Material soll gleichzeitig leiten und isolieren Italienische Wissenschaftler haben einen Plan entworfen, mit dem ein Material Wärme in die eine Richtung leitet und in die andere Richtung isoliert. Theoretisch wäre es möglich, dass die “heiße Röhre” einen Teil einer elektronischen Schaltung kühl und das andere Ende wärmt, berichtet das Fachmagazin Nature in der aktuellen Online-Ausgabe. Einsatzmöglichkeiten sehen die Forscher in mikroelektronischen Schaltungen und chip-großen chemischen
VDI schreibt Preis für die beste Idee aus, Bewerbungen bis 15. Mai 2002 Die VDI-Gesellschaft Werkstofftechnik (VDI-W) und die Redaktion “Ingenieur-Werkstoffe” aus dem Springer-VDI-Verlag schreiben erneut den “Preis für innovative Werkstoffanwendung” aus. Der Preis, den eine durch die VDI-W berufene Jury seit 1991 vergibt, soll auch 2002 herausragende Innovationen aus der gesamten Bandbreite innova-tiver Materialanwendungen auszeichnen. Um den Preis können sich Personen, Unternehmen
“Selbstheilendes” Material für Fenster und optische Linsen Wissenschaftler um Fred Wudl von der University of California in Los Angeles haben einen Kunststoff entwickelt, der sich selbst repariert. Das transparente Material namens Automend startet bei sanfter Erwärmung und Abkühlung einen “Selbstheilungsprozess”. Automend ist für elektromagnetische Wellen durchlässig und könnte für optische Linsen, Fenster und als Schutz für Silikon-Chips Einsatz finden, schreibt Nature in der aktuellen
Personen- und Sachschäden als Brandfolgen, wie sie beim Düsseldorfer Flughafenbrand hervorgerufen wurden, wird es im neuen Terminal des Münchner Franz-Josef-Strauß-Airports nicht geben. Grundlage für die neue Sicherheit gegen Flammen ist ein neuartiger Kautschuk in der Kabelummantelung. Bis zu 1.100 Grad Celsius behält der Spezialgummi seine Funktionsfähigkeit und kommt damit nahe an den Schmelzpunkt von Kupfer heran. Kurzschlüsse sind damit ausgeschlossen: Herkömmliche Kunststoffe verbrennen schon
CSIRO schätzt weltweiten Marktwert auf 250 Mio. Dollar Australische Wissenschaftler haben nach eigenen Angaben die nächste Generation des Mikroskops entwickelt. Das CSIRO EvolutionProbe (CEP) ermöglicht, Oberflächenphänomene wie Korrosion und Rosten in Echtzeit zu beobachten. Es soll den größten Fortschritt seit der Entwicklung des Elektronenmikroskopes darsellen und neue Analysemöglichkeiten eröffnen. Der Entwickler von CEP, Aaron Neufeld von CSIRO, meint dazu: “Es ist das einzige a
Polymer Laboratories bringt neuartige makroporöse Copolymerpartikel für die Flüssigphasen-Synthese (“Solution Phase Synthesis”) in der kombinatorischen Chemie auf den Markt. Die einzigartigen makroporösen Partikel (MP) mit hoher Beladungsdichte sind die innovativste Technologie für den rapide wachsenden Einsatz von Scavenger-Harzen der “solution phase”-Synthese in der Pharmaforschung. PLs MP-Harze vereinen die wesentlichen Merkmale wie Härte, Lösungsmittel-Kompatibilität und geringes Quellverh
Wachshaltige Substanzen in Mikrokapseln werden temperaturabhängig flüssig oder fest US-Forschern ist es gelungen, Mikrokapseln mit wachshaltigen Substanzen in Kleidungsstücke einzuarbeiten. Die Mikrokapseln kühlen bei körperlicher Anstrengung und wärmen aktiv bei frostigen Erholungsphasen. Mit diesem Material ausgestattete Kleidungsstücke halten laut eines Berichts des Magazins Technology Review die Haut des Trägers auf einer konstanten Temperatur. Von den Textilien sollen Wintersportler
Im Leben des Menschen haben Werkstoffe zu allen Zeiten eine wesentliche Rolle gespielt. So sieht man schon an der Stein-, Bronze- oder Eisenzeit, dass ganze Epochen der Geschichte durch die Verwendung eines bestimmten Werkstoffes geprägt sind. Ohne Fortschritte auf dem Gebiet der Werkstoffe wären auch die derzeitigen Entwicklungen im Technischen Zeitalter undenkbar. Mit der Erforschung von Materialien beschäftigt sich das Fachgebiet Struktur und Eigenschaften von Materialien am Institut für Werksto
Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert Projekt zur Entwicklung von Busbauteilen aus nachwachsenden Rohstoffen mit 477.000 Euro Umwelt- und gesundheitsbelastende Materialien im Fahr- und Flugzeugbau könnten zukünftig durch Produkte aus Pflanzenölen, Grünschnitt, Kartoffeln oder Zuckerrüben ersetzt werden. Ein Team unter Leitung der Ingenieurgemeinschaft für Landwirtschaft und Umwelt (IGLU) aus Göttingen entwickelt zurzeit ein Modellverfahren zur Herstellung eines Omnibus-Karosserieb
Bildgebende Kolorimetrie: Eine neue Bildverarbeitungstechnologie zur automatischen visuellen Kontrolle der ästhetischen Qualität von Oberflächen Konstanz (ac) Jeder Heimwerker hat so seine Mühe mit gemusterten Oberflächen. Wenn Teppichböden, bedruckte Textilien, Tapeten, Furniere oder Fliesen verlegt werden müssen, kann es schon mal hapern mit der Handwerkskunst: Wer kennt nicht den Ärger, wenn die Tapete wieder abgezogen werden muss, weil die Muster nicht übereinstimmen. Noch problem
Baumaterial wiegt weniger als ein Fünftel herkömmlichen Betons Wissenschaftler des Oak Ridge National Laboratory (ORNL) haben in Zusammenarbeit mit dem US-Energieministerium einen extrem leichtgewichtigen Baustoff aus Kohlenasche und Beton entwickelt. Die Blöcke wiegen weniger als ein Fünftel herkömmlichen Betons und sollen sich durch gute Wärmeeigenschaften auszeichnen. Die Asche wird aus den Brennkammern von Kohlekraftwerken recyclet und macht 70 Prozent der porösen Blöcke aus. In
Zu seinem dritten Industriekolloquium lädt der Sonderforschungsbereich 362 – Fertigen in Feinblech “Leichtbau durch innovativen Werkstoffeinsatz – Werkstoffe – Fertigung – Prüfung” am 6. und 7. Februar in die Aula der Technischen Universität Clausthal ein. Das Dritte Industriekolloquium des SFB 362 “Fertigen in Feinblech” soll den Teilnehmern aus Industrie und Forschung eine Plattform bieten, um gemeinsam Schwerpunkte und Innovationen aus dem Bereich des Leichtbaus zu diskutieren und einen umfas
Halogenlampen strahlen heller und brillianter als gewöhnliche Glühbirnen gleicher Leistung. Der Grund für die bessere Lichtausbeute: ein heißes Plasma. Der entscheidende Trick, Lebensdauer und Wirkungsgrad der Lampen weiter zu steigern, besteht darin, den Gasdruck in ihrem Inneren zu erhöhen. Doch hier wie bei der Temperatur setzt das umgebende Material des Kolbens Grenzen: Quarzgläser und die bisher verwendeten Keramiken erweichen, halten dem hohen Druck nicht stand und können schließlich platzen.
Drähte werden an allen Ecken und Enden der Welt gezogen. Doch werden sie nicht nur gezogen, sondern häufig gewalzt. Wesentlich härter als Metalldrähte und -bänder müssen die Walzen sein, die ihnen die gewünschten Abmessungen oder ein Profil verleihen. Das wichtigste Merkmal der dafür verwendeten Stähle und Hartmetalle wie Wolframkarbid ist deren Verschleißbeständigkeit. Denn möglichst lang sollen die Walzwerke mit bis zu zehn Metern pro Sekunde einen Draht gleichbleibend hoher Qualität ausspucken.
Wirtschaftlichkeit in der Stahlherstellung wird gesteigert Ein am Institut für Experimentalphysik/Angewandte Physik der Johannes Kepler Universität Linz entwickeltes Gerät ermöglicht die kontinuierliche Bestimmung der chemischen Zusammensetzung und der Temperatur von Metallschmelzen, insbesondere auch von Stahl. Da dieses Gerät ohne Unterbrechung des Stahlherstellungsprozesses eingesetzt werden kann, wird die Wirtschaftlichkeit in der Stahlherstellung dadurch wesentlich gesteigert werden.
Mikro- und Nanostrukturen im Blickfeld von Mathematik und Materialwissenschaft Einen umfassenden Überblick zur quantitativen Beschreibung von Werkstoffen ermöglichen der Werkstoffwissenschaftler Prof. Dr. Frank Mücklich (Universität des Saarlandes) und der Mathematiker PD Dr. Joachim Ohser (FhI für Technomathematik Kaiserslautern) in ihrer neuen Veröffentlichung: Das bei Wiley & Sons erschienene Buch mit dem Titel “Statistical Analysis of Microstructures in Materials Science” umfasst 375