Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Herpes bei Schildkröten, Stress bei Austern
Eine Langzeitstudie der Cornell University und des National Center for Ecological Analysis and Synthesis (NCEAS) belegt die Zunahme von Krankheiten bei den meisten Arten von Meeresorganismen. Die Studie zeigt, dass vermehrt Krankheiten bei Meeresbewohnern wie Säugetieren, Weichtieren und Seeigeln, jedoch nicht Fischen, auftreten. Grund hierfür ist jedoch nicht die Abnahme der Krankheiten bei Fischen, sondern die Abnahme der Fischbestände se
Experten warnen vor globalem Handel mit Lebewesen
Anders als bisher angenommen sind nicht Organismen aus Ballastwassertanks die größten Gefahren für die amerikanischen Gewässer, sondern der Menschen, der sich Pflanzen und Tiere in seinem Heimaquarium oder Gartenteich hält. Zu diesem Schluss kommt ein Forscherteam im Fachmagazin “Frontiers in Ecology and the Environment”, berichtet die Ecological Society of America im Wissenschaftsmagazin Sciencedaily.
Wasserhyanzithen sind p
Gewaltiger Anstieg des Meeresspiegels erwartet
Nach einer im Wissenschaftsmagazin New Scientist vorgestellten Modellstudie des Klimatologen Jonathan Gregory ist das Inlandeis der Insel Grönland im Schmelzen begriffen. Bis das gesamte Eis abgeschmolzen ist, werden allerdings mindestens 1.000 Jahre vergehen. Dann wird der Meeresspiegel global allerdings um etwa sieben Meter ansteigen.
Grönland, die größte Insel der Erde, verfügt über die zweitgrößte Inlandseismasse. Die Ausmaß
Eine neue Forschergruppe entwickelt jetzt alternative Modelle der Tierhaltung für das bedrohte Steppen-Ökosystem der Inneren Mongolei. Durch die Überweidung der dortigen Flächen wird der Boden zerstört. Eine Folge sind riesige Sandstürme. Die neuen Modelle werden am Ende des Projekts der Politik zur Verfügung gestellt: Koordinator ist der Kieler Agrarwissenschaftler Professor Dr. Burkhard Sattelmacher. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) stellt für die ersten drei Jahre des insgesamt sechsjähri
Jürgen Trittin fördert Pilotprojekt in Nordrhein-Westfalen
Bundesumweltminister Jürgen Trittin stellt für ein neuartiges Verfahren in der Leiterplattenindustrie insgesamt rund 190.000 Euro aus dem “Investitionsprogramm zur Verminderung von Umweltbelastungen” zur Verfügung. Im Rahmen des Vorhabens der RUWEL AG aus dem nordrhein-westfälischen Geldern werden Platinen emissionsfrei und in einem geschlossenen Kreislauf durch Ätzen von Kupfer hergestellt.
“Das Pilotprojekt zeigt e
Deutsche Forschungsgemeinschaft beauftragte Leipziger Meteorologen mit Modellrechnungen
Es ist schon komfortabel, im Auto nicht Karten entfalten und Atlanten wälzen zu müssen, sondern lediglich der Stimme zu folgen, die ansagt, wohin der richtige Weg führt. Nur manchmal stolpert auch das beste Navigationssystem, Sender und Empfänger “sehen” sich für Sekunden nur unscharf. Dann haben die Ereignisse in der Atmosphäre die Verbindung zwischen Satelliten und Auto beeinflusst. Die Meteorol
Europa weit weniger betroffen als Nordamerika
Bis zum Jahr 2050 könnten Städte an der amerikanischen Ostküste von einer Dürre betroffen sein. Als Grund hierfür wird im New Scientist die Erderwärmung genannt. Im Zuge der Eisschmelze werde es zwischen Seattle und Los Angeles um rund 30 Prozent weniger Regen geben. Betroffen könnten davon Regionen bis hin zu den Rocky Mountains sein. Bis zu 50 Prozent des Treibeises in arktischen Gewässern könnte auf Grund von Temperaturanstiegen in den
Faltblatt “Leitlinien Integrierte Borkenkäferbekämpfung” der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft(BBA)
Der moderne integrierte Waldschutz setzt darauf, Schäden in den Wäldern durch Vorbeugung, Überwachung und – wenn nötig – eine gezielte Bekämpfung einzudämmen. Wälder haben einen besonderen Wert für unsere Gesellschaft, so dass synthetische Pflanzenschutzmittel grundsätzlich als letztes Mittel angewendet werden. Auch beim Borkenkäfer gibt es eine Reihe von Maßnahm
Auch im ökologischen Landbau wird Weizen mit engem Reihenabstand angebaut. Durch die stickstofflimitierten Anbaubedingungen lassen sich jedoch häufig nicht ausreichende Backqualitäten erzielen. In viehlosen Ökobetrieben ist das Problem aufgrund fehlender Futterleguminosen als Vorfrucht und stickstoffhaltiger organischer Dünger aus der Tierhaltung noch gravierender. Eine Vergrößerung der Reihenweite kann dieses Problem lösen.
Im Rahmen eines von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernäh
Biosphärenreservat und ZALF stellten Forschungsergebnisse zur Entwicklung des Wasserhaushaltes im Spreewald bis 2050 vor
Mit möglichen Auswirkungen des globalen Wandels auf den Wasserhaushalt, die Ökologie und Nutzung des Spreewaldes beschäftigte sich ein Workshop am 6. April in Lübbenau, zu dem das Biosphärenreservat Spreewald und das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschafts- und Landnutzungsforschung (ZALF) e.V. eingeladen hatten.
Vorgestellt wurden Ergebnisse von Untersuchun
Nachhaltiger Hochwasserschutz mit Methoden der Geophysik
Da kann der Boden noch so fruchtbar sein: Wenn seine Durchlässigkeit und das Wasserrückhaltevermögen nicht in optimalem Verhältnis stehen, ist er Erosion und Überflutung schutzlos ausgeliefert.
Lässt sich durch gezielte Bodenbearbeitung der “Schwammeffekt” des Bodens verbessern? Eine Frage, die sich nach der Elbeflut 2002 besonders das Land Sachsen stellt. Damals traf die Flutwelle aus Tschechien mit andauerndem Starkr
Wissenschaftler des Instituts für Zoo- und Wildtierforschung suchen nach Ursachen für den Rückgang der Hasenpopulation
Der Hase schreit. Seine Stimme ist verblüffend laut, sie dringt durch Mark und Bein. Doch davon können sich die Wissenschaftler nicht stören lassen. Mit angespannter Miene, aber doch routiniert, legen sie dem gefangenen Wildtier ein Halsband um. Daran befestigt ist ein winziger Funksender. Die Aktion muss rasch gehen, denn der Stress für den Hasen soll so gering wie m
Was haben Raps und Wollschafe gemeinsam? Beide haben einen hohen Bedarf an Schwefel. Raps wegen seines hohen Eiweißgehaltes, Wollschafe, weil Wolle reich an schwefelhaltigen Keratinfasern ist. Und diese bestimmen in hohem Maße die Qualität der Wolle. Als Folge der vor 25 Jahren begonnenen Einführung von Rauchgasentschwefelungsmaßnahmen in Kraftwerken und der Entwicklung schwefelarmer Treibstoffe stellt Schwefelmangel in Nordeuropa mittlerweile die häufigste Ernährungsstörung an Kulturpflanzen, zu de
Gefahr für Umwelt, Landwirtschaft und Trinkwasserversorgung
Große Teile Australiens drohen zunehmend zu versalzen. Betroffen davon sind nicht nur die Landwirte, sondern auch die urbane Bevölkerung, denn die Trinkwasserversorgung steht auf dem Spiel. Daneben sind von der Versalzung auch Flüsse und andere Gewässer bedroht, berichtet BBC-Online.
Begonnen hat die Versalzung am Fünften Kontinent mit der Einschleppung europäischer Saaten, deren seichte Wurzelspitzen nicht den Wass
Eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern an Bord des Forschungsschiffes “Polarstern” des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) hat in einem kürzlich beendeten Experiment im Südatlantik nachgewiesen, dass eine durch Eisendüngung erzeugte Algenblüte Kohlendioxid aus der Atmosphäre in die Tiefsee “transportiert”.
Zusätzlich hat die Blüte das Wachstum von Algen fressenden Planktontieren wie Ruderfußkrebsen und Krill gefördert. Diese Tiere werden als Grundl
Feinstpartikel und Aerosole können nicht entfernt werden
Experten bezweifeln die Sinnhaftigkeit einer gesetzlichen Einbaupflicht von so genannten Partikelfiltern für Dieselmotoren, denn bei den derzeit auf dem Markt befindlichen Partikelfiltersystemen wird die Abscheidewirkung betreffend der Feinststaubpartikel oder Aerosole maßlos überschätzt. Die Hersteller solcher Partikelfiltersysteme hätten offensichtlich die ihnen bekannten Zusammenhänge nicht eindeutig offen gelegt, kritisiert