Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
WWF fordert: Reedereien müssen Öl fachgerecht an Land entsorgen
Jedes Jahr gelangen nach Schätzungen des WWF durch Schiffsunfälle und illegale Einleitungen von Maschinenöl mehr als 100.000 Tonnen Öl in die Nordsee. Meist mit katastrophalen Folgen für die Umwelt: So wurden in den vergangenen Tagen fast 1.000 verölte Vögel an den Stränden der Nordseeküste und der nordfriesischen Inseln angespült. Untersuchungen durch das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) legen nahe, da
UN-Konferenz: Indonesien stellt Brutstätten der Lederschildkröte unter Schutz Die größte Meeresschildkröte der Welt ist vom Aussterben bedroht. Doch jetzt gibt es Hoffnung für die Lederschildkröte, erklärte die Umweltstiftung WWF. Indonesien richtet ein neues Meeresschutzgebiet ein, das mit der Nordküste Papuas auch das wichtigste Brutgebiet des Reptils im Pazifik umfasst. Das gaben Regierungsvertreter heute auf der UN-Konferenz zur Biologischen Vielfalt (CBD) in Kuala Lumpur bekannt,
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG hat an der Universität Bonn eine neue Forschergruppe eingerichtet. Sie geht der Frage nach, warum die vor über 65 Millionen Jahren ausgestorbenen sauropoden Dinosaurier so gigantische Ausmaße annehmen konnten und wie ihre Körper funktionierten. Die Gruppe mit dem Titel “Biology of the Sauropod Dinosaurs: The Evolution of Gigantism” vereint Forscher aus der Paläontologie, Zoologie und Biomechanik von insgesamt acht Universitäten in Deutschland, Österreich und d
Die pazifischen Inseln produzieren weniger als ein Prozent aller weltweiten Treibhausgase, aber sie zahlen die höchste Rechnung dafür. Zu diesem Schluss kommt ein Bericht des South Pacific Regional Environmental Programme SPREP, der in der jüngsten Ausgabe des Pacific Islands Magazine vorgestellt wurde.
Nach Berechnungen des UN-International Panel on Climate Change IPCC wird die Temperatur von 1990 bis 2100 zwischen 1,4 Grad bis 5,8 Grad ansteigen. Die Auswirkungen auf die fragilen In
Weitere Senkung des spezifischen CO2-Ausstoßes bis 2020 um mindestens 15 Prozent – Umweltvorsprung gegenüber Wettbewerbern soll weiter ausgebaut werden
Die Bahn will ihren spezifischen – also auf die Verkehrsleistung bezogenen – Kohlendioxid-Ausstoß bis zum Jahr 2020 um weitere 15 Prozent reduzieren. Das kündigte das Verkehrsunternehmen bei der heutigen Präsentation seines “Klimaschutzprogramms 2020” in Berlin an. Mit diesem anspruchsvollen Ziel will die Bahn ihren Vorsprung als umwe
WWF begrüßt Zusage der indonesischen Regierung, eine Million Hektar Regenwald unter Schutz zu stellen und fordert konkreten Aktionsplan zur Rettung der dort heimischen Arten
In Indonesien sollen noch in diesem Jahr zwölf Waldgebiete unter Schutz gestellt werden, die insgesamt eine Fläche von rund einer Million Hektar umfassen (das entspricht etwa der Hälfte der Fläche von Rheinland-Pfalz). Dies verkündete die indonesische Regierung heute in Kuala Lumpur, Malaysia, auf der bis zum 20.
Im Rahmen der Ausgestaltung des Handels mit Emissionsrechten ab dem 1. Januar 2005 will die Bundesregierung darauf achten, dass der Standort Deutschland für eine effiziente Energieproduktion unter Einfluss von modernen Kohlekraftwerken gesichert und Arbeitsplätze in den energieintensiven Industrien erhalten bleiben. Darauf will die Regierung in der Ausgestaltung des Nationalen Allokationsplans (NAP) für die Emissionsrechte Rücksicht nehmen. Den Verteilungsplan muss sie zum 31. März bei der EU-Kommiss
Britische Forscher des Unternehmens Millenium Chemicals in Grimsby haben jetzt die Anstrichfarbe “Ecopaint” entwickelt, mit der es gelingt Stickoxide abzubauen.
Die Wissenschaftler arbeiten dazu kugelförmige, etwa nur 30 Nanometer große Partikel aus Calciumcarbonat und Titandioxid als Funktionsträger in die auf Polysiloxanen basierende Farbe ein.
Die Schadstoffmoleküle können bei Außenanwendungen in die aufgetragene Farbschicht eindiffundieren und werden durch die TiO2-Partikel un
In Treibstoffen enthaltene Schwefel- und Stickstoff-Verbindungen setzen bei der Verbrennung Schwefel- und Stickoxide frei, die die Umwelt belasten. Daher wird immer größerer Wert darauf gelegt, dass Benzin, Diesel und Kerosin möglichst frei von diesen Stoffen sind. Forscher der University of Michigan haben eine neue Methode entwickelt, um unliebsame Stickstoffverbindungen aus Diesel zu entfernen.
Die klassiche Stickstoffentfernung aus Treibstoffen erfolgt gemeinsam mit der Entschwefelung dur
Nord- und Ostsee sind durch Überfischung, Schadstoffe und Schifffahrt massiv gefährdet. «Die Natur unserer Hausmeere befindet sich weiterhin auf dem Rückzug», heißt es in einem Sondergutachten zum Meeresumweltschutz, das am Dienstag in Berlin an Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) übergeben wurde. Das Gutachten fordert «einschneidende politische Initiativen und grundlegende Korrekturen» etwa in der Fischerei- und Agrarpolitik sowie im Umgang mit Chemikalien.
«Obwohl in den letzten
Wissenschaftler warnen vor drohenden Wasserversorgungsproblemen
Zu den am meisten gefährdeten Regionen der Erde gehören nach Ansicht zahlreicher Experten die Nebelwälder. Die Warnung kommt vom Treffen des World Conservation Monitoring Centre, einer Unterorganisation der United Nations Environmental Organisation UNEP, bei der Convention on Biological Diversity, die derzeit im malaysischen Kuala Lumpur stattfindet. Die Nebelwälder beherbergen nicht nur tausende seltener Tiere und Pflanz
Regierungsvertreter beraten gegen unfreiwillige Importe von Lebewesen
Regierungsvertreter mehrerer Staaten treffen sich diese Woche in London, um über Strategien gegen Bioinvasoren zu beraten. Rund 3.000 verschiedene Tierarten, schätzen Ökologen, werden jährlich in Ballastwassertanks von Schiffen in fremden Häfen ausgespült. Die blinden Passagiere verursachen nach Angaben von Experten in ihrer neuen Umgebung Schäden in Millionenhöhe und sind genauso gefährlich wie Umweltverschmutzung
Wichtiger Laichgrund für Fische geht verloren
Wissenschaftler der University of Exeter haben in einer Studie festgestellt, dass die Rodungen der Mangroven zu großen Verlusten der Artenvielfalt in Riffen führen. Die Mangroven bieten nämlich Fischen und zahlreichen anderen Tieren Schutz vor Fressfeinden, schreiben die Forscher in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Nature.
Das Expertenteam hat küstennahe Korallenriffe und Mangroven in Mexiko und Belize untersucht un
Der Plan soll Umwelttechnologien mit Potenzialen für Innovation, Wachstum und nachhaltige Entwicklung fördern
Die Europäische Kommission hat heute einen ehrgeizigen Aktionsplan verabschiedet, mit dem die Entwicklung und weitere Verbreitung von Umwelttechnologien unterstützt werden soll. Viele neue Umwelttechnologien haben ein großes Potenzial zur Verbesserung der Umwelt und gleichzeitig der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Das Spektrum der Umwelttechnologien reicht von Recyclings
Europäische Wissenschaftler starten das weltweit größte Projekt zur Erforschung des globalen Kohlenstoffkreislaufes
Über 100 europäische Forschungsinstitutionen haben sich vom 19. bis 22. Januar in Spoleto, Italien, getroffen, um “CarboEurope”, das weltweit größte Projekt zur Erforschung des europäischen Kohlenstoffhaushaltes auf den Weg zu bringen. Das vom Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena koordinierte Projekt wird von der Europäischen Kommission von 2004 bis 2008 mit mehr
Im Sprachgebrauch hat das Wort seinen festen Platz. Alle haben eine Meinung dazu, welchen Schaden “die Umwelt” erlitten hat, wie stark sie bedroht ist, inwiefern sie geschützt werden muss und ob sie gar zurückschlägt. Auch wenn stattdessen von Ökosystemen die Rede ist, lassen solche Begriffe wenig davon ahnen, wie vielschichtig und verzweigt das Geflecht von Wechselwirkungen ist, das Mensch, Tier, Pflanze und andere Lebewesen, den Wasserhaushalt, den Erdboden, die Atmosphäre und das Klima miteinander