schritten pro Gelenk Forscher der TU Wien haben einen Simulator entwickelt, der nach Bestimmungen der neuen ISO-Norm ISO/FDIS 14242-1 Hüftgelenke testet. Die Gelenke werden im Simulator einer mechanisch-dynamischen Prüfung unterzogen. Ziel ist es, Kinematik und Kinetik der Gehbewegung des Menschen zu simulieren. Die neue Norm ISO/FDIS 14242-1 fordert eine exaktere Simulation in drei Bewegungsachsen. Zwei Test-Stationen stehen an der TU Wie

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Silizium-Dünnschichtsolarzellen auf dem Vormarsch

Jülicher Forscher verbessern Wirkungsgrad auf 11,2 Prozent Im Labormaßstab ist Wissenschaftlern des Instituts für Photovoltaik (IPV) des Forschungszentrums Jülich http://www.fz-juelich.de/ipv/ die Entwicklung einer Silizium-Dünnschichtsolarzelle gelungen, deren Wirkungsgrad auch nach mehr als 1.000 Stunden Sonneneinstrahlung bei 11,2 Prozent liegt. Die Ergebnisse der ein Quadratzentimeter großen Zelle sollen im nächsten Schritt auf größere Solarmodule übertragen werden. Silizium-Dünnsc

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Neue flammgeschützte Polyamide und Polyester

Großes Anwendungspotenzial im Bereich Elektro/Elektronik und im Verkehrs- und Bauwesen Eine exzellente Flammwidrigkeit bieten neue, teils halogenfreie Typen der Polyamide Durethan® und der Polyester Pocan®, die Bayer zur Zeit in den Markt einführt. “Bei ihrer Entwicklung haben wir großen Wert darauf gelegt, sie auch mit hervorragenden elektrischen und mechanischen Eigenschaften auszustatten”, erklärte Dr. Michael Wagner, Spezialist in der Forschung des Geschäftsbereichs Kunststoffe. Dies

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Lackierte Kunststoffe ohne Orangenhaut

Kunststoffteile wie Stoßfänger, Kotflügel oder Spiegelschalen für Autos werden heute fast ausschließlich im ESTA-Verfahren lackiert. Dabei landen elektrostatisch aufgeladene Lacktröpfchen gezielt auf dem Bauteil, das den Gegenpol bildet. Der wirtschaftliche Vorteil liegt auf der Hand, denn weniger Lack als bei konventionellen Verfahren geht daneben. Teile aus elektrisch isolierenden Kunststoffen müssen bisher jedoch in drei Schritten vorbehandelt werden: Die Oberfläche wird zunächst mit Flammen ode

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SiC-Forschung: Vom Schmirgelpapier zur Hochleistungselektronik

Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) hat eine neue DFG-Forschergruppe. Für Forschungen zum Thema “SiC als Halbleitermaterial: Alternative Wege in Züchtung und Dotierung” haben sich sieben Lehrstühle aus der Naturwissenschaftlichen Fakultät I und der Technischen Fakultät zusammengetan. Das Amt des Sprechers hat Prof. Dr. Lothar Ley, Inhaber des Lehrstuhls für Experimentalphysik am Institut für Technische Physik, übernommen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert die de

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Holztechnologie: Eingriff in die Zellstruktur schafft neuen Werkstoff

Göttinger Institut für Holzbiologie und Holztechnologie entwickelt Veredelungstechniken Holz muss regelmäßig gepflegt werden: Die UV-Strahlung des Sonnenlichts zerstört die Oberfläche, Feuchtigkeit dringt ein und ermöglicht Pilzbefall, Lacke platzen ab, weil sich das Holz je nach Witterung ausdehnt oder zusammenzieht. Wissenschaftler am Institut für Holzbiologie und Holztechnologie der Universität Göttingen arbeiten daran, den schnell nachwachsenden und umweltfreundlichen Rohstoff Holz

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Hochtemperatur-stabilisiertes Polyamid für Motorraumteile

Rasante Technik mit langsamer Alterung Neuartige Hitzefestausstattung verbessert Dauerbeständigkeit Kunststoffe werden zunehmend zum Material der Wahl im Motorraum von Kraftfahrzeugen. An ihre thermische Stabilität werden jedoch immer höhere Anforderungen gestellt. Grund dafür ist der Trend, durch Erhöhung der Verbrennungstemperaturen den Wirkungsgrad der Motoren zu steigern. Die thermische Belastung des Materials wird durch die Kapselung des Motorraums zum Zweck der Verringerung von Ger

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Eine gute Mischung: Hanffasern und Kunststoffe

Kunststoffe lassen sich mit Pflanzenfasern zu Verbundwerkstoffen verarbeiten. Diese stellen eine attraktive Alternative zu Glasfaserwerkstoffen dar, da sich Pflanzenfaserstoffe besser verbrennen und wiederverwerten lassen. Dies ist zum Beispiel bei Produkten wie Anzucht- und Pflanztöpfen vorteilhaft. Verbundwerkstoffe aus Copolyesteramid und Hanffasern haben zum Beispiel eine sehr gute Festigkeit und Schlagzähigkeit. Mit dem Stand der Technik und den Entwicklungsmöglichkeiten von Pflanzen

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Erhöhter Brandschutz in Elektroinstallation und Fahrzeugwesen

Flammwidriger PC/ABS-Werkstoff für Extrusionsanwendungen entwickelt Mit einem neuartigen flammwidrigen Blendwerkstoff aus Polycarbonat und einem Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymer (PC/ABS) erschließt sich die Bayer AG neue Anwendungen im Extrusionsbereich. Das Produkt, welches derzeit unter dem Namen Bayblend® FR 3030 im Markt eingeführt wird, setzt in der Elektro- und Telekommunikationsinstallation sowie im öffentlichen Transportwesen Maßstäbe in Sachen Brandschutz. Sein exzellentes

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Smarte Schichten

Innovative Schichten machen Maschinen und Werkzeuge nicht nur verschleißfester, sondern auch smart. Auf der Hannover Messe (15. – 20. April) stellen Fraunhofer-Forscher unter anderem eine »intelligente« Unterlegscheibe vor. Damit kann man jederzeit kontrollieren, ob Schrauben richtig angezogen sind. Wer schon einmal aus Versehen ein heißes Backblech angefasst hat oder einer Kerzenflamme zu nah gekommen ist, kennt den Reflex genau. In Bruchteilen einer Sekunde zieht man die Hand zurück und verhi

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Materialforschung an der Universität Bayreuth – Grundlage für neuartige Anwendungen

Zukunftsstandort für Neue Materialien – Fachübergreifende Forschungskompetenz Die Universität Bayreuth und mit ihr ganz Nordbayern entwickeln sich zu einem Zukunftsstandort für Neue Materialien. Mit der Forschungskompetenz der Universität Bayreuth, den Regionalprojekten der High-Tech Offensive der Bayerischen Staatsregierung, dem nordbayerischen Verbundprojekt Kompetenzzentrum Neue Materialien und zahlreichen Industriekooperation wird Nordbayern einerseits im Bereich Neue Materialien int

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Neues Hydrophobierverfahren ohne Mineralsalze

Atmungsaktive Waterproof-Leder mit hohem Tragekomfort Die Herstellung hochwertiger hydrophobierter Leder ist eine Herausforderung für Lederchemiker und Anwendungstechniker – vor allem, wenn Langzeitdichtigkeit gefordert ist und man zudem auf Mineralsalze zur Fixierung verzichten will. Forschern der Leverkusener Bayer AG ist es nun gelungen, ein Hydrophobiersystem zu entwickeln, dass ohne mineralsalzhaltige Fixiermittel auskommt und hohen Tragekomfort mit hoher Wasserdampfdurchlässigkeit

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Schott stellt neue optische Faser für erbiumdotierte Faser-Verstärker vor

Das internationale Technologieunternehmen Schott stellt auf der Optical Fiber Communication Conference (OFC) vom 17. bis 22. März in Anaheim, Kalifornien erstmals eine neue erbiumdotierte Breitband-Faser vor. Die neue Faser basiert auf dem von Schott jüngst entwickelten Kompakt-Oxidglas und wird eine um bis zu 50% größere Bandbreite bieten. Da sie zugleich erheblich weniger Platz beansprucht, gestattet sie die Konstruktion kompakterer Verstärker- und Telekommunikationskomponenten. Mit diesem neuen V

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Silberpartikel in medizinischen Kunststoffen beugen Infektionen vor

Nach einer Operation ist das Infektionsrisiko besonders hoch. Die Patienten können sich im Krankenhaus mit Antibiotika-resistenten Keimen infizieren. Neue Werkstoffe für Implantate und medizinische Geräte helfen dieses Risiko zu reduzieren. Die Werkstoffe selbst wirken antibakteriell. Fraunhofer-Forscher aus Bremen präsentieren die neuartigen silberhaltigen Materialien auf der Medtec (Messe Stuttgart, 5.-7. März.).

Ein Blick in den Operationssaal eines Krankenhauses: Schere, Tupfer, Skalpel

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Schule des Klebens

Flugzeuge und Herzschrittmacher haben eines gemeinsam: Sie sind geklebt. Ingenieure und Naturwissenschaftler können die Kunst des Klebens am Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM in Bremen erlernen. Die weltweit ersten Klebfachingenieure haben den Lehrgang in dieser Schlüsseltechnologie erfolgreich abgeschlossen. Die moderne Klebtechnik erobert viele Industriezweige, denn neue Materialien wie glasfaserverstärkte Kunststoffe verändern die Produktion. Die

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Hoffnung für Bypass-Patienten

DBU-Projekt will “künstliches Gewebe” umweltentlastend herstellen Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle entwickelt hochreines Biopolymer als Basis für Operationsmaterial – 640.000 Euro Förderung Bisher kennt man sie nur als kompostierbaren, aber teuren Ersatz herkömmlicher Kunststoffe. Doch das Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle (UFZ) in Leipzig (Sachsen) will spezielle, von Bakterien erzeugte, umweltfreundliche Kunststoffe (Polymere) für den menschlichen Körper bald erstmalig auc

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