Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Mehrfach-Erfolg mit Erfindung CyanOx
Gemeinsam mit Prof. Dr. Norbert Nowack und der Hochschule Niederrhein hat die PROvendis GmbH gleich mehrere Erfolge mit der Erfindung CyanOx zu verzeichnen. Das elektrolytische Abwas-serreinigungssystem wurde im September 2003 zum Patent ange-meldet und bereits im November auslizenziert an die Dortmunder Aqua-Titan Umwelttechnik GmbH. Im November vergangenen Jahres erhielt der Erfinder Prof. Nowack den Sonderpreis „Industriekooperation“ bei dem Hoc
Der Westliche Maiswurzelbohrer (Diabrotica virgifera virgifera) ist einer der am meisten gefürchteten Schädlinge im Maisanbau. In den USA verursacht dieser rund 5 mm kleine Schädling Kosten von jährlich rund 1 Milliarde US Dollar. In Europa wurde der Schädling vor zehn Jahren erstmals in Jugoslawien entdeckt und rückt seitdem unaufhaltsam auch auf Deutschland zu.
Ende Februar berieten Experten der Deutschen Phytomedizinischen Gesellschaft, der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwi
Der gestrige 2. März bedeutete für die europäische Raumsonde Rosetta den Beginn einer langen Reise durch die Weiten des Weltraums. Diese Reise begann mit dem erfolgreichen Start einer Ariane-5 um 8:17 MESZ vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana, Südamerika. Ziel des Unternehmens ist es, im August 2014 den Kometen Churyumov-Gerasimenko einzuholen, ihn für zwei Jahre zu umkreisen und sogar eine Landeeinheit darauf abzusetzen. Besonders erfreulich für die Wissenschaftler des Instituts für Ge
Dramatische Aktion zum Erhalt zweier seltener Meeressäuger
Mit drastischen Mitteln wollen die Umweltbehörden in Neuseeland zwei vom Aussterben bedrohte Delfine schützen: Satellitenmarkierungen sollen den Meeressäugern Schutz geben. Umweltorganisationen laufen Protest, berichtet BBC-Online.
Das Schutzsystem wird derzeit vom neuseeländischen Department of Conservation (DOC) an drei Hector-Delfinen ausprobiert. Diese Delfin-Spezies ist mit rund 7.000 Tieren massiv vom Aussterb
Start für bislang größtes Projekt am UFZ
Nicht nur der Name des Projektes setzt ein Achtungszeichen, sondern auch das, was sich dahinter verbirgt: mit 26 Millionen Euro Finanzvolumen und 53 vornehmlich europäischen Projektpartnern startet Anfang März das bislang größte Projekt am UFZ und das bislang größte Forschungsprojekt der EU im Bereich “Biodiversität”.
In dessen Mittelpunkt stehen potenzielle Risiken für die biologische Vielfalt und deren Bewertung über verschiedene r
Bundeskabinett beschliesst Hochwasserschutzgesetz
Das Bundeskabinett hat heute auf Vorschlag von Bundesumweltminister Juergen Trittin den Entwurf des Hochwasserschutzgesetzes beschlossen. “Wir muessen den Fluessen wieder mehr Raum geben. Nur so koennen wir verheerende Schaeden wie bei der Flutkatastrophe an der Elbe vor anderthalb Jahren zukuenftig verhindern”, sagte Trittin. Das Gesetz verhindere zukuenftig, dass Industrieanlagen und Gewerbeflaechen den Fluessen in den Weg gebaut un
Sojabohnen sind die wichtigste Rohstoffbasis für zahlreiche Sojaprodukte, die in Lebensmitteln wie Backwaren, Milchprodukten und Müsliriegeln enthalten sind. Um die Bohnen in Proteinprodukte weiterverarbeiten zu können, müssen sie entölt werden. Bislang wird das Öl in Hexan gelöst, das nicht nur giftig und umweltschädigend wirkt, sondern auch leicht entzündbar ist. Mit Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen “Otto von Guericke” (AiF) haben Wissenschaftler der Tech
Mülldeponie im offenen Meer erreicht Größe von Mitteleuropa
Ein treibender Müll-Teppich aus Tonnen von Plastik treibt zwischen Kalifornien und Hawaii im Pazifischen Ozean. Meeresbiologen berichten, dass die schwimmende Deponie mittlerweile die Größe Mitteleuropas erreicht hat, berichtet das Magazin Geo in seiner jüngsten Ausgabe. Die Katastrophe an der treibenden Menge Dreck ist die Konzentration von Giften und Chemikalien, die, so Forscher, auch in den menschlichen Nahrungskreislauf
Imker in Süd-Frankreich klagen über Totalverlust
Das Pestizid Imidacloprit wird für das Massensterben der Bienen in Süd-Frankreich verantwortlich gemacht, berichtet BBC-News heute, Dienstag. Die Chemikalie hat seither rund 90 Mrd. Bienen getötet. Neben der Katastrophe für die Honigproduktion fürchten Experten auch massive ökologische Probleme durch das Massensterben der Insekten.
Imidacloprit, das auch unter dem Industrienamen Gaucho vertrieben wird, steht schon seit mehrer
Europäische Wissenschaftler erforschen zur Zeit die möglicherweise schädlichen Effekte der Wechselwirkung von Spurenmetallen und gelösten organischen Substanzen (Dissolved Organic Matter, DOM) mit Wasser und UV-Strahlung (ultravioletter Strahlung).
Wenn Spurenmetalle wie Mn, Zn, Cd oder Fe, die aus menschlichen Aktivitäten wie etwa aus Chemieabfällen stammen, in größeren Mengen von Flüssen in küstennahe Zonen transportiert werden, durchlaufen sie häufig komplexe physikalisch-chemische Wech
Verhandlungen über biologische Vielfalt in Malaysia: Öko-Institut e.V. zieht positives Fazit / Agrobiodiversität gewinnt an Bedeutung / Der Handel mit gentechnisch veränderten Nahrungs- und Futtermitteln wird transparenter
Das Öko-Institut e.V. begrüßt die Fortschritte, die in den vergangenen Wochen auf internationaler Ebene zum Thema Agrobiodiversität und zum Handel mit gentechnisch veränderten Organismen erzielt wurden. Am Freitag gingen in Kuala Lumpur die siebte Vertragsstaatenkon
Waldbrände im Amazonas-Gebiet verstärken Wetterturbulenzen und haben globale Auswirkungen, berichten Mainzer Max-Planck-Forscher
Großflächige Brandrodungen überziehen das Amazonasbecken jedes Jahr während der Trockenzeit, insbesondere in den Monaten September und Oktober, mit dichtem Rauch. Erste Ergebnisse von SMOCC (Smoke, Clouds, and Climate), einem internationalen Forschungsprojekt unter Leitung von Prof. Dr. Meinrat O. Andreae vom Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz, zeigen n
Trittin: Sonnenwärme intensiver nutzen
Neues BMU-Förderkonzept zur thermischen Nutzung der Sonnenenergie “Solarthermie2000plus” vorgestellt
Bundesumweltminister Jürgen Trittin hat heute ein neues Konzept zur Förderung der Entwicklung der solaren Wärmegewinnung vorgestellt. “Unser Ziel ist eine möglichst klimaneutrale Wärmeversorgung”, sagte der Bundesumweltminister in Neckarsulm am Standort der größten Solarwärme-Anlage Deutschlands. Mit rund vier Millionen Euro jährlich soll
Ein internationales Team von Forschern isolierte und sequenzierte zwei Gene (DMI1 und DMI3) der Hülsenmodellpflanze „Medicago truncaluta“, die an der Symbiose zwischen Bakterien und Pilzen oder Hülsen beteiligt sind, indem sie es ihnen ermöglichen, Stickstoff aus der Luft zu fixieren und Phosphor aus dem Boden aufzunehmen. Die Proteine, die von den beiden Genen DMI1 und DMI3 kodiert werden, spielen eine Rolle in der intrazellulären Signalisierung, die von den molekularen Signalen der Symbionten ver
Die Kraut- und Knollenfäule (Phytophtora infestans) wird im ökologischen Kartoffelanbau bisher mit Kupferpräparaten bekämpft. Ziel einer Untersuchung der Forschungsanstalt für Agrarökologie und Landbau (FAL) in der Schweiz war es, zu untersuchen, ob diese Kupferpräparate durch Pflanzenextrakte ersetzt werden können. In Frage kommen dafür Extrakte aus chinesischen Heilkräutern mit antibiotischen und fungiziden Eigenschaften. Ein so genannter Halbfreilandtest erlaubt die Untersuchung von Wirkungsdauer
Die Zahl der extensiv gehaltenen Mutterkühe nimmt zu. Die Tiere haben weniger Kontakt zum Menschen. Bei den Tieren kann es zu Angst, Aggression und damit vermehrt zu Unfällen kommen. Wie sich die Mensch-Tier-Beziehung in solchen extensiven Haltungsformen gestaltet, war Gegenstand einer Dissertation an der Universität Göttingen. Dazu wurden Weideversuche mit extensiv gehaltenen Mutterkühen und Färsen durchgeführt sowie die Reaktion von Jungbullen auf Routinemaßnahmen beobachtet, die aus Mutterkuhhal