Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Es klingt wie in einem Horrorszenario: Jüngste Untersuchungen von Mais, Raps und Soja haben ergeben, dass fast zwei Drittel aller Samen Spuren von genmanipuliertem Saatgut enthalten, berichtet die Union of Concerned Scientists UCS. Pikantes Detail am Rande: Auch herkömmliche Lebensmittel sind davon betroffen. Die UCS hatte verschiedene Saatgutproben an unterschiedliche Labors zum Testen verschickt.
Bisher waren die Experten davon ausgegangen, dass maximal ein Prozent des konventionellen Saat
Eine bunte Mischung aus Blütenpflanzen und ihren Besuchern wie Schmetterlingen, Schwebfliegen und Hummeln prägte früher unsere Feldraine. Doch die biologische Vielfalt dieser Lebensräume ist bedroht: Viele der dort typischen Pflanzen- und Tierarten sind nur noch selten anzutreffen. Stattdessen überwuchern vielerorts einzelne Gräserarten die Raine. Als Ursache wird neben Überdüngung der angrenzenden Äcker der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln nicht ausgeschlossen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissens
Artgerechte und umweltschonende Weidehaltung führt zur Erzeugung von Rindfleisch mit verbesserten ernährungsphysiologischen Eigenschaften. Solches mit n-3 Fettsäuren angereicherte Rindfleisch stellt ein gesundes Nahrungsmittel und einen wichtigen Baustein für die Versorgung des Menschen mit essentiellen Fettsäuren dar.
Die Erhöhung des Gehaltes ernährungsphysiologisch wertvoller Fettsäuren im Rindfleisch und die Verbesserung der Fleischqualität für den Verbraucher ist in den letzten
Die volkswirtschaftlichen Kosten von Apfel- und Birnenbäumen, die mit Feuerbrand infiziert sind, sind enorm. Ein Forscher an der TU Wien ist überzeugt, den Feuerbrand mit Genanalyse in den Griff zu bekommen.
Die Folgen einer Grippe-Epidemie sind verheerend, die volkswirtschaftlichen Kosten enorm. Ähnliches gilt für Apfel- und Birnenbäume, die mit Feuerbrand infiziert sind. Hier leiden vor allem die Obstbauern, denn das Gesetz lässt in Österreich derzeit nur eine Alternative zu: Rodung. Für
Die Inseln von Hawaii sind durch einen einzigen Vulkan entstanden – und es entstehen immer noch neue. Erkaltetes Magma bildet ihre Landmasse. Die ältesten der Inseln schmelzen jedoch von unten wieder auf. Ein aus dem tiefen Erdmantel kommender Magmaschlot, auch Plume genannt, schneidet sich durch die feste oberste Erdschicht, die Lithosphäre. Sie bildet den Boden, auf dem wir stehen. An seiner Austrittsstelle entsteht ein Vulkan. Doch nur ein geringer Teil des Plume-Materials wird auf die Erdoberflä
ESCP-EAP-Professorenteam zeigt konkreten Weg zur Klimarettung: Globaler marktwirtschaftlicher Kurswechsel zur Verhinderung der Klimakatastrophe ist unabdingbar nötig! “Nur durch eine Ausweitung und Verbesserung des Europäischen Klimagas-Zertifikatehandels und eine strukturelle Änderung des Kyoto-Protokolls in ein Globales Klimazertifikate System (GCCS) ist der Marsch in die Klimakatastrophe noch zu verhindern!” Das ist die Quintessenz zweier ausführlicher Gutachten für das Umwelt- und Verkehrsminist
US-Forscher: Steigerung der Treibhausgase auf Rekordniveau
Forscher der amerikanischen Regierung haben bestätigt, dass die Kohlendioxid-Werte in der Erdatmosphäre auf ein Rekordniveau angestiegen sind. Die soeben im Wissenschaftsmagazin New Scientist veröffentlichten Daten der US National Oceanic and Atmospheric Administration NOAA bestätigten, dass die CO2-Werte 2003 auf 376 ppm (Teilchen pro Million) gestiegen sind.
Die gesammelten Daten stammen unter anderem vom NOAA-Obse
Wissenschaftler messen in Brasilien mit Forschungsflugzeug „Falcon“ neuen Stickoxid-Spitzenwert
Von einer einzigartigen Kampagne im Süden Brasiliens ist in dieser Woche die “Falcon” des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zurückgekehrt. Das in Oberpfaffenhofen stationierte Forschungsflugzeug hat erstmalig in den Tropen über einem Kontinent einen kompletten Satz von Messdaten über die Zusammensetzung der Atmosphäre im Beriech starker tropischer Gewitter gemessen. Die Mess
Drei Viertel aller Naturkatastrophen hängen direkt oder indirekt mit Wasser und Klima zusammen. Darauf hat die Weltwetterorganisation (WMO) anlässlich des Weltwassertages (22. März) am Freitag in Genf verwiesen. In den vergangenen zehn Jahren waren solche Ursachen zu 90 Prozent Schuld am Tod von Menschen bei Katastrophen. Von 1991 bis 2000 waren im Durchschnitt 210 Millionen Menschen im Jahr von solchen Naturkatastrophen betroffen, sieben mal mehr als von bewaffneten Konflikten.
Die Interna
Wie lange sind Boden und Grundwasser vor Schadstoffen sicher? /
Neue Studie des Öko-Instituts e.V. warnt vor Risiken
Schon seit langem suchen “findige” Geschäftsleute nach Wegen, die umweltgerechte, aber teure Entsorgung von giftigen Abfällen zu umgehen. So geschieht es häufig, dass sie die Abfälle behandeln und dann auf dafür ungeeigneten Deponien oder im Landschafts- oder Straßenbau “verwerten”. Doch wie sicher ist diese Methode auf lange Sicht? Welche Risiken bringt sie mit si
Ein einziger Ausbruch des indonesischen Vulkans Krakatau im Jahre 1883 kostete mehr als 36.000 Menschen das Leben. Merapi ist einer der aktivsten Vulkane Indonesiens und befindet sich in einer der am dichtesten besiedelten Gegenden der Welt.
Beide Vulkane sollen nun als typische Vertreter eines bestimmten Ausbruchsverhaltens in Teilprojekten des Programms “Hochrisikovulkanismus am aktiven Kontinentrand des Sundabogens” (SUNDAARC) aus dem Themenschwerpunkt “Kontinentränder: Brennpunkte im N
Anlässlich des Weltwassertages am 20.03.2004, der unter dem Motto “Wasser und Naturkatastrophen” steht, fordert das Bundesamt für Naturschutz (BfN) eine noch stärkere Verknüpfung von Naturschutz und Hochwasserschutz.
Hochwasser sind heute wie auch in Zukunft unvermeidbar. Aber ihre Häufigkeit und das Ausmaß der Schäden für den Menschen sind auch eine Folge menschlichen Handelns. In der Vergangen-heit wurde vielfach eine Flusspolitik betrieben, ohne die ökologischen Zusammenhänge zu beachten
Schadstoffe in Wurfscheiben können Krebs erzeugen – Westfälische Firma entwickelt umweltgerechte Alternative – “Unterschätztes Problem”
Die runden Wurfscheiben, auf die Jäger und Sportschützen zur Übung zielen, sehen harmlos aus. Doch die so genannten Tontauben haben es in sich. Denn längst bestehen sie nicht mehr aus natürlichem Ton, sondern aus chemischen Verbindungen, die im Verdacht stehen, Krebs zu verursachen und die Gene zu schädigen. Die Firma OSKO aus dem westfälischen Ochtr
Leitstudie berechnet langfristige Abschätzungen zum Ausbau der erneuerbaren Energien bis 2050
Bis 2050 können in Deutschland 65 Prozent des Stromverbrauchs und 50 Prozent des Wärmebedarfs aus erneuerbaren Energien bereitgestellt werden. Das spart im Jahr 2050 mindestens 75 Prozent der Treibhausgasemissionen (gegenüber 2000) ein. Diese ambitionierten Ausbauziele bei den erneuerbaren Energien sind unter Beachtung aller Umwelt- und Naturschutzanliegen realisierbar und zugleich ökonomisch
2003 war klimatisch ein außergewöhnliches Jahr. Viele Insekten reagierten auf die sehr trocken-warmen Bedingungen mit sehr hohen Vermehrungsraten, während die Bäume einer extremen Stresssituation ausgesetzt waren. Erhebungen der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft (BBA) zeigen es deutlich: In vielen Bundesländern vermehrten sich Borkenkäfer ab Juli explosionsartig, aber auch bei verschiedenen Schadschmetterlingen zeichnen sich Massenvermehrungen ab. Drohen jetzt dramatische Wald
WWF warnt zum Tag des Waldes am 21. März, vor negativen Auswirkungen des Jahrhundertsommers 2003 auf die deutschen Wälder
Zum Tag des Waldes am 21. März warnt die Umweltstiftung WWF davor, dass die Wälder in Deutschland weiterhin unter den Folgen des besonders heißen und trockenen Supersommers 2003 leiden werden. Die extreme Witterung in den Sommermonaten des vergangenen Jahres habe dazu geführt, dass das ohnehin angegriffene Immunsystem der deutschen Wälder weiter geschwächt wurde.