Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Forschungsreaktor muss spätestens bis 2010 auf nicht atomwaffentauglichen Brennstoff umgerüstet werden
Das Bundesumweltministerium hat heute festgelegt, unter welchen Bedingungen der Forschungsreaktor (FRM-II) in Garching bei München seinen Betrieb aufnehmen darf. Das bayerische Umweltministerium darf den Betrieb genehmigen, wenn die von Bundesumweltminister Jürgen Trittin erteilten Auflagen erfüllt werden. So muss der Reaktor spätestens 2010 auf nicht atomwaffentauglichen Brennstoff
Eine Fliege ist für viele Tierarten eine todbringende Bedrohung. Die Fleisch fressende Chrysomya bezziana lebt in Amerika und befällt nun auch in Hongkong das Vieh. Australische Forscher sehen in ihr eine große Bedrohung für Mensch und Tier auch auf ihrem Kontinent.
Die Fliege legt ihre Eier in die Wunden von Warmblütern. Ihre Larven schlüpfen dort und ernähren sich vom lebenden Gewebe. Werden die infizierten Tiere nicht behandelt, kann es zu schweren Erkrankungen und zum Tod des Tie
Ein EU-finanziertes Forschungsprojekt überwindet die politische Trennung zur Einführung von Strategien zur Verwaltung der Bewässerung in der Mittelmeerregion.
Das unter dem Programm “Internationale Zusammenarbeit” (INCO) des Fünften Rahmenprogramms (RP5) finanzierte Projekt für nachhaltige Wasserverwendung im Gartenbau im Mittelmeerraum (HORTIMED) zielt auf die Anpassung von Bewässerungslösungen an eine Region, in der schlechte Qualität und hoher Salzgehalt des Wassers gang und gäbe sind, a
Universität Mainz und Max-Planck-Institut für Chemie untersuchen Prozess der Ozonzerstörung im Polarwirbel über der Arktis – Neue Messdaten aus 21 km Höhe
Der Ozonabbau in der Atmosphäre ist diesen Winter über der Nordhalbkugel vergleichsweise gering ausgefallen. Dies ist jedoch nicht auf Umweltschutzmaßnahmen zurückzuführen, sondern auf höhere Temperaturen in den betreffenden Luftschichten. Dies ergaben Untersuchungen, an denen Forscher der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und de
Meereisforscher unter der Leitung des Alfred-Wegener-Institutes für Polar- und Meeresforschung (AWI) untersuchen in der Arktis zurzeit die Messgenauigkeiten des Umweltsatelliten “Envisat” und des zukünftigen Eissatelliten “CryoSat”.
Hierzu hat sich der deutsche Forschungseisbrecher “Polarstern” keine 900 Kilometer vom Nordpol während seiner aktuellen Forschungsreise ARK XIX bei Lufttemperaturen bis -30°C im Eis einfrieren lassen.
“Envisat” und “CryoSat”: Satelliten zur K
Forscher in von Dürre heimgesuchten Ländern im Mittelmeerraum, darunter Ägypten, Israel, Westjordanland und Gaza-Streifen, Griechenland und Zypern bemühen sich im Rahmen eines von der EU geförderten Projekts mit vereinten Kräften darum, eine gemeinsame Strategie für eine nachhaltige Wasserverwendung im Gartenbau zu entwickeln. Im Rahmen des mit 1 Mio. € ausgestatteten Projekts „Hortimed“ werden Leitlinien für Landwirte im Mittelmeerraum ausgearbeitet, denen die schlechte Qualität des sehr salzha
Der Abbau der Ozonschicht über der Arktis läuft in kalten Wintern schneller ab, als bislang erklärt werden kann.
Dies ist das Ergebnis einer gemeinsamen Veröffentlichung von Wissenschaftlern des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) in Potsdam, des Jet Propulsion Laboratory in Los Angeles und des Naval Research Laboratory in Washington. Sie wurde von der American Geophysical Union (AGU) als besonderes Forschungsergebnis nominiert und für die Titelseite der Fachzeitschrift “Geophysical Rese
Science-Beitrag über Troposphären-Belastung durch tropische Verbrennungsgase
Die Brände der tropischen Regenwälder beeinflussen das globale Klima weitaus stärker als bisher angenommen. Die Schadstoffe der Tropenwaldbrände belasten die vermeintliche saubere tropische Luft erheblich – mit Folgen für das globale Klimageschehen. Diese alarmierenden Ergebnisse haben Wissenschaftler der Universität Bremen und des Alfred-Wegener-Instituts Bremerhaven (AWI), Forschungsstelle Potsdam, bei Sch
Italienische Archäologen graben gegenwärtig am Fuß des Vesuv eine bronzezeitliche Siedlung aus. 1800 Jahre vor der Zerstörung der römischen Stadt Pompeji im Jahr 79 nach Christus haben die Asche-Massen des gefährlichsten Vulkans Europas dort die ländliche Ansiedlung Nola unter sich begraben. Guiseppe Vecchio von der Archäologiebehörde Neapel schwärmt in der ZEIT von “einer der besterhaltenen Siedlungen aus der Bronzezeit”. Die Vulkan-Asche hat Fußspuren konserviert, Mandeln,
Bremer Max-Planck-Wissenschaftler entdecken bisher unbekannten Abbauprozess von stickstoffhaltigen Nährstoffen im Schwarzen Meer
Bei einer Expeditionsausfahrt mit dem deutschen Forschungsschiff “Meteor” im Schwarzen Meer haben Wissenschaftler vom Bremer Max-Planck-Institut für marine Mikrobiologie zusammen mit niederländischen Kollegen bisher unbekannte Bakterien entdeckt, die die Fähigkeit besitzen, das für das Algenwachstum lebenswichtige Ammonium in atmosphärischen Stickstoff umzu
Leben tief unter dem Meeresboden- ein gigantisches unbekanntes Ökosystem entdeckt. Während einer mikrobiologischen Expedition im Rahmen des internationalen Ocean Drilling Programs (ODP) zu den Küsten Perus fanden Wissenschaftler lebende Einzeller in Millionen Jahre alten Sedimenten.
Während einer mikrobiologischen Expedition im Rahmen des internationalen Ocean Drilling Programs (ODP) zu den Küsten Perus fanden Wissenschaftler lebende Einzeller in Millionen Jahre alten Sedimenten. An Bord de
Meteorologen finden neue Erkenntnisse über tropische Wirbelstürme
Wirbelstürme treten üblicherweise nur nördlich und südlich des Äquators auf. Forscher der Naval Postgraduate School in Monterey/Kalifornien haben aber entdeckt, dass sich auch in der Zone 300 Kilometer nördlich und südlich des Äquators, die sonst als wirbelsturmfrei gelten, alle 100 bis 400 Jahre ein Taifun ereignen kann. Das berichtet die Singapore Straits Times in ihrer jüngsten Ausgabe.
Die Forscher haben
Die Schadstoffbelastung durch brennende Ölfelder im Irak breitet sich im sogenannten “Worst Case Scenario” bis nach Afghanistan und in die Türkei aus .
Wissenschaftler des Eurad-Projektes (Europäisches Ausbreitungs- und Depositionsmodell) prognostizieren täglich den Verlauf der Umwelkatastrophe in der Golfregion anhand von aktuellen Wetterdaten und der Einschätzung der Brandlage im Irak. Das “Worst Case Scenario” geht dabei von der Situation aus, dass alle Ölquellen in Flammen stehen
Forscher aus vier europäischen Ländern testen zurzeit eine neuartige Kläranlage, die mit Mitteln aus dem EU-Programm CRAFT (Kooperationsforschung) entwickelt wurde.
Nach derzeitigem Gemeinschaftsrecht müssen alle Gemeinden ab 2.000 Einwohnern über eine eigene Kläranlage verfügen.
“Daher müssen in Europa mehr als 40.000 neue Anlagen gebaut werden. Darüber hinaus müssen 30 Prozent aller vor 1992 gebauten Kläranlagen auf den neuesten Stand gebracht werden”, erklärte Elmar Schmid, der
30 Prozent des europäischen Wassers aus den Karstgebieten
Transparente Entscheidungsfindung über konkurrierende Landnutzungen in sensiblen Karstquellgebieten zu ermöglichen, das ist das Ziel des Forschungsprojekts KATER II (KArst waTER research program) das im Rahmen des EU-Interreg-Programms durchgeführt wird. Eine führende Rolle spielen dabei die Wiener Wasserwerke, die mit der Trinkwasserversorgung aus Karstgebieten über große Erfahrungen verfügen. 95 Prozent des Trinkwassers der ö
Trinkwasser-Leitlinien der WHO werden novelliert
Woran erkennen wir, ob unser Trinkwasser sicher ist? In der Europäischen Union (EU) orientiert sich die Gesetzgebung am fertigen Produkt “Trinkwasser”. Um die Sicherheit des Trinkwassers festzustellen und zu überwachen, hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Leitlinien für eine Reihe von Stoffen und Indikatoren für Krankheitserreger entwickelt, die im Wasser vorkommen können. Die EU setzte auf dieser Basis Grenzwerte fest, die die M