Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Eine Innovation aus der industriellen Gemeinschaftsforschung
Weltweit steigt die Nachfrage nach Rotwein. In Deutschland, wo traditionell der Weißwein bevorzugt wurde, dominiert der Rotwein seit drei Jahren in der Gunst der Verbraucher. Neben seiner gesundheitsfördernden Wirkung auf den menschlichen Organismus gründet sich sein Erfolg auch auf sein faszinierendes Farbspektrum, das die rot gefärbten Anthocyane hervorrufen. Das Farbspiel ist aber nicht nur eine Augenweide, sondern es gi
Mit dem internationalen Projekt MASCA II (Material Scaling) der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) werden wichtige Forschungsarbeiten zur Reaktorsicherheit fortgesetzt. Die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbH ist im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) für Deutschland dem Projekt beigetreten. Unter der Schirmherrschaft der OECD wurden jetzt im Moskauer Kurchatov-Institut die Arbeiten an MASCA II aufgenommen. Neben De
WWF und DBU zeigen Alternativen zu hochgiftigen Anstrichen Das Ergebnis eines fünfjährigen Forschungsprojektes beweist: Schiffsfarben können auch ohne aggressive Gifte wirksam vor Bewuchs schützen. Der World Wide Fund for Nature (WWF) ließ mit Fördermitteln der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) die Wirksamkeit von umweltverträglicheren Schiffsanstrichen testen. Auf über 20 weltweit operierende Schiffe wurden ungiftige (biozidfreie) Antihaftbeschichtungen, selbstpolierende Anstrich
Pflanzenschutzmittel unterbricht Energiezufuhr von Schadpilzen
BASF hat ein Pflanzenschutzmittel nach natürlichem Vorbild entwickelt, das flexibel gegen viele Schadpilze einsetzbar sein soll. Wie das Unternehmen heute, Donnerstag, mitteilte, kann der Wirkstoff F 500 im Wein-, Gemüse-, Obst- und Getreideanbau eingesetzt werden.
F 500 ist ein Fungizid und richtet sich speziell gegen Pilze. Der Wirkstoff wurde einer Substanz nachempfunden, die der Kiefernzapfenrübling produziert
Trotz großer Magnitude vergleichsweise geringe Schäden Das gestrige Erdbeben vor der Küste der japanischen Hauptinsel Hokkaido hatte nach Messungen verschiedener geowissenschaftlicher Einrichtungen eine Magnitude zwischen M = 8,0 (US Geological Survey) und M = 8,8 (GeoForschungsZentrum Potsdam GFZ). Es ist damit eines der stärksten instrumentell gemessenen Beben überhaupt. Der Erdbebenherd lag zwischen 7 und 28 Kilometern Tiefe. Exaktere Angaben sind bei einem solchen Extremereignis er
Die Entsorgung von Nuklearabfällen stellt heutzutage ein Problem von großer Bedeutung dar. Eine der unterbreiteten Lösungen ist die Endlagerung der Abfälle in geologischen Schichten. Das Problem besteht nun darin festzustellen, ob die Schichten über einen ausreichend langen Zeitraum dicht genug sind, um Austritte zu vermeiden. Bisher war es äußerst schwierig die Sperrstoffeigenschaften von geologischen Schichten zu messen, da die Messinstrumente zu ungenau sind und die geologischen Zeiten so
Fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Paläoklimatologen, Meteorologen und Klimamodellierern auf der 6. Deutschen Klimatagung
Das Klima unseres Planeten erweist sich als ein weit verzweigtes, komplexes System, dessen Wechselwirkungen noch einige Überraschungen aufweisen. Die 6. Deutsche Klimatagung in Potsdam stellte als Hauptresultat fest, dass die natürliche Klimavariabilität vermutlich größer ist als bisher angenommen.
Über 250 Wissenschaftler diskutierten neueste Resultate zu
Sechs Jahre nach der Verabschiedung des Kyoto-Protokolls im Dezember 1997 sind die meisten Länder der internationalen Staatengemeinschaft noch weit von den damals verabredeten Klimaschutzzielen entfernt, so der aktuelle Wochenbericht des DIW Berlin 39/2003.
Die Emissionen von Kohlendioxid (CO2), des mit großem Abstand wichtigsten Treibhausgases, dürften weltweit nach vorläufigen Schätzungen im Jahr 2002 um beinahe 4 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen sein. Mit über 9 % haben sie besonders kr
Böden gehören mit zum empfindlichsten Inventar unserer Umwelt. Beeinträchtigungen ihrer natürlichen Funktionalität und ihrer Schutzfunktionen durch menschliche Einflüsse erfolgen oft schleichend über lange Zeiträume, dann aber oft mit verheerenden Folgen. So vermuten Wissenschaftler/innen des Institutes für Pflanzenernährung und Bodenkunde der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) in Braunschweig, dass ein kontinuierlicher Verlust an Wasserleitfähigkeit von Böden eine bislang kaum beachtet
Trotz des großflächigen Anbaus von Bt-Pflanzen in den USA haben sich bisher offenbar keine Schadinsekten mit einer Resistenz gegen das Bt-Toxin entwickelt. Zu diesem überraschenden Ergebnis kamen wissenschaftliche Untersuchungen im Auftrag es US-amerikanischen Landwirtschaftsministeriums.
Seit über acht Jahren werden in den USA großflächig gentechnisch veränderte Mais- und Baumwollpflanzen angebaut, die resistent sind gegen bestimmte Schadinsekten. Diese Eigenschaft geht auf das Bt-Toxin z
Die Chemieindustrie und der Bergbau gehören zu den Gewinnern, wenn im Jahr 2005 der Handel mit Emissionsrechten startet. Zu diesem Ergebnis kommt der WWF in einer Studie, in der die wirtschaftlichen Folgen des neuen Klimaschutzinstrumentes auf die deutsche Industrie unter die Lupe genommen werden. Die Studie, die jetzt von Öko-Institut, DIW und ECOFYS vorgelegt wurde, zeigt, dass der EU-weite Emissionshandel erhebliche finanzielle Vorteile für die Mehrzahl der industriellen Sektoren in Deutschland br
A new study by researchers at the University of California, Berkeley, may lead some people to rethink the phrase, “common as dirt.” A new paper published in the journal Ecosystems finds that certain soils – like certain plants and animals – are becoming increasingly rare, with some at risk of becoming extinct.
In agricultural regions, such as in the Midwest, up to 80 percent of soils considered rare have been reduced to less than half of their original extent. That is, more than half of the
Die von der Europäischen Kommission durchgeführte Forschung hat einen erheblichen Beitrag zu einem von der Helsinki-Kommission (HELCOM) veröffentlichten Bericht geleistet, in dem festgestellt wurde, dass die außergewöhnliche Sauerstoffarmut in der westlichen Ostsee auf die extremen Witterungsbedingungen und den Anstieg anthropogener Nährstoffe zurückzuführen ist.
Im Sommer und Herbst 2002 wurde in der westlichen Ostsee eine gravierende Sauerstoffarmut festgestellt, die zur Folge hatte, dass
Sensationelle Tiefwasser-Kieselschwammriffe vor Westkanada / “Lebende Fossilien” sollen Aufschlüsse zur Entstehungsgeschichte der Schwäbischen und Fränkischen Alb liefern.
Als “wissenschaftliche Sensation” bezeichnet Prof. Manfred Krautter von der Universität Stuttgart die Entdeckung der weltweit einzigen Kiesel- schwammriffe vor der Westküste von Kanada. Bislang nahm an, dass sie seit etwa 40 Millionen Jahren ausgestorben seien. Die kanadischen Schwammriffe werden bis 21 m hoch und kommen
Hochtechnologien wie beispielsweise Satellitennavigation und computergesteuerte Regelungstechnik machen auch vor der Landwirtschaft nicht halt. In der teilflächenspezifischen Landbewirtschaftung (synonym: Precision Agriculture oder Lokales Ressourcen Management) werden diese Techniken zur punktgenauen Ausbringung von Dünge- oder Pflanzenschutzmitteln eingesetzt. Damit wird den natürlichen Unterschieden innerhalb eines Feldes Rechnung getragen, und die Produktionsmittel werden bedarfs- und umweltgerec
Das Ozonloch über der Antarktis ist in diesem Jahr so stark gewachsen wie lange nicht mehr. Es habe wieder die bislang größte Ausbreitung vom September 2000 erreicht, teilte die Weltmeteorologie-Organisation (WMO) am Mittwoch in Genf mit. Die Ausdehnung betrage 28 Millionen Quadratkilometer. Das ist knapp drei Mal so groß wie Europa. Das Ozonloch erreicht gewöhnlich Ende September seine größte Ausdehnung. Ob es in diesem Jahr noch weiter wachsen wird, ist laut WMO noch nicht vorhersehbar.
Di