Materialwissenschaften

Materialwissenschaften

Hightech-Maßanzug für die Wurst

Wurst ist beliebt: Rund siebzig Gramm der Fleischrollen verleibt sich der Durchschnittsdeutsche täglich ein. Fleisch behält seine Form selbst – die gehackte Wurstmasse hingegen muss in Natur- oder Kunstdärme gestopft werden. Viele dieser synthetischen Umhüllungen bestehen aus regenerierter Cellulose, einem naturidentischen Kunststoff, der als Cellophanfolie oder faserförmig als Kunstseide und Viskose bekannt ist. Ausgangsmaterial ist Cellulose, der Hauptbestandteil von Holz. Da sich diese watte

Materialwissenschaften

Sustaplast startet kommerzielle Produktion

Marktpremiere für thermoformbare Platten aus Polyamid 6 Kostengünstige Alternative zum Spritzguss bei niedrigen Stückzahlen Erstmals sind auf dem Markt für Halbzeuge auch thermoformbare Platten aus Polyamid 6 (PA 6) erhältlich. Sie werden von der Sustaplast KG, einer in Lahnstein ansässigen Spezialistin für Hochleistungshalbzeuge, unter dem Markennamen SUSTAVACU® vertrieben. Hergestellt werden sie aus Durethan® DP2-2140/15 Z H2.0 von Bayer. “Clou des mit Glasfasern verstärkten und sch

Materialwissenschaften

Prüfung von Kunststoffformteilen durch Thermoanalyse

Kunststoffe sind längst zu einem unverzichtbaren Bestandteil unseres Alltags geworden. So selbstverständlich machen wir inzwischen von Kunststoffen Gebrauch, dass wir uns ihrer schon gar nicht mehr recht bewusst werden. Und das, obwohl es eine riesige Vielfalt von Kunststoffen gibt. Von der elastischen und isolierenden Kabelummantelung über den aromafesten und recyclebaren Joghurtbecher bis hin zum leichten und stoßfesten Kotflügel, verlassen wir uns täglich auf die Qualitätseigenschaften von Kuns

Materialwissenschaften

Laserstrahlsintern von Bauteilen: Qualität der Produkte kann verbessert werden

Das Direkte Metall-Laserstrahlsintern (DMLS-Verfahren), ein generatives Fertigungsverfahren, ist technisch nicht vollständig ausgereift. Der Prozess ist teilweise instabil, wofür Wärmespannungen verantwortlich gemacht werden, die durch den Bauprozess eingebracht werden. Infolgedessen kommt es vor, dass sich Schichten von Bauteilen noch während des Aufbauprozesses voneinander trennen. Nach der generativen Fertigung verbleiben Eigenspannungen im Werkstück, die sich bei der Weiterverarbeitung als Verzug

Materialwissenschaften

Lotus-Effekt lässt auf Stents weniger Blutzellen wachsen

Künstliche Gefäßstützen (Stents) oder Herzklappen kommen unweigerlich mit strömendem Blut in Kontakt. Dabei kann es passieren, dass die Implantate die Blutgerinnungskaskade in Gang setzen oder von den Blutzellen nach und nach zugewuchert werden. Diese Gefahren lassen sich aber gering halten, wenn die Oberflächen der Implantate modifiziert werden.

Im Herz-Kreislaufsystem dienen Stents dazu, verschlossene oder verengte Blutgefäße aufzudehnen und offen zu halten. Künstliche Venen- und Arterie

Materialwissenschaften

NeMa e.V. : Mit Marketing für Werkstoff-Firmen auf Erfolgskurs

Schon über 65 innovative Unternehmen und Forschungsinstitute aus der Werkstoffbranche profitieren vom erweiterten Serviceangebot der Interessengemeinschaft Neue Materialien – Die Beteiligung an der Hannover Messe 2002 mit sechs Mitausstellern war ein voller Erfolg – Im September erneute Messebeteiligung auf der Materialica in München mit über 200 Quadratmetern Standfläche – Investitionsvolumen von insgesamt über 2,2 Millionen Euro ermöglicht deutschlandweite Ausdehnung und über nationale Grenzen hin

Materialwissenschaften

Wärmespannungen verringern Bauteileigenschaften

Schnelligkeit ist der große Vorteil beim Laserstrahlsintern von Bauteilen. Pulverkörnchen aus Metall verschmelzen in wenigen Augenblicken zur gewünschten Form. Doch das Verfahren ist noch nicht völlig verstanden, und die Qualität der Produkte kann verbessert werden. Grundlagenuntersuchungen am Lehrstuhl für Fertigungstechnologie von Prof. Dr. Manfred Geiger, die auf die Temperaturverteilung während des Bauprozesses konzentriert sind, werden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft für weitere zw

Materialwissenschaften

Brandschutz nach dem Butterbrot-Prinzip

Die Fachhochschulabteilung Recklinghausen beteiligt sich mit einem Brandschutz-Projekt an einem über 200 Projekte umfassenden Europa-Forschungsprogramm zu neuen Materialien. An dem auf knapp 5 Millionen Euro veranschlagten Projekt beteiligt sich als Industriepartner das niederländische Unternehmen Scheuten Glasgroep in Venlo. Etwa zwei Drittel des Finanzbedarfs kommen von Scheuten, das dritte Drittel kommt von der EU. Recklinghausen. Seit rund einem Jahr läuft an der Hochschulabteilung i

Materialwissenschaften

Mit Spitzenforschung gegen Metall-Ermüdung

Eine Nachwuchs-Forschergruppe des Spitzenbereichs wird unter Leitung von Dr.-Ing. Igor Altenberger am Institut für Werkstofftechnik der Universität Kassel ab Juli entstehen. Mit Unterstützung des Emmy Noether-Programms der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) wird er seinen eigenen, in Deutschland einzigartigen Forschungsschwerpunkt aufbauen. Dabei geht es darum, die Ermüdung von Metallteilen, wie sie in Flugzeugturbinen oder im Kraftwerksbau verwendet werden, durch Randschichtverfestigung zu ver

Materialwissenschaften

Zwei Lehrstühle präsentieren auf der Hannover-Messe Industrie

Mit einem neuartigen Verfahren zur Herstellung, Verarbeitung und Veredelung nicht-metallischer Werkstoffe und innovativen Lösungen für den Leichtbau ist die Universität Bayreuth auf der größten Industriemesse der Welt, der Hannover Messe, vertreten, die noch bis zum kommenden Sonntag in der niedersächsischen Landeshauptstadt stattfindet. Beide Messebeiträge sind von Wissenschaftlern der Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften (FAN) beigesteuert worden. Der Lehrstuhl für Werkstoffverarbeitun

Materialwissenschaften

DFG fördert Forschungskooperation an der Martin-Luther-Universität

Transferinitiative zur verbesserten Nutzung von Grundlagenkenntnissen für Innovationen in der Wirtschaft Das neue Programm “Transferinitiative” der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) startet als Pilotprojekt deutschlandweit erstmals an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Der Hauptausschuss der DFG stimmte im März 2002 der Transferinitiative zum Thema “Optimierung von Steifigkeit, Festigkeit, Zähigkeit von Polymerwerkstoffen” zu. Grundidee ist sowohl eine verbesserte int

Materialwissenschaften

Komplizierte Blechbauteile ohne teure Werkzeuge herstellen

Die Herstellung von Blechformteilen durch Tiefziehen erfordert große Pressen und teure Werkzeuge, die oft über 500.000 Euro kosten. Das lohnt sich zwar für große Stückzahlen, ist aber unwirtschaftlich, wenn kleine Serien oder Prototypen hergestellt werden sollen. Genau hier setzt der Lehrstuhl für Werkstofftechnologie / Präzisformgebung (LWP) der Universität des Saarlandes unter der Leitung von Professor Gerhard Hirt mit seinem neuen Forschungsprojekt an: Durch eine neuartige schrittweise Blechumfo

Materialwissenschaften

Neue Flockungshilfsmittel vorgestellt

Ciba Spezialitätenchemie stellt vier neue hochwirksame Ciba® MAGNAFLOC® Hochleistungs-Flockungshilfsmittel vor. Hergestellt unter Verwendung von Cibas bahnbrechender UMA™ (Unique Molecular Architecture) Technologie, bieten diese Produkte echte Multifunktionalität. Sie finden breite Anwendung in der Gewinnung und Aufbereitung von Erzen und können gleichermaßen für die Sedimentation, Filtration und Zentrifugation eingesetzt werden. Herkömmliche Produktionsverfahren für Flockungsmittel sind

Materialwissenschaften

Drosselsysteme aus Polyamid entwickelt

Zusammen mit der BASF gelang es dem französischen Automobilhersteller MGI Coutier Drosselsysteme aus Polyamid zu entwickeln. In modernen Automobilen sind im Laufe der letzten drei Jahrzehnte zahlreiche, ehemals aus Metall bestehende Bauteile durch Kunststoffteile ersetzt worden, nicht nur unter der Motorhaube. Besonders im Luftansaugtrakt hat sich die BASF durch die Entwicklung des Ansaugrohrs aus Kunststoff seit 1972 einen Namen gemacht. Und dazu beigetragen, dass heute fast alle Teile

Materialwissenschaften

"RegioPlast" – Regionales Netzwerk für das Kunststoff-Recycling

Kunststoffe aus der Demontage von Elektro- und Elektronikaltgeräten können werkstofflich wieder verwertet werden. Das bewies ein sechsmonatiger Pilotversuch, an dem fünf Unternehmen aus Baden-Württemberg, Bayern und Hessen teilnahmen. Ein Pilotversuch mit mehreren Recyclingbetrieben und einem Produkthersteller belegt: Die stoffliche Verwertung von Kunststoffen aus demontierten Elektroaltgeräten zur Herstellung neuer technische Bauteile für Elektro- und Elektronikgeräte ist technisch mach

Materialwissenschaften

Licht aus der Folie

Leuchtende Kunststoffe schicken sich an die Displaytechnik zu revolutionieren: Sie leuchten kräftig, brauchen wenig Strom, lassen sich auf dünnen flexiblen Folien aufbringen und sind einfach zu verarbeiten. Diese Vorteile prädestinieren sie auch als Material für neuartige Lichtquellen. Auf der Hannover Messe (15. bis 20. April) stellt die bayrische Firma Cool Light erstmals eine Leuchtfolie vor. Die unscheinbare Folie zeigt ihre verblüffende Wirkung erst, wenn Diplomingenieur Rolf Rank a

Rückmeldung