Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Viele Landwirte, vor allem in den alten Bundesländern, sind beunruhigt: auf ihren mit Wintergerste bestellten Feldern fallen seit einigen Wochen erschreckend viele, große gelbe Nester mit kranken Pflanzen auf. Die Symptome sprechen für ein bestimmtes Virus, das Gelbmosaikvirus. Unverständlich ist dabei nur, dass Sorten befallen werden, die eine 100%ige Resistenz gegenüber dem Virus aufweisen.
Für Wissenschaftler der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft (BBA) jedoch kommen
PET-Container fördern umweltgerechtes Verhalten
Wo PET-Container stehen, landen leere PET-Flaschen am richtigen Ort. Eine repräsentative Studie im Auftrag von PET-Recycling Schweiz belegt die Signalwirkung der PET-Container. Sobald Sammelbehälter mit dem PET-Logo vorhanden sind, werden sie eifrig genutzt – wo sie fehlen, wandern die leeren PET-Flaschen in den Abfall und an der Wiederverwertung vorbei in die Kehrrichtverbrennung. Dank dem Verein PRS PET-Recycling Schweiz werden jährli
Ohne Bäume trauen sich Hühner nicht raus
Britische Forscher haben das Verhalten von 20.000 Hühnern auf Geflügelfarmen mit Freilandhaltung untersucht. Dabei fanden sie heraus, dass nur etwa 15 Prozent der Tiere auch wirklich im Freien herum laufen. Der Rest hat zuviel Angst den Stall zu verlassen. Sie trauen sich nicht in den offenen Hof.
Die Hühner bleiben lieber im Stall als sich auf die freie Fläche zu wagen. Das meldet der Online-Dienst des Magazins “Nature”. Die Vorst
Automatische Sortieranlage in Essen entspricht derzeitigen Umweltstandards
Testläufe in Sortieranlagen zeigen, dass Maschinen Abfälle inzwischen besser und billiger trennen können als der Mensch: Das Ende des Müllsammelsystems Duales System Deutschland (DSD) mit dem Grünen Punkt sei deshalb absehbar, schreibt das Technologiemagazin “Technology Review” in der April-Ausgabe, die am 18. März erscheint.
Bis zu zwölf Abfallarten müssten die Deutschen derzeit von Hand trennen, so d
Das Eidg. Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF, Davos, stellt neu Hintergrundwissen über Schnee, Naturgefahren und den Lebensraum Alpen in Form eines Newsletters im Internet zur Verfügung
Über zwei Millionen Besuche zählte der Internetauftritt des Eidg. Institutes für Schnee- und Lawinenforschung SLF letztes Jahr: Immer mehr Menschen möchten mehr über unsere Arbeit erfahren. Was machen die Schneeforscher im Sommer? Was tut das SLF im Ausland? Was bedeuten Naturgefahren für die Nat
Ganze 115 g Kot pro Tag fabriziert ein Broiler, was allein für die Produktion in Deutschland mehr als 2 Millionen Tonnen pro Jahr ausmacht. Wie stark dieses mit 33 Millionen kg Stickstoff und 7 Millionen kg Phosphor auf der Umweltseite zu Buche schlägt, und zwar insbesondere hinsichtlich der Belastung bei konventioneller und ökologischer Auslaufhaltung der Tiere, hat nun Frau Dr. Sylvia Kratz, Wissenschaftlerin am Institut für Pflanzenernährung und Bodenkunde der Bundesforschungsanstalt für Landwirt
“Hip”, “cool” und “in” sein: Schon die ersten Vorfrühlings-Sonnenstrahlen verlocken dazu, sich mit frechen Farben, mutigen Mustern und spleenigen Sprüchen zu präsentieren. Aber: Frische Mode hat ihren Preis – auch für die Umwelt. Denn das Bedrucken von T-Shirts oder Hemden war bis jetzt eine äußerst energieintensive Angelegenheit. Die Firma CSC Schäfer aus Radolfzell (Baden-Württemberg) hat mithilfe der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU, Osnabrück) eine neue Presse für den Textildruck entwickelt,
Düngung mit Schwefel erhöht Nährwert und Krankheitsresistenz von Kartoffeln
Gesunde Pflanze, ein Ausdruck mit zwei Aspekten: Gesund für Mensch und Tier, weil nahrhaft, reich an wertvollen Inhaltsstoffen und frei von Schadstoffen oder, weil gesund und frei von Krankheiten und Parasiten.
Wissenschaftler/innen des Institutes für Pflanzenernährung und Bodenkunde der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) in Braunschweig fanden heraus, dass bei Kartoffeln eine gute Vers
Bei großen Feldern unterhalb des Schwellenwertes
Eine spanische Studie zur Koexistenz von gentechnisch verändertem und herkömmlichem Mais hat die Auskreuzungsraten von Bt-Mais in benachbarte Felder untersucht. Das wesentliche Ergebnis: Für die Einhaltung des von der EU vorgegebenen Schwellenwertes von 0,9 Prozent – oberhalb dieser Grenze muss der Mais als gentechnisch verändert gekennzeichnet werden – ist vor allem die Größe des angrenzenden konventionellen Feldes von Bedeutung.
Systeme aus gentechnisch veränderten Pflanzen und dazu passenden Komplementärherbiziden sind wirksame Konzepte zur Bekämpfung von Unkräutern, aber bei Sommerraps und Zuckerrüben schaden sie der Artenvielfalt der Agrarökosysteme. Das war im Kern das Ergebnis einer dreijährigen Anbauversuchs in Großbritannien. Seitdem wird auch in Deutschland heftig über die Schlussfolgerungen diskutiert. bioSicherheit hat dazu ein Gespräch mit Gesine Schütte von der Universität Hamburg geführt.
bioSiche
Harte Umweltauflagen besser als Pfandchaos Alternative zu perspektivlosem Herumbasteln an überholten Vorschriften Wenn der heute von Hessen in den Bundesrat eingebrachte Gesetzentwurf in Kraft tritt, müssen Bier, Limonade, Mineralwasser und Alkoholmixgetränke voraussichtlich zu mehr als zwei Dritteln in Mehrwegflaschen verkauft werden, um einen Einwegzuschlag zu vermeiden. Zu diesem Ergebnis kommt die Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM), die im Auftrag der Arbeitsgemei
Der WWF unterstützt eine von acht Ländern eingeleitete Initiative für die Ausweisung der Ostsee als „Besonders Empfindliches Meeresgebiet“ (PSSA). Dadurch soll ein besserer Schutz vor Schiffsunfällen erreicht werden. Über den Antrag entscheidet Ende März die Weltschifffahrtsorganisation (IMO). Um bei der IMO für den Vorstoß zu werben, hat der WWF eine internationale Internetkampagne gestartet. Mit der Email-Aktion fordert die Umweltorganisation die großen Schiffahrtsnationen auf, dem Antrag der Osts
Deutschland ist einer der forschungsintensivsten Standorte auf dem Gebiet des Ökologischen Landbaus. Auf dem Statusseminar “Ressortforschung für den Ökologischen Landbau 2004” gaben die Bundesforschungsanstalten und Leibniz-Institute im Geschäftsbereich des Bundesverbraucherministeriums (BMVEL) am 5. März 2004 einen Einblick in die Spannbreite ihrer aktuellen Forschungsthemen aus den Bereichen Pflanze, Tier und Mensch. Mehr als 100 Interessierte waren der Einladung der Arbeitsgruppe “Ökolandbau” des
In einem von der EU finanzierten Forschungsprojekt werden geostrophische Winde unter Verwendung von Radiosondendaten untersucht, die an Küstenstationen zur Vorhersage der Wellen- und Temperaturverhältnisse an der Meeresoberfläche gesammelt wurden.
Geostrophische Winde – also solche, die parallel zu Isobaren wehen – gelten als seltenes Phänomen, vor allem deshalb, weil Isobaren nicht immer gerade verlaufen oder unabhängig von anderen Reibungskräften sind. Geostrophische Winde sind nichts Neu
Alljährlich findet am 22. März der Weltwassertag statt. Wasser stellt einerseits ein lebenswichtiges, andererseits aber auch ein lebensgefährliches Element für die Menschheit dar. In diesem Jahr hat die UN “Wasser und Naturkatastrophen” in den Mittelpunkt gestellt, um auf die Folgen der sich weltweit häufenden Naturkatastrophen aufmerksam zu machen. Die Anzahl der folgenschweren Hochwasser war im letzten Jahrzehnt höher als in den Jahrzehnten zuvor. Nur noch wenige Länder sind frei von Hochwasserkata
Schweizer Forscher untersuchten Klima anhand von Baumringen und Bodenproben
Der Sommer 2003 war nach Angaben des Schweizer Wissenschaftlers Juerg Luterbacher von der Universität Bern der heißeste seit 500 Jahren in Europa. Das Temperaturmittel in Europa ist nach Angaben des Forschers im vergangenen halben Jahrtausend gestiegen, berichtet der Wissenschaftler im Fachmagazin Science. Die größte Erwärmung hatten die Experten in den vergangenen 30 Jahren ausmachen können.
Das Fors