Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
FAL-Wissenschaftler/innen helfen russischen Waffenforschern friedliche Produkte zu entwickeln
Der Zusammenbruch der Sowjetunion hat eine Vielzahl an militärischen Forschungseinrichtungen “arbeitslos” gemacht. Um zu verhindern, dass die dortigen Wissenschaftler/innen mit ihren zum Teil sicherheitssensiblen Kenntnissen in nicht mehr kontrollierbare Bereiche abwandern, aber auch um das Know-how der hier erarbeiteten Technologien zu erhalten, fördert die Europäische Union in den ehemalig
Die industrielle Fischerei in Europa leistet einen bedeutenden Beitrag zur europäischen Wirtschaft und zum europäischen Arbeitsmarkt. Deshalb hat sich eine koordinierte europäische Forschung gezielt mit der Frage auseinandergesetzt, wie das Management der Ressourcen dieser Schlüsselindustrie verbessert werden kann.
Die Fischerei bildet für viele Europäer einen wichtigen Teil ihres Lebens. Dieser Teil wird jedoch in letzter Zeit durch Überfischung bedroht. Die gemeinsame Fischereipol
Die Schifffahrt auf den Weltmeeren ist nach neuen Erkenntnissen stärker durch so genannte Monsterwellen gefährdet als bisher angenommen. «40 Meter Wellen-Höhe sind keine Seltenheit», sagte Wolfgang Rosenthal vom GKSS-Forschungszentrum in Geesthacht bei Hamburg in einem dpa-Gespräch. Wissenschaftler haben tausende von Satellitenbildern ausgewertet und dabei Belege für die Monsterwellen gefunden, die lange Zeit als «Seemannsgarn» abgetan worden waren. Die Wellen türmten sich im Meer plötzlich auf und k
Laut einer neuen Studie von Forschern der Universität Uppsala in Schweden sind die Öl- und Gasreserven weltweit nicht ausreichend, um zu solch katastrophalen Szenarien in Bezug auf die globale Erwärmung führen zu können, wie sie 1997 von führenden Experten auf dem Gebiet des Klimawandels prognostiziert wurden.
Nach Aussage der an der neuen Studie beteiligten Wissenschaftler belaufen sich die gesamten globalen Reserven auf ungefähr 3.500 Milliarden Barrel Öl. Dieser Wert liegt sogar weit unt
DFG-Förderung für den SFB “Stabilität von Randzonen tropischer Regenwälder in Indoniesien”
Weltweit wird die Vernichtung tropischer Regenwälder mit großer Sorge betrachtet. Besonders gefährdet sind, so Wissenschaftler der Universität Göttingen, die Waldränder. Besiedelung, Rodung, Holzeinschlag und Landwirtschaft bedrohen diese “sensibelsten Bereiche des gesamten Ökosystems”, deren Zustand Einfluss auf alle Prozesse des Waldes hat, so Prof. Dr. Gerhard Gerold, bisheriger Sprecher des
Die Erdgas- und Erdölreserven werden erschöpft sein, bevor die Horrorszenarien der globalen Erwärmung eintreten können. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie von Geologen der Uppsala universitet. Vertreter des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), verteidigen ihre Vorhersagen damit, dass alle Gas- und Ölreserven berücksichtigt wurden und dass die Nutzung der Kohlevorkommen einen Ausfall leicht wettmachen könnte.
Anders Sivertsson, Kjell Aleklett und Colin Campbell argumentieren, d
Wie können landwirtschaftliche Produkte besser, sicherer und dabei nicht wesentlich teurer werden, und das auch über Staatsgrenzen hinweg? Grenzüberschreitende Qualitätssicherung ist das Ziel eines ambitionierten Projekts in der Euregio Rhein-Maas-Nord unter wissenschaftlicher Leitung der Universitäten Bonn und Wageningen.
Nachdem zunächst die Produktion von Schweinefleisch beleuchtet worden ist, stehen nun Tomaten und Äpfel im Mittelpunkt des Forscherinteresses. Ab Oktober 2003 werden an de
Spektakuläre Plattengrenze zwischen Afrika und Arabien
Zusammen mit Partnern aus Israel, Jordanien und Palästina ist es Wissenschaftlern des GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ) gelungen, die Ausdehnung und Auswirkungen der Bruchzone des Toten Meeres bis in eine Tiefe von 100 Kilometern nachzuweisen (Nature vom 02. 10. 03, Vol. 425, No. 6957, pp. 497-501).
Diese Dead Sea-Verwerfung zwischen dem türkischen Taurusgebirge im Norden und dem Roten Meer im Süden bildet die Grenze z
Mit Beginn des Kambriums vor ungefähr 542 Millionen Jahren entwickelte sich explosionsartig die Artenvielfalt auf der Erde. Diese so genannte Kambrische Explosion ist eine der markantesten Entwicklungsphasen in der Erdgeschichte. Wissenschaftler vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung veröffentlichten in der aktuellen Ausgabe der Geophysical Research Letters eine neue Hypothese zu den Ursachen dieses abrupten biologischen Wandels.
Nach Werner von Bloh, Christine Bounama und Siegfried
Der Maiswurzelbohrer Diabrotica virgifera virgifera (Le Conte) frisst die Teile der Maispflanze, die oberhalb der Erde sind, während die Larven sich von den Wurzeln von Mais und anderen dem Mais verwandten Pflanzen aus der Familie der Süßgräser (Poaceae) ernähren. Die adulten Käfer sind sehr anpassungsfähig bei ihrer Nahrungsauswahl. Die meisten Unkräuter werden von dem Schädling als alternative Pollenquelle genutzt. Ob Maisgewebe oder Pollen von anderen Unkräutern genutzt wurde, hängt von der Vielfa
Emissionshandel bringt viele Vorteile, darf aber nicht alleiniges Mittel sein. Institut entwickelt derzeit Grundlagen für den “Nationalen Allokationsplan”
Um das weltweite Klima zu schützen, bringt der Handel mit Emissionsrechten viele Vorteile mit sich. Er darf nach Ansicht des Öko-Institut e.V. aber nicht das einzige Instrument bleiben, um den Ausstoß des gefährlichen Kohlendioxids und damit die negativen Folgen für das Klima zu verringern. Zu dieser Ansicht kommt der Energie-Exper
Rainer Baake, Staatssekretaer im Bundesumweltministerium, hat heute die gemeinsam von Bundesumweltministerium, Bundesverband der deutschen Industrie und Umweltbundesamt herausgegebene Broschuere zu “Umweltinformationen fuer Produkte und Dienstleistungen” vorgestellt. Sie informiert darueber, wie Umweltinformationen ueber Produkte und Dienstleistungen gewonnen und weiter gegeben werden. Die Broschuere richtet sich damit im Wesentlichen an Unternehmen und hier insbesondere an kleine und mittelstaendis
Kiefern zählen in vielen südlichen Mittelmeerländern zu den wichtigsten Einkommensquellen. Daher ist der Schutz von Kiefernwäldern gegen Schädlingsbefall auch eine sehr wichtige Investition zur Einkommenssicherung dieser Länder.
Insekten, die die Kiefern und Zitrusbäume in der gesamten Mittelmeerregion schädigen, sind ein chronisches Problem, für das es bislang keine brauchbare Lösung gab. Schon viele Pestizideinsätze haben sich als unwirksam erwiesen, was für die Wissenschaftler ein guter
Extreme Hitze, heftige Gewitter und Jahrhundertflut: Die Unwetter in den vergangenen Jahren haben in ganz Europa erhebliche Schäden angerichtet. Waldbrände in Portugal, Überschwemmungen in Deutschland oder der Zusammenbruch der Stromversorgung auf Mallorca zeigen, dass eine Verbesserung der Wettervorhersagen sowie eine umfassende Erforschung des Klimas dringend notwendig sind. Die europäische Organisation für meteorologische Satelliten (EUMETSAT) aus Darmstadt will mit einer neuen Generation von Sate
Die Universität von Newcastle upon Tyne hat ein Flussbecken-Modellierungssystem erfolgreich zur Abschätzung möglicher Auswirkungen künftiger Veränderungen des Klimas und der Landnutzung eingesetzt.
Erdrutsche können nicht nur erhebliche Sachschäden verursachen, sondern auch Menschenleben fordern. Inzwischen befürchten viele Experten, dass Veränderungen des Weltklimas in einigen Regionen die Wahrscheinlichkeit für Erdrutsche steigen lassen. Auch eine veränderte Landnutzung kann den Materialt
Im Rahmen der Agrarministerkonferenz am 26.09. in Rostock Warnemünde wurden erste Ergebnisse einer Untersuchung der Tierärztliche Hochschule Hannover zur Gesundheit und Leistung von Legehennen in verschiedenen Haltungssystemen vorgelegt. Die Agrarministerkonferenz (AMK) ist eine Fachkonferenz der für die Landwirtschaft und ländliche Entwicklung zuständigen Ministerinnen und Minister der Bundesländer. Ständiger Gast der AMK ist die Bundesverbraucherschutzministerin.
Die erste Verordnung zur Ä