Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Forschungsergebnisse von Rechtswissenschaftlern der Universität Jena über die Restrukturierung der LPGs liegen als Buch vor
Nahezu alle Umwandlungen ehemaliger Landwirtschaftlicher Produktionsgenossenschaften (LPG) der DDR nach 1989 waren mehr oder weniger fehlerhaft. Ein Großteil von ihnen hätte daher vom Registergericht nicht eingetragen werden dürfen. 11 % aller LPG-Umwandlungen leiden an so schwerwiegenden Mängeln, dass die Umwandlung trotz der erfolgten Registereintragung unwirk
Die Autoren der umfangreichsten Studie, die jemals in der Klimageschichte durchgeführt wurde, sind zu dem Schluss gekommen, dass die Erde nun wärmer ist als je zuvor in den letzten 2000 Jahren.
Professor Philip Jones von der Abteilung für Klimaforschung der Universität von East Anglia im Vereinigten Königreich ist Koautor der Forschungsstudie. Er ist der Auffassung, dass die Ergebnisse der Argumentation Gewicht verleihen, dass menschliche Aktivitäten für den Anstieg der Temperaturen verantw
Der bislang größte Satz von Tellurikdaten in Europa wurde vom Geophysikalischen Labor der Universität von Thessaloniki gesammelt. Der Datensatz deckt eine Region von 100km im Bezirk Epirus ab und dient als Rohdatensatz für Studien, die Aussagen über die Konsistenz des Untergrundes in dieser Region liefern sollen.
Die Tellurik ist ein erfolgversprechendes geophysikalisches Verfahren zur Analyse der Verteilung der elektrischen Leitfähigkeit im Erdreich. Es basiert auf dem Umstand, dass natürl
Wissenschaftler in Schottland präsentierten jetzt eine frisch patentierte Katalysator-Technologie, die dabei helfen kann, die Umwelt von Halogenchemikalienabfällen zu reinigen.
Aquatische Umgebungen werden durch Schadstoffe aus einer Reihe von Quellen bedroht . Eine der zerstörerischsten Formen der Umweltverschmutzung ist diejenige durch halogenierte Chemikalien. Diese Substanzen besitzen bekanntermaßen biokumulative Eigenschaften – d.h. sie vergiften die Nahrungskette – und gelten daher re
Heutzutage sind Unfälle, bei denen Öl in offene Gewässer gelangt, mit einem mechanischen Extraktionsverfahren zügig und effizient unter Kontrolle zu bekommen. Die einschneidendste Folge solcher Vorfälle, nämlich die Störung des ökologischen Gleichgewichts, ist dagegen weitaus teurer und nur unter Schwierigkeiten wieder rückgängig zu machen.
Abgesehen vom mechanischen Entfernen von ausgelaufenem Öl, werden bei den meisten herkömmlichen Verfahren biologische Hilfsmittel eingesetzt, um die Sch
Untersee-Gebirge werden von Fischern abgegrast
Hunderte von Tiefsee-Spezies, die den Wissenschaftlern bisher noch nicht bekannt sind, werden für immer aussterben, warnen amerikanische Ozeanographen. Grund dafür sind Schleppnetze, die nicht nur die Meere, sondern auch die Böden der unterirdischen Gebirge leer fischen, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist.
Erst in den vergangenen zwei Jahren hatten Forscher der verschiedenen Universitäten und Institutionen entdeckt,
Eine Innovation aus dem BMWA-Programm „FuE-Personalförderung Ost“ (PFO)
In der medizinischen Röntgendiagnostik werden die belichteten Filme in der Regel in Maschinen entwickelt, wobei die Verarbeitungszeiten zwischen 45 und 90 Sekunden liegen. Voraussetzung für solch kurze Entwicklungs-, Fixier- und Trockenzeiten sind Verarbeitungschemikalien, die nicht nur kurze Reaktionszeiten gewährleisten, sondern auch die Langzeitstabilität der fertigen Aufnahmen. Derartige Lösungen enthalten bi
In mehr als einem Drittel der weltweit 105 größten Metropolen ist die Trinkwasserversorgung maßgeblich von intakten Waldschutzgebieten in den städtischen Wassereinzugsbereichen abhängig. Die Wälder steigern Qualität und Quantität des Grundwassers und tragen so zur Reduktion der Kosten für die Wasseraufbereitung bei. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie, die WWF und Weltbank heute vorstellen. Großstädte wie New York, Tokio, Jakarta, Rio de Janeiro, Los Angeles, Nairobi, Melbourne und Barcelona
Deutschland legt nationalen Bericht über die Berechnung seines Treibhausgas-Ausstoßes für das Jahr 2003 vor.
Als Unterzeichnerstaat der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UN FCCC) und des Kyoto-Protokolls ist Deutschland verpflichtet, über seinen Ausstoß an Treibhausgasen zu berichten. Diese so genannten Emissionsinventare sind jährlich zu erstellen, zu veröffentlichen und fortzuschreiben.
Mit dem Nationalen Inventarbericht (National Inventory Report, NIR) 2003 we
Gründe für den Stillstand
Vor rund 12 Jahren konnte man – ausgehend von Entwicklungen in England – einen Boom in der Freilandhaltung von Sauen beobachten. Trotzdem konnte der Anteil der im Freien gehalten Sauen in Deutschland nie die 1 %-Hürde übeschreiten. Die katastrophale Erlössituation und die hohen seuchenhygienischen Anforderungen haben zu einem Stillstand dieser Haltungsform geführt.
Weitere Erklärungen für die Zurückhaltung der Sauenhalter liefert die gerade vorgelegt
Es fällt schwer, den Begriff Elektronikschrott auf einen millionenschweren Computertomographen anzuwenden – aber auch diese medizinischen Großgeräte müssen am Ende ihrer Lebenszeit irgendwann entsorgt werden. Siemens bietet seinen Kunden seit fünf Jahren an, Altgeräte zurückzunehmen. Damit diese dann nicht auf dem Müll landen, setzt die Medizintechniksparte auf die Recyclingfähigkeit der Teile. Inzwischen können Medizintechniksysteme wie Ultraschallgeräte, Röntgenanlagen und Magnetresonanztomographen
Bis auf das Fünffache vergrößern sich Fischbestände in marinen Schutzgebieten (Marine Protected Areas, MPAs) innerhalb von fünf Jahren. Dies geht aus einer internationalen wissenschaftlichen Studie der Umweltorganisation WWF (World Wide Fund for Nature) hervor.
„Ganz im Gegensatz zu der Befürchtung, marine Schutzgebiete würden den Fischereien das Leben schwer machen und zu Umsatzeinbußen führen, zeigt unsere Studie, dass MPAs eines der wirksamsten Mittel sind, um vor allem Fischbestände mit
Der Virunga Nationalpark an der Ostgrenze der Demokratischen Republik Kongo war einst Heimat der größten Flusspferdpopulation der Welt: Vor knapp 30 Jahren lebten in dem Schutzgebiet noch 29.000 Tiere. Doch nun schlägt der WWF Alarm: Im August wurden auf dem Gebiet des Nationalparks nur noch insgesamt 1.300 Flusspferde gezählt. Volker Homes, Artenschutzexperte des WWF: “Wilderer töten die Tiere, um an deren Fleisch und Zähne zu kommen. Derzeit herrscht auf dem illegalen Elfenbeinmarkt eine gesteiger
Mit einem geänderten Gentechnikgesetz sollen mehrere neue, bereits rechtskräftigen EU-Bestimmungen in deutsches Recht umgesetzt werden. Das Bundesverbraucherministerium hat jetzt einen Entwurf vorgelegt. Neben dem Schutz vor möglichen Gefahren ist die Sicherung der Koexistenz künftig ein wesentliches Ziel des Gesetzes. Ein Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen wird weitreichenden Vorschriften unterworfen.
Bereits im Frühjahr war ein erster Vorentwurf aus dem in der Gentechnik federführend
Belgische Wissenschaftler haben festgestellt, dass retrovirale Medikamente, die üblicherweise zur Bekämpfung von HIV beim Menschen eingesetzt werden, auch gegen Viruskrankheiten bei Bananen wirksam sind.
Agrarforscher des Instituts für Pflanzenpathologie der Universität Gembloux und des Labors zur Verbesserung des tropischen Ernteertrags der Katholischen Universität Löwen entwickelten mit Unterstützung des belgischen Staates mehrere wirksame Therapietechniken zur Bekämpfung von Viruskrankhe
Der Biologe Dr. Jens Kahle holt die Seezunge an Land. In großen Tanks will er am Wilhelmshavener Forschungszentrum TERRAMARE den schmackhaften Plattfisch zur Marktreife heranmästen. Das zumindest ist das Ziel der Arbeiten, die Kahle mit seinem Projekt “Entwicklung umweltverträglicher Aquakulturverfahren zur nachhaltigen Kultur mariner Organismen in geschlossenen Systemen” verfolgt. Am Ende des Projektes steht, so hofft Kahle, eine fischgerechte und sehr umweltschonende Anlage, die den Menschen hilft,