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Landwirtschaft & Umwelt

Hat Die Steinnelke Ein Rezept Gegen Den Klimawandel?

Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…

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Geowissenschaften

Geologen untersuchen "hot spots" am Vulkan Mauna Kea auf Hawaii

Den vermutlich fast erloschenen Vulkan Mauna Kea auf Hawaii haben Wissenschaftler bis in eine Tiefe von 3.000 Metern angebohrt. Auf diese Weise wollen sie einen so genannten “hot spot” untersuchen – das sind Stellen, an denen heiße Ströme im Erdmantel emporsteigen. An dem Projekt sind Forscher aus aller Welt beteiligt, darunter auch die Geologin Prof. Dr. Helga de Wall von der Uni Würzburg.

Die Inseln von Hawaii bilden eines der aktivsten Vulkanfelder der Erde. Sie wurden über einem “hot s

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Living Lakes-Leitfaden und Welt-Seen-Vision auf dem 3. Welt-Wasser-Forum vorgestellt

Die Naturschutzstiftung Global Nature Fund (GNF) präsentierte in der vergangene Woche das neu entwickelte Living Lakes Toolkit auf dem 3. Welt-Wasser-Form (3. WWF) in Japan.

Über 10.000 Regierungsvertreter, Wasserexperten, Repräsentanten von internationalen Organisationen und der Industrie diskutierten auf dem 3. WWF über die Weltwasserkrise und mögliche Lösungen. Das Forum mit mehr als 340 Veranstaltungen ist bisher die wichtigste internationale Wasserkonferenz.

Der in Ko

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Transportketten in der Kreislauf- und Abfallwirtschaft optimieren

Die ersten Ergebnisse des vom BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) geförderten Forschungsprojekts OPTRANS (Optimale Transporte) zeigen die Potenziale zur Verbesserung der Transportkette. Das Projekt unter der Leitung der PTV AG befasst sich mit der integrierten Bewertung von Transportprozessen in der Kreislauf- und Abfallwirtschaft am Beispiel der Verwertung von Altkunststoffen. Ziel ist es, den Transportaufwand zu optimieren und dabei besonders auch ökonomische und ökologische Kriterie

Agrar- Forstwissenschaften

Radiowellen vernichten Bakterien in Fruchtsaft

Alternative zur Hitze-Pasteurisierung

Forscher der bedeutendsten wissenschaftlichen Forschungsstätte des US-Landwirtschaftsministeriums, des ARS (Agricultural Research Service), nutzen Radiowellen zur sicheren Fruchtsaft-Produktion. Mit dieser Technik können z.B. Bakterien in Apfelsaft, ohne diesen zu erhitzen, inaktiviert werden. Die Technik wird bereits seit 50 Jahren als Pasteurisierungsmethode untersucht. Aber erst mit diesem Beispiel habe man bewiesen, dass mit dieser Technik ei

Geowissenschaften

Wärmespeicher Arktis

Wissenschaftlern des Alfred-Wegener-Institutes (AWI) ist es gelungen, die Herkunft ungewöhnlich warmer Wassermassen in der Arktis zu klären. Die Strömungen im Arktischen Ozean wurden am Computer so simuliert, dass Messdaten aus den neunziger Jahren erklärt werden können, die eine unerwartete Erwärmung und andernorts auch unerwartet tiefe Temperaturen gezeigt hatten. Damit ist die Zirkulation von Wassermassen durch diesen Teil des Weltozeans jetzt besser verstanden. Nicht nur die Temperaturdaten der v

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Innovatives Verfahren zur Bodensanierung entwickelt

EnBW: “Elektrokinetische Bodensanierung erfolgreich” Innovative Sanierungstechnik erweitert Angebot im EnBW Geschäftsfeld Entsorgung Dank elektrokinetischer Verfahren können Altlasten wirksam rekultiviert und verunreinigte Böden saniert werden. Dies belegt ein mit Unterstützung der EnBW Energie Baden-Württemberg AG vom Institut für Angewandte Geologie der Universität Karlsruhe entwickeltes Sanierungskonzept. Weiterer Partner eines von der EnBW Tochtergesellschaft ELS Genius g

Agrar- Forstwissenschaften

Geophysik hilft Boden besser zu verstehen – und zu schützen

ZALF findet neue Anwendungsmöglichkeiten eines geophysikalischen Erkundungsverfahrens

Böden in Nordosteuropa zeigen extreme kleinräumige Wechsel, welche nicht nur die Bewirtschaftung erschweren, sondern eine wissenschaftliche Herausforderung sind. Ohne treffende Erfassung der Bodenheterogenität greifen Konzepte für nachhaltige Landschaftsnutzung und Abschätzungen zukünftiger Entwicklungen ins Leere.

Das Zentrum für Agrarlandschafts- und Landnutzungsforschung (ZALF) in Münche

Agrar- Forstwissenschaften

Nichts als Muskeln im Kopf: Fransenflügler

Wichtiger Schädling in Landwirtschaft und Gartenbau

Fransenflügler und Tospoviren sind ein gefährliches Gespann, das sich in den letzten Jahren zu einer globalen Bedrohung in Landwirtschaft und Gartenbau entwickelt hat. Auf der diesjährigen Tagung der Insektenkundler in Halle wurden neueste Ergebnisse zur Übertragung der Pflanzenviren vorgestellt. Fransenflügler können nur als Larve vor der ersten Häutung die Viren aufnehmen und später auf die Pflanzen übertragen. Spätere Larvenstad

Geowissenschaften

Sonne oder Mensch – Wer ist der Stärkere beim Klimawandel?

Seit einiger Zeit diskutieren Klimaforscher, welcher Einfluss beim Klimawandel der Stärkere ist: die veränderliche Sonnenaktivität oder der Mensch. Die neueste Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zeigt: Bis Mitte des 19. Jahrhunderts waren Klimaänderungen überwiegend auf veränderte Sonnenaktivität und Vulkanausbrüche zurückzuführen. Seitdem spielt jedoch der Mensch für den Klimawandel die entscheidende Rolle. Nach der neuen Studie der Potsdamer Wissenschaftler waren Ä

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Klimaforschungsprogramm SIBERIA – Vegetationsveränderungen durch Waldvernichtung

Fernerkundungsexperten der Universität Jena erfassen Vegetationsveränderungen in Sibirien

Wenn Wald in großem Ausmaß vernichtet wird, dann hat das bekanntlich Auswirkungen auf das Klima. Doch solche Eingriffe in die Natur können bisher nur bis zu einem gewissen Grad von anderen Staaten oder Organisationen überprüft werden. Eine exakte Beobachtung solcher Vegetationsveränderungen soll das von der Europäischen Union (EU) geförderte Klimaforschungsprogramm SIBERIA ermöglichen.
Sein

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Nützlinge gegen die Rosskastanienminiermotte aus Blättern des Vorjahres

Auch in diesem Jahr werden Kastanienbäume wieder frühzeitig ihre Blätter durch die Rosskastanienminiermotte verlieren. Daran ist kein Zweifel. Es gibt zwar eine Reihe von Nützlingen, die die Motten fressen oder parasitieren, aber eine ausreichende Wirkung haben sie nicht.

Die einzige Methode ist, das Laub unter den Bäumen vollständig zu entfernen. Im Herbstlaub überwintern die Motten als Puppe, schlüpfen im Frühjahr aus dem Laub und befallen von dort die frischen Blätter. Eine Gruppe

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Technologiebarrieren abbauen für mehr Umweltschutz und Wettbewerbsfähigkeit

Eine neue Initiative zur Steigerung der Auswirkungen von Umwelttechnologien auf Umwelt, Wirtschaft, Beschäftigung, natürliche Ressourcen und Lebensqualität wurde heute von der Europäischen Kommission gestartet.

Durch Umwelttechnologien können beispielsweise Abfälle in Rohstoffe umgewandelt werden. Die Mitteilung “Ausarbeitung eines Aktionsplans für Umwelttechnologie” bildet den Ausgangspunkt für eine umfassende Konsultation der Akteure, die Forschungs- und Wirtschaftskreisen, Regierun

Geowissenschaften

Der tropische Atlantik steuert das Klima Afrikas

Dr. Enno Schefuß vom DFG-Forschungszentrum Ozeanränder Bremen weist gemeinsam mit niederländischen Kollegen nach, warum afrikanische Regenwaldregionen im Lauf der Erdgeschichte zunahmen bzw. schrumpften, warum trockene Savannengürtel anwuchsen bzw. schwanden. Demnach ist das Auf und Ab der Meerestemperaturen im tropischen Atlantik der entscheidende Faktor. Das ergaben Untersuchungen an Meeresablagerungen, die bis zu 1,2 Millionen Jahre alt sind.

Wüsten, Savannen und Regenwälder präg

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Bundesweit einmaliges Pilotprojekt zum Quellenschutz wurde vorgestellt

Erstmals in Deutschland wurden sämtliche Quellen einer Gebietskörperschaft erfasst. Das Ergebnis: weit über die Hälfte aller Quellen ist geschädigt. Hauptursachen sind Versauerung, Verbau und Verrohrung.

Am Donnerstag (20.3.) wurden in Dahn/Kreis Südwestpfalz die Ergebnisse des “Pilotprojekts zur umweltgerechten Entwicklung von Quellen auf dem Gebiet der Verbandsgemeinde Dahner Felsenland” vorgestellt. Dabei zeigte sich, dass weit über die Hälfte aller Quellen geschädigt war – vor allem dur

Agrar- Forstwissenschaften

Baumkrankheiten schonend diagnostizieren

Eine schonende Methode zur Diagnose von Baumkrankheiten haben Mathematiker der Universität Göttingen in Zusammenarbeit mit Forstwissenschaftlern der Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen entwickelt.

Die computergestützte sogenannte “Impedanztomographie” spürt Verletzungen und Erkrankungen an lebenden Bäumen vor Ort auf, ohne diese zu verletzen. Das computergestützte Verfahren beruht auf der mathematischen Auswertung von Strom- und Spannungsdaten, die am Stamm des Baumes gemes

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Grundwasserschutz – Mit Pflanzenöl gegen Verunreinigungen

Laborversuche des Agricultural Research Service (USA) zeigen, dass die Injektion von Pflanzenöl in den Boden genutzt werden kann, um verschmutzte Grundwasserleiter zu reinigen.

Das Öl stimuliert die natürlich im Grundwasserleiter vorhandenen Mikroorganismen. Sie gedeihen und vermehren sich. Wenn nun kontaminiertes Grundwasser durch den Leiter fließt, bauen diese “hungrigen” Mikroben verunreinigende Verbindungen ab. Umweltschutzfirmen übernehmen diese Idee, um Trichlorethylen aus dem G

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