Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Umweltzentren des Handwerks treffen sich in Osnabrück – “Handwerk entscheidet täglich über Umweltschutz” – Rund 140 Projekte gefördert
Über 846.000 Handwerksbetriebe gibt es in Deutschland. “In jedem dieser Betriebe entscheiden Mitarbeiter täglich mit über den Umweltschutz”, so Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), heute beim Treffen der Umweltzentren des Deutschen Handwerks in Osnabrück. “Um durch ihre Arbeit und die Beratung der Kunden de
Bei der Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln sind strenge Auflagen für die Einhaltung von Mindestabständen zu Gewässern und anderen sensiblen Flächen einzuhalten. Landwirte und Lohnunternehmer, die gegen diese Regelungen verstoßen, begehen eine Ordnungswidrigkeit und müssen mit empfindlichen Geldstrafen rechnen. Ein neues Computerprogramm bietet die Möglichkeit, die erforderlichen Mindestabstände zu berechnen. Der Abstandsmanager Pflanzenschutz kalkuliert für landwirtschaftliche Kulturen in Abhäng
Die Natur der Kosten oder: Wann kauft Bill Gates die Sonne?
Prof. Dr. Arno Gahrmann (Hochschule Bremen) veröffentlicht Monographie mit überraschenden und provokanten Thesen.
Können Kosten eine Natur haben? Führt die Überschrift zu dieser Frage, hat sie schon ihren Zweck erfüllt, nämlich das Augenmerk auf den Kostenbegriff zu lenken. Wenn Betriebe geschlossen, Mitarbeiter entlassen und um des “Standortes Deutschland” willen Feiertage gestrichen werden, wenn 50 Cent zu viel sind,
Startschuss für Energie sparendes Konzept des Klimahauses Bremerhaven – Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert Projekt mit 92.000 Euro.
Wie ist das Wetter am Nordpol? Was gibt es Neues aus der Klimaforschung? Die interaktive Erlebnisausstellung Klimahaus Bremerhaven 8 Grad Ost will diese Fragen auf über 11.000 Quadratmetern beantworten. Auf einer inszenierten Reise auf dem 8. Längengrad rund um den Globus sollen die Besucher ab Sommer 2006 hautnah erleben, wie sich heiße Wüsten
Kabinett beschließt neue Großfeuerungsanlagenverordnung
Das Bundeskabinett hat heute auf Vorschlag von Bundesumweltminister Jürgen Trittin eine Neufassung der Großfeuerungsanlagenverordnung aus dem Jahre 1983 beschlossen. Die Novelle setzt die europäische Großfeuerungsanlagen-Richtlinie von 2001 um. Sie gibt Betreibern und Behörden Rechts- und Planungssicherheit bei der Anlagengenehmigung und stärkt den Schutz der menschlichen Gesundheit. Über die Verordnung, der der Bundesrat mit ein
Strategische Umweltprüfung beschlossen
Das Bundeskabinett hat heute den von Bundesumweltminister Jürgen Trittin vorgelegten Entwurf eines Gesetzes zur Einführung der Strategischen Umweltprüfung beschlossen. Nach dem Gesetz sollen bestimmte Pläne und Programme zukünftig einer systematischen und vertieften Überprüfung ihrer Auswirkungen auf die Umwelt unterzogen werden. Damit soll sichergestellt werden, dass nachteilige Umweltauswirkungen einer Planung bereits frühzeitig im Planungsproz
Anhörung über neues Fluglärmgesetz Mitte September
Das Bundesumweltministerium hat den Referentenentwurf eines Gesetzes zur Novellierung des Fluglärmgesetzes an Länder und Verbände versandt und damit das Beteiligungsverfahren zu dieser Neuregelung eingeleitet. Mit der Neufassung des Fluglärmgesetzes will Bundesumweltminister Jürgen Trittin den Anspruch der Flughafenanwohner auf effektiven Lärmschutz stärken. Zudem soll das Gesetz für eine vorausschauende Siedlungsplanung in lärmbelast
Inzwischen in fast allen Weinbaugebieten Deutschlands bekannt, sind es in erster Linie die Reben der qualitativ hochwertigen Steillagen an Mosel, Rhein und Nahe, in denen die Schwarzholzkrankheit (Bois noir) auftritt. Oft sind 20 – 30 % der Reben befallen. Von einem Totalausfall spricht man bei einem Befall ab ca. 70 % der Reben.
Ein ausführliches Faltblatt der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft (BBA) beschreibt die meist im Spätsommer sichtbaren Symptome an den Blätte
Dudenhausen: „Für Ostdeutschland neue Arbeitsplätze in der Raumfahrt“
Die Finanzierung des RapidEye-Systems für die Erderkundung steht. Der Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Wolf-Dieter Dudenhausen, lobte das Konzept des nationalen Raumfahrtprojekts in öffentlich-privater Partnerschaft am Montag in Berlin als zukunftsweisend. „Mit der bedeutenden Investition werden in Ostdeutschland zukunftssichere Arbeitsplätze in der Raumfahrt geschaffen.“
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Neuartiges Messsystem des Forschungszentrums Karlsruhe überwacht die Dichtigkeit stillgelegter Deponien / Erster großflächiger Einsatz auf Hausmülldeponie im Landkreis Rastatt
Stillgelegte Deponien müssen in Deutschland gegen das Eindringen von Niederschlagswasser nachhaltig abgedichtet werden, um ein Auswaschen von Schadstoffen in die Umwelt zu verhindern. Zur Überwachung der Dichtigkeit von Deponien haben Wissenschaftler des Forschungszentrums Karlsruhe den Feuchtesensor TAUPE entw
Fliegen belastet das Klima wie keine andere Art der Fortbewegung. Aber nicht jeder kann oder will auf einen Flug verzichten, auch wenn er weiß, dass er damit zur Klimaerwärmung beiträgt. Manch umweltbewusster Fluggast wäre sicher zu einem freiwilligen finanziellen Ausgleich seines CO2-Kontos bereit, wenn es denn einen praktikablen Weg dazu gäbe. Ihnen kann jetzt geholfen werden, denn seit heute gibt es “atmosfair”, eine Initiative zum klimaneutralen Fliegen, die von der Umweltorganisation Germanwatch
Die Dosis macht das Gift – diese alte Paracelsus-Weisheit gilt auch für’s Düngen: Bei permanentem Nährstoff-Notstand verkümmern Veilchen und Ficus, zuviel Dünger kann der grünen Pracht sogar vollends das Garaus machen. Agrarwissenschaftler der Universität Bonn haben nun einen neuartigen Dünger zum Patent angemeldet, der nicht nur Pflanzenliebhabern ohne den sprichwörtlichen “Grünen Daumen” helfen soll. Ein auf die Kultur abgestimmtes Depot gibt über viele Monate hinweg immer die passende Nährstoff-M
Forscherteams des CNRS (französisches Zentrum für wissenschaftliche Forschung) und des CNES (Französisches Raumfahrtforschungszentrum) haben am 8. Juni 2004 in Banyuls-Sur- Mer (östliche Pyrenäen) die ersten Versuche mit einem neuartigen Wetterballon, dem sogenannten „Aéroclipper“, durchgeführt. Ziel war es, eine gleichzeitige Studie der Meeresoberfläche und der unteren Schichten der Atmosphäre zu erlauben. Der mit Helium gefüllte Ballon zieht einen 25 Meter langen Windsack, welcher die verschiedenen
Die Europäische Kommission hat die neusten Ergebnisse der EU-finanzierten Initiative EPICA (European Ice Core Project in Antarctica) vorgestellt.
Wissenschaftler aus 10 europäischen Ländern (Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Italien, Niederlande, Norwegen, Schweden, Schweiz und Vereinigtes Königreich) haben eine 3 Kilometer tiefe Bohrung in den antarktischen Eisschild getrieben und einen 740.000 Jahre alten Bohrkern gewonnen. Es ist die älteste Eisprobe, an der bisher die K
Die Lederschildkröte (Dermochelys coriacea) ist die beeindruckendste Meeresschildkröte. Sie ist jedoch gefährdet, sobald sie in Fischereigebiete kommt, da sie von Netzen oder Angelhaken gefangen werden kann. Für die Lederschildkröten des Pazifiks konnte man Wanderkorridore ausmachen, die Schutzmöglichkeiten eröffnen. Dank der Bemühungen des CNRS und von Forschern des CLS in Frankreich kann heute die Kartographie der Lederschildkrötenbewegungen im atlantischen Ozean (wo sich ihr letzter Laichort befin
Verkehrsminister Manfred Stolpe soll französischem Beispiel folgend Anreize zum Kauf verbrauchsarmer Pkw schaffen. Die vom französischen Umweltminister Serge Lepeltier geplante Sondersteuer auf Autos mit hohem Kraftstoffverbrauch ist nach Ansicht der Deutschen Umwelthilfe e. V. eine “Steilvorlage für die deutsche Verkehrspolitik. In einer gemeinsamen deutsch-französischen Initiative der Regierungen sollte der europäischen Automobilindustrie die dringend notwendige Orientierung für die