Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Nordost-Indien: Abholzung und Umweltverschmutzung verhindern Regen
Eines der feuchtesten Gebiete der Erde, die Khasi-Hills im Nordosten Indiens, ist von Trockenheit und Wasserknappheit betroffen. Die Region, die üblicherweise mehr als 25.000 mm Regen jährlich bekommt, wird von einer extremen Dürre heimgesucht, berichtet BBC-Online. Die Bewohner der Region sind gezwungen, Wasser mit Karren aus anderen Gegenden heranzubringen. Forscher geben der Umweltverschmutzung und der Abholzung Sch
Das ist eine Frage, die der Tierarzt und Spezialist für Veterinär-Physiologie, Dr. Jörg Rudolf Aschenbach, sofort bejahen würde. “Wir Menschen haben unsere Haustiere aus ihrem natürlichen Lebensraum, an den sie sich im Zuge ihrer evolutionären Entwicklung über viele Jahrtausende hinweg angepasst haben, wieder herausgenommen und in unsere zivilisierte Umwelt eingegliedert”, erläutert er das Problem.
Hochleistungskühe leiden manchmal unter Zivilisationskrankheiten
Das
Internationale Forschungskooperation mit dem amerikanischen Geologen Prof. Nicholas Pinter am Institut für Bodenkunde
Von “Jahrhundertflut” war die Rede, als Elbe, Müglitz und Mulde im vergangenen Jahr über die Ufer traten und Milliardenschäden verursachten. Klimaänderungen, Flussbegradigungen oder Versiegelung der Landschaft standen als Ursachen im Vordergrund der Berichterstattung. Das Institut für Bodenkunde an der Universität Hannover erforscht ein anderes, bislang wenig beachtetes U
Internationale Forschungskooperation mit dem amerikanischen Geologen Prof. Nicholas Pinter am Institut für Bodenkunde
Von “Jahrhundertflut” war die Rede, als Elbe, Müglitz und Mulde im vergangenen Jahr über die Ufer traten und Milliardenschäden verursachten. Klimaänderungen, Flussbegradigungen oder Versiegelung der Landschaft standen als Ursachen im Vordergrund der Berichterstattung. Das Institut für Bodenkunde an der Universität Hannover erforscht ein anderes, bislang wenig beachte
Kein Massensterben durch Chicxulub-Impakt
Geologen datieren Einschlagkrater in Mexiko vor Kreide-Tertiär-Grenze
Was war die Ursache für das Aussterben der Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren? Der Asteroideneinschlag auf der mexikanischen Yucatan-Halbinsel, der bisher dafür verantwortlich gemacht wurde, steht nicht in einem direkten Zusammenhang mit dem Massensterben der Arten an der Kreide-Tertiär-Grenze: Er geschah rund 300 000 Jahre früher, und der nach dem heutigen Dorf Chicx
Einem italienischen Forschungsinstitut ist die Entwicklung biologisch abbaubarer Polymere für den Einsatz in der Landwirtschaft gelungen.
Das Institut für Chemie und Polymertechnologie (ICTP) des nationalen italienischen Forschungsrates hat seine Aufmerksamkeit insbesondere dem Polymer Polyvinylalkohol (PVOH) gewidmet, das nach der Plastifizierung im Schmelzverfahren zu durchsichtigen, robusten Folien verarbeitet werden kann. Diese könnten zur Abdeckung ganzer Felder oder für einzelne Tunn
Biologische Vielfalt des fünften Kontinents vor dem Ende
Experten der australischen Regierung haben ein erschütterndes Bild der ökologischen Vielfalt des Fünften Kontinents gezeichnet. 1.600 heimische Tiere und Pflanzen sind massiv vom Aussterben bedroht, berichtet der Sydney Morning Herald. Schuld an der ökologischen Katastrophe haben die Menschen: Landrodungen zur Gewinnung von Wohnraum und zur Nutzung als landwirtschaftliche Anbauflächen haben ihren Tribut gefordert.
Die
Forschungsarbeiten an der australischen University of Technology, Sydney, haben Wissenschaftlern eine Antwort auf die Frage gegeben, warum einige Wasserwege überwiegend unverschmutzt bleiben, obwohl diese mit Abwässern sowie industriellen und landwirtschaftlichen Abfallstoffen voll gepumpt werden.
Surattana Settacharnwit, eine aus Thailand stammende Doktorandin der Umweltwissenschaften an der UTS, hat über zwei Jahre die Wasserqualität des Nong Han, ein flacher Süßwasser-See im Nordosten Th
Kommunen werden von Entsorgungsleistungen entlastet
Nach dem Vorstellungen des Bundesumweltministeriums sollen Verbraucher ihre ausgedienten Elektro- und Elektronikgeraete kuenftig kostenlos zurueckgeben koennen. Die Hersteller muessen fuer die Behandlung und Verwertung von Altgeraeten sorgen und bestimmte Verwertungs- und Recycling-Anforderungen erfuellen. Dies geht aus einem Eckpunkte-Papier des Ministeriums hervor, das die kuenftigen Rechtsvorschriften zu Elektro- und Elektronik
Geld für umfassenden Umweltschutz fehlt angeblich in Washington
Schwere Umweltschäden durch Stickstoff gehören in weiten Gebieten im Nordosten der USA zu bekannten Problemen. Nach einer neuen Studie der Hubbard Brooks Research Foundation wird sich daran in den kommenden Jahren wenig ändern, denn die gegenwärtige Regierung plant keine Maßnahmen. Betroffen sind davon, so die Forscher in der jüngsten Ausgabe des Fachmagazins “Bioscience”, nicht nur die Wälder, sondern auch die Gewässer.
Rund 1 Million Hektar Agrarflächen sind in Deutschland zur Zeit im Rahmen der EU Agrarpolitik als Brachflächen aus der Produktion genommen. Dies entspricht einer Fläche von 10.000 Quadratkilometern oder beispielsweise viermal der Fläche des Saarlands. Die den Landwirten verordnete Stilllegung nimmt jedoch keinerlei Rücksicht auf die Belange von Wildtieren.
Mit dem jüngst gestarteten Projekt “Lebensraum Brache” wollen Partner aus Naturschutz und Jagd dies ändern. Unter Leitung des Int
Dschungel reagiert auf globale Erwärmung mit CO2-Emissionen
Die globale Erwärmung hat auf den tropischen Regenwald eine Auswirkung, die den Forschern bislang verborgen geblieben ist: Der Wald emittiert CO2. Das berichtet ein US-Forscherteam in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS). Die Forscher hatten bisher festgestellt, dass die großen Dschungel effektiv Kohlendioxid abbauen.
Deborah Clark von der hat gemein
Seit 1998 ist die Anzahl der Feldversuche mit genetisch veränderten Nutzpflanzen in der EU um etwa 80 Prozent zurückgegangen, wie eine neue Studie der Kommission ergab.
In der von Forschern des Fraunhofer-Instituts in Karlsruhe, des Instituts für Technologische Zukunftsforschung in Sevilla sowie der Hohenheim-Universität in Stuttgart durchgeführten Umfrage wurde geschlussfolgert, dass der Hauptgrund für den erheblichen Rückgang in der unklaren Rechtlage hinsichtlich der genetisch veränderte
Zahn um Zahn
Hunderte auf der Halbinsel Krim ausgegrabene Hai-Zähne werden derzeit in der geologisch-paläontologischen Sammlung der Fakultät für Physik und Geowissenschaften der Universität Leipzig untersucht. Die rund 45-50 Millionen Jahre alten Überbleibsel der damaligen Fauna werden Stück für Stück präpariert und fotografiert. Ziel dieser aufwändigen, bald vollendeten Arbeit ist es zunächst, die Ergebnisse zu publizieren. Das wertvolle Material wird dann sowohl die Sammlung in Lei
Gutes Wasser ist teuer in Vietnam – und Dünger auch. Dank eines Forschungsprojekts unter Federführung der Universität Bonn könnte sich das bald ändern. Mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung wollen Wissenschaftler menschliche und tierische Abfallprodukte, die bislang das Wasser belasten, mit Hilfe verschiedener Technologien sammeln und für die Landwirtschaft nutzbar machen – wie etwa Urin.
Dieser “neue” Dünger ist recht und billig, denn auch die Wasserqualität
An einer spanischen Universität wurde ein Prozess zur Rückgewinnung wertvoller Substanzen aus Abwässern der Lebensmittel- und Chemieindustrie entwickelt, das nach dem Prinzip der Ionenaustausch-Separation funktioniert. Der Prozess kann auch in Wasseraufbereitungsanlagen angewandt werden.
Das Ionenaustauschverfahren zum Abscheiden von Substanzen wird schon seit vielen Jahren industriell eingesetzt, beispielsweise zur Extraktion von Schwermetallen in Wasseraufbereitungsanlagen. Dabei strömt d