Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Das Berliner Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei koordinierte eine deutsch-polnische Kooperation an der Oder
Von der Quellregion im Dreiländereck Polen, Tschechien und Slowakei bis zur Mündung im Stettiner Haff sind es 900 Kilometer. Mehr als 16 Millionen Menschen leben in ihrem Einzugsgebiet – die Oder ist der drittgrößte Fluss im Ostseeeinzugsgebiet. Mit dem bevorstehenden Beitritt Polens zur EU muss dort die Europäische Wasserrahmenrichtlinie umgesetzt werden
Zwei Kiefernschadpilze, die ursprünglich aus Nord- und Südamerika stammen, verbreiten sich seit einigen Jahren zunehmend in Europa: Mycospaerella pini (Anamorph: Dothistroma septospora) und M. dearnessii (Anamorph: Lecanosticta acicola). Aufgrund der schwerwiegenden Symptome werden sie nach EU-Richtlinien als Quarantäneschadorganismen eingestuft.
Untersuchungen zur Risikoanalyse und zur Diagnose dieser beiden Kiefernadel-Parasiten laufen derzeit an der Niedersächsischen Forstlichen Versuchsa
Das Hochwasser der Elbe im August 2002 gab Anlass zu der Spekulation, dass der anthropogene Treibhauseffekt zu einem Anstieg der Auftrittsrate derartiger Extremereignisse im Klimasystem führe. Anhand historischer Aufzeichnungen und Abflussdaten wurden jetzt am Leipziger Institut für Meteorologie Hochwasserchronologien für die Flüsse Elbe und Oder erstellt, die lückenlos zurück bis ins 11. Jahrhundert reichen. Wie die Forscher um den Klimatologen Dr. Manfred Mudelsee in der aktuellen Ausgabe des Maga
Neue Forschungsergebnisse zu verschiedenen Apfelsorten helfen den Wissenschaftlern bei der Beantwortung der Frage, warum einige Apfelsorten weniger anfällig für Krankheiten sind als andere.
Zahlreiche Studien zeigen, dass nicht alle Apfelsorten gegenüber Krankheiten immun sind. Ihre Widerstandsfähigkeit hängt von ihrem jeweiligen Stammbaum und von Einkreuzungen mit anderen Sorten ab. Wissenschaftler in Frankreich haben jetzt festgestellt, dass um so mehr Resistenzfaktoren zu beobachten war
Das heiße und trockene Wetter in Europa in diesem Sommer bedeutete für viele Länder eine Katastrophe. Insbesondere Portugal erlebte die schlimmsten Waldbrände aller Zeiten, die 18 Menschenleben kosteten, mehr als 200.000 Hektar natürlichen Lebensraum verwüsteten und Schätzungen zufolge Schäden in Höhe von rund einer Milliarde Euro anrichteten.
Während die Behörden in Portugal und auf EU-Ebene darüber nachdenken, was man hätte anders machen können, wurde ein Forscherteam eines mit EU-Mitteln
Das «Montrealprotokoll» reglementiert seit dem 16. September 1987 Substanzen, die zur Zerstörung der Ozonschicht führen und ausserdem zum Treibhauseffekt beitragen. Seitdem gilt der 16. September als «Internationaler Tag für die Erhaltung der Ozonschicht».
Wurde mit dem «Montrealprotokoll» in Europa eine spürbare Wirkung erzielt? Oder sind die Emissionen vielleicht sogar angestiegen? Auf dem Jungfraujoch misst die Empa in Zusammenarbeit mit internationalen Forschungspartnern die Konz
Wussten Sie, dass die Waldfläche der Erde zwischen 1990 und 2000 alle sieben Stunden um eine Größenordnung abnahm, die der Fläche des Tharandter Waldes entspricht? Ist ihnen bekannt, dass Wälder 30 Prozent der Landflächen unseres Planeten bedecken? Mehr als zwei Drittel aller Wälder in Europa können als naturnah eingestuft werden, während 27 Prozent noch unberührt sind. Rund 12 Prozent der Wälder in Europa sind geschützt und dienen dem Erhalt der biologischen Vielfalt oder dem Landschaftsschutz. Auf
Biodiesel aus Raps (Rapsölmethylester, RME) erlangt eine immer größere Bedeutung im Kraftstoffsektor. Die Produktionskapazität stieg allein im letzten Jahr um ca. 30 % auf rund 1,1 Million Tonnen. Gleichzeitig gab es in den letzten Jahren auch in der wissenschaftlichen Forschung Weiterentwicklungen. Grund genug für die Union zur Förderung der Öl- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) nachzufragen, wie es um die ökologischen Vor- und Nachteile von Biodiesel unter Einbeziehung des kompletten Lebensweges vo
Im Bundesumweltministerium hat heute die Anhörung zum Hochwasserschutzgesetz begonnen, zu der über 60 Verbände eingeladen sind. Neben den Umweltverbänden, der Industrie und der Landwirtschaft sind weitere Organisationen der Gewässernutzer, beispielsweise der Fischereiwirtschaft oder der Binnenschifffahrt eingeladen. Morgen werden die Länder und übermorgen die kommunalen Spitzenverbände zum Gesetzentwurf angehört. Das Hochwasserschutzgesetz basiert auf dem nach der Flutkatastrophe an der Elb
Folie fördert Heilung am besten
Bäume sind in ihrer Vitalität sowie ihrer Bruch- und Standsicherheit durch Verletzungen gefährdet. Auch der Wert des Holzes mindert sich. Wunden entstehen zum Beispiel durch Anfahrschäden, Wildverbiss oder Vandalismus.
In einer Studie des Instituts für Baumpflege, der Universität Hamburg und der Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft Hamburg wurden verschiedene Behandlungsmöglichkeiten auf ihre Wirksamkeit untersucht. Wichtig
Im Jahr 2080 werden die Temperaturen an den Seen der Welt um bis zu 5,7 Grad steigen, so eine neue Studie des Tyndall Centres für Klimawandelforschung in Norwich, England. Grund ist der wachsende Ausstoß von Treibhausgasen wie Kohlendioxid und Methan. Die Studie wird auf der heute im englischen Norwich beginnenden 8. Living Lakes Konferenz vorgestellt. An der von der Umweltstiftung Global Nature Fund organisierten Veranstaltung nehmen über 130 Klima- und Wasserschutzexperten teil. Ziel ist es effekt
Ein Eiskern aus 3.200 Metern Tiefe, der aus der Antarktis gewonnen und zu Laboren in ganz Europa verschickt wurde, wird Informationen zu den Bedingungen liefern, die in den letzten 750.000 Jahren auf der Erde herrschten.
Die älteste jemals gewonnene Probe wurde von Wissenschaftlern in der Region Dome Concordia entnommen. Die Wissenschaftler arbeiten an dem Europäischen Projekt für Eiskernbohrungen in der Antarktis (EPICA – European Project for Ice Coring in Antarctica). Die Langzeitinitiati
Die organische Restverschmutzung von Abwasser weiter zu reduzieren und gleichzeitig die Gewässergüte zu verbessern, das hat sich der Zweckverband Klärwerk Steinhäule, Ulm, für die Zukunft vorgenommen. Schwer und biologisch nicht abbaubare Abwasserinhaltsstoffe – dazu gehören auch Rückstände von Arzneimitteln und Stoffen, die das Hormonsystem des Menschen beeinflussen – sollen durch zusätzliche Verfahrensstufen weitgehend entnommen werden. Die dafür notwendigen Untersuchungen hat das Labor für Siedlun
Im Rahmen zweier Forschungsprojekte, die von der EU über die INTAS (Internationale Vereinigung zur Förderung der Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern aus den Neuen Unabhängigen Staaten (NUS) der ehemaligen Sowjetunion) gefördert werden, treffen Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen zusammen, um den Desertifikationsprozess in der Aralsee-Region besser verstehen, vorhersagen und bekämpfen zu können.
Der Aralsee war früher der viertgrößte Binnensee der Welt. In den 1960ern begann der Wa
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat mit Forschungsprojekten die wissenschaftliche Grundlage für eine nachhaltige Waldwirtschaft gelegt. Seit 1998 wurden im Rahmen des Förderschwerpunktes “Zukunftsorientierte Waldwirtschaft” 29 Projekte in fünf beispielhaft ausgewählten Waldlandschaften mit rund 22 Millionen Euro gefördert. Die Ergebnisse des Förderschwerpunktes wurden am Donnerstag in Berlin vorgestellt. Sie geben praktische Hinweise für eine neue Ausrichtung der Forstwirtscha
Vergleich von Biodiesel mit fossilen Dieselkraftstoffen fällt für die meisten Emissionen zugunsten des nachwachsenden Rohstoffs aus. Im Rahmen eines Forschungsprojekts der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) Braunschweig in Kooperation mit dem Steinbeis-Transferzentrum Biokraftstoffe und Umweltmesstechnik Coburg und der Georg-August-Universität Göttingen wurden Emissionen von vier verschiedenen Dieselkraftstoffen in dieselmotorischer Verbrennung untersucht. Neben herkömmlichem D