Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Krupp-Stiftung fördert internet-gestütztes historisches Informationssystem als gemeinsames Projekt des Instituts für Europäische Geschichte Mainz und der Fachhochschule Mainz
In einem gemeinsamen Projekt erarbeiten das Institut für Europäische Geschichte (IEG) in Mainz sowie das Institut für Raumbezogene Informations- und Messtechnik (i3mainz) der Fachhochschule Mainz ein historisches Informationssystem der deutschen Staatenwelt seit 1815. Die Arbeiten wurden in der Anlaufphase aus F
Das im Fachbereich D, Abt. Sicherheitstechnik angesiedelte Fachgebiet Umweltchemie befasst sich im Besonderen mit dem produktionsintegrierten Umweltschutz. Die damit verbundene Optimierung von industriellen Produktionsverfahren, die unter dem Begriff Prozessbeherrschung die Aspekte betrieblicher Umweltschutz, Qualitätssicherung und Kosten/Effizienz zusammenführt, schließt sowohl die Reinigung von Stoffen, die als „unerwünschte Nebenprodukte“ oder „Verluste“ (Abwasser, Abfall, Abluft) den Prozess ver
Das Wald-Zentrum Westfälische Wilhelms-Universität Münster und der HDH Hauptverband der Deutschen Holz und Kunststoffe verarbeitenden Industrie und verwandter Industriezweige planen eine gemeinsame Studie zur Erstellung einer grundlegenden “Struktur- und Marktanalyse der Forstwirtschaft und der Holz verbrauchenden Industrie in Deutschland” durchzuführen. Grund für diese Studie ist die unbeachtete große volkswirtschaftliche Bedeutung des Clusters Forst & Holz in Deutschland und die daraus resultierend
Naturkalk hilft dem Wald beim Überleben / Bundesweit über 300.000 t Naturkalk zur Waldstabilisierung eingesetzt In Hessen gehen die Bodenschutzkalkungen seit Jahren drastisch zurück. Sie erreichen bei weitem nicht die für eine nachhaltige Forstwirtschaft notwendige Größe. Hessen hat rund 870.000 ha Wald. Unterstellt man einen versauerten Anteil von 60%, errechnet sich eine zu kalkende Fläche von etwa 520.000 ha. Bei einem angenommenen 10jährigen Turnus ergibt sich eine jährlich zu kal
WWF feiert Etappenerfolg im Schutz europäischer Kaltwasserkorallen
Die Umweltschutzorganisation WWF ist erfreut über den Beschluss der europäischen Fischereiminister, Schottlands einzigartige Ansammlung von Kaltwasserkorallen, die Darwin Mounds, nun endlich dauerhaft zu schützen. Der Anfang letzter Woche in Brüssel gefasste Beschluss, die Fischerei mit Bodenschleppnetzen aus den Darwin Mounds komplett zu verbannen, folgt der jahrelangen Lobbyarbeit des WWF und einem Versprechen des B
UNEP: Mindestens 150 Gebiete weltweit bekannt
Mindestens 150 Gebiete auf offener See zählen zu den so genannten “toten Zonen”. In diesen Regionen haben Nährstoffe die Sauerstoffzufuhr quasi unmöglich gemacht. Nach einem heute, Montag, von der UNEP präsentierten globalen Umweltbericht, sind solche Gebiete eine neue Gefahr für Armut, denn die Lebensgrundlage vieler hängt immer noch mit dem Ozean zusammen.
Die “toten Meereszonen” entstehen vor allem durch große Mengen an eingeb
UNEP: Rasante Zunahme von Abfall in isolierten Regionen
Nach Angaben der UNEP sehen sich Inselnationen im Indischen und Pazifischen Ozean sowie in der Karibik immer öfter vor ständig wachsenden Müllbergen. Alleine der Plastikabfall hat sich seit den 90-er Jahren verfünffacht, so die Experten, die zurzeit in Jeju, Korea, beim globalen Jahrestreffen der Umweltorganisation über Problemlösungen diskutieren.
Die fragilen Ökosysteme für Inselbewohner werden durch die zunehmende Me
UFZ-Wissenschaftler entwickeln ein Sanierungsverfahren für eine Arsen-Altlast in Brandenburg
Am 5. April 2004 starten Wissenschaftler des Umweltforschungszentrums Leipzig-Halle im Auftrag der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) ein Pilotprojekt mit dem Ziel, ein genehmigungsfähiges technisches Sanierungskonzept für einen kleinen, beinahe idyllisch anmutenden See bei Annahütte (Brandenburg) mit dem wenig klangvollen Namen Restloch IV zu entwickeln.
Ein dreidimensionales Abbild des Meeresbodens vor der kanadischen Westküste, das Bremer Wissenschaftler unlängst veröffentlichten, hilft ein altes Puzzle zusammenzusetzen. Die Bremer zeigten mit dieser Abbildung wie hoher Flüssigkeitsdruck in den Poren des Bodens die umgebenden Sedimentgesteine auseinanderdrückt. Damit bestätigten sie eine lange gehegte Theorie. Bei diesem Hydraulic-Fracturing genannten Prozess entweicht explosionsartig eine Mischung aus Schlamm, Wasser und Kohlenwasserstoffen, z.B.
BMU fördert klimafreundliche Gewächshausheizung
“Treibhauswärme ohne Treibhauseffekt” ist das Motto eines Pilotvorhabens im niedersächsischen Zetel (Kreis Friesland/Niedersachsen), das Bundesumweltminister Jürgen Trittin mit insgesamt 213.000 Euro aus dem “Investitionsprogramm zur Verminderung von Umweltbelastungen” fördert. Dabei wird die im Grundwasser gespeicherte Erdwärme genutzt, um Gewächshäuser einer Gärtnerei ganzjährig kontinuierlich mit Wärme zu versorgen. Damit kann im Ve
Erde wird immer grüner. UNEP-Bericht warnt jedoch vor knapperen Trinkwasserressourcen
Nach einem veröffentlichten Bericht der UNEP, dem UN-Environment Programme, ist die Erde in den vergangenen 25 Jahren immer grüner geworden. Die internationale Organisation nimmt in dem Bericht aber auch Stellung zu den dringlichsten Umweltproblemen des “Blauen Planeten”.
Satellitendaten beweisen, dass die Erde seit 1982 in ihrer äußeren Erscheinung deutlich grüner geworden ist. “Die Energ
Das Wasser der Weltmeere ist im 20. Jahrhundert nach einer neuen Analyse im Mittel um 1,5 bis 2,0 Millimeter pro Jahr gestiegen. Anders als erwartet stammt der Löwenanteil dieses vorausgesagten, zwischenzeitlich jedoch angezweifelten Pegelanstiegs vom Schmelzwasser der Kontinente. Dagegen spielte die wärmebedingte Ausdehnung der Meere eine deutlich geringe Rolle als prognostiziert. Das berichten Forscher der US- amerikanischen Ozean- und Atmosphärenbehörde (NOAA) und des Labors für Küstenforschung in
“Wir müssen lernen, das Energieeinkommen der Erde für unsere Bedürfnisse zu nutzen. Intelligente Energiepolitik setzt auf einen immer stärker wachsenden Anteil erneuerbarer Energiequellen und sorgt damit für eine dauerhaft gesicherte Versorgung, für den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und für die Förderung modernster Technologie.” – Mit diesen Worten lädt Bundespräsident Johannes Rau vom 2. bis zum 5. Juni in den Garten der Villa Hammerschmidt in Bonn zu einer “Woche der Umwelt” ein. Rund 60
IÖW vergleicht die ’wahren’ Kosten der ökologischen und der konventionellen Schweinemast
Die konventionelle Schweinemast verursacht durch Umweltschäden deutlich höhere gesellschaftliche Kosten als die ökologische. Dies ist das Ergebnis einer heute in Berlin vorgestellten Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW). Würden diese Kosten nicht wie bisher von der Allgemeinheit getragen, sondern den Verursachern direkt angelastet, müsste jedes konventionell erzeugte M
Forscher des Bayerischen Geoinstituts der Uni Bayreuth haben ein Modell entwickelt, mit dem sich der allgemeine Oxidationszustand des Erdmantels erklären läßt, worüber in der neuesten “nature”-Ausgabe berichtet wird.
Der eisenreiche metallische Erdkern wird von dem silikatischen Erdmantel umgeben. Eisen (Fe) ist nicht nur der wichtigsten Bestandteil des Erdkerns, sondern ist auch in großen Mengen in den silikatischen Erdmantelgesteinen vorhanden, allerdings normalerweise nicht als me
In-situ-Sensor der spürt kleinste Verunreinigungen im Wasser auf
Europäisches Forschungsprojekt unter Leitung der TU Berlin
Weder mit illegaler Müllentsorgung noch mit Übermut hat es zu tun, wenn Heinz-Detlef Kronfeldt und sein Team vor der bretonischen Atlantikküste Hightech über Bord werfen. Im Gegenteil. Die Forscher vom Optischen Institut der TU Berlin werfen sehr gezielt Gerät ab, um der chemischen Verschmutzung der Meere auf die Spur zu kommen. In Zusammenarbeit mit Forsche