Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
In vielen Regionen der Welt – und zwar auch in den hochentwickelten Industrienationen – hat das zum Kochen und Trinken verwendete Wasser nicht gerade optimale Qualität. Örtlich sind in Wassergewinnungsanlagen oder im Leitungswasser, das für den menschlichen Verbrauch vorgesehen ist, hohe Mineralkonzentrationen, Chlor und Verunreinigungen zu finden. Ein innovatives Membransystem, das aus Industriestandards abgeleitet wurde, kann nun auch in gewöhnlichen Haushalten genutzt werden.
Die Elektr
Das saftige Grün der Bäume wechselt nach Ansicht der Umweltstiftung WWF in diesem Jahr besorgniserregend früh in herbstliches Gelb. Die Umweltschützer machen darauf aufmerksam, dass der Laubfall aufgrund der ungewöhnlich starken und lang andauernden Hitze- und Trockenperiode in diesem Sommer in den europäischen Wäldern bereits bis zu acht Wochen früher als gewöhnlich eintrat. Den extremen Wetterbedingungen könnten vor allem “unnatürliche” Wälder nicht trotzen, da sie besonders anfällig für äußere Ein
In Brüssel steht die EU-Richtlinie zum Emissionshandel kurz vor der Verabschiedung. Parallel dazu beginnen in Deutschland in diesen Wochen die konkreten Vorbereitungen auf den Emissionshandel: Die Immissionsschutzbehörden erfragen bei den Betrieben die Emissionsmengen der letzen 3 Jahre.
Die Erhebung der Daten stützt sich auf die 11.Verordnung zum Bundesimmissionsschutzgesetz (“Emissionserklärungsverordnung”). Alle Betreiber von Anlagen, die nach dieser Verordnung berichtspflichtig sind,
Anfang Juli hat die Forschungsministerin Claudie Haigneré offiziell das “Institut für Meeresgenomik”, eine wissenschaftliche Interessengemeinschaft (GIS – Groupement d’Interêt Scientifique), eröffnet. Partner dieser Initiative sind das Ministerium für Landwirtschaft, Ernährung, Fischerei und ländliche Geschäfte, die Region der Bretagne, das CNRS, das IFREMER und die Pierre und Marie Curie Universität.
Diese GIS wird die französische Gemeinschaft für Meeresbiologie mit den Fortschritten in
Die Europäische Kommission behauptet, dass ihr Gesetzesvorschlag zur Reduzierung fluorierter Treibhausgase für innovative Unternehmen von Vorteil sein und als Katalysator für weniger innovative Unternehmen fungieren wird, damit diese ihre Forschungsbemühungen intensivieren.
Der Kommissionsvorschlag stellt die erste Phase des EU-Programms zur Klimaänderung dar. Er schlägt ein Gesetz zur Verringerung der Emissionen von fluorierten Kohlenwasserstoffen (HFC), perfluorierten Kohlenwasserstoffen
Rund ein Viertel der Trauben in den großen Supermarktketten erreicht oder überschreitet nach Untersuchungen von Greenpeace die Grenzwerte für Pestizid-Rückstände.
In 23 von 26 Traubenproben befinden sich Reste von Pestiziden, in rund der Hälfte lassen sich vier oder mehr Spritzmittel nachweisen, in einem Fall sogar acht. Das ist eines der Analyse-Ergebnisse von mehreren Obst- und Gemüsesorten, die das EinkaufsNetz, die Greenpeace-Verbraucherorganisation, bei den Handelsgruppen Lid
Bis 2006 fordert die EU eine 85-prozentige Wiederverwertung von Alt-Automobilen. Forscher der Montanuniversität Leoben haben gezeigt, dass diese Quoten nur unter Einbeziehung umfangreicher Begleitmaßnahmen erreicht werden können, berichtet die Universität heute, Freitag. Der vorgelegte Zeitplan ist aber nicht einhaltbar.
“Zur Erreichung der hohen Verwertungsquoten sind alle am Life Cycle eines Fahrzeuges beteiligten Unternehmen gefordert, insbesondere auch jene Betriebe, die mit der
Das niederländische Keurmerkinstuut und die DIN CERTCO Gesellschaft für Konformitätsbewertung mbH haben ihre Zusammenarbeit bei der Zertifizierung von kompostierbaren Werkstoffen beschlossen. Dank der Vereinbarung können Hersteller kompostierbarer Produkte ein gemeinsames Zertifizierungssystem in Anspruch nehmen und in Deutschland wie auch in den Niederlanden das gleiche Kompostierbarkeitszeichen nutzen.
Produkte aus biologisch abbaubaren Werkstoffen können zusammen mit anderem Biomüll entso
Die Gemeinsame Forschungsstelle der Europäischen Kommission hat ihr System zur Erntevorhersage genutzt, um die diesjährigen Ernteverluste in Europa infolge des heißen Wetters vorherzusagen. Der zu erwartende Rückgang für die Hauptkulturarten reicht von etwa zwei Prozent für Kartoffeln bis zu 25 Prozent für Sonnenblumen.
Die quantitativen Vorausschätzungen der GFS erfolgen regelmäßig und unterstützen die Gemeinsame Agrarpolitik der EU. Sie werden für die europäischen Hauptkulturarten wie Wei
Ein nicht sichtbarer Weidezaun hält Kühe ab, sich außerhalb der Weide zu tummeln.
Außerdem verschandele er die Landschaft nicht, die Bauern müssten keine Zäune auf- und abbauen und keine Pfähle setzen, wie die Entwickler des unsichtbaren Zauns meinen, die am Zentrum für landwirtschaftliches Maschinenwesen in Grenoble und Clemont-Ferrand tätig sind.
Die Arbeitsweise: Am Boden wird ein Draht verlegt, der durch einen Akku, gespeist von Solarzellen, mit Schwachstrom verorgt wird
21 europäische Reiseunternehmen, darunter zahlreiche aus Deutschland, der Schweiz und Österreich, beziehen klar Position gegen die Wiederaufnahme des Walfangs in Island. Sie folgen damit einem Aufruf der Artenschutzorganisationen WDCS, Whale & Dolphin Conservation Society, PRO WILDLIFE und der ASMS, Schutz der Meeressäuger Schweiz. In der schriftlichen Stellungnahme, die heute der isländischen Regierung übermittelt wird, heißt es: “Island gilt zurecht als einer der weltweit besten Plätze, um
“Das Ozonloch würde größer und tiefer” – Chemiker klagen Technikfolgenabschätzung ein
„Das Ozonloch würde tiefer, größer und würde sich länger in den Frühling hinein halten.“ – Dies könnte nur eine der möglichen Konsequenzen der Wasserstofftechnologie sein, die bislang im Ruf stand, uneingeschränkt sauber und umweltverträglich zu sein. Zur Frage „Welchen potenziellen Umwelteinfluss hat eine mögliche künftige Wasserstoffökonomie?“ hat die Fachgruppe „Umweltchemie und Ökotoxikologie“ de
Beträchtliche Mengen des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) können aus den tieferen Bodenschichten eines Tropenwaldes freigesetzt werden und so den “Treibhauseffekt” fördern. Das Abholzen der Bäume steigert die CO2-Emission dramatisch, aber auch ungestörte tropische Wälder geben vermehrt Kohlendioxid in die Erdatmosphäre ab, wenn es zu einem Temperaturanstieg im Zuge der globalen Klimaentwicklung kommt. Das fanden Forscher der Georg-August-Universität Göttingen in einem von der Deutschen Forschungsgem
Viren gegen Insekten und Pilze gegen Pilze
Der biologische Pflanzenschutz ist eine der großen Erfolgsgeschichten in der Landwirtschaft der letzten beiden Jahrzehnte. Im Gewächshaus wie im Freiland werden heute auf großen Flächen Millionen von Insekten und Raubmilben ausgebracht, um schädliche Insekten zu fressen oder zu parasitieren. Virus- und Pilzkrankheiten, die ganz spezifisch wirken und für den Menschen völlig ungefährlich sind, werden gegen die Obstmade oder gegen eine Krankhe
Die Bauern bringen in der derzeitigen Hitze die Getreideernte zwei bis drei Wochen früher als normal ein. In weiten Teilen Deutschlands sehen sie sich mit miserablen Mengenergebnissen und Qualitätsproblemen konfrontiert. Das bestätigt nicht nur die jetzt vorgelegte vorläufige Abschlussbilanz des Deutschen Bauernverbandes (DBV) zur Ernte 2003 sondern auch die jüngst vom Statistischen Bundesamt veröffentlichte vorläufige Ernteschätzung (unsere Meldung).
Die Gesamterntemenge aller Get
In warmen Jahren vermehren sich auf Porree und Zwiebeln die nur zwei Millimeter großen Thripse hervorragend. Ernteverluste sind dadurch vorprogrammiert. Ein neues Verfahren der biologischen Bekämpfung könnte die Lösung des Problems, zumindest für den Gärtner sein. In Versuchen der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft in Darmstadt (BBA) konnten die schädlichen Insekten biologisch besser bekämpft werden als mit chemischen Mitteln. Thripse kennt jeder. Sie werden demnächst wieder al