Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Die Europäische Kommission hat kürzlich die Ergebnisse eines bahnbrechenden Abwasserkanalinspektionsversuches bekanntgegeben, bei dem eine revolutionäre Bildverarbeitungstechnologie zum Einsatz kommt.
Die Resultate zeigen, dass Europäische Versorgungsunternehmen, die diese Technologie einsetzen, mit reduzierten Inspektionszeiten, verbesserter Wartung und akkurater Überwachung ihrer Kanalnetze rechnen können.
Das einjährige Projekt mit dem Namen ISAAC (Inspection Sewerage Sys
Die integrierte Bewertung von Transporten in Kreislauf- und Abfallwirtschaftsprozessen steht im Mittelpunkt des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsprojektes OPTRANS (Optimale Transporte). Ziel des Projektes ist es, unter der Würdigung ökonomischer und ökologischer Kriterien, eine Optimierung des Transportaufwandes am Beispiel der Verwertung von Altkunststoffen zu erreichen.
Jährlich werden in Deutschland etwa 600.000 Tonnen Altkunststoffe aus Sammlu
Ab in die Biotonne! Das galt in Kassel zwei Jahre lang für kompostierbare Verpackungen. Sie bewiesen im Großversuch nicht nur ihre Alltagstauglichkeit, sondern auch, dass die Sammlung über die Biotonne der richtige Weg für ihre Entsorgung ist.
Sehr gute Noten erhielten die Bioverpackungen von den Kasseler Bürgern: Mehr als 90 Prozent befürworten die Einführung von biologisch abbaubaren anstelle herkömmlicher Kunststoff-Verpackungen.
Dass kompostierbare Materialien allen Anforderun
Potsdamer Forscher simulieren Folgen des Global Warming Potsdam
Internationale Klimaforscher haben in jüngsten Klimamodellen mithilfe von Computersimulationen ein neues Bild der zukünftigen Umwelt gezeichnet: Insbesondere in den markanten Landschaften wie der Sahara und der Tundra wird es nach Ansicht der Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung(PIK)zu großen Veränderungen der Vegetation kommen, berichten sie im Fachmagazin “Climatic Change” in der jüngsten Aus
Hitze und Trockenheit in der Sahara, Kälte und Schnee in der Tundra – markante Landschaften, die eine Gemeinsamkeit haben: In beiden Regionen wirken Klima und Landoberfläche besonders stark aufeinander. Durch den vom Menschen angestoßenen Klimawandel könnte die Savanne in die Sahara vordringen und Nadelwald in bislang karge Tundrengebiete. Dies zeigen Computersimulationen von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK).
Die Potsdamer Wissenschaftler und ihre Kolleg
Beeren des Baumes Garcinia indica als Basis
Indische Forscher haben eine Methode entwickelt, um Öl in gehärtetes Fett umzuwandeln. Entwickelt wurde das Verfahren nach Experimenten mit fetthaltigen Beeren des indischen Baumes Garcinia indica. Wurde ein Teil des Beerenfettes mit fünf Teilen Sonnenblumenöl gemischt, gelierte die Mischung bei Raumtemperatur. Der Prozess ist reversibel. Theoretisch könnte die Methode bei einem Tankerunfall zum Einsatz kommen. Zur Bindung des Öls müssten n
Das Center for Biological and Environmental Nanotechnology der Rice University arbeitet an der Entwicklung einer umweltfreundlichen Nanotechnologie. Es soll nicht, wie es bisher bei neuen Technologien in Umweltangelegenheiten der Fall war auf, auf erste Probleme gewartet werden. Dies erklärte der Leiter des Forschungscenters Kevin Ausman auf dem Treffen der American Physical Society in Austin/Texas.
Die Forschungsstätte selbst konzentriert sich auf Materialien aus Teilchen und Strukturen m
Gestern rafen in Brüssel der EU-Kommissar für Forschung Philippe Busquin und der US-amerikanische Energieminister Spencer Abraham zusammen. Sie erörterten Fragen der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen den USA und der EU im Bereich der Erforschung des Klimawandels und der Energieforschung. Dabei ging es u. a. um die Zusammenarbeit bei der Kernfusion im Rahmen des Projekts ITER (Internationaler thermonuklearer Versuchsreaktor) des EURATOM-Forschungsprogramms mit der Unterzeichnung eines Koopera
Mathematiker und Forstexperten präsentieren neues Verfahren auf der CeBIT 2003
Die innere Beschaffenheit eines lebenden Baumes in seiner natürlichen Umgebung zu diagnostizieren, ohne ihn dabei zu zerstören oder ernsthaft zu verletzen – daran besteht ein großes wirtschaftliches wie wissenschaftliches Interesse. Mathematiker der Georg-August-Universität und Forstwissenschaftler der Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen haben eine neue computerbasierte Methode zur schonenden Ba
Geowissenschaftler berichten über Durchbruch bei der Erforschung der Kern-Mantel-Grenze – Experimenteller Nachweis: Grenzlage zwischen Erdkern und -mantel mit erhöhter Leitfähigkeit
Über einen Durchbruch bei der Erforschung der Kern-Mantel-Grenze in der tiefen Erde berichtet in ihrer jüngsten Ausgabe die renommierte Fachzeitschrift “Nature”. Bei diesen Forschungsarbeiten sind Wissenschaftler des Bayerischen Geoinstituts der Universität Bayreuth* führend, und sie haben nichts anbrennen
Wissenschaftler der Universität Hannover verbessern Multibarrierenkonzept für die Endlagerung radioaktiver Abfälle Es gibt wohl kaum ein Thema, dass so kontrovers und emotional diskutiert wird wie die Kernenergie. Befürworter loben sie als Energielieferant ohne CO2-Emissionen, Gegner warnen vor unkalkulierbaren Sicherheitsrisiken und dem noch immer nicht vollständig gelösten Problem der Endlagerung der radioaktiven Abfälle. Zum einen ist noch kein Standort gefunden – das Umweltministe
Weniger Phosphat einsetzen, mehr rückgewinnen – eine Herausforderung für die Landwirtschaft
In Deutschland hat die Landwirtschaft den Phosphateinsatz deutlich reduziert, doch er ist immer noch zu hoch: Durchschnittlich beträgt der Phosphorüberschuss etwa zehn Kilogramm Phosphor pro Jahr und Hektar Ackerfläche. Wie der Einsatz weiter minimiert und Phosphate aus inländischen Sekundärrohstoffquellen rückgewonnen werden können, darüber diskutierten Anfang Februar 2003 über 100 Fachleute
Verfahren zur Behandlung von Industrieschlämmen wird auf der TerraTec in Leipzig vorgestellt Im Projekt “Netzwerkmanagement Ost” suchen derzeit Experten der Technische Universität Chemnitz, der Universität Hannover und von neun Unternehmen nach Wegen, wie Stoffkreisläufe mit einer wirtschaftlichen Wieder- und Weiterverwertung so geschlossen werden können, dass erneut verwertbare Stoffe entstehen und somit die EU-Deponieverordnung ab 2005 erfüllt wird. Gefördert wird das dreijährige F
Wie hat sich das Klima in den vergangenen 15.000 Jahren in Tibet gewandelt? Dieser Frage gehen zwei Berliner Paläontologen nach, die im März 2003 zu einem Geländeaufenthalt im nordöstlichen Tibet aufbrechen und den großen Südwasser-See Zaling-Hu und einen ganz in der Nähe gelegenen Salzwasser-See untersuchen.Die Art der Zusammensetzung von Seegemeinschaften, insbesondere die viele tausend Jahre alten Seeablagerungen, erlauben wichtige Rückschlüsse auf die Klimaveränderungen der vergangenen Jahrta
Bundesumweltminister Juergen Trittin hat seine Bereitschaft erklaert, insgesamt ueber 8 Millionen Euro fuer ein in Deutschland bislang einmaliges Naturschutzgrossprojekt in Sachsen bereitzustellen: Im ehemaligen Braunkohletagebau Spreetal nahe Hoyerswerda soll auf einer Flaeche von rund 27 000 Hektar ein Refugium fuer zahlreiche seltene oder vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten entstehen.
“Der Braunkohleabbau hat grosse Teile der Lausitzer Landschaft ueber Jahrzehnte mass
Eine Dissertation am Institut für Tierzucht und Tierhaltung der Universität Kiel hatte zum Ziel, eine Methode zu entwickeln, in der Bodenorganismen als aktive Biomonitore für mit Schwermetallen belastete Böden eingesetzt werden können.
Ein Zusammenhang zwischen der Blei-, Zink-, Cadmium- und Kupferkonzentration im Boden und dem Gehalt dieser Schwermetalle bei bestimmten, im Boden lebenden Organismen (Regenwürmer, Asseln und Schnecken) sollte aufgezeigt werden. Die Bodenorganismen kö