Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Die Bundesregierung geht davon aus, dass langfristig mehr als zehn Prozent des Primärenergiebedarfs Deutschlands über Biomasse gedeckt werden kann. Eine zentrale Rolle spielt dabei das Biogas, aus dem sich Strom und Wärme, aber auch Kraftstoff gewinnen lässt. Um das Potenzial dieser umweltfreundlichen und regenerierbaren Energieform auszuschöpfen, bedarf es aber noch erheblicher Forschungsanstrengungen. Problemfelder sind zum Beispiel unerwünschte Beistoffe wie Spurengase oder die noch nicht befried
Hängen Klimawandel und extreme Hochwasser zusammen?
1993 bricht der Rhein wieder einmal alle Rekorde: berstende Dämme und Deiche, überflutete Straßen und Plätze, vollgelaufene Keller. Die Schäden gehen in die Milliarden. Schnell ist das Ereignis von 1993 zum “Jahrhunderthochwasser” gekürt, doch schon 1995 stellt erneut ein Hochwasser alles bisher Dagewesene in den Schatten. Ende Januar erreicht der Rhein am niederländischen Grenzpegel von Lobith eine Rekordhöhe von 16,68 Metern. Natü
Landwirtschaft hat Vorrang vor Artenschutz
Die Savanne Brasiliens verschwindet schneller als die Regenwälder, ist das Ergebnis eines Berichts der Umweltschutzgruppe Conservation International. Ohne drastische Einschränkung der Rodungen wird das Weideland bis 2030 verschwunden sein.
Jedes Jahr werden 20.000 Quadratkilometer der Savanne zerstört, um Raum für den Anbau von Kulturpflanzen wie Soja, Weizen und Baumwolle zu schaffen. Die Savannenregion, auch Cerrado genannt, ist d
USA weiterhin Nummer Eins bei Umweltverschmutzung
Die Brandrodungen im Amazonas haben Brasilien unter die Top-Ten der globalen Umweltverschmutzer gereiht. Zu diesem Schluss kommen internationale Wissenschaftler, berichtet das Environmental News Network ENN. Die größten Umweltverpester bleiben allerdings die USA, die für 25 Prozent aller ausgestoßenen Treibhausgase verantwortlich sind. Dagegen kommt Brasilien global nur auf drei Prozent.
Mit der Feststellung, dass der größte
Die Förderung landwirtschaftlicher Biogasanlagen in Bayern wird neu ausgerichtet. Das teilte Landwirtschaftsminister Josef Miller in München mit. Danach erhalten Landwirte für den Bau von Biogas-Anlagen künftig einen Zuschuss bis zu 20 Prozent bei einem zuwendungsfähigen Investitionsvolumen von bis zu 100 000 Euro. Maximal können im Rahmen des Agrarzuschussprogramms (AZP) 20 000 Euro pro Förderfall ausbezahlt werden. Die im Vergleich zum bislang geltenden Agrarinvestitionsförderprogramm (AFP) einfach
In der europäischen Landwirtschaft werden große Wassermengen für die Bewässerung von Feldern verbraucht. Bei der Verwendung von weniger fortschrittlichen Bewässerungsmethoden haben die Verantwortlichen mit Problemen wie Abfluss aus dem Mutterboden und Wasserabfällen zu kämpfen. Weil in vielen Gebieten die für die Bewässerung geeigneten Wasservorräte sehr knapp sind, muss die Landwirtschaft für eine Optimierung des Gesamtprozesses angemessene Bewässerungsmethoden erforschen.
Mit der Absicht
Mehrheit für Pro-Walfang-Länder wäre ein „Drama für die grauen Riesen“
Der WWF kritisiert die passive Haltung vieler europäischer Länder beim internationalen Walschutz. Zwar spricht sich die Europäische Union für den Schutz der Meeressäuger aus. Doch nur 14 der 25 EU-Staaten sind bisher der seit Montag morgen im italienischen Sorrent tagenden Internationalen Walfang Kommission (IWC) beigetreten – es fehlen Griechenland, Luxemburg und neun Beitrittsländer. „Zu viele Staaten schauen dem
Korallenriffe sind weltweit in kritischem Zustand – diese Botschaft brachte Dr. Helmut Schuhmacher, Professor für Hydrobiologie an der Universität Duisburg-Essen auf dem Campus Essen, vom zehnten “International Coral Reef Symposium” in Okinawa mit.
Schuhmacher war als Vorstandsmitglied und nationaler Repräsentant der “International Society for Reef Studies” bei dem alle vier Jahre stattfindenden “Gipfeltreffen” der Korallenriff-Wissenschaftler.
In den vergangenen zwanzig Jahren se
Trittin: per Mausklick zur Einfuhrgenehmigung für geschützte Tier- und Pflanzenarten. “CITES-online” als Pilotprojekt der “e-Government-Initiative” der Bundesregierung gestartet
Bundesumweltminister Jürgen Trittin und der Vize-Präsident des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Rudolf Ley, haben heute das Projekt “CITES-Online” gestartet. Damit wird das Genehmigungsverfahren zur Ein- und Ausfuhr von Tier- und Pflanzenarten, die nach dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) gesch
Sensoren, digitale Bildverarbeitung und moderne Softwarelösungen tragen dazu bei, dass auch Agrarflächen immer präziser und effizienter bewirtschaftet werden können. Wie das geht, darüber berichtet der ForschungsReport, das Wissenschaftsmagazin des Senats der Bundesforschungsanstalten, in seiner neuesten Ausgabe.
Sensoren, digitale Bildverarbeitung und moderne Softwarelösungen tragen dazu bei, dass auch Agrarflächen immer präziser und effizienter bewirtschaftet werden können.
Vor 25 Millionen Jahren tummelten sich Riesenhaie, Krokodile und Seekühe in einer Nordseebucht vor den Toren Bonns. Als “Fossil des Monats” August zeigt das Goldfuß-Museum im Institut für Paläontologie der Universität Bonn Strand- und Meeresbewohner, die im Flachwasser der ehemaligen Nordsee unter tropischen Klimabedingungen lebten. So erwarten die Besucher Muscheln, Schnecken, Seeigel, Rochenstachel, Haizähne und Teile einer Seekuh.
Im Oligozän drang die Nordsee weit nach Süden vor und war
Organozinnverbindungen und Hygiene sind problematisch
Die Landwirtschaft nutzt Klärschlamm als Dünger. Doch neben Pflanzennährstoffen wie Phosphor enthält Klärschlamm auch Schadstoffe. Bislang waren dabei besonders die Schwermetalle – wie Kupfer oder Zink – im Blick. Diesen wird man erweitern müssen, denn eine Untersuchung von 51 Klärschlämmen im Auftrag des Umweltbundesamt hat gezeigt: Mit der Ausbringung von Klärschlamm auf die Äcker können auch organische Schadstoffe – wie Tribut
Mindelheimer DAV-Sektion mit 154.000 Euro unterstützt – Insgesamt drei Millionen Euro für innovative Ver- und Entsorgungskonzepte
Der Öffentlichkeit erstmals vorgestellt wurde heute eine der modernsten Energie- und Wasserversorgungsanlagen für Berghütten im Alpenraum. “Durch die bislang einzigartige Konzeption umweltverträglicher Technologien – Solarenergie, Pflanzenöl-Blockheizkraftwerk und Regenwas-sernutzung – nimmt die Mindelheimer Hütte eine Vorreiterrolle in Sachen Um-weltvert
Am 16. Juli 2004 bricht eine internationale Forschungsgruppe unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz zu einer sechswöchigen Expedition mit dem Forschungseisbrecher “PFS Polarstern” vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung auf, um im Arktischen Ozean entlang dem Lena-Trog und dem westlichen Gakkel-Rücken primitive Vulkane und deren Ursprung zu erkunden. Nach der äußerst erfolgreichen AMORE-Arktisexpedition im Jahre 2001 werden bei der jetzigen Messkampagne die beso
Länderübergreifendes, euregionales Projekt betrachtet Flüsse erstmals ganzheitlich
Wasser bedeutet Leben, bedeutete in der Vergangenheit vor allem Handel und Austausch, aber auch Nahrung und Energie – dies beweisen die vielen großen Städte und kleinen Dörfer, die an Flüssen oder Bächen angesiedelt sind. Gewässer machen nur vor natürlichen Barrieren halt. Trotzdem werden Fliesgewässer heutzutage oft nur als linienhafte Elemente in einer durch politische Grenzen geteilten Landschaft w
Ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördertes Großforschungsprojekt zur Bedeutung von Biodiversität für die Stoffkreisläufe in Ökosystemen läuft derzeit an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena.
In einem Projekt wird der “Schwarze Nachtschatten” (Solanum nigrum L.) als Modellpflanze zur Untersuchung der Abwehrbereitschaft gegenüber Fraßfeinden genutzt. Die Pflanze ist nahe verwandt mit Kartoffel und Tomate und wird von einer Reihe pflanzenfressender Insekten befallen. Nach d