Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Anlässlich der Ausstellung ’’In die Tiefe gehen’’ laden wir zu einer Presseführung ein. Wir stellen Ihnen die drei Exponate vor, die für unsere Umwelt von außerordentlicher Relevanz sind.
Prima Klima -Treibhausgase in den Untergrund
In Getränken aller Art ist es prickelnder Zusatz – in der Atmosphäre trägt es maßgeblich zu dem berühmten Treibhauseffekt bei. Die Rede ist von Kohlendioxid (CO2), einer gasförmigen Verbindung mit vielen Gesichtern.
Es gilt heute als bewiesen
Eindeutiger Beleg für Klimawandel
Das dramatisch fortschreitende Abschmelzen der Gletscher in den Alpen ist ein wichtiger Beleg dafür, dass die Veränderung unseres Klimas bereits Realität ist, meinte heute, Donnerstag, der deutsche Bundesumweltminister Jürgen Trittin. Bereits neun von zehn Alpengletschern sind in den vergangenen Jahrzehnten um mehr als die Hälfte geschmolzen. Wo bis vor wenigen Jahren Gletschereis lag, findet man häufig nur mehr Geröllhalden.
Einen Klim
Bundesamt für Naturschutz startet Modell-Projekt
Der Präsident des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Professor Dr. Hartmut Vogtmann, gibt heute den Startschuss für ein Modellvorhaben zum Erhalt wertvoller Lebensräume im Kreis Darmstadt-Dieburg und auf dem Gebiet der Stadt Darmstadt. Das BfN fördert das Projekt mit Mitteln des Bundesumweltministeriums und stellt dafür in den nächsten vier Jahren insgesamt 1,16 Mio. Euro bereit. Der Landkreis Darmstadt-Dieburg ist Träger des Hauptvor
Kooperative Entwicklung eines Gewässerinformationssystems im Auftrag von Baden-Württemberg, Thüringen und Bayern.
“Umweltschutz ist Ländersache” – so steht es sinngemäß in Artikel 75 des Grundgesetzes. Da sich Luft und Gewässer naturgemäß nicht nach Ländergrenzen richten, resultieren daraus Probleme bei übergreifenden, fachlichen Fragen und Aufgaben. Die neueren EU-weiten Umweltrichtlinien (z. B. die Europäische Wasserrahmen-richtlinie) orientieren sich zunehmend an den natürlichen U
Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) hat jetzt ein integriertes Verbundprojekt “Energiemais” aufgelegt. Innerhalb der nächsten drei Jahre sollen spezielle Maishybriden mit hohen Trockenmasse-Erträgen und darauf abgestimmte, hinsichtlich Natur- und Umweltschutz optimierte Anbauverfahren entwickelt werden.
Mais weist in den gemäßigten Klimazonen bereits jetzt das höchste Trockenmasse-Ertragspotenzial aller etablierten Kulturpflanzen auf und zählt damit zu den interessantesten Energi
Ein neuer Computercode, der im Rahmen eines EESD-Projektes entwickelt wurde, wird zur genaueren Bestimmung tragender Substanzen in der Atmosphäre beitragen. Bei diesem Projekt liegen Daten zugrunde, die mit Hilfe der MIPAS-Instrumente an Bord von Envisat gewonnen wurden.
Informationen über die Konzentration unterschiedlicher chemischer Substanzen sind die Voraussetzung für das Verständnis von Problemen wie zum Beispiel dem Abbau der Ozonschicht und dem Klimawandel. Mit traditionellen Metho
Das im Herzen von Eurasien gelegene Uralgebirge bzw. der Ural blickt auf lange Geschichte zurück und hat die zweithöchste Bevölkerungszahl des Landes. Diese Region wird durch ein schnelles Wirtschaftswachstum charakterisiert, das zum Großteil auf den Erzvorkommen beruht, die zwar nicht riesig, dafür aber unerschöpflich sind. Um die nachhaltige Entwicklung dieser Region gewährleisten zu können, muss ein umfassender sozialer, wirtschaftlicher, ökologischer und rechtlicher Rahmen geschaffen werden.
Energieagentur legt Zwischenbericht zur Exportinitiative vor
Die Exportinitiative Erneuerbare Energien unter der Federführung der Deutschen Energieagentur (dena) ist auf einem guten Weg. Die Strukturierung des heimischen Marktes und der internationalen Zielmärkte sei abgeschlossen. “Jetzt geht es daran, die Potenziale optimal auszunutzen”, gab dena-Geschäftsführer Stephan Kohler bei einer Pressekonferenz heute, Dienstag, in Berlin die Marschroute vor. Die Nachfrage nach deutschen
DEG finanziert Pilotprojekt im Rahmen des Public-Private-Partneship-Programmes der Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) mit.
230 Kreuzschiffe befahren zwischen Luxor und Assuan den Nil. Die durchschnittliche Abwassermenge liegt bei 40 Tonnen pro Schiff und Tag. In einer Pilotanlage wird derzeit getestet wie Abwässer so geklärt werden können, dass sie anschließend zur Bewässerung landwirtschaftlicher Nutzflächen eingesetzt werden können. Das be
Das weltweite Aktionsprogramm ist ein wesentlicher Erfolg der Internationalen Konferenz fuer Erneuerbare Energien – renewables 2004, die im Juni in Bonn stattgefunden hat. Dem Aufruf der Bundesregierung sind zahlreiche Regierungen, internationale Organisationen, Finanzierungsinstitutionen, Unternehmen, Verbaende und Nichtregierungsorganisationen gefolgt. Sie haben damit ihre Bereitschaft untermauert, erneuerbare Energien durch Aktionen und freiwillige Verpflichtungen in den naechsten Jahren zu foerd
Marsoberfläche im Maßstab 1:200.000
Das Institut für Geodäsie und Geoinformationstechnik (IGG) der TU Berlin arbeitet derzeit am Vorhaben “Software Development and Technical Support for Cartographic Data Processing”. Mit der Software “PIMap” werden dabei Bilddaten ausgewertet, die die hochauflösende Stereokamera HRSC (High Resolution Stereo Camera) aus etwa 250 Kilometern Höhe vom Mars aufnimmt.
Die Besonderheit der Software besteht darin, dass der Prozess der Kartenerstel
Das JLMD-System: Sicheres Entleeren gesunkener Tankschiffe
Einfache Vorinstallation und hohe Effektivität erleichtern Einsatz
Die Bilder der letzten Öltanker-Havarie sind noch im Gedächtnis: Unzählige Strände an der spanischen und französischen Atlantikküste wurden durch Öl aus dem Tanker “Prestige” verseucht. Der ökologische Schaden ist unermesslich.
Aus Frankreich kommt jetzt von der JLMD Ecologic Group ein neues Evakuierungssystem, das die Ausmaße von Umweltvers
Sonderforschungsbereich für vier Jahre verlängert
Zur Erforschung geologischer Prozesse an Kontinentalrändern wurde Kieler Geowissenschaftlern erneut ein vierjähriges Großforschungsprogramm bewilligt. Dabei handelt es sich um die zweite Phase des sogenannten Sonderforschungsbereichs (SFB) 574, der vom 1.07.2004 bis zum 30.06.2008 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit 5,783 Mio. Euro unterstützt wird. Der SFB, ein Forschungsverbund von Wissenschaftlern des Instituts für
Nachteilige Entwicklung für die Vermarktung hochwertiger Nahrungsmittel
Deutsche KonsumentInnen sind knauseriger geworden, wenn es um das Essen geht. Während sich die Gesamtausgaben für privaten Konsum von 1962/63 bis zum Jahr 2000 verdoppelt haben, gaben sie im Jahr 2000 davon durchschnittlich nur noch 16 Prozent für Lebensmittel und Essen außer Haus aus, halb soviel wie 1962/63. Das haben WissenschaftlerInnen aus dem analysiert und die Ergebnisse im jetzt veröffentlichten Diskussio
WWF lobt weltgrößtes Netzwerk strikter mariner Schutzgebiete als globales Modell
Das größte Korallenriff der Erde, das australische Great Barrier Riff, wird endlich umfassend geschützt: Dieses Weltnaturerbe wird heute zum weltgrößten Netzwerk mariner Schutzzonen und damit für die Fischerei auf rund einem Drittel der Fläche zur Tabuzone, damit der Aufzuchtsraum der Fische und damit ihr Bestand erhalten bleibt. Die Umweltschutzorganisation WWF hatte sich vier Jahre lang für dieses Zi
Der Naturschutzbund NABU hat eine weltweite Erfassung der Weißstorchbestände gestartet.
Mit dem Internationalen Weißstorchzensus, so die offizielle Bezeichnung dieses einmaligen Forschungsprojektes, sollen in diesem und kommenden Jahr verlässliche Daten über die weltweite Populationsentwicklung dieses beliebten Großvogels ermittelt werden. “Ein aktueller Überblick ist notwendig, um die erfolgreiche Schutzarbeit der letzten Jahre effektiv fortzuführen”, sagte Projektleiter Kai-Micha