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Landwirtschaft & Umwelt

Hat Die Steinnelke Ein Rezept Gegen Den Klimawandel?

Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…

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Alle Neuigkeiten

Geowissenschaften

Abbauprozesse in Tiefsee erstmals erforscht

Mehr als 50 % der Erdoberfläche liegen unterhalb von 3000 m Wassertiefe. Somit bildet die Tiefsee den größten Lebensraum unseres Planeten. Bisher war kaum etwas über die für den Kohlenstoffkreislauf des Meeres so wichtigen Abbauprozesse der in der Tiefsee ankommenden Nahrung und die daran beteiligten Organismen bekannt. Der Tübinger Geowissenschaftlerin Dr. Petra Heinz ist es nun gemeinsam mit anderen deutschen Forschern erstmals gelungen, diese Prozesse zu untersuchen. Bei ihren Experimenten am Bod

Geowissenschaften

Klimaforscher sagen für die Zukunft noch mehr heiße Sommer voraus

Es ist zwar klar, dass einige besonders warme Monate noch kein Beleg für einen Klimawandel sind. «Aber der diesjährige Sommer liegt im Trend», sagte Prof. Christian Schönwiese vom Institut für Meteorologie und Geophysik der Universität Frankfurt. «Ich erwarte in den nächsten Jahrzehnten häufiger heiße Sommer für Deutschland mit jeweils noch höheren Temperaturen als in diesem Jahr.»

Das Hochwasser im vergangenem Jahr und die monatelange Trockenheit sind für Friedrich-Wilhelm Gerstengar

Geowissenschaften

Die Ursache für Mikroerdbeben

Erdbeben erschüttern die Welt. Und das öfter als wir denken, denn erst ab einem Wert von fünf auf der Richter-Skala spüren wir die Erschütterung. Täglich und in großer Vielfalt treten überall auf der Erde kleine Beben auf. Diese von uns Menschen nicht spürbaren Mikrobeben können heutzutage problemlos von geophysikalischen Messgeräten registriert werden. Warum diese Beben auftreten und wodurch sie ausgelöst werden, ist bislang weitestgehend ungeklärt.

In mehreren Studien und Beobachtungen wur

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Rettungsaktion für Korallen

Unter dem Namen “Waibulabula” kämpfen die Fidschi-Insulaner nun für ihre schwer in Mitleidenschaft gezogenen Korallenriffe an der Südküster der Hauptinsel Viti Levu. Abwässer aus Landwirtschaft und Fremdenverkehr haben den inneren Riffen der “Coral Coast” schwere Schäden angerichtet. Die kleine Inselrepublik im Pazifik will mit dem Projekt auch für andere Inselstaaten ein Beispiel sein, berichtet BBC-Online.

Hauptschuld an den schweren Schäden der Riffe trägt die Landwirtschaft. Die Insel Vi

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Gefährliche Algengifte schneller erkennen

BMBF fördert Biosensor für Nachweis giftiger Algen auf hoher See

Weltweit nimmt die explosionsartige Vermehrung giftiger Algen zu. Bei sommerlicher Hitze treten die so genannten Algenblüten mit zunehmender Wasserverschmutzung auch in den Badeseen und an den Stränden der Nord- und Ostsee auf. Im Kampf gegen die Algen ist neben dem Umweltschutz auch die Frühwarnung wichtig. Mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftl

Agrar- Forstwissenschaften

Abdrift mindernde Spritzgeräte

Neue A-Klasse der Biologischen Bundesanstalt

Zum ersten Mal hat die Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft ein Pflanzenschutzspritzgerät in das bei ihr geführte Verzeichnis aufgenommen, mit dem die Abdrift des Pflanzenschutzmittels um 99 % verringert werden kann. Bisher gab es nur Klassen mit 50-, 75- und 90-prozentiger Minderung. Bei dem Gerät handelt es sich um ein Tunnelspritzgerät für den Obstbau mit 3,5 m Höhe.

Tunnelspritzgeräte gibt es bereits seit e

Geowissenschaften

Neue Erkenntnisse über Schwingungen

Die verheerenden Auswirkungen starker Erdbeben auf Gebäude und andere Bauwerke haben Forscher veranlasst, das eigentliche physikalische Phänomen näher zu studieren, das zu Erdbeben führt: Schwingungen. Schwingungen gibt es nicht nur in der Seismik, sondern in den unterschiedlichsten Systemen, von der molekularen Ebene bis hin zu Telekommunikationssystemen.

Wo auch immer schwingende Systeme im Spiel sind, sind sie eng mit der Sicherheit und dem ordnungsgemäßen Funktionieren der zugehö

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Genfluss von Kulturpflanzen in verwandte Wildarten

Ausbreitung auch ohne Vorteil

US-amerikanische Wissenschaftler haben anhand mathematischer Modelle den Genfluss von Kulturpflanzen in verwandte Wildarten berechnet. Ihr Fazit: Innerhalb nur weniger Generationen können sich Kulturpflanzen-Gene in Wildpopulationen etablieren – auch dann, wenn die Pollenmenge nicht sehr hoch ist und diese Gene der Pflanze keinen Vorteil bringen.

Mit dem Pollen können Gene aus Kulturpflanzen in den Genpool ihrer wilden Verwandten gelangen und si

Geowissenschaften

"Polarstern" beendet elfwöchige internationale Tiefsee-Expedition

Am 7. August ist die “Polarstern”, Forschungseisbrecher des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI), plangemäß im Hafen von Tromsø, Norwegen, eingelaufen. Ziele der Expedition waren Tiefseekorallen südwestlich von Irland, der Hakon Mosby Schlammvulkan nordwestlich von Norwegen und der “Hausgarten” des AWI, eine Tiefsee-Langzeitstation westlich von Spitzbergen in 2600 Metern Wassertiefe.

Den insgesamt 150 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an Bord von “Pol

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Gesetz zur Verbesserung des vorbeugenden Hochwasserschutzes

Fast genau ein Jahr nach der verheerenden Flutkatastrophe an der Elbe hat Bundesumweltminister Jürgen Trittin den Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung des vorbeugenden Hochwasserschutzes vorgelegt. “Wir werden den Flüssen wieder mehr Raum geben. Sonst nehmen sie sich ihn einfach”, sagte der Bundesumweltminister. Es müsse Schluss damit sein, dass Wohngebiete, Industrieanlagen und Gewerbeflächen den Flüssen in den Weg gebaut und dass dadurch erneut Milliardenschäden bei der nächsten Flutwelle progr

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Algenpest gefährdet die kränkelnde Ostsee

Baden in der Ostsee ist unangenehm, vielleicht auch gefährlich geworden. Die Behörden von Großenbrode und Heiligenhafen haben Anfang August ein Badeverbot verhängt. Der Grund: Algenblüte durch Cyanobakterien, auch Blaualgen genannt. Sie haben sich explosionsartig vermehrt und können giftig sein. Die Algen profitieren vom üppigen Sonnenlicht und den Nährstoffen, die ihnen vor allem die Landwirtschaft liefert. Während Nitrate und Phosphate von Natur aus sogenannte Minimumstoffe sind, die das Algenwach

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Wassergefährdende Stoffe aktuell bewertet

Alle prioritären Stoffe sind nun in Wassergefährdungsklassen eingestuft

Die Kommission Bewertung wassergefährdender Stoffe hat gemäß der EG-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) die prioritären Stoffe des Anhangs X der WRRL hinsichtlich ihrer aktuellen Einstufung in Wassergefährdungsklassen (WGK) überprüft. Im Ergebnis wurden sieben Stoffe neu eingestuft und drei Stoffe umgestuft. Die weiteren Stoffe waren bereits einer WGK im Sinne des § 19g des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) zugeordnet. Die

Geowissenschaften

Frühwarnsystem zur Überwachung abrutschgefährdeter Berghänge

Der Escherndorfer Lump ist ins Blickfeld der Vulkanologen geraten. Nicht etwa, dass dieser unterfränkische Weinberg im Landkreis Kitzingen kurz vor einem Ausbruch stünde. Vielmehr wollen Forscher von der Uni Würzburg dort ein Frühwarnsystem entwickeln, mit dem sich abrutschgefährdete Berghänge überwachen lassen.

Wie der Würzburger Geophysiker Bernd Zimanowski erklärt, gleitet ein Teil des Escherndorfer Lumps langsam aber sicher in Richtung Tal. Die Ursache dafür finde sich in den 60er-Jahre

Ökologie Umwelt- Naturschutz

BMBF-Broschüre Forschung für "Umwelt und Gesundheit"

Der Mensch ist täglich Giften seiner Umwelt ausgeliefert. Diese unschädlich zu machen und die Gesundheit zu schützen ist die Aufgabe vielfältiger Forschungsprojekte. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert als Teil der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung die Forschung für eine gesunde Umwelt. Die jetzt veröffentlichte Broschüre “Umwelt & Gesundheit – Beispiele aus der Forschungspraxis” gibt einen Überblick über die Themen und Ergebnisse der vom BMBF finanzierten Projek

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Ozon-Emissionen sinken um 40 Prozent

Die Politik der Bundesregierung zur Bekaempfung des Sommersmogs zeigt Wirkung. “Noetig ist es das Uebel an der Wurzel zu packen. Die Emissionen der ozonerzeugenden Stoffe muessen runter. Fahrverbote und aehnliche kurzfristig angelegte Massnahmen sind ungeeignet, eine akute Belastung mit Ozon zu reduzieren”, sagte Bundesumweltminister Juergen Trittin. Die Bildung von Ozon sei ein komplizierter und weitraeumiger Prozess, der sich ueber einen laengeren Zeitraum erstrecke.

Erfolgreicher seien Ma

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Schutz für Hotspots mariner Biodiversität

Ein kanadisch-deutsches Forscherteam ist zum Schluss gekommen, dass mariner Umweltschutz nur dort Sinn macht, wo extrem viele verschiedene Arten leben. In Modellen hat sich gezeigt, dass diese Schutzgebiete, wenn sie nicht mehr befischt werden, eine Reihe von Tieren vor dem Aussterben bewahren kann, berichtet BBC-online. Das Wissenschaftsteam hat über das Forschungsergebnis im Fachmagazin Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) berichtet.

Ähnlich wie auch auf dem Fest

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